DE902019C - Ultrakurzwellenanordnung mit Topfschwinger und untersetzt an diesen angekoppelter Elektronenroehre - Google Patents

Ultrakurzwellenanordnung mit Topfschwinger und untersetzt an diesen angekoppelter Elektronenroehre

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Publication number
DE902019C
DE902019C DET2741D DET0002741D DE902019C DE 902019 C DE902019 C DE 902019C DE T2741 D DET2741 D DE T2741D DE T0002741 D DET0002741 D DE T0002741D DE 902019 C DE902019 C DE 902019C
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DE
Germany
Prior art keywords
pot
oscillator
tube
inner conductor
leg
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Expired
Application number
DET2741D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Werner Buerck
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Rohde and Schwarz GmbH and Co KG
Original Assignee
Rohde and Schwarz GmbH and Co KG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F3/00Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements
    • H03F3/54Amplifiers using transit-time effect in tubes or semiconductor devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Inductance-Capacitance Distribution Constants And Capacitance-Resistance Oscillators (AREA)

Description

Bei Geräten für sehr kurze elektrische Wellen
(Dezimeterwellen) verwendet man als Schwingkreise
• bekanntlich Topf- oder Hohlraumschwinger und ordnet die anzuschaltenden Elektronenröhren so an, daß die Elektroden möglichst unmittelbar im Zuge der Wandungen dieser Schwinggebilde liegen bzw. Teile der Wandungen selbst bilden.
In der Wahl der Einschaltstelle ist man häufig
durch Anpassungsbedingungen festgelegt. Ist die
ίο angeschaltete Elektrodenstrecke niederohmig, wie
z. B. die Gitter-Kathoden-Strecke der Dreipolröhre £ (Abb. i) im Falle eines Topfkreisverstärkers für Dezimeterwellen, so ist eine untersetzte Ankopplung zweckmäßig, d. h. die Kathode k und das Gitter g werden an den Innenleiter / bzw. den Außenleiter .<4 des Λ/4-Topfschwingers T in der Nähe des in Abb. 1 auf der linken Seite befindlichen Kurzschlußsenders des Topfschwingers angeschlossen, während die Anodendurchführung α sich außerhalb des Topfschwingers T befindet und dort gegebenenfalls in ein weiteres Schwinggebilde hineinragt.
Bei der Ausführung einer derartigen Anordnung und Verwendung einer Röhre mit angenähert ebenen Elektroden bzw. scheibenförmigen Elektrodendurchführungen treten Schwierigkeiten auf, wenn man die Elektrodendurchführungen im Zuge der Topfleiter anordnen will. Es ist z. B. schwierig, den sich meist an die Kathodenseite anschließenden längeren Röhrenfuß ohne Störung der Feldverhältnisse unterzubringen sowie die Röhre auszuwechseln. Von der Anodenseite
aus ist eine Auswechselung meist schlecht möglich, da die Anode häufig in ein weiteres Schwinggebilde hineinragt.
Die Erfindung geht diesen Schwierigkeiten dadurch aus dem Wege, daß, wie Abb. 2 beispielsweise zeigt, der Topfschwinger umgewinkelt und die Röhre E von der Kurzschlußseite des Topfschwingers Γ her durch das hohle Innenleiterteil /' des sich an die Kurzschlußseite anschließenden Schenkels des umgewinkelten Topfschwingers derart hindurchgesteckt ist, daß die anzuschaltenden Elektroden im Zuge des Innenleiters /" und des Außenleiters A" des andern Schenkels des Topf Schwingers liegen.
Die scheibenringförmige Kathodendurchführung S^ liegt also im Zuge des Innenleiterschenkels /", die ähnlich gebaute Gitterdurchführung Sg im Zuge des Außenleiters A". Der Röhrenfuß F1 welcher den Pumpstutzen der Röhre, die Heizzuführung für die Kathode und gegebenenfalls noch Einstellmittel für den Abstand zwischen Kathodenfläche und Gitterfläche enthält, liegt im Innern des Innenleiterschenkels /', mithin also ganz im feldfreien Raum. Durch die Öffnung O in der Stirnscheibe des Topfschwingers kann die Röhre bequem eingesetzt bzw. ausgewechselt werden. Da diese Öffnung sich nicht in einem feldbegrenzenden Wandungsteil befindet, kann durch sie weder Hochfrequenzfeld nach außen dringen noch unerwünschte Dämpfung verursacht werden.
Die Anode besitzt bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel eine bolzenförmige Ausführung und kann in einen weiteren Topfschwinger hineinragen, der sich an den Topfschwinger T unmittelbar anschließt. Beim Röhrenwechsel braucht die Verbindung zwischen den beiden Topfen nicht gelöst zu werden.
Der Anschluß an die Hochfrequenzquelle Q, z. B. eine Empfangsantenne, deren Spannung verstärkt werden soll, erfolgt in üblicher Weise durch eine koaxiale Ankopplungsleitung L.
Während der Schenkel /', A' zweckmäßig kreisrunden Querschnitt hat, kann der andere Schenkel J", A" einen flach rechteckigen Querschnitt besitzen, dessen größere Rechteckseiten gleich den entsprechenden Durchmessern des kreisrunden Querschnittes sind, während der Abstand zwischen Innenleiter und Außenleiter gleich dem Abstand der Durchführungsscheiben Sg und Sfc ist. Diese ebenen Durchführungen liegen dann genau im Zuge der ebenen Wandungsflächen von /" und A". Eine derartige Ausbildung empfiehlt sich insbesondere bei einem zweistufigen bzw. mehrstufigen Verstärker, wie ihn Abb. 4 in perspektivischer Ansicht, Abb. 5 im Querschnitt zeigen.
Hierbei Hegen die den Leerlauf-Enden zugekehrten Topfschenkel derTopfschwinger T1, T2, T3 mit rechteckigem Querschnitt unmittelbar aufeinander, aber derart gegeneinander versetzt, daß die Anodendurchführung B1 der Röhre E1 in der Nähe des offenen Endes des Innenleiters des Topfschwingers T2 liegt, an welchen die nachfolgende Röhre E2 mit ihrer Gitter-Kathoden-Strecke in gleicher Weise wie E1 an T1 (bzw. E an Tin Abb. 2) untersetzt angekoppelt ist. In ähnlicher Weise ist die Anodendurchführung B2 der Röhre E2 an das offene Innenleiterende des Topfschwingers Ts angeschlossen. Der Anschluß erfolgt zwecks gleichspannungsmäßiger Trennung in beiden Fällen rein kapazitiv, wobei die Gleichspannung selbst über die an den Topfwandungen entlang geführten Drahtleitungen L1 bzw. L2 zugeführt wird.
Die kurzschlußseitigen Schenkel der umgewinkelten Topfschwinger sind sämtlich nach der gleichen Seite, im vorliegenden Falle nach oben gekehrt, so daß die Röhren bequem und von der gleichen Seite aus eingeführt bzw. ausgewechselt werden können. Der gute Kontakt der Topfschwinger mit den Durchführungen wird durch Ringfedem R gewährleistet.
Zur Abstimmung der drei Topfschwinger· dienen kapazitive Abstimmvorrichtungen an den offenen Enden, z. B., wie an sich bereits vorgeschlagen, zwischen Innenleiterende und gegenüberstehender Stirnwand drehbare halbzylindrisch metallisierte Walzen W1, ffl2 bzw. Ws. Da die Bedienungsachsen A1, A2, A3 dieser Abstimmvorrichtungen alle auf der gleichen Seite erscheinen (Abb. 4), parallel zueinander auf einer geraden Linie liegen und gleichen Abstand voneinander haben, ist eine Gleichlaufbedienung leicht durchzuführen.
Die zu verstärkende Schwingung wird ähnlich wie bei Abb. 2 dem ersten Topfschwinger T1 durch die Ankopplungsleitung L bzw. einen kurzen, mit dem eigentlichen Kabel zu verbindenden Leitungsabschnitt bewirkt. Durch den verschiebbaren Stempel S kann man den Ankopplungsgrad kapazitiv einstellen. Die verstärkte Schwingung wird durch eine weitere Leitung L' ausgekoppelt, welche durch den umgewinkelten Schenkel des Innenleiters von T3 hindurchgeführt wird. Der durch Schraubgewinde längs verschiebbare Stempel S' gestattet den Ankopplungsgrad dieser Auskoppelleitung genau einzustellen.
Zur Einstellung des Ankopplungsgrades bzw. des Untersetzungsverhältnisses der Röhren an die Topfschwinger kann man die elektrischen Längen der dem Kurzschlußende zugekehrten Schenkel einstellbar machen, z. B. durch einen verschiebbaren Stempel (Feldverdränger) oder einen zwischen Innenleiter und Außenleiter angeordneten walzen- oder plattenförmigen Drehkörper D (Drehtrimmer). Zweckmäßig sieht man in allen Topfschwingern die gleiche Einstellvorrichtung vor.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Ultrakurzwellenanordnung mit Topf schwinger und untersetzt an diesen angekoppelter Elektronenröhre, dadurch gekennzeichnet, daß der Topfschwinger umgewinkelt und die Röhre (E) von der Kurzschlußseite des Topfschwingers (Γ) her durch das hohle Innenleiterteil des sich anschließenden Schenkels des umgewinkelten Topfschwingers derart hindurchgesteekt ist, daß die anzuschaltenden Elektroden im Zuge von Innenleiter (/") und Außenleiter (A") des anderen Schenkels des Topfschwingers liegen (Abb. 2).
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Verstärker mit einer Röhre mit drei oder mehr Elektroden die sich
an die Kathodendurchführung anschließende Röhrenfassung (F) innerhalb des hohlen Innenleiterteils (/') liegt, während die Kathodendurchführung (Sj.) im Zuge des Innenleiters (/") und die Gitterdurchführung (Sg) im Zuge des Außenleiters (A") liegt und die Anodendurchführung(B) außerhalb des Topfschwingers, gegebenenfalls innerhalb eines weiteren Topf- oder Hohlraumschwingers, angeordnet ist.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem mehrstufigen Verstärker mehrere umgewinkelte Topfschwinger mit achsenparallelen und gleichgerichteten Schenkeln derart nebeneinander angeordnet sind, daß die Anodendurchführung (B) einer Röhre (E1) in der Nähe des offenen Endes des Innenleiters des der nachfolgenden Röhre (E2) zugeordneten Topfschwingers (T) liegt (Abb. 4 und 5).
4. Anordnung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der sich an die Kurzschlußseite anschließende Schenkel (/', A') des Topfschwingers kreisrunden, der andere Schenkel (/", A") flachrechteckigen Querschnitt besitzen (Abb.3 und 4).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 5694 1.
DET2741D 1943-05-13 1943-05-14 Ultrakurzwellenanordnung mit Topfschwinger und untersetzt an diesen angekoppelter Elektronenroehre Expired DE902019C (de)

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