DE903016C - Bestrahlungslampe mit feststellbarem Mehrfachgelenk - Google Patents

Bestrahlungslampe mit feststellbarem Mehrfachgelenk

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DE903016C
DE903016C DESCH1481A DESC001481A DE903016C DE 903016 C DE903016 C DE 903016C DE SCH1481 A DESCH1481 A DE SCH1481A DE SC001481 A DESC001481 A DE SC001481A DE 903016 C DE903016 C DE 903016C
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joint
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radiation lamp
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DESCH1481A
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Otto Schueller
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61NELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
    • A61N5/00Radiation therapy
    • A61N5/01Devices for producing movement of radiation source during therapy

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Description

  • Bestrahlungslampe mit feststellbarem Mehrfachgelenk Medizinische Bestrahlungslampen werden gewöhnlich in einem Gabel arm gelagert, der einerseits am Lampenfuß und anderseits am Reflektor angelenkt ist, um auf diese Weise einen größeren Einstellungsbereich hinsichtlich Richtung und Entfernung des Strahlenkegels bei klinischer Anwendung zu erhalten. Diese Anordnung hat aber den Nachteil, daß jedes Gelenk sowohl am Reflektor als auch am Fuß für sich gelöst und fixiert werden muß, wodurch die Einstellung der Lampe erschwert wird.
  • Es sind zwar bereits verstellbare Beleuchtungskörper für elektrisches Licht bekannt, bei welchen die Lichtquelle in jede beliebige Richtung und Neigung gegenüber einem feststehenden Teil versetzt werden kann und dabei in jeder Stellung von selbst festhält (siehe z. B. Schweizer Patent 187818, W. S ch we i z e r, und USA.-Patent I 423 535, M ii 1 e r). Diese Einrichtungen eignen sich wohl für kleinere Beleuchtungskörper, wie z. R. Werkplatzleuchten und Schreibtischlampen. Für die größeren und schwereren Reflektoren und Strahler von medizinischen Bestrahlungslampen hingegen müßten die einzelnen Gelenke, damit sie auch bei der größten Ausladung des Reflektors noch mit genügender Sicherheit festhalten, so schwergängig gemacht werden, daß dadurch eine leichte und feinere Einstellung der gewünschten Neigung und Entfernung nicht mehr möglich ist.
  • Die angeführten Nachteile der bekannten Einrichtungen werden gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch behoben, daß zwei oder mehr voneinander unabhängig bewegliche Gelenke durch an oich bekannte mechanische Ubertragung6mittel, wie z. B. Hebel, Ketten u. -dgl., miteinander gekoppelt werden, daß bei Feststellung eines Gelenkes auch die anderen fixiert werden.
  • Der Gegenstand der Erfindung wird an Hand der Abb. I und 2 näher beschrieben.
  • Abb. I zeigt schematisch die Gesamtansicht der Lampe von der Seite. Der hohle Tragarm A ist einerseits mit dem Gelenk G1 am Lampenfuß F anderseits mit dem Gelenk G2 am Hinterteil H des Reflektors R angelenkt. Die gestrichelt gezeichneten Kreisbogen mit den Pfeilen lassen den Verstellwinkel der beiden Gelenke erkennen. Der ReflektorR kann dabei ohne Beeinträchtigung des Verstellbereiches wahlweise mit oder ohne Tubus T verwendet werden, welcher mittels fühlerförmiger Haken F1 und F2 in den Reflektor R eingehängt ist und durch Druck auf den Knopf K im Traggriff Tg leicht abgenoinmen werden kann.
  • Abb. 2 zweigt eine bei, spielsweise Ausführung eines Doppelgelenkes von vorn betrachtet im Schnitt.
  • Der hohle Tragarm A trägt unten das Gelenk G1 und oben das Gelenk G2. Die Bremsschale B1 des unteren und die Bremsschale B des oberen Gelenkes sind an dem gemeinsamen Arm A1 befestigt. Die zweite Bremsschale Bs des unteren Gelenkes ist starr mit dem Fuß F verbunden, während die zweite Bremsschale B4 des oberen Gelenkes das Hintertei H des Reflektors trägt. Um die Spitze einer Stellschraube N ist ein zweiarmiger Hebel A2 drehbar, gelagert, dessen Enden in den Gelenkachsen W1 und W2 lose geführt sind. Beim Anziehen des Drehknopfes D werden einerseits die beiden Bremsschalen B1 und B3 des unteren Gelenkes zusammengepreßt, während gleichzeitig, der obere Arm des Hebels A2 gegen die Mutter M drückt und so durch den Bolzen W2 auch die beiden Brem'sschalen B2 und B4 des oberen Gelenkes zusammendrückt.
  • Die Lampe kann selbstverständlich anstatt an einem Fuß F auch an einen Tragschieber eines Stativs angelenkt werden. An Stelle der dargestellten Konusbrem, sen können natürlich auch andere der an sich bekannten Bremsen verwendet werden, z. B. Scheiben-, Lamellen-, Band-, Keil-oder Backenbremsen. Ebenso kann an Stelle der heispielsweise dargestellten Hebelübertragung auch eine andere der bekannten mechanischen Übertragungsarten verwendet werden. So könnte beispielsweise eine dritte, lose Bremsscheibe des einen Gelenkes durch einen Band-, Seil- oder Kettentrieb mit einer Trommel, Seilscheibe oder einem Kettenrad des anderen Gelenkes verbunden werden, oder es könnten die Backen oder Keile von zwei Backenbremsen durch eine Schraubenspindel mit Mutter oder durch aus lösbaren Federdruck angepreßt werden. Der Erfindungsgegenstand soll durch die angeführten Beispiele keineswegs eingeschränkt werden. Das Wesentliche an der voirliegenden Erfindung ist vielmehr, daß zwei oder auch mehrere voneinander unabhängig bewegliche Gelenke durch an sich bekannte Übertragungselemente derart miteinander gekoppelt werden, daß die Feststellung oder Lockerung eines Gelenkes zwangsläufig auf die anderen Gelenke übertragen wird, so daß mit einem Handgriff zwei oder mehr Gelenke gleichzeitig fixiert oder gelöst werden können.
  • Die Vorteile der beschriebenen Erfindung sind folgende: I. Bequeme und schnelle Einstellbarkeit des Strahlenkegels sowohl von vorn durch den Patienten selbst als auch von hinten durch den Arzt; 2. der Schalter S (Abb. 2) kann leicht in der Gelenkschale G1 untergebracht werden, so daß er ebenfalls bequem sowohl von vorn als auch von hinten bedienbar ist; 3. dadurch wird rder Fuß F für die Unterbringung der Litze bei Nichtgebrauch der Lampe frei.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Bestrahlungsllampe mit feststellbarem Mehrfachgelenk, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehr voneinander unabhängig bewegliche Gelenke durch an sich bekannte mechanische Übertragungsmittel derart mliteinander gekoppelt sind, daß die Feststellung oder Lösung eines Gelenkes zwangsläufig auf die anderen Gelenke übertragen wird.
  2. 2. Bestrahlungslampe mit feststellbarem Mehrfachgelenk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lampenschalter (s. Abb. 2) in einer Schale des einen Gelenkes (G1), vorzugsweise in der feststehenden, untergebracht ist.
DESCH1481A 1949-02-04 1950-03-15 Bestrahlungslampe mit feststellbarem Mehrfachgelenk Expired DE903016C (de)

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AT903016X 1949-02-04

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DESCH1481A Expired DE903016C (de) 1949-02-04 1950-03-15 Bestrahlungslampe mit feststellbarem Mehrfachgelenk

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