DE908076C - Selbstverkaeufer, insbesondere fuer Elektrizitaet, Gas, Wasser od. dgl., mit durch Muenzen verschiedenen Wertes zu betaetigendem Muenzwerk - Google Patents

Selbstverkaeufer, insbesondere fuer Elektrizitaet, Gas, Wasser od. dgl., mit durch Muenzen verschiedenen Wertes zu betaetigendem Muenzwerk

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DE908076C
DE908076C DEA10745D DEA0010745D DE908076C DE 908076 C DE908076 C DE 908076C DE A10745 D DEA10745 D DE A10745D DE A0010745 D DEA0010745 D DE A0010745D DE 908076 C DE908076 C DE 908076C
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Germany
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self
pocket
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Expired
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DEA10745D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Rudolf Reese
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AEG AG
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AEG AG
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F15/00Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity
    • G07F15/02Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity in which the quantity mechanism is set forward by hand after insertion of a coin

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

  • Selbstverkäufer,' insbesondere für Elektrizität, Gas, Wasser od. dgl., mit durch Münzen verschiedenen Wertes zu betätigendem Münzwerk Die Erfindung betrifft einen Selbstverkäufer, insbesondere für Elektrizität, Gas, Wasser od. dgl., mit durch Münzen verschiedenen Wertes zu betätigendem Münzwerk, bei dem die Größe der Verstellung des Vorgabewerkes durch Abtastung des Durchmessers der in der Münzentasche befindlichen Münze gesteuert wird und der die Münze abtastende Teil zur Übertragung der Drehbewegung der Münzentasche auf das Vorgabewerk und das Absperrorgan als drehbar gelagerter Mitnehmer ausgestaltet und zugleich zur Einstellung des übersetzungsverhältnisses axial verstellbar ist. Durch diesen Mitnehmer wird dann die Drehbewegung der Münzentasche auf Vorgabewerk und Absperrorgan übertragen und das Übersetzungsverhältnis für die Übertragung dem Wert (Durchmesser) der eingeworfenen Münze entsprechend eingestellt.
  • Bei diesen bekannten Selbstverkäufern greift das als Mitnehmer zu benutzende Abtastorgan einfach in einen Schlitz der Münzentasche ein und ist dadurch mit dieser fest gekuppelt, so daß die mit dem Abtastorgan verbundenen Teile, wenn die Münzentasche gedreht wird, diese Drehung in jedem Falle mitmachen müssen. Soweit dabei die Getriebeteile für die Übertragung der Drehbewegung des Abtastorgans auf Vorgabewerk und Absperrorgan sich im Eingriff befinden, ergibt sich dann eine Einwirkung auf die letzteren. Da die Stärke der betreffenden Getriebeteile praktisch gewisse Grenzen nicht unterschreiten kann, bleibt der Eingriff aber notwendig für einen bestimmten Axialweg des A.btastorgans bestehen. Infolgedessen ist es auf diesem Wege nicht möglich, eine genaue Einstellung auf die richtigen Münzendurchmesser zu erhalten. Es ist vielmehr unvermeidlich, daß auch durch Münzen eine Einwirkung herbeigeführt werden kann, . die mehr oder weniger im Durchmesser von den vorgesehenen Münzen abweichen. Damit läßt sich gegebenenfalls auch durch andere Münzen eine Entnahme des Verbrauchsmittels herbeiführen.
  • Diese Schwierigkeit wird nun gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß die Kupplung des Mitnehmers mit der Münzentasche von seiner axialen Lage zu dieser abhängig gemacht ist und erst durch eine Verdrehung der Münzentasche gegenüber dem Mitnehmer herbeigeführt wird. Die Einstellgenauigkeit läßt sich hierbei beliebig groß machen, so @daß bei Einwurf von Münzen irgendeines abweichenden Durchmessers auf alle Fälle eine Kupplung nicht stattfindet, also die Übertragung der Drehbewegung von der Münzentasche auf den Mitnehmer unterbleibt und die Münze ohne jede Wirkung auf den Selbstverkäufer einfach durchgeschleust wird.
  • In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsmöglichkeiten dargestellt, an Hand deren die Erfindung nachstehend näher erläutert werden soll.
  • Bei der Anordnung gemäß der auseinandergezogenen perspektivischen Ansicht nach Abb. i ist i eine ungefähr im Querschnitt U-förmige Münzentasche (Abb. 3), in die die eingeworfene Münze einfällt. Die Münzentasche i ist aus zwei Teilen in der Weise zusammengesetzt,, daß eine hohle Münzentaschenachse 2 entsteht, kann aber auch eine sonstige Ausbildung aufweisen. Die vordere Stirnseite der Münzentasche ist durch ein Blech 3 abgedeckt. An diesem Blech sitzen Blattfedern 4 bzw. q.', die mit ihren freien Enden so abgebogen sind, daß sie etwas aus der Ebene des Bleches 3 hervortreten, die eine, 4', nach der Münzentasche hin, die andere, 4, nach der entgegengesetzten Seite, wie das in Abb. i a und i b gesondert veranschaulicht ist. 5 ist der, die wertmäßige Verstellung des Vorgabewerkes und die Beeinflussung des Absperrorgans vermittelnde Mitnehmer, der in die Achse 2 der Münzentasche i ragt. Von diesem Mitnehmer gehen radial federnde Kupplungsglieder 6, 7 aus, die in Ausnehmungen 8 der Welle 2 der Münzentasche eingreifen können. Die Achse des Mitnehmers 5 ist mittels einer auf ihr angeordneten Buchse in der Werkplatine g, z. B. in einer in dieser sitzenden Buchse io, drehbar gelagert. Auf sie wirkt außer dem bekannten Labilfedergetriebe eine nichtgezeichnete Feder ein, die sie in Richtung des Pfeiles i i in eine Bereitschaftsstellung zu bringen sucht. Aus dieser Bereitschaftsstellung wird in der nachstehend noch zu beschreibenden Weise der Mitnehmer 5 durch die in der Münzentasche i befindliche Münze in Richtung des Pfeiles 12 verstellt. Bei Vorliegen einer Kupplung des Mitnehmers 5 mit der Münzentaschenwelle 2 bzw. der Münzentasche i wird der Mitnehmer durch das Drehen des Handgriffes 18 in Richtung des Pfeiles 15 verstellt. Auf der Achse 2 der Münzentasche sitzt ein mit Schneckengang verzahntes Glied 16, das in eine entsprechende Innenverzahnung 17 des Handgriffes i8 eingreift. Ein Führungsanschlag ig dient zur Steuerung der Bewegung der Münzentäsche i bzw. ihrer Welle 2.
  • Die obenbezeichneten Teile, die die Münzenschleuse eines Selbstverkäufers bilden, befinden sieh gemäß der Abb.2 in der Münzenschleusenkammer 2o des Selbstverkäufers, die einen Einlaßschlitz 21 und einen Auslaß 22 besitzt. Der Handgriff 18 ragt mit einem Bund in eine Öffnung der Schleusenkammer, deren Wandung z. B. durch die Abdeckkappe des Selbstverkäufers gebildet sein kann. Er ist in dieser drehbar, axial aber nicht verschiebbar gelagert. Im Innern der Schleusenkammer legt sich gegen die Wandung eine Scheibe 23 od. dgl., die mit dem Handgriff 18 durch Schrauben od. dgl. verbunden ist. Von der Scheibe 23 tritt ein in ihr befestigter Stift 24 hervor.
  • Beim Ausführungsbeispiel ist der Selbstverkäufer für die Betätigung durch drei Münzen verschiedenen Wertes und damit verschiedenen Durchmessers eingerichtet. Es :sind demgemäß drei Aussparungen 8 in ,den den drei Münzendurchmessern entsprechenden verschiedenen Abständen von der rechten Seite der Tasche i in der Achse 2 der Münzentasehe i vorgesehen.,Gemäß Abb. 2 befindet sich die ganze Anordnung in der Aufnahmestellung. Die Münze wird in üblicher Weise über den im Gehäuse befindlichen Münzeneinwurfschlitz 21 des Selbstverkäufers der Münzentaache i zugeführt und fällt in diese ein. Danach ist zwecks Durchschleusung in üblicher Weise der Handgriff in Richtung des Pfeiles 15 gemäß Abb. i zu drehen. Dadurch schraubt sich das Glied 16 der Achse 2 der Münzentasche samt dieser aus dem Gewinde des Handgriffes i8 in Richtung des Pfeiles 12 heraus. Diese Wirkung kommt dadurch zustande, daß die Münzentasche i mit der von ihr vorspringenden Blattfeder 4 seitlich, d. h, quer zur Achse, gegen den Anschlag ig stößt und infolge der durch Drehen des Handgriffes 18 in Pfeilrichtung 15 hervorgerufenen Längsbewegung in Pfeilrichtung 1a an dem Anschlag ig entlangwandert. Dabei kommt die in der Münzentasche i befindliche, nicht dargestellte Münze, die sich an der rechten Begrenzungswand der Münzentasche abstützt, je nach Münzdurchmesser früher oder später gegen den Mitnehmer 5 zu liegen und treibt diesen dann entsprechend der Längsbewegung der Münzentasche i vor sich her. Dadurch erfolgt die Auswahl des dem Wert der Münze entsprechenden Übersetzungsverhältnisses; denn der längsverschiebliche Mitnehmer 5 stellt mit seiner Achse die Kupplung eines nicht besonders dargestellten entsprechenden Wechsellgetriebes für die verschiedenen Ubersetzurngsverhältnisse her. Hat nun eine Münze einen der drei vorgesehenen Durchmesser (es können natürlich auch mehr oder weniger Durchmesser sein), so fällt, wenn die Münzentasche i ihre Längs- Bewegung entlang dem Anschlag i9 beendet hat und sich gegen die Werkplatine 9 abstützt, beim Weiterdrehen des Handgriffes 18 einer der federnd aus dem Mitnehmer 5 radial hervortretenden Kupplungsstifte 6, 7 in die entsprechende Aussparung 8 der Achse 2. Nunmehr ist eine Kupplung zwischen der Achse :2 und dem Mitnehmer 5 hergestellt. Es kann dabei die Feder q. gleichzeitig als Puffer zwischen Münzentasche i und Platine 9 wirken.
  • Die beschriebene Lage der Münzentasche i am Ende ihrer Längsbewegung in Richtung des Pfeiles 12 ist nach etwa 135'° Verdrehung des Handgriffes 18 erreicht. Die weitere Drehung des Handgriffes 18 in gleicher Richtung bewirkt, weil die Feder q. sich alsdann an dem Anschlag i9 vorbeibewegen kann, daß die Münzentasche an der Drehung des Handgriffes 18 teilnimmt, bis die Münzentasche i mit ihrem oberen Ende (Abb. i) gegen den Führungsanschlag i9 anstößt. Damit ist die in Richtung des Pfeiles 15 vorzunehmende Drehung zur Durchschleusung beendet. Die Münzentasche i muß durch entsprechende Rückdrehung des Handgriffes 18 in die Bereitschaftsstellung zurückbefördert werden. Dabei schraubt sich der Teil 16 in das Gewinde 17 des Handgriffes 18 hinein und die Münzentasche führt, indem ihre offene Seite gegen den Auslaß 22 gerichtet ist, entlang dem Führungsanschlag i9 eine Rückbewegung aus. Dies kommt :dadurch zustande, daß die Feder a' am Ende derVorwärtsdrehung federndmachgiebiganidem,Anschlag i9 vorbeigegangen ist und nun bei der Rückwärtsdrehung gegen dessen in Abb. i vorn liegende, schwarz dargestellte Seite anliegt, womit sie die Rückdrehung der Münzentasche in Aufnahmestellung verhindert. Die axiale Rückbewegung ist in dem Moment beendet, in dem der Teil 16 vollkommen in den Handgriff 18 eingeschraubt ist. Damit wird die Blattfeder q.' von dem Führungsanschllag i,9 freigegeben, und bei weiterer Rückdrehung des Handgriffes 18 wird dann die Münzentasche um i8o'° in ihre Bereitschaftsstellung zurückgedreht. Zur Entlastung des Gewindes greift dabei der Stift 24 hinter die Münzentasche.
  • Zu erwähnen ist noch, daß bei Beginn der Verdrehung der Münzentasche i im Sinne der Durchschleusung der über die federnden Kupplungen 6, 7 von der Münzentasche i angetriebene Mitnehmer 5 nur so lange an der Durchschleusbewegung dieser Teile teilnimmt, bis er unter der Wirkung des nicht gezeichneten Labilfedergetriebes unter Entkupplung der federnden Glieder 6, 7 von der MünzentaschenachSe 2 von selbst in eine gegenüber der früheren Lage um i8ö°' versetzte Stellung schnellt, wobei er in an sich bekannter Weise die Verstellung des Vorgabewerkes und die Betätigung des Absperrorgans im Sinne der Freigabe der Verbrauchsmittelentnahme bewirkt. Die Wände der Aussparungen 8 der Münzentasche sind hierzu auf der einen Seite tangential geneigt, damit die Mitnehmerstifte 6, 7 sich an ihnen vorbeibewegen können. Danach kehrt der Mitnehmer, der nunmehr um eine halbe Drehung verstellt worden ist, sofort nach Ausfall der Münze in den Auslaß 22 in die Bereitschaftsstellung zurück, d. h. er schnellt unter der Wirkung der nicht gezeichneten Federn wieder gegen den Handgriff in der Achse 2 vorwärts. Gemäß Abb. 3 links legen sich dabei die federnden Kupplungsstifte 6, 7 gegen die Wandung der Münzentaschenachse 2 und werden dadurch radial nach innen gedrückt.
  • Ein Einfallen der federnden Kupplungen in eine der Ausnehmungen 8 kann nur dann erfolgen, wenn Münzen richtigen Wertes, d. h. richtigen Durchmesisers, in die Münzentasche eingeführt werden. Bei Einwurf von Münzen anderen Wertes, also z. B. auch bei Zwischengrößen, findet eine Kupplung zwischen dem Mitnehmer 5 und der Münzentasche nicht statt. Es wird daher auch die Durchschleusbewegung der Münzentasche auf den Mitnehmer nicht übertragen, vielmehr läuft die Münzentasche ohne Einfluß auf den Mitnehmer leer, und es findet lediglich eine Durchschleusung der Münze ohne Beeinflussung des Münzenwerkes statt.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. q. und 5 ist der die Stirnseite der Münzentasche i abschließende Teil 25 mit Sperrverzahnung ausgeführt. In diese greift eine an der Werkplatine sitzende Klinke 26 ein, so daß ein Drehen des Handgriffes 18 in falscher Richtung verhütet wird. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Münzentasche i längs beweglich auf der Mitnehmerachse 5a gelagert, die ihrerseits sowohl in einer Werkplatine als auch im Handgriff gelagert ist. Dadurch werden Verkantungen usw. vermieden. Damit eine doppelseitige Lagerung der Münzentasche i erfolgen kann, ist diese entsprechend Abb. 5 exzentrisch zu ihrer Drehachse angeordnet, und der Mitnehmer 5 mit der von ihm vorspringenden federnden Kupplung 6 greift mit einem Bund seitlich in das Innere der Münzentasche ein: Bei diesem Ausführungsbeispiel ist auch das den Handgriff 18 an der vorderen Werkplatine oder der Gehäusewandung haltende Glied zu einer zylindrischen Blende 27 erweitert, die die Münzentasche konzentrisch umgibt und bei Drehen des Handgriffes die MünzeneinwurfsöffnUng 21 abdeckt.
  • Die Verstellung des Vorgabewerkes erfolgt über auf der Achse 511 angeordnete Wechselräder. Die Beeinflussung des Absperrorgans, z. B. eines Schalters, erfolgt über Mitnehmerstifte.
  • Die federnde Kupplung 6 ist als eine mit ihrem einen Ende auf dem Mitnehmer 5 eingespannte B'1-attfeder ausgestaltet, ,die entsprechend Abb:6 geformt und so angeordnet ist, daß sie sich mit durch Hinterschneidung gebildeten Absätzen gegen die Münzentasche i legen kann. Bei diesem Aus-Führungsbeispiel findet gleichfalls wieder die Kupplung zwischen der Münzentasche und dem Mitnehmer 5 nach kurzer Anlaufbewegung der Münzentasche im Sinne des Pfeiles 15 statt. Die Formgebung der Kupplungsfeder 6 ermöglicht es dabei, daß der Mitnehmer 5 nach einer bestimmten Drehung der Münzentasche unter Entkupplung von dieser selbsttätig in die um i8ö°' versetzte Endstellung schnellt und nach erfolgter Durchschleusung der Münze in die Bereitschaftsstellung zur Abtastung einer neuen, in die Münzentasche einzuwerfenden Münze zurückkehrt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbstverkäufer, insbesondere für Elektrizität, Gas; Wasser od. dgl., mit durch Münzen verschiedenen Wertes zu betätigendem Münzwerk, bei dem die Größe der Verstellung des Vorgabewerkes durch Abtastung des Durchmessers der in der Münzentasche befindlichen Münze gesteuert wird und der die Münze abtastende Teil zur Übertragung der Drehbewegung der Münzentasche auf das Vorgabewerk und das Absperrorgan als drehbar gelagerter Mitnehmer ausgebildet und zugleich zur Einstellung des Übersetzungsverhältnisses axial verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung des Mitnehmers (5) mit der Münzentasche (i) von seiner axialen Lage zu dieser abhängig gemacht ist und erst durch eine Verdrehung der Münzentasche gegenüber dem Mitnehmer herbeigeführt wird. a. Selbstverkäufer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Münzentasche (i) axial verstellbar ist und die Auswahl des übersetzungsverhältnisses durch diese Axialverstellung steuert. 3. Selbstverkäufer nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Axialbewegung der Münzentasche (i) und ihre anschließend erfolgende Drehbewegung durch eine einheitliche Schaltbewegung des Kassiererhandgriffes (18) erzielt wird. 4. Selbstverkäufer nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Münzentasche (i) bzw. ihre Achse (2) mit einem mit Schneckengang verzahnten Glied (16) in einer entsprechenden Innenverzahnung (17) des Handgriffes (18) gelagert ist und sich bei Drehen des Handgriffes entweder selbst oder mit an dem LAbschluß,glied (3) ihrer einen Stirnseite angebrachten Teilen (4 bzw. 4') zunächst gegen j einen festen Anschlag (ig) anlegt, damit sie, gegen Verdrehen gesichert, durch Aus- bzw. Einschrauben des Gliedes (16) aus dem Gewinde des Handgriffes (18) entlang dem Anschlag (ig) in Richtung ihrer Längsachse eine Verschiebebewegung und dann nach Freiwerden von diesem Anschlag (ig), verhindert an einer weiteren Längsbewegung, eine Drehbewegung um ihre Längsachse im Sinn der Münzdurchschleusung bzw. Rückdrehung ausführt. $. Selbstverkäufer nach Anspruch i bis .:E, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kupplung des Mitnehmers (5) mit der Münzentasche (i) an der letzteren Ausnehmungen (8) angeordnet sind, während von dem Mitnehmer (5) federnde Kupplungsglieder (6, 7) ausgehen, die in die Ausnehmungen (8) eingreifen können. 6. Selbstverkäufer nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (8) als geneigte Flächen verlaufen, so daß sich der Mitnehmer (5) nach Einleitung der ihm von der Münzentasche (i) aufgezwungenen Drehbewegung unter der Einwirkung eines bekannten Labilgetriebes und unter Entkupplung von der Münztasche bis in seine Endstellung, z. B. Verdrehung um iSo°, frei weiterdrehen und nach Durchschleusen der Münze sofort in erneute Bereitschaftsstellung bewegen kann. 7. Selbstverkäufer nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückdrehbewegung der Münzentasche (i) durch einen mit dem Handgriff umlaufenden, sich gegen die Münzentasche legenden Stift (24) unterstützt wird. B. Selbstverkäufer nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet; daß an der mit dem Führungsanschlag (ig) zusammenwirkenden Stirnseite (3) der Münzentasche (i) vorspringende Federn (Blattfedern 4, q.`) angeordnet sind, die während der Längsbewegung der Münzentasche gegen: den Führungsanschlag (ig) anliegen und eine Drehung der Münzentasche verhindern. g. Selbstverkäufer nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnseite der Münzentasche (i) mit Sperrverzahnung (25, Abb. 4 und 5) versehen isst, in die eine Klinke (26) zur Verhinderung unrichtiger Drehbewegung der Münzentasche eingreift. io. Selbstverkäufer nach Anspruch i bis g, dadurch gekennzeichnet, daß die Münzentasche seitlich ihrer #DDrehachse (5a, Abb. 4. und 5) angeordnet ist. i i. Selbstverkäufer nach Anspruch i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmerachse (5a) sowohl im Handgriff (18) als auch einer Werkplatine (g) gelagert ist und als Lagerung für die Münzentasche (i) dient (Abb. 4 und 5). 12. Selbstverkäufer nach Anspruch i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß der den Handgriff (Abb. 4) an der Werkplatine (Gehäusewandung) haltende, im Gehäuse liegende Teil zu einer während der Durchschleusung den Münzeneinwurfschlitz abdeckenden, den Teil eines Zylindermantels darstellenden Blende (27) erweitert ist.
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