DE904880C - Kabelbagger, bei dem das Heben und Senken des Schuerfkuebels durch Veraendern der Tragkabelspannung erfolgt - Google Patents

Kabelbagger, bei dem das Heben und Senken des Schuerfkuebels durch Veraendern der Tragkabelspannung erfolgt

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DE904880C
DE904880C DEK1736A DEK0001736A DE904880C DE 904880 C DE904880 C DE 904880C DE K1736 A DEK1736 A DE K1736A DE K0001736 A DEK0001736 A DE K0001736A DE 904880 C DE904880 C DE 904880C
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DE
Germany
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cable
suspension cable
tower
boom
counterweight
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Expired
Application number
DEK1736A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Guenter Linden
Dipl-Ing Oskar Weidemann
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Aktiengesellschaft fuer Unternehmungen der Eisen und Stahlindustrie
Original Assignee
Aktiengesellschaft fuer Unternehmungen der Eisen und Stahlindustrie
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/46Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with reciprocating digging or scraping elements moved by cables or hoisting ropes ; Drives or control devices therefor
    • E02F3/54Cable scrapers
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/46Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with reciprocating digging or scraping elements moved by cables or hoisting ropes ; Drives or control devices therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • Kabelbagger, bei dem das Heben und Senken des Schürfkübels durch Verändern der Tragkabelspannung erfolgt Es ist bekannt, Kabelbagger, bei denen das Heben und Senken des Schürfkübels durch Verändern der Tragkabelspannung erfolgt, so auszubilden, daß der Schürfkübel hinter dem kippenseitigen Turm entleert werden kann. Bei Kabelbaggern dieser Art tritt aber, wenn man zu größeren Baggertiefen übergeht, die Schwierigkeit auf, daß das Tragkabel, wenn es mittels der am Maschinenturm befindlichen Schwinge in die tiefste Stellung abgesenkt würde, von seiner Befestigungsstelle am Gegenturm aus nicht frei durchhängen könnte, sondern sich auf die gegenturmseitige Böschungskante auflegen würde, was die Durchführung des Betriebes verhindern würde. Die Erfindung weist nun einen Weg, wie auch bei großen Abbautiefen das Baggergut hinter dem Turm unmittelbar aus dem Schürfkübel abgeworfen werden kann. Dies wird in erster Linie dadurch erreicht, daß die Angriffsstelle des Tragkabels am kippenseitigen Turm nach rückwärts über den Turm hinaus verschiebbar ausgebildet ist. Dabei wird zweckmäßig mit der Verschiebung der Angriffsstelle des Tragkabels ein Gegengewicht so verschoben, daß die das Tragkabel spannende Komponente der Gegengewichtskraft entsprechend der Änderung der Tragkabelspannung geändert wird.
  • Es ist eine Seilverladebrücke bekannt, bei der ein Transportkübel über das an einer Kaimauer stehende Traggerüst hinaus verfahren werden kann. Bei dieser Anlage handelt es sich aber nicht um einen Kabelbagger gemäß der Erfindung, bei dem es darauf ankommt, den Schürfvorgang durch Heben und Senken des Schürfkübels so einzurichten, daß auch bei tiefen Abbaugruben und entsprechend tief hängendem Tragseil ein Anstoßen des Schürfkübels an der Baggerböschung bei der Beförderung nach der hinter dem Turm befindlichen Entleerungsstelle vermieden wird. Bei der bekannten Seilverladebrücke tritt dieses Problem überhaupt nicht auf, da es sich um eine reine Förderanlage handelt und eine Baggerböschung nicht vorhanden ist.
  • In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Die Fig. I bis 3 zeigen je einen kippenseitigen Turm eines Kabelbaggers in Seitenansicht.
  • An dem in Fig. I dargestellten Turm I, der auf Raupen 2 fahrbar ist, ist an seiner Rückseite ein Ausleger 3 angelenkt, der mittels eines Seilflaschenzuges 4 in vertikaler Ebene verschwenkt werden kann und an dessen Kopf ein Gegengewicht II befestigt ist. Das Tragkabel 5 ist über eine am Kopf des Auslegers 3 angebroachte Rolle 6, die die Angriffsstelle des Tragkabels am Turm darstellt, geführt und mittels Rollen 7 am Turm 3 so angelenkt, daß durch Hochschwenken des Auslegers 3 der Abstand zwischen der Rolle 6 und den Rollen 7 verkürzt wird, wodurch die Länge des Tragkabels zwischen der Rolle 6 und dem Festpunkt des Tragkabels auf dem anderen, nicht dargestellten Turm vergrößert wird. Dieser ist wie üblich mit einer Vorrichtung zum Heben und Senken des Tragseiles, z. B. einer Schwinge, versehen. In Fig. I ist die Stellung des Auslegers 3 nach dem Hochschwenken strichpunktiert eingezeichnet und mit 3', die entsprechende Stellung der Rolle 6 mit 6' und die bei dieser Stellung vom Tragkabel 5 eingenommene Lage mit 5' bezeichnet. Von der durch die Rollen 7 gebildeten Anlenkstelle aus ist das Tragkabel 5 zur Tragkabelwinde 8 geführt. Das Schürfseil 9 ist von der Schürfwinde Io zur Anlenkstelle 7 und von dort über eine gleichachsig mit der Rolle 6 am Ausleger 3 angebrachte Rolle geführt und an der auf dem Tragkabel 5 fahrenden, nicht dargestellten Laufkatze befestigt.
  • Wie sich aus der vorstehenden Darstellung ergibt, kann durch Schwenken des Auslegers 3 der Angriffspunkt des Tragkabels 5 am Turm so weit nach rückwärts verlegt werden, daß die Entleerung des Schürfkübels hinter dem Turm I möglich ist. Außerdem wird durch Verschwenken des Auslegers 3 die Spannung des Tragkabels 5 und damit die Schürftiefe des Schürfkübels geregelt. Gleichzeitig mit der Tragkabelspannung wird auch die das Tragkabel spannende Komponente der vom Gegengewicht II, das am Kopf des Auslegers 3 befestigt ist, ausgeübten Kraft in dem Sinne verändert, daß einer höheren Tragkabelspannung eine größere, auf das Tragkabel wirkende Komponente der Gegengewichtskraft entspricht. Die beschriebene Anordnung hat zudem noch den Vorteil, daß beim Absenken des Auslegers 3 das Gegengewicht II einen Teil der Hubenergie zum Heben des gefüllten Schürfkübels aufbringt, wodurch auch die Hubwinde I2 für den Ausleger kleiner gehalten werden kann.
  • Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist am Turm I4 ein Gegengewichtsausleger I5 mit einer Fahrbahn für die Laufkatze I7 angeordnet. Das Tragkabel I8 ist an der Laufkatze I7 befestigt. Das Schürfseil I9 wird durch die Winde 2o betätigt. Das Gegengewicht 2I ist an einem Seil 22 aufgehängt, das über die Rolle 23 am inneren Ende des Gegengewichtsauslegers und von dort über die Rolle 24 am äußeren Ende desselben zur Laufkatze I7 geführt ist, wo es befestigt ist. Wird nun die Laufkatze I7 in die Stellung I7' gefahren und das Tragkabel mittels der am Gegenturm angebrachten Schwinge abgesenkt, so nimmt das Tragkabel I8 die Lage I8' ein, wobei der Schürfkübel innerhalb seiner Arbeitsstellung gesenkt wird. Das Gegengewicht 2I bewegt sich auf der gekrümmten Fahrbahn 25 nach oben, wobei die auf das Seil 22 wirkende Komponente der Gegengewichtskraft kleiner wird.
  • Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 entspricht weitgehend dem nach Fig. 2. An der Rückseite des Turmes 26 ist ein Ausleger 27 mit einer Laufkatze 28 angeordnet. Das Tragkabel 29 ist an der Laufkatze 28 befestigt. Von dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 unterscheidet sich das vorliegende dadurch, daß das Gegengewicht 34 an einem schwenkbaren Ausleger 3o befestigt ist, der an dem Seil 3I aufgehängt ist. Dieses ist über eine am Turm 26 angebrachte Rolle 32 und von dort über die am äußeren Ende des Auslegers 27 angebrachte Rolle 33 geführt und an der Laufkatze 28 befestigt. Wird die Laufkatze 28 in die Stellung 28' gefahren und das Tragkabel mittels der am Gegenturm angebrachten Schwinge abgesenkt, so nimmt das Tragkabel 29 die Lage 29' ein, und der Ausleger 3o mit dem Gegengewicht 34 wird in seine höchste Stellung 3o' geschwenkt, in der die auf das Seil 3I wirkende Gegengewichtskomponente am kleinsten ist.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Kabelbagger, bei dem das Heben und Senken des Schürfkübels durch Verändern der Tragkabelspannung erfolgt und der Schürfkübel hinter dem kippenseitigen Turm entleert werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Angriffsstelle (6, I7, 28) des Tragkabels (5, I8, 29) am kippenseitigen Turm nach rückwärts über den Turm hinaus verschiebbar ausgebildet ist.
  2. 2. Kabelbagger nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gegengewicht angeordnet ist, das mit der Verschiebung der Angriffsstelle des Tragkabels so verschoben wird, daß die das Tragkabel spannende Komponente der Gegengewichtskraft entsprechend der Änderung der Tragkabelspannung geändert wird.
  3. 3. Kabelbagger nach Anspruch i öder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Angriffsstelle des Tragkabels am Türm (i) auf einem an diesen angelenkten Ausleger (3) liegt, der in vertikaler Ebene schwenkbar ist.
  4. 4. Kabelbagger nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausleger (3) durch ein !Gegengewicht (m) belastet ist.
  5. 5. Kabelbagger nach Anspruch 3 oder 4, :dadurch gekennzeichnet, daß das Tragseil über eine am Kopf des Auslegers. (3) angebrachte Rolle geführt und so am Turm (I) angelenkt ist, daß durch Heben des Auslegers (3) die Länge des Tragkabels (5) zwischen den beiden Türmen vergrößert wird.
  6. 6. Kabelbagger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Schürfseil (9) von der Schürfwinde (Io) zur Anlenkstelle (7) und von dort über den Kopf des Ausleger (3) zur Laufkatze geführt ist.
  7. 7. Kabelbagger nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Rückseite des Turmes (I4 bzw. 26) ein Gegengewichtsausleger (I5 bzw. 27) angeordnet ist, auf dem eine Laufkatze (I7 bzw. 28) fahrbar ist, an der das Tragkabel (I8 bzw. 29) befestigt ist (Fig. 2 und 3).
  8. 8. Kabelbagger nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß beim Verfahren der Laufkatze (I7) ein Gegengewicht (2I) auf einer gekrümmten Bahn (25) bewegt wird, die sich mit steigender Kabelspannung mehr und mehr der Senkrechten nähert.
  9. 9. Kabelbagger nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß beim Verfahren der Laufkatze (28) ein mit einem Gegengewicht (34) beschwerter Ausleger (30) in vertikaler Ebene geschwenkt wird (Fig. 3).
DEK1736A 1950-02-11 1950-02-11 Kabelbagger, bei dem das Heben und Senken des Schuerfkuebels durch Veraendern der Tragkabelspannung erfolgt Expired DE904880C (de)

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