DE906832C - Elektrischer Kondensator - Google Patents

Elektrischer Kondensator

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Publication number
DE906832C
DE906832C DES20624A DES0020624A DE906832C DE 906832 C DE906832 C DE 906832C DE S20624 A DES20624 A DE S20624A DE S0020624 A DES0020624 A DE S0020624A DE 906832 C DE906832 C DE 906832C
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DE
Germany
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housing
capacitor
parts
resistance
metallic
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Expired
Application number
DES20624A
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English (en)
Inventor
Otto Schmitt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G2/00Details of capacitors not covered by a single one of groups H01G4/00-H01G11/00
    • H01G2/14Protection against electric or thermal overload

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description

  • Elektrischer Kondensator Die Erfindung betrifft elektrische Kondensatoren, denen zwecks Herabsetzung ihrer Zeitkonstante ein Widerstand parallel geschaltet ist. Diese Aufgabe tritt nicht nur in Schaltungen auf, bei denen durch die Parallelschaltung eines Kondensators und eines Widerstandes eine bestimmte Zeitkonstante erzielt werden soll.
  • Die erfindungsgemäßen Kondensatoren werden vielmehr in vorteilhafter Weise besonders in solchen Anlagen verwendet, wo die Kondensatoren auf unerwünscht hohe Spannungen aufgeladen werden, sich aber verhältnismäßig schnell wieder entladen sollen, um bald nach Abschaltung der Anlage bei Berührung unschädlich zu sein. Besonders wichtig ist deshalb die Anwendung derartiger Kondensatoren für Entstörungszwecke oder in Leuchtstofflampenanlagen, also in Schaltungen, bei denen im normalen Betrieb hohe Spitzenspannungen auftreten können.
  • Bei in einem Gehäuse eingebauten Kondensatoren, bei denen mindestens die eine Stromzuführung des Kondensators durch das Gehäuse hindurchgeführt ist, sind deshalb gemäß der Erfindung hochohmige Teile der Gehäusewandung als Widerstände zwischen die beiden Stromdurchführungen des Kondensators bzw. zwischen metallische Gehäuseteile und mindestens eine der Stromdurchführungen geschaltet, so daß die Belegungen des Kondensators hochohmig miteinander bzw. mit den metallischen Gehäuseteilen leitend verbunden sind. Als Widerstandsmaterial empfehlen sich besonders leitend gemachte elastische Stoffe, wie z. B. Gummi, und/oder auf isolierende Teile des Gehäuses aufgebrachte, insbesondere aufgedruckte Widerstandsschichten.
  • Die Fig. i bis 3 zeigen drei vorteilhafte Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens. In Fig. i bedeutet z den oberen Teil eines metallischen Gehäuses, in dem z. B. ein nicht gezeigter Wickelkondensator in üblicher Form eingebaut ist. Die eine Belegung dieses Kondensators ist in diesem Falle mit dem Gehäuse i, die andere mit der Stromdurchführung z in irgendeiner geeigneten Weise elektrisch verbunden. In die Stromdurchführung :2 ist ein als Stromzuführung dienender Draht 3 z. B. eingelötet, der mit seiner isolierenden Umhüllung d. bis in die Stromdurchführung 2 hineinragt. Das Gehäuse i ist an seinem dargestellten Ende bei § umgebördelt und drückt dadurch eine das Gehäuse abschließende Abdeckscheibe 6 und die auf ihr liegende Scheibe 7 aus leitendem, elastischem Material, z. B. Gummi, fest gegen die eingedrehte Auflage bei 8 an der Innenwand des Gehäuses i. Die Scheiben 6 und 7 besitzen in ihrer Mitte eine Durchbohrung, durch die die Stromdurchführung 2 hindurchgesteckt und durch Umbördeln bei g befestigt ist. Infolge dieser Befestigung drückt die Stromdurchführung 2 mit ihrem etwas keilförmig gedrehten Flansch io fest auf die elastische Scheibe 7. Dadurch ist die Stromdurchführung 2 über die leitende elastische Scheibe 7 mit dem Gehäuse 5 elektrisch verbunden; die Scheibe 7 bildet also einen Ableitungswiderstand zwischen den beiden Belegungen des im Gehäuse i eingebauten Kondensators und dient gleichzeitig zur Abdichtung des Kondensatorgehäuses.
  • In Fig. 2 ist je eine der beiden Belegungen des in dem Gehäuse i eingebauten Kondensators in nicht näher dargestellter Weise mit je einer der beiden Hohlniete i i, 12 und über sie mit den Lötfahnen 13, 14 verbunden, die z. B. beide gegen das Gehäuse isoliert sind. Die das Gehäuse abschließende Isolierstoffscheibe 6 ist in ähnlicher Weise wie bei der Ausführung nach Fig. i durch Umbördelung der Gehäusekante festgelegt und gehalten. In ihr sind die Hohlniete i i und 12 befestigt, die an der Außenseite die Lötfahnen 13 und 14 halten.
  • Im Gegensatz zur Ausführung nach Fig. i ist bei der vorliegenden Ausführung der Widerstand zwischen den Belegungen des Kondensators, der auch hier wieder aus einem leitenden Gummistreifen 15 besteht, innerhalb des Gehäuses angebracht. Er wird von den Hohlnieten 11, 12 mittels der metallischen Unterlegscheiben 16, 17 gehalten und dabei gleichzeitig elastisch einwandfrei mit den Hohlnieten i i, 12 bzw. den Belegungen des Kondensators verbunden.
  • Eine ähnliche Ausführung zeigt Fig. 3, in der wieder das Gehäuse i durch die Isolierstoffscheibe 6 in üblicher Weise abgeschlossen ist und die Belegungen des Kondensators mittels je eines Hohlniets i i, 12 mit den Lötfahnen 13, 14 verbunden sind. Statt leitenden Gummis ist in diesem Fall jedoch eine Widerstandsschicht 18 im Inneren der Abdeckscheibe 6 aufgebracht, die z. B. in vorteilhafter Weise über leitende Gummiringe ig, 2o und Unterlegscheiben 16, 17 einwandfrei bei der Umbördelung der Hohlnieten 11, 12 mit den Belegungen des Kondensators verbunden sind.
  • Bei der Durchführung der Erfindung ist es natürlich notwendig, die Abmessungen des leitenden elastischen Materials bzw. der aufgedruckten Widerstände so zu wählen, daß der Kondensator die gewünschte Zeitkonstante erhält. Bei der Ausführung nach Fig.3 können jedoch die leitenden elastischen Scheiben ig, 2o einen sehr hohen Leitwert besitzen, um einen einwandfreien Kontakt zwischen der aufgedruckten Widerstandsschicht 18 und den Belegungen des Kondensators zu erhalten. Lediglich der aufgedruckte Widerstand 18 muß die gewünschte Größe besitzen. Vorteilhaft ist es, wie auch in den Fig. 2 und 3 gezeigt, daß die Widerstände 15 bzw. 18 innerhalb des Kondensatorgehäuses angeordnet sind, so daß sie vor mechanischen Beschädigungen geschützt sind.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrischer Kondensator in einem Gehäuse, bei dem mindestens die eine Belegung des Kondensators durch das Gehäuse hindurchgeführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß hochohmige Teile der Gehäusewandung, die als Widerstände zwischen die beiden Stromdurchführungen bzw. zwischen metallische Gehäuseteile und mindestens eine Stromdurchführung geschaltet sind, die Belegungen des Kondensators galvanisch miteinander bzw. mit den metallischen Gehäuseteilen verbinden.
  2. 2. Kondensator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die hochohmigen Teile der Gehäusewandung aus leitend gemachten elastischen Stoffen, wie z. B. Gummi, und/oder aus auf isolierende Teile der Gehäusewandung aufgebrachten, insbesondere aufgedruckten Widerstandsschichten bestehen.
  3. 3. Kondensator nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die hochohmigen, elastischen Teile der Gehäusewandung gleichzeitig zur Abdichtung des Gehäuses dienen (Fig. i). d..
  4. Kondensator nach Anspruch 1, 2 oder 3 in einem metallischen, von einer Isolierstoffscheibe verschlossenen Gehäuse, gekennzeichnet durch eine auf die Isolierstoffscheibe gelegte 'Scheibe aus elektrisch leitendem, elastischem Stoff, z. B. leitendem Gummi, die gleichzeitig mit der Isolierstoffscheibe vom Gehäuse in ihrer Lage gehalten ist, und daß dadurch zweckmäßig bei gleichzeitiger Abdichtung des Gehäuses die hochohmige Verbindung der einen Belegung des Kondensators mit den metallischen Gehäuseteilen erfolgt (Fig. i).
  5. 5. Kondensator nach einem der Ansprüche i bis q., gekennzeichnet durch eine oder mehrere durch einen Isolierteil des Gehäuses, insbesondere die Abdeckscheibe hindurchragende Stromdurchführungen (io, 11, 12), die, gegebenenfalls über metallische Unterlegscheiben (16, 17) und/oder leitende elastische Scheiben (i9, 2o), bei ihrer Befestigung am Gehäuse fest an den hochohmigen Widerstand gedrückt sind und ihn gegebenenfalls festhalten (Fig. 1, 2 und 3).
  6. 6. Die Verwendung von Kondensatoren nach einem der Ansprüche i bis 5 für Entstörungszwecke und/oder als Phasenschieberkondensatoren, insbesondere in Leuchtstofflampenanlagen.
DES20624A 1950-10-20 1950-10-20 Elektrischer Kondensator Expired DE906832C (de)

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