DE907041C - Verfahren zum Schraegwalzen von Hohlbloecken ueber einen Walzdorn - Google Patents

Verfahren zum Schraegwalzen von Hohlbloecken ueber einen Walzdorn

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Publication number
DE907041C
DE907041C DEI822D DEI0000822D DE907041C DE 907041 C DE907041 C DE 907041C DE I822 D DEI822 D DE I822D DE I0000822 D DEI0000822 D DE I0000822D DE 907041 C DE907041 C DE 907041C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rolling
workpiece
ring
mandrel
guide
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Expired
Application number
DEI822D
Other languages
English (en)
Inventor
Ambrosius Lauer
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KUKA SE and Co KGaA
Original Assignee
Industrie Werke Karlsruhe Ausburg AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE907041C publication Critical patent/DE907041C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B19/00Tube-rolling by rollers arranged outside the work and having their axes not perpendicular to the axis of the work
    • B21B19/12Tube-rolling by rollers arranged outside the work and having their axes not perpendicular to the axis of the work the axes of the rollers being arranged essentially parallel to the axis of the work

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

  • Verfahren zum Schrägwalzen von Hohlblöcken über einen Walzdorn Die Erfindung betrifft ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zum Auswalzen von Hohlblöcken zu Rohren über einen in den Hohlblock gesteckten Dorn.
  • Bisher wurden Rohre aus Hohlblöcken nach dem Pilgerschrittverfahren ausgewalzt, bei dem die Werkstücke bzw. Werkzeuge im Pilgerschritt vor-und rückwärts bewegt werden.
  • Auch sind Verfahren bekannt, bei denen die Rohre mit Walzringen ohne und auch mit Schrägstellung der Walzringe unter einem spitzen Winkel zur Werkstückachse verformt werden. Hierbei sind besondere Maßnahmen erforderlich, um die Aufweitung des Rohres vor der Verformungsstelle zu vermeiden. Um dieses zu verhindern, wird vorgeschlagen; ein schon vorgeschlagenes Verfahren zum Auswalzen von Rohren zu verwenden.
  • Bei diesem Verfahren wird zum Schließen der Enden von Hohlkörpern das vorzugsweise erhitzte Rohrende in einen etwas schräg zur Werkstückachse gestellten umlaufenden Profilring hineingedrückt, der das Rohrende, sich auf ihm abwälzend, seinem Profil entsprechend schließt, wobei das Werkstück in einer feststehenden Führungsbuchse gehalten wird, die eine Öffnung hat, aus der das exzentrisch liegende Werkstück herausragt und von dem umlaufenden Profilring verformt wird. Erfindungsgemäß wird nun zum Schrägwalzen von Hohlblöcken über einen Walzdorn der Walzdorn durch eine an sich bekannte Führungsbuchse hindurchgeführt, die eine seitliche fensterartige Öffnung hat, aus welcher der exzentrisch liegende Rohblock herausragt und an dieser Stelle von einem umlaufenden, schwach zur Werkstückachse geneigten Profilring verformt wird. Der Hohlblock rollt hierbei auf einer oder mehreren Gegendruckrollen, die in einem Verschlußstück und in der Führungsbuchse gelagert sind. Der Walzring ist in einem Ring gelagert, der sich in einem Lagergehäuse dreht, das mit einer Schlittenführung auf der Grundplatte seitlich verstellt und mit einer in ein Schwenkrad greifenden Schnecke verschwenkt werden kann. Ein am Werkstückaustrittsende drehbar gelagertes Rohr nimmt das aus der Vorrichtung heraustretende fertig gewalzte Rohr auf und richtet es gerade.
  • Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß der sich drehende, über einen Dorn gesteckte Hohlblock in einer mit der Grundplatte der Vorrichtung fest verbundenen Führungsbuchse derart außermittig gelagert ist, daß ein schräg zur Werkstückachse angebrachter, um die Führungsbuchse sich drehender Walzring mit seiner Innenfläche den aus dem Führungsring seitlich heraustretenden Hohlblock an einer Stelle berührt und auswalzt. Die Führungsbuchse wird hierbei mit einer oder mehreren Walzrollen versehen, die sich gegen das Werkstück abstützen. Zweckmäßig wird der Walzring in einem Ring gelagert, der sich in einer Hohlspindel dreht, die auf einem schwenkbaren Schlitten sitzt, der sich seitlich zur Werkstückachse verstellen läßt. Die Vorrichtung erhält am Werkstückaustrittsende ein drehbar gelagertes Rohr, das das aus der Vorrichtung heraustretende fertig gewalzte Rohr aufnimmt und geraderichtet. Die Vorrichtung ist in Abb. i im Längsschnitt, in Abb. - im Querschnitt und in Abb. 3 in der Seitenansicht dargestellt.
  • Die Vorrichtung besteht aus einem in seiner Führung 3 seitlich verschiebbaren Lagergehäuse i, das mit der Schlittenführung 3 auf einer Grundplatte 2 sitzt, ferner aus dem Drehteil q. des Führungsstückes 3, das zur Schrägstellung dient.
  • In dem Lagerblock i ist eine Hohlspindel 5 mit einem Zahnkranz 6 drehbar gelagert. Die Hohlspindel 5 dient zur Aufnahme des Walzringes 7. Der Walzring ist mit einem Kopfring 8 mit Schrauben 9 an der Hohlspindel 5 befestigt, er dreht sich mit der Hohlspindel 5.
  • In dem Zwischenraum io zwischen dem Werkstück 13 und Ring 7 ist ein Führungsblock i i mit einer Gegendruckwalze 12 fest angeordnet. Die Gegendruckwalze 12 nimmt den Druck auf, der durch den Walzring 7 gegen das Werkstück 13 beim Abwalzen erzeugt wird. Sie rollt auf dem Werkstück 13 ab.
  • Die Gegendruckwalze 12 ist in einem VerschlußstÜck 17 gelagert: Der Führungsblock i i ist in zwei Augenlagern 14 befestigt. Die Augenlager 1:1. mit dem Führungsblock i i sind auf dem vorspringenden Sattel 15, der an der feststehenden Grundplatte 2 angeordnet ist, so befestigt, daß der Mittelpunkt 16 der im Führungsblock i i exzentrisch sitzenden Werkstückführung auf der Mittelachse liegt.
  • Die Schrägstellung des ganzen Lagergehäuses i wird durch die Schnecke 1$ hergestellt. Sie greift in ein Schneckenrad i9, das mit dem Lagergehäuse i fest verbunden ist. Sie dreht sich mit dem Antrieb 2o und seiner Achse 21 auf dem Schlitten 3 und auf der Grundplatte 2 schräg zu der feststehenden Mittelachse 16.
  • Der Antrieb erfolgt durch eine Gelenkkupplung 22. Die Kupplung richtet sich in ihrer Stellung seitlich und schräg nach dem ganzen Lagergehäuse i ein. Sie treibt das Zahnrad 2o an, das in dem feststehenden Lager 23 im Lagergehäuse i gelagert ist. Das Zahnrad 2o bewegt in dem Lagergehäuse i über den Zahnkranz 6 den innen befestigten Walzring 7, der sich dementsprechend um das abzuwalzende Werkstück 13 dreht.
  • Das Werkstück, das auf den parallel zur Mittelachse sich drehenden Walzdorn 25 geschoben ist, wird in dem schräg gestellten Walzring 7 abgewalzt, wobei der Gegendruck durch die Gegendruckwalze 12 bei dem einseitigen Walzprozeß abgefangen wird. Durch die Führung i i wird jede Querschnittveränderung verhindert.
  • Eine Aufnahmeführung 24 ist hinter dem Austritt der Vorrichtung drehbar angeordnet, die mit gleicher Drehzahl wie das Werkstück 13 umläuft. Hierdurch wird erreicht, daß das Schwergewicht des Werkstückes 13 drehbar aufgefangen und gleichzeitig gerichtet wird. Außerdem kann das Werkstück nach dem Abwalzen ungehindert aus der Vorrichtung austreten.
  • Der sich drehende Walzring 7, der in seinem Innendurchmesser etwa ein Drittel größer ist als der Durchmesser des Werkstückes, wird um die Durchmesserverminderung bei gleichzeitiger Wandstärkeabwalzung seitlich gegen das Werkstück 13 verschoben. Hierdurch rollt das Werkstück im Innendurchmesser des Walzringes 7 ab und wird durch dessen Schrägstellung gewindeartig über den mitlaufenden Dorn abgewalzt. Die Gegendruckwalze 12 kann schräg zur Mittelachse stehen, wodurch der Transport über den Dorn des Werkstückes erleichtert wird. Die halbmondförmige Führungsbuchse i i ist im Innenprofil dem Walzvorgang angepaßt. Das Innenprofil ist beim Werkstückeingang so groß wie das ungewalzte Werkstück und beim Ausgang so groß wie das fertig gewalzte Rohr. Durch diese Anordnung ist °rreicht, daß eine Querschnittveränderung kaum bemerkbar ist; wodurch sich Rohre von i bis 2 mm Wandstärke herstellen lassen. Das Werkstück, das mit großer Umdrehung abgewalzt wird, wird bei seinem Austritt von dem mit gleicher Umdrehung laufenden Führungsrohr 24 aufgefangen und in liesem gleichzeitig gerichtet.
  • Der Wälzring 7 kann auch im Gehäuse achsen-,)arallel gelagert sein und der Dorn 25 mit dem halbmondförmigen Führungsstück i i schräg zur Mittelachse stehen, wobei auch große Werkstücke mit zwei oder drei Gegendruckwalzen aufgenommen werden können. Durch diese Anordnung wird das Werkstück schraubenartig abgewalzt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Schrägwalzen von Hohlblöcken über einen Walzdorn, dadurch gekennzeichnet, daß der Walzdorn (25) durch eine an sich bekannte Führungsbuchse (i i) hindurchgeführt ist, die eine seitliche fensterartige Üffnung hat, aus der der exzentrisch liegende Hohlblock (i3) herausragt und an dieser Stelle von einem umlaufenden, schwach zur Werkstückachse geneigten Profilring (7) verformt wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlblock (i3) auf einer oder mehreren Gegendruckrollen (i2) abrollt, die im Verschlußstück (i7) und in der Führungsbuchse (i i) gelagert sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Walzring (7) in einem Ring (5) gelagert ist, der sich in dem Lagergehäuse (i) dreht, das mit einer Schlittenführung (3) auf der Grundplatte (2) seitlich verstellt und mit der in das Schneckenrad (i9) greifenden Schnecke (i8) verschwenkt werden kann. q.. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein am Werkstückaustrittsende drehbar gelagertes Rohr (2q.) das aus der Vorrichtung heraustretende fertig gewalzte Rohr aufnimmt und geraderichtet. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 857 333= 295 862.
DEI822D 1944-04-02 1944-04-02 Verfahren zum Schraegwalzen von Hohlbloecken ueber einen Walzdorn Expired DE907041C (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE295862C (de) *
DE857333C (de) * 1942-11-01 1952-11-27 Karlsruhe Augsburg Iweka Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hohlkoerpern, insbesondere Stahlflaschen aus Rohren

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE295862C (de) *
DE857333C (de) * 1942-11-01 1952-11-27 Karlsruhe Augsburg Iweka Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hohlkoerpern, insbesondere Stahlflaschen aus Rohren

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