DE90824C - - Google Patents
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- spring
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D13/00—Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
- G05D13/08—Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover without auxiliary power
- G05D13/10—Centrifugal governors with fly-weights
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Zur Erzielung grofser Energie und grofser Empfindlichkeit bei Federregulatoren lassen sich
Blattfedern in den nachstehend erläuterten Formen vortheilhaft anwenden.
In Fig. ι und 2 ist die Blattfeder senkrecht zur
Rotationsachse des Regulators gelegt, bei A mit der Welle B und bei C1 und C2 mit zwei
rückkehrenden Blattfedern D1 und Z)2 verbunden.
Die Centrifugalkraft der Kugel wirkt also auf sämmtliche Elemente der Federn mit
demselben Hebelarm; würde die Kraft, wie sonst bei Rechteckfedern gebräuchlich, an einem
Ende der Feder und senkrecht dazu wirken, so wäre zur Aufnahme derselben mechanischen
Arbeit, also bei derselben Energie des Regulators, ein dreimal so grofses Federvolumen
nothwendig, bei gegebener Maximalbreite also eine gröfsere Dicke und vor allen Dingen eine
gröfsere Länge. Da bei der Anordnung mit Kraftwirkung parallel zur Feder aufserdem die
Federlänge in zwei oder, wie in Fig. 3 angedeutet, in mehrere Stücke zerlegt werden kann,
ohne dafs, wie bei anderen geschichteten Federwerken, zwischen den einzelnen Lagen Reibung
entsteht, welche den Regulator unempfindlich macht, so ist der Raum, welchen die Feder
beansprucht, wesentlich kleiner als bei einer Rechteckfeder mit Kraftwirkung senkrecht zur
Federrichtung.
Anstatt einzelne Federstücke mit einander zu verbinden, wie in Fig. 1 und 3, kann man
auch eine einzige gebogene Feder anwenden, wie in Fig. 4 angedeutet.
Bei der grofsen Empfindlichkeit eines Regulators, welcher nach den oben auseinandergesetzten
Principien construirt ist, würde die Hülse fortwährend auf- und abtanzen durch die Unregelmäfsigkeiten der Maschine während
jeder einzelnen Umdrehung. Diese Schwingungen durch künstliche Reibungswiderstände
verhindern zu wollen, hiefse einen wesentlichen Theil der Voftheile der grofsen Empfindlichkeit
wieder vernichten.
Es ist daher, wie aus Fig. 1 und Fig. 5 ersichtlich,
der Halsring mit so viel Spiel ausgeführt, dafs die Regulatorhülse ihre Schwingungen
unbehindert vollführen kann. Bei der geringsten Aenderung in der Umdrehungszahl der Maschine verlegt sich der Schwingungsmittelpunkt der Hülse, dieselbe schlägt gegen
die eine oder andere Fläche am Halsringe und verstellt dadurch denselben mit der vollen,
nicht durch Gelenkreibungen verkleinerten Verstellungskraft des Regulators, welche durch
Stofswirkung sogar noch vergröfsert wird. Will man dieses Hülsenspiel nicht anwenden,
so ist allenfalls die Anbringung einer Oelbremse zulässig.
Bei den in Fig. 6 bis 10 dargestellten Blattfederformen
ist zur Erreichung einer möglichst grofsen Energie eine möglichst grofse Federlänge
auf beschränktem Räume untergebracht, und zwar wird zu diesem Zwecke die Feder
nicht einfach von der äufseren Umbiegung geradlinig zurückgeführt, wie in den früher
dargestellten Ausführungen, sondern zu einer Spirale A (Fig. 6) aufgewickelt. Das äufserste
Ende der Feder, also die Mitte der Spirale, ist mit dem Zapfen B und dieser wiederum
mit dem Kugelarm C 1 fest verbunden. Zur
Justirung der Federspannung und dadurch der Umdrehungszahl kann man z. B. den Kugel-
arm aus zwei Theilen C1 und C bestehen lassen, deren Relativlage zu einander man durch
die Druckschraube D ändern kann.
Die Spiralfedern können zur Ausgleichung etwaiger Unterschiede in den Spannungen um
einen Zapfen α drehbar aufgehängt werden (Fig. 7); sie können ferner, statt nach unten,
nach oben gewendet sein (Fig. 8), oder einzeln ausgeführt und durch ein Zwischenstück (Fig. 9)
verbunden sein.
Unter Umständen kann es auch angezeigt sein, die Spiralfedern umgekehrt zu befestigen,
den Mittelpunkt mit der Spindel verbunden und das äufsere Federende mit dem Fliehgewicht
(Fig. 10).
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:ι . Federregulator, dadurch gekennzeichnet, dafs behufs möglichster Vermeidung von inneren Reibungen die Centrifugalkräfte der Fliehgewichte direct, ohne Vermittelung von Gelenken durch Blattfedern aufgenommen werden, welche in dem gröfseren Theil ihrer Länge parallel zu diesen Centrifugalkräften liegen und an den freien Enden mittelst rechtwinklig zur eigentlichen Feder stehender federnder oder starrer Arme die Fliehgewichte tragen (Fig. 1 bis 5).
2. Federregulator wie unter 1. mit dem Unterschiede, dafs zur Unterbringung einer möglichst grofsen Federlänge die Blattfedern zu zwei Spiralen aufgewickelt sind, die entweder an ihren äufseren Enden mit der Regulatorachse und an ihren inneren Enden mit den Fliehgewichtarmen (Fig. 6 bis 9), oder an ihren inneren Enden mit der Regulatorachse und an ihren äufseren Enden mit den Fliehgewichtarmen verbunden sind (Fig. 10).Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE90824C true DE90824C (de) |
Family
ID=362501
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT90824D Active DE90824C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE90824C (de) |
-
0
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