DE904064C - Quecksilber-Schaltroehre - Google Patents

Quecksilber-Schaltroehre

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Publication number
DE904064C
DE904064C DEH10283A DEH0010283A DE904064C DE 904064 C DE904064 C DE 904064C DE H10283 A DEH10283 A DE H10283A DE H0010283 A DEH0010283 A DE H0010283A DE 904064 C DE904064 C DE 904064C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
interrupter
mercury
tube
mercury switch
switch tubes
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Expired
Application number
DEH10283A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Hildebrandt
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JOHANNES HILDEBRANDT FA
Original Assignee
JOHANNES HILDEBRANDT FA
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE904064C publication Critical patent/DE904064C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H29/00Switches having at least one liquid contact
    • H01H29/18Switches having at least one liquid contact with level of surface of contact liquid displaced by non-electrical contact-making plunger

Landscapes

  • Joints With Sleeves (AREA)

Description

  • Quecksilber-Schaltröhren sind sowohl als K'orizontalkippschaltröhren wie auch als Vertikal= schaltröhren bekannt. Beide Arten dienen zum Eän-bzw. Ausschalten elektrischer Ströme. Während bei der Horizontal-Quecksilber-Kippschaltröhre durch ihre Lageveränderung der Schaltvorgang ausgelöst wird, erfolgt bei der Vertikal-Quecksilber-Schaltröhre .die Auslösung des Schaltvorgangs durch eine Magnetspule, welche einen innerhalb der Röhre angebrachten Eisenkern anzieht. Die Horizontal-Quecksilber-Kippschaltröhre kann sowohl durch eine elektromagnetische Kraft wie auch durch rein mechanische Kraft in ihrer Lage verändert werden, während die Vertikal-Quecksilber-Schaltröhre nur durch eine von außen einwirkende, magnetische Kraft betätigt werden kann, keinesfalls durch eine mechanisch einwirkende Kraft.
  • An beweglichen !Geräten besteht nun die Notwendigkeit., eine Schaltröhre zu verwenden, die sowohl .durch magnetische Kraft betätigt wird wie auch infolge ihrer Lageveränderung einen Schaltvorgang auslöst. Diese Aufgabe wird durch die Erfindung gelöst.
  • Abb. r zeigt als Beispiel der Ausführungsmöglichkeiten eine in eine Magnetspule Msp fest und stehend einzubauende Vertikal-Quecks:ilber-Schaltröhre. Innerhalb der Röhre befindet sich ein Eisen,-kern EK, welcher durch sein Gewichte das, Quecksilber Hg bereits nach oben verdrängt und dadurch den Kontakt zwischen den Elektroden Ei und E2 geschlossen hat.
  • Abb.2 veranschaulicht die Stellung des. Eisenkerns EK, wenn die Magnetspule Msp an Spannung gelegt ist. Der Eisenkern EK wurde hierdurch in das magnetische Feld der Magnetspule Msp hineingezogen, das Quecksilber Hg ist in den unteren Teil der Röhre zurückgeflossen, wodurch der . Stromdurchgang zwischen den beiden Elektroden Ei und E, unterbrochen wurde. In Abb. 3 ist die Magnetspule Msp wieder spannungslos, der Eisenkern EK befindet sich also in Ruhestellung. Diie Schaltröhre hat einen bestimmten Kippwinkel überschritten, wodurch das durch den Eisenkern EK nach oben verdrängte Quecksilber Hg in den entsprechend (bei dieserDarstellungkonisch) ausgebildeten Behälter B abfließen konnte, wodurch wiederum der Stromdurchgang zwischen den Elektroden El und E2 unterbrochen wurde.
  • Zu Abb. 2 und 3 wäre noch zu sagen, daß die Quecks,ilber-Vertikalkippröhre selbstverständlich auch in der umgekehrten 'Richtung arbeitet. Nach Abb. 2 würde demgemäß bei spannungsloser Spule Hsp der Eislenkern EK wieder nach unten fallen, hierdurch das Quecksilber Hg nach oben verdrängen und somit den Stromdurchgang zwischen Ei und E2 schließen. Nach Abb.3 erfolgt die Wiedereinschaltung des Stromdurchgangs sobald die Röhre wieder aus ihrer Schräglage herausgebracht wird, d. h. sobald der maximal eingestellte Kippwinkel wieder unterschritten wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Schaltröhre, dadurch gekennzeichnet, daß diese sowohl in ihrer Grundstellung wie auch durch eine Kippbewegung einen Schaltvorgang auslöst.
  2. 2. Schaltröhre nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß durch entsprechende F'ormgebung sowohl des Eisenankers wie auch :der Schaltröhre ein Abfließen des Quecksilbers bei Kippen der Röhre gewährleistet ist.
  3. 3. Schaltröhre nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltröhre als Horizontalschaltröhre oder eineRöhre sonstiger Formgebung mit eingesetztem Eisenanker ausgebildet ist.
DEH10283A 1951-11-06 1951-11-06 Quecksilber-Schaltroehre Expired DE904064C (de)

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