DE906466C - Waehler fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents
Waehler fuer Fernmelde-, insbesondere FernsprechanlagenInfo
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- DE906466C DE906466C DET5442A DET0005442A DE906466C DE 906466 C DE906466 C DE 906466C DE T5442 A DET5442 A DE T5442A DE T0005442 A DET0005442 A DE T0005442A DE 906466 C DE906466 C DE 906466C
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Description
- Wähler für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen Bei der bisher üblichen Bauart von Wählern für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit völlig freiliegenden Edelkontakten unterliegen diese einer starken Verschmutzung durch Staubablagerung und Oxydation. Hierdurch wird die Betriebssicherheit des Wählers stark herabgesetzt. Die Erfindung hat eine Wählerbauart zum Ziel, welche die Verschmutzungsgefahr erheblich vermindert und damit die Betriebssicherheit wesentlich erhöht. Die Erfindung besteht darin, daß die vom Wählerschaltarm zu betätigenden Kontakte in einer Luft-oder staubdicht abgeschlossenen Kammer untergebracht sind, durch deren Wandung hindurch der Schaltarm auf die eingeschlossenen Kontakte mechanisch einwirkt. Die Edelkontakte können somit völlig staubfrei in der Kammer eingeschlossen sein. Ist die Kammer gegen die Außenluft abgeschlossen und entweder evakuiert oder mit einem Schutzgas gefüllt, so wird jede Oxydation an den Unterbrechungsstellen vermieden. Die Kontaktgabe ist bei einem Wähler gemäß der Erfindung den in freier Luft schaltenden Edelkontakten überlegen. Die mechanische Betätigung der eingeschlossenen Kontakte durch die Schaltarme des Wählers gewährleistet dabei eine zuverlässige Steuerung der jeweils ausgewählten Kontakte.
- Weitere bauliche Einzelheiten eines Wählers mit luft- oder staubdicht untergebrachten Edelkontakten gehen aus der Zeichnung und Beschreibung der nachfolgenden Ausführungsbeispiele hervor. Es zeigen Abb. z und 2 einen Wähler gemäß der Erfindung mit staubdichter Kammer zur Aufnahme der Kontakte im Seitenriß und Aufriß, teilweise im Schnitt, Abb. 3 und q: eine von der vorherigen Ausführungsform abweichende Art der Schaltarmlagerung, ebenfalls im Seitenriß und Aufriß, teilweise geschnitten, Abb. 5 eine von Fig. i abweichende Bauart des Steuermagneten für die Wählerschaltarme im Schnitt, Abb. 6 und 7 einen geschnittenen Seitenriß einer gasdichten Kammer zur Aufnahme der Kontakte und eine Teilansicht dieser Kammer im Aufriß, Abb.8 bis io im Schnitt gasdichte Durchführungen für die in Abb. 6 und 7 dargestellte Kammer, Abb. i i im Querschnitt eine andere Ausführung einer gasdichten Kammer zur Aufnahme der Kontakte im geschnittenen Seitenriß, Abb. 12 die gleiche Anordnung in geschnittener Vorderansicht und Abb. 13 und 14 im Seitenriß, teilweise im Schnitt, und im Aufriß eine von der bisherigen Darstellung abweichende Art der Schaltarmlagerung.
- Die mit Edelkontakten versehenen Federsätze i und ja befinden sich in einem staubdichten Gehäuse 2 (vgl. Abb. i und z) des dargestellten i ioteiligen Drehwählers, welches die Gestalt eines zur Wählerdrehachse 8 koaxialen halbkreisförmigen Hohlringes hat. Die Kammer 2 hat U-Profil und ist nach außen hin offen. Die Kontaktsätze können hierbei mit ihren Isolierstützen insgesamt von außen her in die profilierte Kammerwandung eingepreßt sein. Die Federsätze i für die Anschlüsse i bis 55 sind in der oberen, die Federsätze ja für die Anschlüsse 56 bis -i io in der unteren Hälfte des Gehäuses angeordnet. Die einzelnen Federn werden unter Vorspannung teils an den Kanten der halbringförmigen Abstützleisten 3, teils über die Nippel 37 und die in der oberen und unteren Gehäusewandung staubdicht geführten, längs eines-Kretisringes angeordneten Stifte 4, 4a ,am Gehäuse abgestützt, so daß die Kontaktabstände einwandfrei festgelegt sind. Die Abstützleisten 3 sind an den Vorderkanten mit der Schräge 5 (Abb. 6) versehen, um ein sicheres Einführen der Federsätze von außen in das Gehäuse zu ermöglichen. Um den Stiften 4 und 4a eine genügende Führung in der Kammerwandung zu geben, ist das Gehäuse mit den Wülsten 6 und 6a oder mit den Augen 7 und 7` (Abb. 6 und 7) versehen.
- Die Auswahl des gewünschten Kontaktsatzes erfolgt durch Antrieb der Achse 8 über den Motor 9 und die Zahnräder io und ii. Mit der Achse 8 fest verbunden sind die um i8o° gegeneinander versetzten Haltearme 12 und i2a, auf denen ebenfalls um i8o° versetzt die Schaltarme 13 und 13a mittels der Blattfedern 14 und 14a schwenkbar angelenkt sind. Die Blattfedern dienen gleichzeitig als Rückzugsfeder für die Schaltarme. Eine Hubbegrenzung finden die Schaltarme an der schräg gekröpften Fläche 15 der Haltearme Auf die Schaltarme aufgenietet sind die Klappanker 16 und 16a und die Klebbleche 17 und 17a. Schaltarm, Klappanker und Klebblech sind mit einem Langloch 18 versehen, durch welches die Achse 8 greift. Die Schaltarme laufen nach ihrem vorderen Ende konisch zu und sind zwecks Versteifung U-förmig ausgebildet.
- Abb. 3 und 4. zeigen eine ändere Ausführung des Haltearmes 12. Hierbei ist der Haltearm mit einer Verlängerung i9 versehen, deren Umwinke-Jung 2o. zur Hubbegrenzung (Anschlag) für den Schaltarm 13 dient. Durch Biegen der Verlängerung i9 läßt sich der Hub leicht einstellen und durch Biegen des die Blattfedern 14 tragenden Lappens 21 des Haltearmes auch die Spannung dieser Blattfeder einstellen.
- Auf dem fest angebrachten Magnetträger 22 ist das Magnetsystem zentrisch zur Achse 8 aufgeschraubt. Es besteht aus zwei Topfmagneten 23 und 23a, die durch die Spulen 24 und 24a, die Töpfe 25 und 25a und den Hohlkern 26 gebildet sind. Der Hohlkern kann aus zwei verschraubbaren Hälften 27 und 27a bestehen, durch welche das Magnetsystem mit der Befestigungsplatte 28 zu einer Einheit verbunden werden kann. Es können somit die Ringflächen der Töpfe und die Polflächen des Hohlkernes vor der Montage auf gemeinsame Höhe abgeschliffen werden. Bei dieser Anordnung wird immer nur die eine oder die andere Erregerwicklung erregt und damit der eine oder andere Schaltarm 13, 13a gegen die Betätigungsstifte 4 oder 4a für die eingeschlossenen Kontaktfedern i oder ja gedrückt, sobald die Schaltarme auf ihre Durchschaltestellung gelangt sind.
- Abb. 5 zeigt eine etwas andere Ausführung des Magnetsystems. Es besteht hier nur aus einer einzigen Spule 29, :dem verschraubbaren Hohlkern 30 mit Mutter 31 und dem Topf 32 mit Gewindering 33. Anden Topf angepunktet sind die Befestigungswinkel34. Auch dieses Magnetsystem bildet eine geschlossene Einheit, und die Ringflächen des Töpfen sowie die Polflächen des Kernes können vor der Montage auf gemeinsame Höhe geschliffen werden. Während beim Doppelmagnetsystem nach Abb. i ein Wellenkontakt zum wechselweisen Einschalten des oberen und unteren Topfmagneten notwendig ist, kann dieser beim Magnetsystem nach Abb.5 wegfallen. Es werden durch diesen allerdings beide Schaltarme 13, 13a gleichzeitig betätigt; dies stört jedoch die Funktion nicht, da sich ja immer nur ein Schaltarm in Arbeitsstellung in bezug auf die Stifte 4, 4a befindet. Die Schließung des gewählten Federsatzes geschieht durch Einschalten des Topfmagneten nach erfolgter Prüfung durch einen der unedlen Schleifarme 30, 30a, so daß besondere Prüfdurchschaltekontakte erspart werden.
- Die Abb. 6 bis iö zeigen eine gegen die Außenluft hermetisch abgeschlossene Gehäusekammer, so daß gegebenenfalls eine Füllung der Kammer mit einem Schutzgas erfolgen kann. Die Abdichtung erfolgt durch die auf die Augen 7 und 7a aufgesetzten Faltenbälge 35, beispielsweise aus synthetischem Kautschuk. Die Bälge sind auf einer Seite geschlossen. Die geschlossene Seite besteht aus einem zylindrischen Fortsatz 36, dessen Anschluß verstärkt ausgeführt ist. Der Fortsatz 36 ist länger als der größte Hub des Balges bzw. des Stiftes 4, um zu verhüten, daß der herabgedrückte Schaltarm auf den ausladenden Teil eines danebenliegenden Balges treffen kann. Da der Durchmesser der Faltenbälge größer ist als die Umfangsteilung für die Kontaktfedersätze, werden, um den nötigen Platz für die Bälge zu erhalten, die Augen 7 und 7a mit den Faltenbälgen in zwei konzentrischen Reihen 7, 7' bzw. 7a, 7a' gestaffelt angeordnet (Abb. 7) . Die sich durch die verschiedenen Angriffspunkte der in konzentrischen Reihen gestaffelten Stifte 4 und q.' und Nippel 37 in bezug zur Kontaktfederlänge und Kontaktstelle ergebenden ungleichen Kontakthübe können dadurch kompensiert werden, daß den Schaltarmen 13, 13a durch Abstufung ihrer Wirkfläche zu den Stiften 4 und 4' für die innenliegenden Stifte4' ein größererArbeitshub gegeben wird als für die außenliegenden Stifte..
- In Abb. 3 ist dies durch den Niet 38 des Schaltarmes angedeutet, der mit den inneren Betätigungsstiften 4' zusammenarbeitet und hierdurch den zugeordneten Kontaktfedern mit der größeren Hebelarmlänge denselben Kontakthub erteilt wie das äußere Ende des Schaltarmes, das über die zugeordneten Betätigungsstifte 4 auf Kontaktfedern mit der kürzeren Hebelarmlänge einwirkt. Abb.8 zeigt den zusammengedrückten Faltenbalg mit dem die Kontakte schließenden Stift 4. Abb. 9 und io zeigt eine andere Ausführung eines Balges, der außerdem durch einen Federring 39 an das Auge 7 angepreßt ist.
- Gemäß Abb. i i und 12 ist das Gehäuse 2 über den Kontaktfedersätzeii mit Bohrungen 43 versehen, deren äußere Kanten abgerundet sind. über den Bohrungen ist die elastische Membran 4o angebracht. Sie wird durch das Halteblech 41 an das Gehäuse dicht angepreßt. Zur Abdichtung der Befestigungsschrauben ist die Dichtung42 vorgesehen. In die Bohrungen 43 sind Kugeln 44 eingelegt, welche als leicht abrollende und nicht klemmende Zwischenstücke zwischen der Membran und dem Nippelplättchen 45 der äußeren Kontaktfedern dienen. In der Ruhelage stützen sich die Arbeitsfedern der Kontaktsätze über die Nippelplättchen an der oberen bzw. unteren Gehäuseinnenwand ab. Die Betätigung des ausgewählten Kontaktsatzes erfolgt durch den Schaltarm 13, der am vorderen Ende mit dem Stift46 ausgerüstet ist.InAbb. i2 ist der mittlere Kontaktsatz betätigt, d. h. geschlossen.
- Die bisherigen Ausführungen gehen davon aus, daß ein dem Prüfrelais entsprechender Magnet mittels des Schaltarmes den zu betätigenden Kontaktsatz schließt und dieser Magnet somit während des Gespräches erregt bleibt. Da dieser Magnet nur schwer mit weiteren Kontakten ausgerüstet sein kann, wird er neben dem Prüfrelais aufzuwenden sein und dessen sonstige schaltungstechnische Aufgaben nicht selbst übernehmen können. Es mag deshalb in manchen Fällen vorteilhaft sein, das Prinzip der magnetischen Kontaktbetätigung so umzukehren, daß der Anker des Magneten im abgefallenen Zustand unter dem Einfluß der Abreißfeder den Kontaktsatz betätigt, auf den er eingestellt ist, und umgekehrt während der Drehbewegung bei erregtem Magneten der Abr.eißfeder entgegen den Schaltarm so lange abhebt, bis die Drehbewegung vollzogen ist. Es wird damit während der Verbindung der Strom für die Erregung des Magneten gespart, und dieser kann, wenn nötig, niederohmig und schnell schaltend für die Dauer der Einstellvorgänge ausgeführt sein.
- Diese Form der Erfindung ist in Abb. 13 und 14 dargestellt.
- Wie ersichtlich, ist der als doppelarmiger Hebel ausgebildete Schaltarm 13 nunmehr in einem Punkt 47 des an der Wählerdrehachse befestigten Haltearmes 12 drehbar gelagert. Hierbei hat die Abreißfeder 48 die Tendenz, den Schaltarm nach unten zu drücken, so daß er mit einem gleitenden Betätigungspimpel4 auf den Kontaktsatz drückt. Während der Drehbewegung ist der Magnet 23 unter Strom, der Anker 16 bis zum Anschlag 49 mit der Nase 5o angezogen und dadurch der Schaltarm abgehoben.
- Hierbei wird demnach der Magnet bei der Belegung des Wählers erregt und in Abhängigkeit vom Prüfvorgang aberregt. Es kann ferner ein von dem Magneten betätigter Kontakt vorgesehen sein, der die Schließung des Stromkreises für den Schaltarmantrieb nur dann gestattet, wenn und solange der Magnet erregt ist. Weiterhin wird der Anker des Magneten zweckmäßigerweise durch einen Anschlag von Pol und Joch des Magneten so weit entfernt gehalten, daß er nicht auf diesen Teilen während der Schaltarmdrehung reibt.
- Die Kammer zur Aufnahme der Kontakte kann abschnittsweise unterteilt sein, wobei jede Kammer nur eine bestimmte Zahl von Kontakten enthält. Bei Schadhaftwerden von Kontakten brauchen dann nur die in der betreffenden Kammer liegenden ausgetauscht zu werden. Dabei kann die Kammer durch Zwischenwände unterteilt sein. Es kann aber auch die Kammer aus einzelnen, selbständigen, für sich austauschbaren Teilkammern bestehen.
Claims (34)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Wähler für Fernmeldeanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Wählerschaltarm zu betätigenden Kontakte in einer luft- oder staubdicht abgeschlossenen Kammer untergebracht sind, durch deren Wandung hindurch der Schaltarm auf die eingeschlossenen Kontakte mechanisch einwirkt.
- 2. Wähler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Betätigung der eingeschlossenen Kontakte je ein in der Kammerwandung Luft- oder staubdicht geführter Stift dient.
- 3. Wähler nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der aus der Kammer herausragende Teil des Stiftes von einer gegenüber der äußeren Kammerwandung abgedichteten, ihrerseits luftdichten, elastischen Kappe umschlossen ist.
- 4. Wähler nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die luftdichte Kappe ein zusammendrückbarer Faltenbalg ist.
- 5. Wähler nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Faltenbalg einen das hinausragende Ende des Betätigungsstiftes umgebenden zylindrischen Fortsatz besitzt, dessen axiale Länge größer ist als der größte Hub des Faltenbalges.
- 6. Wähler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltarm unter Vermittlung einer in der Kammerwandung luftdicht ein-.gesetzten elastischen Membran auf :die eingeschlossenen Kontakte einwirkt.
- 7. Wähler nach Anspruch i und 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der dem Schaltarm zugewendeten Kammerwandung Aussparungen vorgesehen sind, die nach außen durch die Membran abgeschlossen sind und je ein reibungverminderndes Übertragungsglied, insbesondere eine Kugel, aufnehmen, durch welche der Schaltarm auf die eingeschlossenen Kontakte einwirkt. B.
- Wähler nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Aussparungen durch eine gemeinsame Membran abgeschlossen sind. g.
- Wähler nach Anspruch 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltarm mittels eines Stiftes unmittelbar auf die Membran einwirkt, deren Auslenkung über das Übertragungsglied auf einen eingeschlossenen Kontakt übertragen wird. io.
- Wähler nach Anspruch 6 bis g, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran auf die Kammerwandung aufgesetzt ist. i i.
- Drehwähler nach Anspruch i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß die luft- oder staubdichte Kammer mit den eingeschlossenen Kontakten die Gestalt eines zur Wählerachse koaxialen, halbkreisförmigen Hohlringes hat und -die Betätigungsglieder (Stifte, Kugeln, Membran) für die eingeschlossenen Kontakte längs dieses Hohlringes angeordnet sind.
- 12. Drehwähler nach Anspruch i bis i i, dadurch gekennzeichnet; daß die Kammer halbringförmige Abstützleisten für die eingesetzten Kontakte besitzt.
- 13. Drehwähler nach Anspruch i bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die halbringförmigen Abstützleisten zur Erleichterung des Einsetzens der Kontakte abgerundete Kanten aufweisen. 1q..
- Drehwähler nach Anspruch i bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die halbringförmige Kammer eine seitwärts offene U -Form hat, in die die Kontakte von der Seite her an die Kammer eingesetzt werden, und die halbringförmigen Abstützleisten am Mittelstück des U-Profils vorgesehen sind.
- 15. Drehwähler nach Anspruch i bis 1d., dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer abschnittsweise unterteilt ist und jeder Kammerabschnitt nur eine bestimmte Zahl sämtlicher Kontakte enthält.
- 16. Drehwähler nach Anspruch i bis i5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer durch Zwischenwände unterteilt ist.
- 17. Drehwähler nach Anspruch i bis 16; dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer aus einzelnen selbsttätigen, je für sich austauschbaren Teilkammern gebildet ist.
- 18. Drehwähler nach Anspruch i bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß koaxial zur Wählerdrehachse ein Elektromagnet vorgesehen ist und der Elektromagnet einen quer zur Wählerdrehachse schwenkbaren Klappanker besitzt, der dem Schaltarm eine quer zu dessen Fortschalt-Bewegung gerichtete Steuerbewegung erteilt. ig.
- Drehwähler nach Anspruch i bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltarm des Wählers und der Klappanker des Elektromagneten fest miteinander verbunden sind. 2o.
- Drehwähler nach Anspruch i bis ig, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltarm des Wählers und der Klappanker des Elektromagneten ein Loch aufweisen, durch welches sich die Drehwählerachse hindurch erstreckt.
- 21. Drehwähler nach Anspruch i bis 2o, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltarm des Wählers an einem an der Drehwählerachse starr befestigten Haltearm mittels eines Federgelenks befestigt ist, welches die gemeinsame Schwenkachse für den Klappanker und den Schaltarm bildet.
- 22. Drehwähler nach Anspruch i bis 2o, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltarme während ihrer Drehbewegung bei erregtem Elektromagneten von der Wählersegmentbahn abgehoben sind und nach vollzogener Einstellung durch die Kraft einer Rückstellfeder bei stromlosem Elektromagneten auf die Betätigungsglieder für die eingeschlossenen Kontakte einwirken.
- 23. Drehwähler nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltarm als doppelarmiger Hebel ausgebildet ist, der an einem mit der Wählerdrehachse starr verbundenen Haltearm schwenkbar gelagert ist und an dessen einem Hebelarm entgegen der Kraft der Rückstellfeder die magnetische Zugkraft des Elektromagneten angreift, unter deren Einfluß der zur Einwirkung auf die eingeschlossenen Kontakte bestimmte andere Hebelarm vom Wählersegment abgehoben wird. 2q..
- Drehwähler nach Anspruch 22 und 23, dadurch gekennzeichnet, daß an dem einen Hebelarm der Klappanker des Elektromagneten und an dessen anderem Hebelarm die Rückstellfeder des Schaltarmes angreift.
- 25. Drehwähler nach Anspruch 21 und 23, dadurch gekennzeichnet, daß der an der Wählerdrehachse befestigte Haltearm einen zur Hubbegrenzung des Schaltarmes dienenden einstellbaren Ansatz hat.
- 26. Drehwähler nach Anspruch i bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß die nebeneinanderliegenden Betätigungsglieder für die eingeschlossenen Kontakte in zur Wählerdrehachse konzentrischen Reihen gestaffelt sind.
- 27. Drehwähler nach Anspruch i bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß den zur Wählerdrehachse gestaffelt angeordneten Betätigungsgliedern durch abgestufte Einwirkungsflächen der Schaltarme der gleiche Arbeitshub erteilt wird.
- 28. Drehwähler nach Anspruch i bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstufung der . Einwirkungsfläche der Schaltarme durch aufgesetzte Nippel bewirkt wird.
- 29. Drehwähler nach Anspruch i bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits der hohlringförmigen Kammer Betätigungsglieder für die in der Kammer eingeschlossenen Kontakte und je einer von zwei um i8o° gegeneinander versetzten Wählerschaltarmen vorgesehen sind, die beide abwechselnd nach ihrer jeweiligen i8o°-Drehung mit den Betätigungsgliedern auf je einer Seite der Kammer zusammenarbeiten. 3o.
- Drehwähler nach Anspruch i bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß beiden Schaltarmen ein Magnet mit zwei Erregerwicklungen zugeordnet ist, von denen immer nur eine während einer iSo°-Drehung eines der Schaltarme erregbar ist und eine Auslenkung nur eines Schaltarmes zur Einwirkung auf die Betätigungsglieder hervorruft.
- 31. Drehwähler nach Anspruch i bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß beide Schaltarme gleichzeitig durch den Elektromagneten betätigt werden.
- 32. Drehwähler nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet bei der Belegung des Wählers erregt und in Abhängigkeit vom Prüfvorgang aberregt wird.
- 33. Drehwähler nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß ein vom Magnet betätigter Kontakt die Schließung des Stromkreises für den Schaltarmantrieb nur dann gestattet, wenn und solange der Magnet erregt ist. .
- 34. Drehwähler nach Anspruch 32 und 33, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker des Magneten durch einen Anschlag vom Pol und Joch des Magneten so weit entfernt gehalten wird, daß er nicht auf diesen Teilen während der Schaltarmdrehung reibt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET5442A DE906466C (de) | 1951-12-15 | 1951-12-15 | Waehler fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET5442A DE906466C (de) | 1951-12-15 | 1951-12-15 | Waehler fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen |
Publications (1)
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|---|---|
| DE906466C true DE906466C (de) | 1954-03-15 |
Family
ID=7545030
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET5442A Expired DE906466C (de) | 1951-12-15 | 1951-12-15 | Waehler fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE906466C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE955426C (de) * | 1954-01-01 | 1957-01-03 | Telefonbau & Normalzeit Gmbh | Staubdichte Waehlerkontaktkammer |
-
1951
- 1951-12-15 DE DET5442A patent/DE906466C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE955426C (de) * | 1954-01-01 | 1957-01-03 | Telefonbau & Normalzeit Gmbh | Staubdichte Waehlerkontaktkammer |
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