DE904027C - Vorrichtung zum Einschalten eines Warnsignals an Kraftfahrzeugen - Google Patents
Vorrichtung zum Einschalten eines Warnsignals an KraftfahrzeugenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R16/00—Electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for; Arrangement of elements of electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for
- B60R16/02—Electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for; Arrangement of elements of electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for electric constitutive elements
- B60R16/023—Electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for; Arrangement of elements of electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for electric constitutive elements for transmission of signals between vehicle parts or subsystems
- B60R16/0231—Circuits relating to the driving or the functioning of the vehicle
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Description
- Vorrichtung zum Einschalten eines Warnsignals an Kraftfahrzeugen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Einschalten eines Warnsignals an Kraftfahrzeugen.
- Die Bedienungsvorrichtung eines Kraftfahrzeuges verlangt vom Fahrer die regelmäßige Wiederholung von Arbeiten nach Zurücklegen bestimmter Wegstrecken, z. B. die Bedienung der Zentralschmierung nach Zurücklegen von je IOO km.
- Um den Fahrer an die Einhaltung dieser Bedienungsvorschrift zu erinnern, werden in das Fahrzeug elektrisch angetriebene Warnsignale in Form von Warnlampen, Summern od. dgl. eingebaut, die in Abhängigkeit von der Zurücklegung einer bestimmten Wegstrecke selbsttätig eingeschaltet werden.
- Durch das Warnsignal soll z. B. der Fahrer eines Fahrzeuges mit Generatorgasanlage auf die rechtzeitige Neubeschickung der Anlage mit Holz oder anderem Brennstoff aufmerksam gemacht werden. Eine Neubeschickung ist aber bei solchen Generatorgasanlagen nicht nur von der zurückgelegten Wegstrecke abhängig, sondern auch von der jeweiligen Straßenführung, da bei der Fahrt im Gebirge und bei Überwindung von Steigungen ein größerer Gasverbrauch eintritt, als bei einer gleich langen Fahrtstrecke in der Ebene.
- Das wesentliche Kennzeichen der Vorrichtung gemäß der Erfindung besteht darin, daß das Einschalten des Warnsignals zusätzlich noch in Abhängigkeit von der Leistung des Fahrzeugmotors steuerbar ist.
- Bei einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform mit einem als Umlaufkontakt ausgebildeten Schaltglied ist der im Stromkreis des Warnsignals liegende Umlaufkontakt schrittweise über ein Schaltwerk antreibbar, dessen Hub sowohl von der eingestellten Wegstrecke als auch von der Leistung des Fahrzeugmotors abhängig ist.
- Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der Erfindung.
- In dem Stromkreis der in das Kraftfahrzeug eingebauten Warnsignale I, 2 ist ein fester Kontakt 3 angeordnet, der mit einem als Umlaufkontakt 4 ausgebildeten beweglichen Kontakt zusammenwirkt. Der Umlaufkontakt 4 sitzt auf einer Welle 5, die auch eine Schaltvorrichtung 6 für den Umlaufkontakt 4 trägt. Die Schaltvorrichtung 6 wirkt mit einer zweiten Schaltvorrichtung 7 zusammen, deren Hebel 8 am Festpunkt 9 gelagert ist. Die Schaltvorrichtung 6 ist über Hebel IO, Schubstange II mit einem Hebel I2 verbunden, der bei I3 drehbar gelagert ist. Der Hebel I2 wird von einem Exzenternocken I4 hin und her bewegt, der auf einer Welle I5 sitzt, welche vom Fahrzeug in Abhängigkeit vom zurückgelegten Weg in Umlauf gesetzt wird.
- Ein am Hebel I2 befestigter Stift I6 wirkt mit einem als Nockenscheibe ausgebildeten Anschlagglied I7 zusammen, das auf der Welle I8 sitzt. Der Hebel I2 und der Stift I6 werden durch eine Feder I9 in Berührung mit dem Exzenternocken I4 bzw. dem Anschlagglied I7 gehalten.
- Die Welle I8 trägt ferner eine Einstellscheibe 2O, an deren Umfang Zahlen 2I angeordnet sind, welche die Länge der Wegstrecke in Kilometern angeben, nach deren Zurücklegen das Warnsignal betätigt werden soll. Zur Einstellung der Scheibe 2O dient ein am Ende der Welle I8 angeordneter Knopf 22. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel ist eine wahlweise Einstellung der Vorrichtung in einem Bereich von 3O bis I5O km möglich.
- Auf der Welle 5, welche den Umlaufkontakt 4 und die Schaltvorrichtung 6 trägt, sitzt ferner eine Anzeigescheibe 23, die am Umfang mit Prozentzahlen versehen ist. Zum Zwecke der Nullstellung der Welle 5 unabhängig von der Einstellung der Schaltvorrichtung 6 dient ein am Ende der Welle befestigter Knopf 24.
- Der Drehpunkt I3 des als Schwenkarm ausgebildeten Hebels I2 kann durch ein bei 26 gelagertes Stellglied 25 verlagert werden, so daß der Arbeitshub des Hebels I2 und damit der Schaltvorrichtung 6 in Abhängigkeit von einem die Leistung der Maschine bestimmenden Wert, z. B. der Stellung der Drosselklappe oder des Einstellhebels der Einspritzpumpen, regelbar ist.
- Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Wird zu Beginn der Fahrt die Einstellscheibe 2O mittels des Knopfes 22 auf eine gewünschte Warnsignalstrecke, z. B. I5O km, eingestellt, so wird gleichzeitig auch die Nockenscheibe I7 mitverstellt. Die Nockenscheibe I7, gegen welche sich der Stift I6 des Hebels I2 unter der Wirkung der Feder I9 anlegt, begrenzt die Bewegung des Hebels I2 beim Drehen des Exzenternockens I4. Dadurch wird erreicht, daß die Bewegungen des Hebels I2 so begrenzt werden, daß die Bewegungen, welche über die Schubstange II, den Hebel IO und die Schaltvorrichtung 6 auf die Anzeigescheibe 23 übertragen werden, der eingestellten Kilometerzahl auf der Einstellscheibe 2o entsprechen. Wenn z. B. der Exzenternocken I4 je Kilometer der Wegstrecke eine Umdrehung macht, so muß nach I5O Umdrehungen der Hebel I2 I5Omal hin und her gehen. Durch den Stift I6 und die entsprechende Höhe der Nockenscheibe I7 ist der Weg des Hebels I2 so abgestimmt, daß diese Bewegungen die Anzeigescheibe 23 einmal herumdrehen. Ist eine Wegstrecke von z. B. 3O km eingestellt, so kommt der Stift I6 auf eine tiefere Stelle der Nockenscheibe I7 zu liegen, wodurch der Weg des Hebels I2, entsprechend größer wird und die Anzeigescheibe 23 schon bei 30 Umdrehungen des Exzenternockens I4 eine Umdrehung ausgeführt hat.
- Auf Grund der auf der Anzeigescheibe 23 angegebenen Prozentzahlen kann während der Fahrt jederzeit die Länge der zurückgelegten Wegstrecke in Prozenten der wahlweise eingestellten Gesamtwegstrecke abgelesen werden. Für den Fall, daß die Prozentzahlen im Augenblick einer Ablesung nicht im Schauloch des Zifferblattes erscheinen, sind zwischen den Zahlen verschiedenartige Markierungen angebracht, z. B. zwischen 2O und 4OO% Punkte, zwischen 4O und 6O % ein unterbrochener Strich und nach 6O% ein fortlaufender Strich, welcher sich nach dem durch einen Kreis gekennzeichneten Einstellpunkt 27 hin in bekannter Weise bis zur Kreisgröße verbreitert.
- Durch die Verlagerbarkeit des Drehpunktes I3 des Hebels I2 mittels des Stellgliedes 25 wird erreicht, daß der Weg des Stiftes I6 und damit die Verstellbewegung des Hebels I2 unabhängig von der Einstellung der Nockenscheibe I7 verändert werden kann. Durch die zusätzliche Veränderung der Verstellbewegung des Hebels I2 wird dabei erreicht, daß die Summe der Hebelwege, welche die Umdrehung der <4nzeigescheibe 23 bewirken, durch eine weitere von der Leistung des Fahrzeugs abhängige Größe verändert werden kann.
- Durch den Umlaufkontakt 4 wird über den festen Kontakt 3 der Stromkreis für das elektrische Warnsignal i bzw. 2 geschlossen.
Claims (8)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Einschalten eines Warnsignals an Kraftfahrzeugen, bei der das Warnsignal in Abhängigkeit von der Zurücklegung einer bestimmten Wegstrecke selbsttätig eingeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Einschalten des Warnsignals zusätzlich in Abhängigkeit von der Leistung des Fahrzeugmotors steuerbar ist.
- 2: Vorrichtung nach Anspruch i mit einem als Umlaufkontakt ausgebildeten Schaltglied, dadurch gekennzeichnet, daß der Umlaufkontakt (4) schrittweise über ein Schaltwerk (6) antreibbar ist, dessen Hub sowohl von der eingestellten Wegstrecke als auch von der Leistung des Fahrzeugmotors abhängig ist.
- 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltwerk (6) für den Umlaufkontakt (4) über ein Antriebsgestänge (IO, II, I2) von einem durch das Fahrzeug in Umlauf gesetzten Exzenternocken (I4) schrittweise bewegt wird.
- 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hub des Schaltwerks (6) bzw. seines Antriebsgestänges (IO, II, I2) mittels eines einstellbaren Anschlaggliedes (I7), z. B. einer Nockenscheibe, veränderbar ist, die mit einem Anschlag (I6) des Antriebsgestänges (IO, II, I2) des Schaltwerks (6) zusammenwirkt.
- 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse der einstellbaren Nockenscheibe (I7) mit einer Einstellscheibe (2o) versehen ist, die den zurückzulegenden Wegstrecken entsprechende Kennzeichen aufweist.
- 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellung des Umlaufkontaktes (4) gegenüber dem mit ihm zusammenwirkenden ortsfesten Kontakt (3) veränderbar ist, und zwar unabhängig von der schrittweise erfolgenden Bewegung durch das Schaltwerk (6).
- 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das unabhängig von dem Schaltwerk (6) auf den Umlaufkontakt (4) einwirkende Stellglied (5) eine die jeweilige Lage des Umlaufkontaktes kennzeichnende Anzeigescheibe (23) aufweist, die mit den jeweiligen Stellungen des Umlaufkontaktes entsprechenden Kennzeichen über die zurückgelegte Wegstrecke versehen ist.
- 8. Vorrichtung nach den Ansprüchen I bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das von dem umlaufenden Exzenternocken (I4) bewegte Antriebsgestänge (io, 11, 12) für das Schaltwerk (6) als Schwenkarm (12) ausgebildet ist, dessen Drehpunkt (13) durch ein Stellglied (25) verlagert werden kann, das in Abhängigkeit von einem die Leistung des Motors bestimmenden Teil, wie Drosselklappe oder Einstellhebel der Einspritzpumpe, steht, so daß der Arbeitshub des Schwenkarmes und damit des Schaltwerks (6) regelbar ist.
Priority Applications (1)
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| DEK3991D DE904027C (de) | 1941-08-22 | 1941-08-22 | Vorrichtung zum Einschalten eines Warnsignals an Kraftfahrzeugen |
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| DE904027C true DE904027C (de) | 1954-02-15 |
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| DEK3991D Expired DE904027C (de) | 1941-08-22 | 1941-08-22 | Vorrichtung zum Einschalten eines Warnsignals an Kraftfahrzeugen |
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| DE (1) | DE904027C (de) |
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1941
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