DE903236C - Verfahren zur Herstellung von Muffen und Endverschluessen oder Endabdichtungen bei Kabeln oder Rohrleitungen mit einem Kunststoffmantel - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Muffen und Endverschluessen oder Endabdichtungen bei Kabeln oder Rohrleitungen mit einem Kunststoffmantel

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DE903236C
DE903236C DEK5352D DEK0005352D DE903236C DE 903236 C DE903236 C DE 903236C DE K5352 D DEK5352 D DE K5352D DE K0005352 D DEK0005352 D DE K0005352D DE 903236 C DE903236 C DE 903236C
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DE
Germany
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cables
sleeves
plastic
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Expired
Application number
DEK5352D
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English (en)
Inventor
Fritz Hermann
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KABEL und METALLWERKE NEUMEYER
Original Assignee
KABEL und METALLWERKE NEUMEYER
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Publication date
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    • H—ELECTRICITY
    • H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G1/00—Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines
    • H02G1/14—Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for joining or terminating cables
    • H02G1/145—Moulds

Landscapes

  • Cable Accessories (AREA)

Description

  • Die Herstellung von dichten Muffen und Endverschlüssen bei Kabeln mit einem Kunststoffmantel oder rohrähnlichen Gebilden bereitet gewisse Schwierigkeiten. Denn die Übergangsstellen vom Mantel des Kunststoffkabels zur Muffe oder zum Endverschluß müssen besonders sorgfältig ausgeführt werden. Bisher wird beispielsweise die Muffenstelle eines Kabels, wie die Abb. i zeigt, in folgender Weise feuchtigkeitsdicht abgeschlossen. Nach der Fertigstellung der Leiterverbindungen werden auf dem Mantel des Kabels zunächst zwei konisch geformte Übergangsstücke ca und dann ein diese beiden Stücke verbindender Rohrabschnitt b aus Kunststoff an den Stoßstellen c miteinander verschweißt. Das Verschweißen der Übergangsstellen erfordert nun erhebliche Zeit und ist besonders bei unmittelbar an der Wand montierten Kabeln oder Rohrleitungen schwierig durchzuführen, weil die der Wand gegenüberliegende Nahtstelle nur mit einer tangential gerichteten Flamme zu erhitzen ist. Das Verschweißen der übergangsstelle läßt sich erfindungsgemäß viel zuverlässiger und bequemer in kürzerer Zeit auf folgende Weise durchführen: Die in der üblichen Weise ausgeführten Verbindungsstellen (Abb. i) werden, nachdem die Stücke auf das Kabel aufgeschoben und zusammengefügt sind, in eine teilbare Metallform gebettet. Wird die Metallform erhitzt, was z. B, von der zugänglichen Seite her mit einer Flamme geschehen kann oder durch Heizelemente, mit denen die Formstücke versehen sind, so überträgt die Form die ihr zugeführte Wärme gleichzeitig auf die Nahtstelle.- Die zur Durchführung dieses Verfahrens zu benutzende Form ist zweckmäßigerweise so gestaltet (Abb. 2), daß sie in ihrem Innern die Form des herzustellenden fertigen übergangsstückes hat. Dann wird eine Kunststoffpaste oder -masse in die Metallform eingefüllt, gegebenenfalls auch vorher an den Übergangsstellen aufgestrichen, welche die Eigenschaft hat, sich mit dem Kunststoffmantel des Kabels und dem Kunststoff der Muffe oder Endabdichtung einwandfrei zu verbinden, wenn sie auf Temperaturen von ungefähr ioo bis i 2o° erhitzt wird. Dabei geht die Masse in ein Gel über, ohne,die flüssige Phase zu durchlaufen. Derartige Massen haben beispielsweise folgende Zusammensetzung: Feingepulvertes hochpolymeres Polyvinylchlo@rid und ein, Weichmachungsmittel, wie z. B. Phthalsäureester von höheren Fettalkoholen, gegebenenfalls unter Zusatz von Füll-oder Färbmitteln, wie z. B. Ruß, Metallpulver, Ouarzmehl, Vulkanechtfarbstoffe.
  • Die Abb. 2 zeigt schematisch die Metallform im Schnitt, welche bei der Herstellung der in Abb, r dargestellten Muffenstelle zweckmäßig Verwendung findet. Diese Metallform ist mit Ausnehmungen d versehen, um gerade an den Verbindungsstellen des Kunststoffkonus mit dem Kabelmantel einerseits und der rohrförmigen Muffe andererseits für die einzufüllende Masse so viel Raum zu schaffen, daß hier verdichtete Stellenentstehen. Diese haben dann die Aufgabe der sicheren Endabdichtung.
  • Die Abb.3, zeigt beispielsweise eine nach dem neuen Verfahren hergestellte fertige Muffenstelle.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Muffen und Endverschlüssen oder Endabdichtungen bei Kabeln oder Rohrleitungen mit einem Kunststoffmantel, dadurch gekennzeichnet, daß die bei der Montage ineinandergeschobenen Muffen-oder Endverschlußteile in eine teilbare Metallform eingeschlossen werden, dann die Metallform mit Kunststoffpaste oder -masse ausgefüllt, bei Temperaturen von ungefähr ioo bis i20° kurze Zeit erhitzt und abgekühlt und dann anschließend entfernt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Füllung der Metallform eine solche Kunststoffmasse benutzt wird, die beiden Erhitzungstemperaturen in ein Gel übergeht, ohne die flüssige Phase zu durchlaufen.
DEK5352D 1942-05-31 1942-05-31 Verfahren zur Herstellung von Muffen und Endverschluessen oder Endabdichtungen bei Kabeln oder Rohrleitungen mit einem Kunststoffmantel Expired DE903236C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1053609B (de) * 1955-04-01 1959-03-26 Osnabruecker Kupfer Und Draht Verbindungsmuffe fuer kunststoff-oder gummiisolierte und -ummantelte Kabel, die aus zwei Endteilen und einem rohrfoermigen Mittelteil aus elastischem Kunststoff oder Gummi besteht
DE1228760B (de) * 1959-03-09 1966-11-17 Baxter Laboratories Inc Mit einer Schutzhuelle versehene Injektionsnadel mit einer Kanuele

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1053609B (de) * 1955-04-01 1959-03-26 Osnabruecker Kupfer Und Draht Verbindungsmuffe fuer kunststoff-oder gummiisolierte und -ummantelte Kabel, die aus zwei Endteilen und einem rohrfoermigen Mittelteil aus elastischem Kunststoff oder Gummi besteht
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