DE902731C - Verfahren zur Herstellung von Aluminiumoxyd - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Aluminiumoxyd

Info

Publication number
DE902731C
DE902731C DEG5778A DEG0005778A DE902731C DE 902731 C DE902731 C DE 902731C DE G5778 A DEG5778 A DE G5778A DE G0005778 A DEG0005778 A DE G0005778A DE 902731 C DE902731 C DE 902731C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
aluminum
oxygen
sump
metal
flame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG5778A
Other languages
English (en)
Inventor
George E Engelson
Charles B Wendell Jun
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Godfrey L Cabot Inc
Original Assignee
Godfrey L Cabot Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Godfrey L Cabot Inc filed Critical Godfrey L Cabot Inc
Application granted granted Critical
Publication of DE902731C publication Critical patent/DE902731C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B82NANOTECHNOLOGY
    • B82YSPECIFIC USES OR APPLICATIONS OF NANOSTRUCTURES; MEASUREMENT OR ANALYSIS OF NANOSTRUCTURES; MANUFACTURE OR TREATMENT OF NANOSTRUCTURES
    • B82Y30/00Nanotechnology for materials or surface science, e.g. nanocomposites
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01FCOMPOUNDS OF THE METALS BERYLLIUM, MAGNESIUM, ALUMINIUM, CALCIUM, STRONTIUM, BARIUM, RADIUM, THORIUM, OR OF THE RARE-EARTH METALS
    • C01F7/00Compounds of aluminium
    • C01F7/02Aluminium oxide; Aluminium hydroxide; Aluminates
    • C01F7/42Preparation of aluminium oxide or hydroxide from metallic aluminium, e.g. by oxidation
    • C01F7/422Preparation of aluminium oxide or hydroxide from metallic aluminium, e.g. by oxidation by oxidation with a gaseous oxidator at a high temperature
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01PINDEXING SCHEME RELATING TO STRUCTURAL AND PHYSICAL ASPECTS OF SOLID INORGANIC COMPOUNDS
    • C01P2004/00Particle morphology
    • C01P2004/30Particle morphology extending in three dimensions
    • C01P2004/32Spheres
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01PINDEXING SCHEME RELATING TO STRUCTURAL AND PHYSICAL ASPECTS OF SOLID INORGANIC COMPOUNDS
    • C01P2004/00Particle morphology
    • C01P2004/50Agglomerated particles
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01PINDEXING SCHEME RELATING TO STRUCTURAL AND PHYSICAL ASPECTS OF SOLID INORGANIC COMPOUNDS
    • C01P2004/00Particle morphology
    • C01P2004/60Particles characterised by their size
    • C01P2004/62Submicrometer sized, i.e. from 0.1-1 micrometer
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01PINDEXING SCHEME RELATING TO STRUCTURAL AND PHYSICAL ASPECTS OF SOLID INORGANIC COMPOUNDS
    • C01P2004/00Particle morphology
    • C01P2004/60Particles characterised by their size
    • C01P2004/64Nanometer sized, i.e. from 1-100 nanometer
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01PINDEXING SCHEME RELATING TO STRUCTURAL AND PHYSICAL ASPECTS OF SOLID INORGANIC COMPOUNDS
    • C01P2006/00Physical properties of inorganic compounds
    • C01P2006/10Solid density
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01PINDEXING SCHEME RELATING TO STRUCTURAL AND PHYSICAL ASPECTS OF SOLID INORGANIC COMPOUNDS
    • C01P2006/00Physical properties of inorganic compounds
    • C01P2006/12Surface area
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01PINDEXING SCHEME RELATING TO STRUCTURAL AND PHYSICAL ASPECTS OF SOLID INORGANIC COMPOUNDS
    • C01P2006/00Physical properties of inorganic compounds
    • C01P2006/80Compositional purity
    • C01P2006/82Compositional purity water content

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Nanotechnology (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Composite Materials (AREA)
  • Condensed Matter Physics & Semiconductors (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)
  • Compounds Of Alkaline-Earth Elements, Aluminum Or Rare-Earth Metals (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Aluminiumoxyd, insbesondere ein Verfahren zur Umwandlung von metallischem Aluminium in feines Aluminiumoxydpulver.
Das in der Industrie z. B. als Verstärkungsmittel für Gummi, als Füllmittel für Schutzübeizüge, als Schleifmittel und als basischer Bestandteil von synthetischen Edelsteinen verwendete feinverteilte Aluminiumoxyd wird zur Zeit durch Oxydation oder Hydrolyse von gereinigten Aluminiumsalzen hergestellt. Diese Verfahren sind kostspielig.
Aluminiumoxydpigmente können auch durch Verbrennung von pulverisiertem Al, das durch ein Tyler-Sieb mit 200 Maschen hindurchgeht, in Sauerstoff hergestellt werden. Die Durchführung dieses Verfahrens ist äußerst gefährlich, da schon durch geringe Abweichungen vom Reaktionsgleichgewicht eine heftige Explosion und die völlige Zerstörung der Apparatur ausgelöst werden kann. Auch ist die Lagerung von Al-Pulver wegen der Selbstentzündlichkeit gefährlich. Infolgedessen wird dieses Verfahren betriebsmäßig nicht ausgeübt.
Es wurde auch schon versucht, Aluminiumoxyd durch Oxydation von kompaktem, metallischem Aluminium zu erzeugen; doch war bisher keiner dieser Versuche erfolgreich, da sich Aluminium, wenn es der Atmosphäre ausgesetzt wird, sofort mit einer Oxydschutzschicht überzieht, die, obwohl sie nur dünn ist, undurchlässig wirkt. Sie wird beim Erhitzen dicker und behält ihre Schutzwirkung sogar beim Schmelzpunkt des Metalls.
Es wurde nun gefunden, daß, wenn eine bestimmte kleine Menge Aluminium in einem wärmebeständigen Behälter einer sehr heißen Sauerstoff im Überschuß enthaltenden Flamme unmittelbar ausgesetzt wird, die Oberflächenschutzschicht des Aluminiumoxyds zerrissen wird und das geschmolzene Aluminium unter Flammenbildung verbrennt. Hierauf kann das geschmolzene Aluminium in einem sauerstoffreichen Gasstrom verbrannt werden. Hat die Verbrennung
einmal begonnen, so dauert sie an, solange der geschmolzenen Masse frisches Aluminium zugeführt wird und das richtige Verhältnis von Sauerstoff zu Aluminiumzufuhr aufrechterhalten bleibt. Gemäß der Erfindung wird ein vortreffliches, feinverteiltes Aluminiumoxydpulver durch Verbrennung von geschmolzenem Aluminium hergestellt. Das neue Verfahren ist durch bestimmte Stufen gekennzeichnet, die erforderlich sind, um die Verbrennung des geschmolzenen Aluminiums einzuleiten und aufrechtzuerhalten. Diese Stufen bestehen darin, daß eine sehr heiße, sauerstoffhaltige Flamme auf einen kleinen, in einem wärmebeständigen Behälter enthaltenen Sumpf aus geschmolzenem Aluminium und nach der Entzündung ein sauerstoffreicher Gasstrom in das brennende Aluminium geleitet wird, um eine kontinuierliche Verbrennung zu gewährleisten. Solange Aluminium und Sauerstoff fortlaufend der Verbrennungszone zugeführt werden, hält die Verbrennung an. Es entwickelt sieh ein weißer Rauch aus Aluminiumoxyd in Aerosolform.
Es kann jede geeignete Methode, eine heiße, sauerstoffhaltige Flamme auf den kleinen Aluminiumsumpf zu konzentrieren, angewandt werden. Mit Erfolg wird ein Acetylen-Sauerstoff-Brenner benutzt, der mit mehr Sauerstoff, als zur Verbrennung des Acetylene notwendig ist, beschickt wird.
Wird die Flamme mit ihrer ganzen Intensität auf die kleine Scheibe Aluminiummetall konzentriert, so wird die Oxydhaut von außen durch die Flamme und von innen durch den Druck des sich ausdehnenden Metalls und des beim Siedepunkt gebildeten Metalldampfes angegriffen, so daß die Aluminiumoxydschutzhaut aufbricht und sich bis zur Peripherie der geschmolzenen Masse abschält, so daß das Metall freigelegt wird, das sich nun sofort entzündet und brennt.
Hat das Aluminium angefangen zu brennen, so wird ein Strom von Sauerstoff oder sauerstoffreichem Gas in die brennende Masse geleitet und der Acetylenbrenner entfernt. Die Reaktion dauert ohne Zufuhr äußerer Wärme so lange an, wie zusätzlich festes Metall der Reaktionsmasse zugeführt wird, vorausgesetzt, daß die Zugabe nicht so rasch erfolgt, daß 4-5 dadurch die Temperatur der Aluminiummasse unter den Entzündungspunkt sinkt, wodurch sich wiederum eine Oxydschutzschicht bilden und die Flamme ersticken würde.
Wenn auch die Beziehungen zwischen der Größe der Anfangscharge sowie der zur Einleitung der Reaktion erforderlichen Zeit und der Wärmeintensität noch nicht völlig geklärt sind, so kann doch schon gesagt werden, daß die angewandte Wärme ausreichen muß, um die Aluminiumoxydhaut in verhältnismäßig kurzer Zeit wenigstens auf ihren Schmelzpunkt (2050°) zu bringen. Demgemäß erleichtert eine kleine Anfangscharge die rasche Einleitung der Verbrennungsreaktion, da die Temperaturverluste infolge Ausstrahlung, Übertragung und Konvektion im Verhältnis zur Größe der angewandten Anfangscharge zunehmen. Bei Anwendung eines einfachen Acetylen-Sauerstoff-Handbrenners ist, wie Versuche ergeben haben, ein Aluminiumsumpf von etwa 12 mm Durchmesser geeignet, und die Wärme einer an Sauerstoff reichen Flamme eines Acetylenbrenners leitet die Reaktion innerhalb eines Zeitraumes von weniger als 5 Minuten ein.
Die Energie der Verbrennungsreaktion genügt, um ein weißes Licht von hoher Intensität zu erzeugen, das von der Reaktionszone ausstrahlt. Auf Grund der Beobachtung dieses weißen Lichtes durch ein optisches Pyrometer wurde festgestellt, daß die Reaktionstemperatur über 30000 liegt.
Das erhaltene Produkt ist einzigartig, d. h. Teilchengröße und -form weichen von denen von Aluminiumoxyd ab, das durch Hydrolyse oder Oxydation von Aluminiumsalzen erzeugt wird. Die gemäß der Erfindung erzeugten Teilchen sind einheitlich kugelförmig, haben einen neutralen pn-Wert, sind größer und leichter für Gummi zu verwenden als die seither erzeugten Aluminiumoxyde.
Als Nebenprodukt bildet sich bei dem erfindungsgemäßen Verfahren eine außerordentlichharte Schlacke im Behälter. Augenscheinlich werden Aluminiumoxydteilchen an den Seiten des geschmolzenen Körpers abgeschleudert und erstarren dort zusammen mit anderen Aluminiumoxydteilchen und/oder mit einem Teil des geschmolzenen Aluminiums der Reaktion. Dieses Material erstarrt an den Seiten und auf dem Boden des Behälters und baut sich wie ein Vulkan auf, so daß der Sumpf von geschmolzenem Aluminium in einen Krater aus sehr hartem, feuerfestem Material eingebettet sein kann. Diese Schlacke hat wertvolle, feuerfeste Eigenschaften und ist auch für Schleifzwecke geeignet.
Einzelheiten der Erfindung werden am besten auf Grund der nachfolgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform des neuen Verfahrens in Verbindung mit der Zeichnung verständlich. In der Abbildung ist schematisch eine Apparatur zur Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens beispielsweise im Aufriß wiedergegeben.
Die Apparatur besteht aus einer Grundplatte 10, die durch die Schraubenspindeln 11, 12 in der Höhe verstellbar ist. Jeder Spindelständer 12 trägt eine Schraubenmutter 13. Diese Muttern können gleichzeitig durch ein Handrad 14 über eine horizontale Welle 15 und Kegelräder in Umdrehung versetzt werden.
Auf dieser Platte 10 befindet sich ein aufrecht uo stehender Rahmen 16 mit einer Spindel 17, die an ihrem oberen Ende eine Scheibe 18 trägt. Auf dieser Scheibe ist ein Tiegel ig aus Graphit oder anderem feuerfestem Material angebracht. Platte 10 trägt weiterhin einen Motor 20, der über ein Untersetzungsgetriebe 21 und einen Treibriemen 22 die Spindel 17 und den Tiegel zu langsamer Umdrehung bringt, von z. B. 10 bis 50 U/min. Eine Düse 23 sitzt an einem Rohr 24, das von einem Ständer 25 getragen wird, und hat Zuleitungen (auf der Zeichnung nicht siehtbar), durch die Sauerstoff oder ein Sauerstoff-Luft-Gemisch zu der Düse 23 geleitet wird. Daneben ist ein Gestell 26 vorgesehen, auf dem eine Rolle 27 mit einer Spule Aluminiumdraht 28 montiert ist. Das Gestell 26 trägt weiterhin einen Motor 29, der über ein Untersetzungsgetriebe 30 und eine Gelenkkette 31 die
Zuführungswalze 32 in Gang setzt, um den Aluminiumdraht zu dem Tiegel 19 zu leiten. Der Tiegel selbst befindet sich direkt unter der Einlaßöffnung einer Haube oder Röhre 33, welche die gasförmigen Verbrennungsprodukte sammelt und zu einem Beutelfilter oder einer anderen Trennvorrichtung leitet. Tiegel 19 enthält einen Krater aus harter Schlacke 35 und einen Sumpf 34 aus geschmolzenem Aluminium. Zunächst wird ein kleiner Sumpf von geschmolzenem Aluminium im Tiegel 19 gebildet, indem eine sauerstoffreiche Flamme auf das Ende des Aluminiumstabes oder -drahtes 28 gerichtet wird. Der kleine Aluminiumsumpf wird der Flamme ausgesetzt, bis das geschmolzene Aluminium sich entzündet, und dies geschieht dann, wenn das reine Metall der Flamme ausgesetzt ist, und zwar infolge Schmelzens des Oxydüberzuges und gleichzeitiger Erhöhung des Dampfdruckes des geschmolzenen Aluminiums in einem solchen Ausmaß, daß es die Oxydschicht durchbricht.
ao Die hohe Wärmekapazität des Aluminiums und seine Wärmeleitfähigkeit machen es erforderlich, daß bei Beginn der Reaktion nur eine kleine Menge Metall verwendet wird. Die Anwendung einer größeren Metallmenge würde die Verwendung einer über-
«5 mäßigen Sauerstoff- und Acetylenmenge erfordern, die wiederum eine genügende Gasgeschwindigkeit bewirken würde, um das Metall von dem Entzündungspunkt wegzublasen. Fängt einmal ein kleiner Aluminiumsumpf an zu brennen, so kann man ihn in jedem gewünschten Maß vergrößern, indem man vorsichtig frisches Aluminium in einem Verhältnis zuführt, bei dem die durch das zugeführte Metall beim Schmelzen und Verdampfen abgeführte Wärme nicht größer ist als die zur Aufrechterhaltung der Verbrennungsreaktion benötigte Wärmemenge.
Die folgenden Angaben, die aus typischen Betriebsversuchen stammen, erläutern das erfindungsgemäße Verfahren:
Versuchs-Nr.
I 2 3
112 97 Φ
7.1 6,1 6,o
4.25 4.25 4.25
3.4 31.2 2,3
15 15 15
31 32 34
151 124 136
71 68 75
Metall (g) 112 97 96 93
Metallzufuhr (g/Min.) 7,1 6,1 6,0 6,8 Sauerstoffzufuhr
(l/Min.) 4,25 4,25 4,25 6,50
Luftzufuhr (l/Min.).. 3,4 31,2 2,3 keine
Laufzeit (Min.) .... 15 15 15 13
Schlacke (g) 31 32 34 30
Produkt (g) 151 124 136 133
Gesammelte Ausbeute*) (% der
theoret. Ausbeute)
*) Berechnet aus der Gleichung 2 Al + iy3 O2-
Die Ausbeute schwankt je nach der Wirksamkeit der verwendeten Sammelapparatur. Während bisher zwischen 65 und 75 % der theoretisch möglichen Aluminiumoxydmenge gewonnen werden konnten, läßt sich bei einer besseren Sammelapparatur eine günstigere Ausbeute erwarten.
Das gemäß der Erfindung hergestellte Aluminiumoxyd besitzt einzigartige Eigenschaften; die einzelnen Teilchen haben eine vollkommen sphärische Form gegenüber den grob runden Partikeln des durch Hydrolyse gewonnenen Oxyds, ihr Durchmesser schwankt zwischen 50 bis 8000 Angström. Ein Elektronenmikrograph zeigt, daß Teilchen etwa gleicher Größe zum Zusammenklumpen neigen. Andere analytische Eigenschaften sind folgende: '70
Ph 6,3
Feuchtigkeit bei 105° 0,64 %
Entzündung (wärme) -Verlust
bei 9600 0,2 0I0
Oberflächenbereich 12 bis 18 m2/g
scheinbare Dichte .... annähernd 0,8 g/cm3.
Die bisher erhältlichen Aluminiumoxyde lassen sich mit Gummi nur unter großen Schwierigkeiten verarbeiten, wogegen das gemäß der Erfindung hergestellte Oxyd sowohl von Natur- als auch von synthetischem Gummi und Kunstharzen leicht aufgenommen wird und sich in diesen vollständig dispergieren läßt. Mit Kautschuk läßt sich eine weiche, elastische, weiße Kautschukmischung mit guter Zugfestigkeit erhalten.
Das als Rohmaterial verwendete Aluminium kann auch in anderer als in Drahtform, z. B. in Stabform, als Alummiumschrott oder geschmolzenes Aluminium zugeführt werden, vorausgesetzt, daß sich keine Verunreinigungen mit dem Produkt vermischen.

Claims (3)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Verfahren zur Verbrennung von Aluminium
in einer sauerstoff haltigen Flamme unter Gewinnung eines feinverteilten Aluminiumoxyds mit einem Teilchendurchmesser von 50 bis 8000 Angström, einem />H-Wert von annähernd 6,3 und einer spezifischen Oberfläche von 12 bis 18 m2/g, das sich vorzugsweise als Pigment oder Füllstoff für Kautschuk, Kunstharz u. dgl. eignet, sowie eines Schlackenkraters aus hartem feuerfestem Material, dadurch gekennzeichnet, daß ein durch kontinuierliches Niederschmelzen von laufend zugeführtem metallischem Aluminium erzeugter Sumpf von flüssigem Metall, von im wesentlichen konstantem Volumen, einer sauerstoffhaltigen Flamme hoher Temperatur, z. B. einer Acetylen-Sauerstoff-Flamme, ausgesetzt und das nach Aufreißen des die Oberfläche des geschmolzenen n° Aluminiums bedeckenden Oxydüberzuges freigelegte Metall durch ein sauerstoffhaltiges Gas unter Gewinnung der Verbrennungsprodukte laufend verbrannt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sumpf aus geschmolzenem Metall einer langsamen Drehung unterworfen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Sumpf aus geschmolzenem Metall so klein gehalten wird, daß seine Wärmekapazität geringer ist als die insgesamt verfügbare Wärmemenge.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 5703 1.54
DEG5778A 1950-04-28 1951-04-26 Verfahren zur Herstellung von Aluminiumoxyd Expired DE902731C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US158856A US2693406A (en) 1950-04-28 1950-04-28 Process of making aluminum oxide

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE902731C true DE902731C (de) 1954-01-28

Family

ID=22570013

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG5778A Expired DE902731C (de) 1950-04-28 1951-04-26 Verfahren zur Herstellung von Aluminiumoxyd

Country Status (2)

Country Link
US (1) US2693406A (de)
DE (1) DE902731C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE958748C (de) * 1953-07-22 1957-02-21 Siemens Ag Elektrisch hochwertige Gummimischung mit guten mechanischen Eigenschaften
DE1091637B (de) * 1954-05-18 1960-10-27 Siemens Ag Elektrischer Isolierstoff hoher Ozonfestigkeit
DE1121670B (de) * 1955-07-21 1962-01-11 Gen Electric Kriechstromfestes Isoliermaterial fuer elektrische Geraete

Families Citing this family (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2829949A (en) * 1952-09-20 1958-04-08 Cabot Godfrey L Inc Apparatus for making aluminum oxide
US4291011A (en) * 1978-11-24 1981-09-22 Griffiths Kenneth F Method for production of aluminum oxide
JP3047110B2 (ja) * 1990-06-15 2000-05-29 株式会社東北テクノアーチ 金属酸化物微粒子の製造方法
US6887566B1 (en) 1999-11-17 2005-05-03 Cabot Corporation Ceria composition and process for preparing same
CN1738766B (zh) * 2002-11-26 2010-10-27 卡伯特公司 热解金属氧化物颗粒及其制造方法
US8038971B2 (en) * 2008-09-05 2011-10-18 Cabot Corporation Fumed silica of controlled aggregate size and processes for manufacturing the same
US8729158B2 (en) * 2008-09-05 2014-05-20 Cabot Corporation Fumed silica of controlled aggregate size and processes for manufacturing the same
JP5038449B2 (ja) * 2010-03-09 2012-10-03 キヤノン株式会社 画像形成装置

Family Cites Families (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US683089A (en) * 1901-01-19 1901-09-24 Knut C Wideen Reducing oxids or other metallic compounds.
US721092A (en) * 1902-02-08 1903-02-17 George F Rendall Process of making metal oxids.
US1168061A (en) * 1915-09-08 1916-01-11 Goldschmidt Thermit Company Method of producing aluminothermic mixtures.
US1871793A (en) * 1925-03-02 1932-08-16 Aluminum Co Of America Purified metallic oxide
US1871792A (en) * 1925-03-02 1932-08-16 Aluminum Co Of America Treatment of metallic oxides
US2006891A (en) * 1932-12-01 1935-07-02 Hegmann William Apparatus and method for producing metallic dust
US2008188A (en) * 1933-08-18 1935-07-16 Jacob J Ripner Method of refining aluminum
US2399687A (en) * 1942-05-29 1946-05-07 Goodrich Co B F Preparation of finely-divided silicon dioxide

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE958748C (de) * 1953-07-22 1957-02-21 Siemens Ag Elektrisch hochwertige Gummimischung mit guten mechanischen Eigenschaften
DE1091637B (de) * 1954-05-18 1960-10-27 Siemens Ag Elektrischer Isolierstoff hoher Ozonfestigkeit
DE1121670B (de) * 1955-07-21 1962-01-11 Gen Electric Kriechstromfestes Isoliermaterial fuer elektrische Geraete

Also Published As

Publication number Publication date
US2693406A (en) 1954-11-02

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE902731C (de) Verfahren zur Herstellung von Aluminiumoxyd
DE2816276C3 (de) Verbessertes mehrstufiges Verfahren zur Calcinierung von Grün-Koks der aus dem Delayed-Coking-Verfahren stammt, und Anlage zur Durchführung des Verfahrens
DE1966747B2 (de) Verfahren zur Herstellung von Titan- und/oder Zirkonoxid unter gleichzeitiger Gewinnung von Phosphor und metallischem Titan und/oder Zirken
DE2924896A1 (de) Verfahren zur herstellung von platinmetallen
EP0029148B1 (de) Verfahren zur Absenkung der Russstruktur bei der Herstellung von Furnacerussen
DE1294938B (de) Verfahren zur Herstellung von feinteiligen Metalloxyden
DE2348287C3 (de) Verfahren zum Herstellen reduzierter Pellets
DE2756579C2 (de)
DE1508007B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Eisenpulver fuer pulvermetallurgische Zwecke
DE2428459A1 (de) Molybdaenhaltiger zusatz fuer stahlschmelzen und verfahren zu seiner herstellung
WO2002061158A1 (de) Fliessbett-chlorid-verfahren zur gewinnung von metalloxid-konzentrat, insbesondere titandioxid
DE2455034C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Titandioxid
DE1114328B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Uran-Rohbloecken
EP0704408A1 (de) Verfahren und Vorrichtungen zur Herstellung von Bismutoxid und Bismutlegierungsoxiden
DE2922280C2 (de) Verfahren zum Herstellen von pulverförmigem ß-Siliziumcarbid
DE3922654C2 (de)
DE2320886C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Aktivkohle
DE222203C (de)
AT213393B (de) Verfahren zur Herstellung eines Träger-Katalysators
DE823937C (de) Verfahren zum Betrieb eines Zink-Blasofens
DE538760C (de) Herstellung von Alkalioxyd
DE189822C (de)
DE2142185C3 (de) Chemischer Sauerstoffgenerator
DE1592526C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von feinteiligem Titandioxid durch Umsetzung von Titantetrachlorid mit Sauerstoff
EP0028315A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Magnesiumphosphid