DE90663C - - Google Patents
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- DE90663C DE90663C DE189690663D DE90663DD DE90663C DE 90663 C DE90663 C DE 90663C DE 189690663 D DE189690663 D DE 189690663D DE 90663D D DE90663D D DE 90663DD DE 90663 C DE90663 C DE 90663C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10G—CRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
- C10G5/00—Recovery of liquid hydrocarbon mixtures from gases, e.g. natural gas
- C10G5/04—Recovery of liquid hydrocarbon mixtures from gases, e.g. natural gas with liquid absorbents
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 10: Brennstoffe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. Juli 1896 ab.
Nach der vorliegenden Erfindung sind die Förderwagen für Torf, welche zur Beförderung
des Rohtorfs von den Mooren bis zur Verarbeitungsstelle dienen, derart eingerichtet, dafs
unterwegs eine theilweise Entwässerung bezw. Befreiung der Massen von ihrem ungebundenen,
ca. 20 pCt. betragenden Wassergehalt stattfindet. Dadurch werden im Betriebe diejenigen maschinellen
Einrichtungen, wie Pressen, Quetschen u. s. w., vereinfacht, durch welche bisher ausschliefslich
die Entwässerung erfolgte. Ebenso wird die Herstellungsdauer der Torf briketts infolge
Fortfalls der theilweisen Entwässerungsarbeit wesentlich verkürzt und der Betrieb verbilligt.
Ein Förderwagen mit einer derartigen Einrichtung ist auf der beiliegenden Zeichnung in
Fig. ι durch einen Längenschnitt, in Fig. 2 durch eine Oberansicht und in Fig. 3 durch
einen Querschnitt dargestellt, und zwar beispielsweise in der Ausführung eines Kippwagens
für Feldbahnen. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dafs der Wagenkasten, welcher zur Aufnahme der rohen Torfmassen
dient, mit in Scharnieren beweglichen, gelochten Wänden ausgestattet ist, und dafs der Zughaken
für den Angriff der Maschine oder Zugthiere nicht wie sonst am Wagenuntergestell, sondern
an dem gelenkigen Wagenkasten angebracht ist.
Der Wagenkasten erhält die Form eines Parallelogrammes, dessen Seitenwände abcd
durch Scharniere e1 e2 es e4 mit einander verbunden
sind. Das Scharnier e1 ist mit der Bodenplatte/ unverschiebbar verbunden. Dagegen
sind die Scharnierbolzen e2 und e3 der seitlichen Kanten in bogenförmigen Schlitzführungen
g des Bodens f nach innen verschiebbar, und ebenso ist der vordere Scharnierbolzen
e* in einer geraden Schlitzführung h des Bodens/ nach der Fahrtrichtung verschiebbar.
Die Kastenwände abc d und der Kastenboden/ sind siebartig durchlöchert. Der Zughaken i
ist an der vorderen Gelenkkante e* angebracht. Ebenso ist an der hinteren Gelenkkante el eine
Kette k zum Anhängen des folgenden Förderwagens von derselben Construction befestigt.
Die Wagenkästen werden beim Beladen möglichst voll gestopft. Durch den Zug während
der Fahrt wird mittels der Kastenwände ein starker Druck auf das Material ausgeübt, indem
hierdurch das Kastenparallelogramm in der Fahrtrichtung gestreckt bezw. verlängert wird.
Hierbei verschieben sich die Scharnierbolzen e2 e3 e4 in ihren Führungen g g h; die Wände
abcd pressen die nassen Massen zusammen,
und das Wasser fliefst durch die Perforirungen des Bodens und der Seitenwände ab.
Die Entladung am Ankunftsorte beim Umkippen der Kästen vollzieht sich schneller und
leichter wie sonst, weil die entwässerten Massen einen geringeren Raum einnehmen und daher
zwischen den in ihre ursprüngliche Lage zurückgeschobenen Kastenwänden lose lagern. Auch
kann für die Entladung an Stelle der Kippvorrichtung eine verschieb- bezw. herausziehbare
Bodenfläche vorgesehen und der Förderwagen
unter Beibehaltung des beschriebenen Constructionsprincips noch in anderer Weise modificirt
werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Förderwagen mit während der Fahrt selbstthätig wirkender Entwässerungsvorrichtung für Torf und andere nasse Stoffe, dadurch gekennzeichnet, dafs der Wagenkasten, welcher zur Aufahme des Beförderungsgutes dient, mil in Scharnieren beweglichen und gelochten Seitenwänden ausgestattet und der Zughaken für den Angriff der Maschine oder Zugthiere behufs Pressung des Gutes während der Fahrt an diesem Wagenkasten angebracht ist, wobei die hintere Kastenkante fest und die übrigen Kastenkanten in Führungen verschiebbar angeordnet sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE90663T | 1896-07-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE90663C true DE90663C (de) | 1897-02-19 |
Family
ID=34484330
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE189690663D Expired DE90663C (de) | 1896-07-17 | 1896-07-17 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE90663C (de) |
-
1896
- 1896-07-17 DE DE189690663D patent/DE90663C/de not_active Expired
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