DE904064C - Quecksilber-Schaltroehre - Google Patents
Quecksilber-SchaltroehreInfo
- Publication number
- DE904064C DE904064C DEH10283A DEH0010283A DE904064C DE 904064 C DE904064 C DE 904064C DE H10283 A DEH10283 A DE H10283A DE H0010283 A DEH0010283 A DE H0010283A DE 904064 C DE904064 C DE 904064C
- Authority
- DE
- Germany
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- interrupter
- mercury
- tube
- mercury switch
- switch tubes
- Prior art date
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- Expired
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H29/00—Switches having at least one liquid contact
- H01H29/18—Switches having at least one liquid contact with level of surface of contact liquid displaced by non-electrical contact-making plunger
Landscapes
- Joints With Sleeves (AREA)
Description
- Quecksilber-Schaltröhren sind sowohl als K'orizontalkippschaltröhren wie auch als Vertikal= schaltröhren bekannt. Beide Arten dienen zum Eän-bzw. Ausschalten elektrischer Ströme. Während bei der Horizontal-Quecksilber-Kippschaltröhre durch ihre Lageveränderung der Schaltvorgang ausgelöst wird, erfolgt bei der Vertikal-Quecksilber-Schaltröhre .die Auslösung des Schaltvorgangs durch eine Magnetspule, welche einen innerhalb der Röhre angebrachten Eisenkern anzieht. Die Horizontal-Quecksilber-Kippschaltröhre kann sowohl durch eine elektromagnetische Kraft wie auch durch rein mechanische Kraft in ihrer Lage verändert werden, während die Vertikal-Quecksilber-Schaltröhre nur durch eine von außen einwirkende, magnetische Kraft betätigt werden kann, keinesfalls durch eine mechanisch einwirkende Kraft.
- An beweglichen !Geräten besteht nun die Notwendigkeit., eine Schaltröhre zu verwenden, die sowohl .durch magnetische Kraft betätigt wird wie auch infolge ihrer Lageveränderung einen Schaltvorgang auslöst. Diese Aufgabe wird durch die Erfindung gelöst.
- Abb. r zeigt als Beispiel der Ausführungsmöglichkeiten eine in eine Magnetspule Msp fest und stehend einzubauende Vertikal-Quecks:ilber-Schaltröhre. Innerhalb der Röhre befindet sich ein Eisen,-kern EK, welcher durch sein Gewichte das, Quecksilber Hg bereits nach oben verdrängt und dadurch den Kontakt zwischen den Elektroden Ei und E2 geschlossen hat.
- Abb.2 veranschaulicht die Stellung des. Eisenkerns EK, wenn die Magnetspule Msp an Spannung gelegt ist. Der Eisenkern EK wurde hierdurch in das magnetische Feld der Magnetspule Msp hineingezogen, das Quecksilber Hg ist in den unteren Teil der Röhre zurückgeflossen, wodurch der . Stromdurchgang zwischen den beiden Elektroden Ei und E, unterbrochen wurde. In Abb. 3 ist die Magnetspule Msp wieder spannungslos, der Eisenkern EK befindet sich also in Ruhestellung. Diie Schaltröhre hat einen bestimmten Kippwinkel überschritten, wodurch das durch den Eisenkern EK nach oben verdrängte Quecksilber Hg in den entsprechend (bei dieserDarstellungkonisch) ausgebildeten Behälter B abfließen konnte, wodurch wiederum der Stromdurchgang zwischen den Elektroden El und E2 unterbrochen wurde.
- Zu Abb. 2 und 3 wäre noch zu sagen, daß die Quecks,ilber-Vertikalkippröhre selbstverständlich auch in der umgekehrten 'Richtung arbeitet. Nach Abb. 2 würde demgemäß bei spannungsloser Spule Hsp der Eislenkern EK wieder nach unten fallen, hierdurch das Quecksilber Hg nach oben verdrängen und somit den Stromdurchgang zwischen Ei und E2 schließen. Nach Abb.3 erfolgt die Wiedereinschaltung des Stromdurchgangs sobald die Röhre wieder aus ihrer Schräglage herausgebracht wird, d. h. sobald der maximal eingestellte Kippwinkel wieder unterschritten wird.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: r. Schaltröhre, dadurch gekennzeichnet, daß diese sowohl in ihrer Grundstellung wie auch durch eine Kippbewegung einen Schaltvorgang auslöst.
- 2. Schaltröhre nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß durch entsprechende F'ormgebung sowohl des Eisenankers wie auch :der Schaltröhre ein Abfließen des Quecksilbers bei Kippen der Röhre gewährleistet ist.
- 3. Schaltröhre nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltröhre als Horizontalschaltröhre oder eineRöhre sonstiger Formgebung mit eingesetztem Eisenanker ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH10283A DE904064C (de) | 1951-11-06 | 1951-11-06 | Quecksilber-Schaltroehre |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH10283A DE904064C (de) | 1951-11-06 | 1951-11-06 | Quecksilber-Schaltroehre |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE904064C true DE904064C (de) | 1954-02-15 |
Family
ID=7146340
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH10283A Expired DE904064C (de) | 1951-11-06 | 1951-11-06 | Quecksilber-Schaltroehre |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE904064C (de) |
-
1951
- 1951-11-06 DE DEH10283A patent/DE904064C/de not_active Expired
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