DE902019C - Ultrakurzwellenanordnung mit Topfschwinger und untersetzt an diesen angekoppelter Elektronenroehre - Google Patents
Ultrakurzwellenanordnung mit Topfschwinger und untersetzt an diesen angekoppelter ElektronenroehreInfo
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- H03F3/54—Amplifiers using transit-time effect in tubes or semiconductor devices
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Description
Bei Geräten für sehr kurze elektrische Wellen
(Dezimeterwellen) verwendet man als Schwingkreise
• bekanntlich Topf- oder Hohlraumschwinger und ordnet die anzuschaltenden Elektronenröhren so an,
daß die Elektroden möglichst unmittelbar im Zuge der Wandungen dieser Schwinggebilde liegen bzw.
Teile der Wandungen selbst bilden.
In der Wahl der Einschaltstelle ist man häufig
durch Anpassungsbedingungen festgelegt. Ist die
ίο angeschaltete Elektrodenstrecke niederohmig, wie
z. B. die Gitter-Kathoden-Strecke der Dreipolröhre £
(Abb. i) im Falle eines Topfkreisverstärkers für Dezimeterwellen, so ist eine untersetzte Ankopplung
zweckmäßig, d. h. die Kathode k und das Gitter g werden an den Innenleiter / bzw. den Außenleiter .<4
des Λ/4-Topfschwingers T in der Nähe des in Abb. 1
auf der linken Seite befindlichen Kurzschlußsenders des Topfschwingers angeschlossen, während die
Anodendurchführung α sich außerhalb des Topfschwingers T befindet und dort gegebenenfalls in ein
weiteres Schwinggebilde hineinragt.
Bei der Ausführung einer derartigen Anordnung und Verwendung einer Röhre mit angenähert ebenen
Elektroden bzw. scheibenförmigen Elektrodendurchführungen treten Schwierigkeiten auf, wenn man die
Elektrodendurchführungen im Zuge der Topfleiter anordnen will. Es ist z. B. schwierig, den sich meist
an die Kathodenseite anschließenden längeren Röhrenfuß ohne Störung der Feldverhältnisse unterzubringen
sowie die Röhre auszuwechseln. Von der Anodenseite
aus ist eine Auswechselung meist schlecht möglich, da die Anode häufig in ein weiteres Schwinggebilde
hineinragt.
Die Erfindung geht diesen Schwierigkeiten dadurch aus dem Wege, daß, wie Abb. 2 beispielsweise zeigt,
der Topfschwinger umgewinkelt und die Röhre E von der Kurzschlußseite des Topfschwingers Γ her
durch das hohle Innenleiterteil /' des sich an die Kurzschlußseite anschließenden Schenkels des umgewinkelten
Topfschwingers derart hindurchgesteckt ist, daß die anzuschaltenden Elektroden im Zuge des
Innenleiters /" und des Außenleiters A" des andern Schenkels des Topf Schwingers liegen.
Die scheibenringförmige Kathodendurchführung S^
liegt also im Zuge des Innenleiterschenkels /", die
ähnlich gebaute Gitterdurchführung Sg im Zuge des
Außenleiters A". Der Röhrenfuß F1 welcher den
Pumpstutzen der Röhre, die Heizzuführung für die Kathode und gegebenenfalls noch Einstellmittel für
den Abstand zwischen Kathodenfläche und Gitterfläche enthält, liegt im Innern des Innenleiterschenkels /', mithin also ganz im feldfreien Raum. Durch
die Öffnung O in der Stirnscheibe des Topfschwingers kann die Röhre bequem eingesetzt bzw. ausgewechselt
werden. Da diese Öffnung sich nicht in einem feldbegrenzenden Wandungsteil befindet, kann durch sie
weder Hochfrequenzfeld nach außen dringen noch unerwünschte Dämpfung verursacht werden.
Die Anode besitzt bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel eine bolzenförmige Ausführung und
kann in einen weiteren Topfschwinger hineinragen, der sich an den Topfschwinger T unmittelbar anschließt.
Beim Röhrenwechsel braucht die Verbindung zwischen den beiden Topfen nicht gelöst zu
werden.
Der Anschluß an die Hochfrequenzquelle Q, z. B.
eine Empfangsantenne, deren Spannung verstärkt werden soll, erfolgt in üblicher Weise durch eine
koaxiale Ankopplungsleitung L.
Während der Schenkel /', A' zweckmäßig kreisrunden Querschnitt hat, kann der andere Schenkel J", A" einen flach rechteckigen Querschnitt besitzen,
dessen größere Rechteckseiten gleich den entsprechenden Durchmessern des kreisrunden Querschnittes
sind, während der Abstand zwischen Innenleiter und Außenleiter gleich dem Abstand der Durchführungsscheiben
Sg und Sfc ist. Diese ebenen Durchführungen
liegen dann genau im Zuge der ebenen Wandungsflächen von /" und A". Eine derartige Ausbildung
empfiehlt sich insbesondere bei einem zweistufigen bzw. mehrstufigen Verstärker, wie ihn Abb. 4
in perspektivischer Ansicht, Abb. 5 im Querschnitt zeigen.
Hierbei Hegen die den Leerlauf-Enden zugekehrten Topfschenkel derTopfschwinger T1, T2, T3 mit rechteckigem
Querschnitt unmittelbar aufeinander, aber derart gegeneinander versetzt, daß die Anodendurchführung
B1 der Röhre E1 in der Nähe des offenen
Endes des Innenleiters des Topfschwingers T2 liegt,
an welchen die nachfolgende Röhre E2 mit ihrer Gitter-Kathoden-Strecke in gleicher Weise wie E1
an T1 (bzw. E an Tin Abb. 2) untersetzt angekoppelt
ist. In ähnlicher Weise ist die Anodendurchführung B2
der Röhre E2 an das offene Innenleiterende des Topfschwingers
Ts angeschlossen. Der Anschluß erfolgt zwecks gleichspannungsmäßiger Trennung in beiden
Fällen rein kapazitiv, wobei die Gleichspannung selbst über die an den Topfwandungen entlang
geführten Drahtleitungen L1 bzw. L2 zugeführt wird.
Die kurzschlußseitigen Schenkel der umgewinkelten Topfschwinger sind sämtlich nach der gleichen Seite,
im vorliegenden Falle nach oben gekehrt, so daß die Röhren bequem und von der gleichen Seite aus eingeführt
bzw. ausgewechselt werden können. Der gute Kontakt der Topfschwinger mit den Durchführungen
wird durch Ringfedem R gewährleistet.
Zur Abstimmung der drei Topfschwinger· dienen kapazitive Abstimmvorrichtungen an den offenen
Enden, z. B., wie an sich bereits vorgeschlagen, zwischen Innenleiterende und gegenüberstehender
Stirnwand drehbare halbzylindrisch metallisierte Walzen W1, ffl2 bzw. Ws. Da die Bedienungsachsen A1,
A2, A3 dieser Abstimmvorrichtungen alle auf der
gleichen Seite erscheinen (Abb. 4), parallel zueinander auf einer geraden Linie liegen und gleichen Abstand
voneinander haben, ist eine Gleichlaufbedienung leicht durchzuführen.
Die zu verstärkende Schwingung wird ähnlich wie bei Abb. 2 dem ersten Topfschwinger T1 durch die
Ankopplungsleitung L bzw. einen kurzen, mit dem eigentlichen Kabel zu verbindenden Leitungsabschnitt
bewirkt. Durch den verschiebbaren Stempel S kann man den Ankopplungsgrad kapazitiv einstellen. Die
verstärkte Schwingung wird durch eine weitere Leitung L' ausgekoppelt, welche durch den umgewinkelten
Schenkel des Innenleiters von T3 hindurchgeführt
wird. Der durch Schraubgewinde längs verschiebbare Stempel S' gestattet den Ankopplungsgrad
dieser Auskoppelleitung genau einzustellen.
Zur Einstellung des Ankopplungsgrades bzw. des Untersetzungsverhältnisses der Röhren an die Topfschwinger
kann man die elektrischen Längen der dem Kurzschlußende zugekehrten Schenkel einstellbar
machen, z. B. durch einen verschiebbaren Stempel (Feldverdränger) oder einen zwischen Innenleiter und
Außenleiter angeordneten walzen- oder plattenförmigen Drehkörper D (Drehtrimmer). Zweckmäßig
sieht man in allen Topfschwingern die gleiche Einstellvorrichtung vor.
Claims (4)
1. Ultrakurzwellenanordnung mit Topf schwinger und untersetzt an diesen angekoppelter Elektronenröhre,
dadurch gekennzeichnet, daß der Topfschwinger umgewinkelt und die Röhre (E)
von der Kurzschlußseite des Topfschwingers (Γ) her durch das hohle Innenleiterteil des sich anschließenden
Schenkels des umgewinkelten Topfschwingers derart hindurchgesteekt ist, daß die
anzuschaltenden Elektroden im Zuge von Innenleiter (/") und Außenleiter (A") des anderen
Schenkels des Topfschwingers liegen (Abb. 2).
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß bei einem Verstärker mit einer Röhre mit drei oder mehr Elektroden die sich
an die Kathodendurchführung anschließende Röhrenfassung (F) innerhalb des hohlen Innenleiterteils
(/') liegt, während die Kathodendurchführung (Sj.) im Zuge des Innenleiters (/") und
die Gitterdurchführung (Sg) im Zuge des Außenleiters
(A") liegt und die Anodendurchführung(B) außerhalb des Topfschwingers, gegebenenfalls
innerhalb eines weiteren Topf- oder Hohlraumschwingers, angeordnet ist.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem mehrstufigen Verstärker
mehrere umgewinkelte Topfschwinger mit achsenparallelen und gleichgerichteten Schenkeln
derart nebeneinander angeordnet sind, daß die Anodendurchführung (B) einer Röhre (E1) in der
Nähe des offenen Endes des Innenleiters des der nachfolgenden Röhre (E2) zugeordneten Topfschwingers
(T) liegt (Abb. 4 und 5).
4. Anordnung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der sich an die Kurzschlußseite
anschließende Schenkel (/', A') des Topfschwingers kreisrunden, der andere Schenkel (/",
A") flachrechteckigen Querschnitt besitzen (Abb.3 und 4).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 5694 1.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Applications Claiming Priority (2)
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| DET2741D DE902019C (de) | 1943-05-13 | 1943-05-14 | Ultrakurzwellenanordnung mit Topfschwinger und untersetzt an diesen angekoppelter Elektronenroehre |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE902019C true DE902019C (de) | 1954-01-18 |
Family
ID=25766751
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET2741D Expired DE902019C (de) | 1943-05-13 | 1943-05-14 | Ultrakurzwellenanordnung mit Topfschwinger und untersetzt an diesen angekoppelter Elektronenroehre |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE902019C (de) |
-
1943
- 1943-05-14 DE DET2741D patent/DE902019C/de not_active Expired
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