DE906884C - Transponierschieber - Google Patents

Transponierschieber

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Publication number
DE906884C
DE906884C DEK11772A DEK0011772A DE906884C DE 906884 C DE906884 C DE 906884C DE K11772 A DEK11772 A DE K11772A DE K0011772 A DEK0011772 A DE K0011772A DE 906884 C DE906884 C DE 906884C
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DE
Germany
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slide
keyboard
transposition
slider
scale
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Expired
Application number
DEK11772A
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English (en)
Inventor
Hans Rudolf Kuehn
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HANS RUDOLF KUEHN
Original Assignee
HANS RUDOLF KUEHN
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Publication date
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10GREPRESENTATION OF MUSIC; RECORDING MUSIC IN NOTATION FORM; ACCESSORIES FOR MUSIC OR MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. SUPPORTS
    • G10G1/00Means for the representation of music
    • G10G1/04Transposing; Transcribing

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)

Description

  • Transponierschieber Das Orchesterspielen mit einer diatonischen Handharmonika, bei der bei Zug und Druck verschiedene Töne erklingen, bereitet dadurch #Schwierigkeiten, daß in den Noten vorgeschriebene Ak- korde gar nicht oder nur ischwer spielbar sind, da verschiedene Töne fehl-en oder die Tasten der Töne zu weit auseinanderliegen. Man ist daher gezwungen, entweder Töne auszulassen, was aber in unerwünschter Weise die vorgeschriebene Harmonie verändert, oder es muß das Stück in eine Tonart transportiert werden, in der die vorgeschriebenen Akkorde spielbar sind. In den meisten Fällen wird der letztere Weg eingeschlagen.
  • Um demSpieler das Umschreiben der Noten zu erleichtern, ist der erfindungsgemäße Transponierschieber vorgesehen. Erreicht wird dies dadurch, daß die auf einer der Klaviertastatur nachgebildeten Tastatur angeschlagenen Töne über einen in einem Gehäuse verschiebbaren Schieber auf einer der Zug-und der Drucktastatur der diatonischen Handharmonika nachgebildeten Schautafel sichtbar gemacht werden und daß das Transponieren durch die Einstellung des Schiebers entsprechend der gewünschten Tonart in der Grundplatte erfolgt.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausiführungsformen des Transponierschiebers beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. i den Schieber für Druck in der Grund-Stellung, Abb. 2 das gleiche für Zug, Abb23 den Schieber für Zug in einer Transponierstellung, Abb. 4 eine Skizze der elektrischen Schaltung, Abb. 5 die Klaviatur zum Anschlagen in der Originaltonart, Abb. 6 eine andere- Ausführungsform des Schiebergehäuses für Zug und Druck in Draufsicht, Abb- 7 den dazugehörigen Schieber von unten gesehen, Abb. 8 einen Ouerschnitt zu Abh. 6, Abb. 9 einen (5uerschnitt zu Abb. 7, Abb. io einen Querschnitt des gesamten Schiebers nach Abb. 6 bis g.
  • In dein Gehätise F ist der Schieber S verschiebbar gelagert. An der Berührungsstelle beider Teile ist auf dem Gehäuse die Skala i und auf dein Schieber eine gleiche Skala,:2 aufgebracht, in denen die Töne von Halbton zu Halbton aufgezeichnet sind. Unterhalb der Skala i befindet sich entsprechend jedem Ton im Skalenabstand eine Kontaktplatte 3 (Abb. 4); unterhalb der Skala 2, an dem Schieber befestigt, ist entsprechend dem Skalenabstand für jeden Ton ein Schleifkontakt 5 angebracht. Die Kontakte 5 gleiten bei der Verschiebung des Schiebers über die Plättchen 3. In dem Tastenfeld 4 ist entsprechend jeder Taste eine GlühlamPe 7 angebracht, die durch die Leitung 6 mit dem ihrem Ton entsprechenden Kontakt 5 verbunden ist. Sämtliche Lampen 7 sind durch je eine Leitung 9 an eine Sammelschiene 8 angeschlosisen, die ihrerseits über einen Schleifkontakt io mit der Zuleitung in Verbindung steht. Die Kontakte 3 sind über je eine Leitung i i, 12 mit dem ihrem Ton entsprechenden Kontakt 13 unter den Tasten 14 verbunden. Beim Drücken der Tasten 14 werden die Kontakte 13 geschlossen,' so daß folgender Stromkreis entsteht: +-Pol, Leitung12a, KOntaktI3, Leitung 12, 11, 'Kontaktplatte 3, Schleifkontakt 5, Leitung 6, LamPe 7, Leitung c), Sammelschiene 8, Schleifarin 10. - -Pol.
  • In der in Abb. i und 2 gezeigten Grundstellung werden daher beim Anschlagen z. B. der Tasten F, -3£, D auf der Tastatur 14 (Abb. 5) in dem Druck-Bild der Abb. i bzw. dem Zug-Bild der Abb. 2 die stark umrandeten Lampen aufleuchten. Wird dagegen der Schieber S gemäß Abb. 3 so verschoben, daß der Ton F der Skala i dem Ton D der Skala:2 gegenübersteht, so werden durch die Verschiebung der Kontakte 3 und 5 (Abb. 4) beim Anschlagen derselben TasteniF, A, D auf der Tastatur 14 die Lampen der Töne D, Fis, H aufleuchten, d. h. der ursprängliche F-dur-Akkord ist nach D-dur transpoiliert worden.
  • Der Harmonikaspieler braucht daher, wenn er ein Müsikstück z. B, von F-dur nach D-dur transponieren will, nur den Schieber S in die aus Abb. 3 ersichtliche Stellung zu bringen.- Spielt er dann auf der Klaviatur 14 die Originaltöne, so kann er sofort die transportierten Töne feststellen und aufschreiben. Werden die Zug- und Druckschaubilder parallel geschaltet, so kann er beim Aufschreiben der -Noten gleich vermerken, ob er den betreffenden Ton oder Akkord mit Druck oder mit Zug spielen muß.
  • Um die elektrische Steuerung zu vermeiden, kann die Übertragung von den Tasten 14 nach dem Tastenfeld 4 auch mechanisch vorgenommen werden. In diesem Fall ist die Zug- und Drucktastatur 4-a (Abb. 6) nebeneinander in dem Schiebergehäuse gelagert, und zwar auf einer allen Tasten gemeinsamen Welle 15. Die Tastenhebeil:2o tragen auf dem einen Ende den Tastenknopf, auf dem anderen eine schmale Platte 16. Die Klaviatur 14 (Abb. 5) befindet- sich bei dieser Ausführungsform auf dem Schieber Sa. Die Tasten 14a sind alle auf einerWelle 18 gelagert und tragen an ihrem unteren E, nde ein Plättchen 17, das durch das Zwischenstück ig mit der Taste i4a verbunden ist. Wird der Schieber Sa in das Gehäuse geschoben, so liegen die Plättchen 17 mit etwas Spielraum über den Plättchen 16, wie aus Abb. io ersichtlich ist. Die, Plättchen 16 sind so angeordnet, daß sie in der Grundstellung des Schiebers unter den Plättchen r7 der Tasten 145 liegen, die den gleichen Ton verkörpern wie die, Taste 4a. Wird eine Taste i4a gedrückt, so wird, wie in Abb. io durch Pfeile angedeutet ist, der Knopf 4#a angehoben und damit vor den anderen Knöpfen sichtbar gemacht. Bei dieser Ausführungsform befindet sich die Skala 2P, die der Skala-, der Abb. i und :2 entspricht, an dem Gehäuse, während die Skala ja am Schieber angebracht ist. Die Darstellung der Skala ja in Abb. 7 ist auf der Oberseite angebracht zudenken; sie ist nur aus Gründen der Deutlichkeit in der ersichtlichen Weise dargestellt worden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Transponierschieber, insbesondere für 4inten:ische Handharinoniken, daidurch gekennzeichnet, daß die auf einer der Klaviertastatur nachgebildeten Tastatur angeschlagenen Töne über einen -in einein Gehäuse verschiebbaren Schieber auf einer der Zug- und Drucktastatur der diatonischen Harmonika nachgebildeten Schautafel sichtbar gemacht werden und daß das Transponieren durch die Einstellung des Schiebers entsprechend der gewünschten Tonart in der Grundplatte erfolgt.
  2. 2. Transponierschieber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Drücken der Klaviaturtasten (14) Kontakte (13) geschlossen werden, die das Aufleuchten der dem trausponierten Ton entsprechenden Lampe, (7) in dem diatonischen Tastenschaubild (4) veranlassen,
DEK11772A 1951-10-27 1951-10-27 Transponierschieber Expired DE906884C (de)

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