DE908294C - Vorrichtung zum Ansetzen von Wandplatten od. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Ansetzen von Wandplatten od. dgl.

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Publication number
DE908294C
DE908294C DEW6654A DEW0006654A DE908294C DE 908294 C DE908294 C DE 908294C DE W6654 A DEW6654 A DE W6654A DE W0006654 A DEW0006654 A DE W0006654A DE 908294 C DE908294 C DE 908294C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wall
adjustable
tiles
strips
height
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW6654A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Winkens
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Winkens & Co GmbH
Original Assignee
Winkens & Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Winkens & Co GmbH filed Critical Winkens & Co GmbH
Priority to DEW6654A priority Critical patent/DE908294C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE908294C publication Critical patent/DE908294C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E04—BUILDING
    • E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F21/00—Implements for finishing work on buildings
    • E04F21/18—Implements for finishing work on buildings for setting wall or ceiling slabs or plates
    • E04F21/1838—Implements for finishing work on buildings for setting wall or ceiling slabs or plates for setting a plurality of similar elements
    • E04F21/1883—Implements for finishing work on buildings for setting wall or ceiling slabs or plates for setting a plurality of similar elements by simultaneously applying several elements, e.g. templates
    • E04F21/1888—Implements for finishing work on buildings for setting wall or ceiling slabs or plates for setting a plurality of similar elements by simultaneously applying several elements, e.g. templates using suction-cups

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Ansetzen von Wandplatten od. dgl. Im Patent 884 o98 ist eine Einrichtung zur Herstellung eines `'Wandbelages aus Platten, Fliesen od. dgl. beschrieben, die aus einem Verlegetisch zum Vorordnen der Platten und einem zweckmäßig aus durchsichtigem Kunststoff gefertigten Setzkasten besteht, mit welchem Leisten verspannbar sind, die mit die Platten an der Setzkastenrückwand festhaltenden Gummisaugern ausgerüstet sind. Der Kasten wird dann in Arbeitsstellung gebracht, am Mauerwerk beispielsweise mit Haken befestigt, und der Mörtel zwischen Kasten und Wand eingegossen.
  • Die Erfindung betrifft wesentliche -'erbesserungen dieser Einrichtung, die sich sowohl auf den Verlegetisch als auch auf den Setzkasten und die Vorrichtung zum Ansetzen desselben in Arbeitsstellung beziehen. Bereits im Hauptpatent war beschrieben, daß der Verlegetisch durch längs und quer gerichtete Trennleisten von keilförmigem Querschnitt in einzelne Felder unterteilt ist, um auch bei Platten mit verschiedener Umrißgröße eine Fugenverschiebung zu vermeiden. Da nun aber je nach Umrißgröße die Platten in verschiedencm Abstand von der Tischfläche zwischen den Keilleisten zu liegen kommen, ist nach der Erfindung oberhalb der Tischplatte eine gegenüber dieser verstellbare Sortierplatte vorgesehen, nach deren Einstellung die jeweils verlegten Platten satt auf der Sortierplatte aufliegen.
  • L m den Setzkasten am Arbeitsplatz bequem ausrichten und ansetzen zu können, ist nach der Erfindung ein Gestell vorgesehen, «-elches aus zwei am Fußende schwenkbaren senkrechten Trägern besteht, die in gehörigem Abstand von der Wand aufgestellt werden und mit in der Höhe verstellbaren Konsolen zum Aufsetzen des Setzkastens versehen sind. An ihren oberen Enden werden die Träger in einer an der Mauer befestigten Falle gehalten.
  • Um nach erfolgtem Vergießen die Sauger bequem lösen zu können, sind diese nach der Erfindung mit Entlüftungsvorrichtungen in Form von Ventilen versehen.
  • In der Zeichnung sind die Verbesserungen der Einrichtung an Ausführungsbeispielen veranschaulicht.
  • Abb. i zeigt einen Grundriß des Verlegetisches, Abb. 2 einen Querschnitt durch einen Rand des Tisches mit aufgesetztem Setzkasten mit Leisten zum Festsaugen der Kacheln in vergrößertem Maßstab und Abb. 3 und 4. zeigen den Setzkasten von oben gesehen und im OOuerschnitt; Abb. 5 und 6 veranschaulichen die Vorrichtung mit Setzkasten an der mit Fliesen zu versehenden Wand, teilweise ton vorn und seitlich gesehen, und Abb. 7 zeigt einen Querschnitt durch den Befestigungsdübel für die Falle zum Halten des Gestells an seinen oberen Enden.
  • Oberhalb des Verlegetisches i (s. Abb. 2), der gemäß dem Hauptpatent durch längs und quer verlaufende Gummileisten 2a, 2b von keilförmigem Querschnitt in eine bestimmte Zahl Felder (s. Abb. i) zum Einlegen der Kacheln 3 unterteilt ist, befindet sich eine mittels Schrauben .4 höher oder tiefer einstellbare Platte 5. Mit 6 ist der mit der Kachelzahl entsprechenden Ausnehmungen 611 versehene Setzkasten mit transparenter Rückwand bezeichnet. Der Kasten ist an den Seiten mit Führungen versehen zum Einsetzen der Leisten 7; an welchen die mit Ventilen 8,1 ausgerüsteten Gummisauger 8 vorgesehen sind, welche mittels Knebels 9 od. dgl. geschlossen oder geöffnet werden können.
  • Die Vorrichtung zum Ansetzen des Setzkastens an die Mauerwand M (vgl. Abb. 5 und 6) besteht aus zwei senkrechten Trägern io, die mit ihrem unteren Ende mit einer Nase ioa (vgl. Abb. 6) in eine entsprechende Ausnehmung einer Bodenlatte i i eingeklinkt sind, so daß die Träger io in die gestrichelt gezeichnete Stellung io' von der Wand M wegschwenkbar sind. Mit ihrem oberen Ende werden die Ständer io in einer Falle 12 gehalten, die gemäß Abb. 7 mittels eines wieder aus der Mauer herausnehmbaren Dübels an der Mauer 'L-1 befestigt wird.
  • An den Ständern io befindet sich je eine Stellleiste 13, die mittels eines Ritzels 14 der Höhe nach verstellbar und mit Rasten 15 versehen ist zum Einrasten von Konsolen 16. Am unteren Ende der Ständer io befindet sich je ein Riegel 16a, die nach hinten herausgeschoben «-erden, wenn zum Abnehmen des Setzkastens 6a für die Sockelkacheln 17 die Ständer io in die gestrichelte Lage iö verschwenkt werden, wobei nach erfolgtem Abbinden der Kacheln 17 der Setzkasten 611 nach unten fällt und die Sockelkacheln freigibt. Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende Je nach Umrißgröße der anzusetzenden Kacheln wird zunächst die Platte 5 zu den Keilleisten 2a, 2b eingestellt, indem die Schrauben 4 in die Buchsen ia der Tischplatte i hinein- oder aus diesen herausgeschraubt werden. Im ersteren Fall wird die unter der Platte 5 hängende Tischplatte i der ersteren genähert, so daß die Keilleisten 2a, 2b zur Aufnahme kleinerer Platten 3 höher zu liegen kommen, während sich beim Herausschrauben der Schrauben q. aus den Tischplattenbuchsen ia die Tischplatte i mit den Keilleisten 2a, ab zur Aufnahme größerer Kacheln 3 nach unten senkt.
  • Danach werden die Kacheln 3 in die durch die Keilleisten 2a, 2b gebildeten Felder (Abb. i) auf die Platte 5 verlegt, so daß sie mit ihrer Vorderseite nach oben liegen und der Setzkasten 6 winklig zum Anschlagwinkel w auf die Kacheln 3 aufgesetzt wird. Dann werden die mit den geschlossenen Saugern 8 besetzten Leisten 7 in den Setzkasten eingesetzt, die Sauger 8 durch die Ausnehmungen 6a der Kastenrückwand auf die Kacheln 3 aufgedrückt und die sich dabei nach unten bewegenden Leisten 7 durch Knebel 7a (s. Abb. 2 bis :I) od. dgl. derart mit dem Rand des Kastens 6 verspannt, daß die Kacheln 3 stramm an die Kastenrückwand zur Anlage gelangen und mit diesem in unverrückbarer Lage vom Verlegetisch abgehoben und zur Arbeitsstelle transportiert werden können.
  • Hier sind inzwischen die senkrechten Träger io aufgestellt worden, indem in gehöriger Höhe ein mit der Falle 12 bestücktes Brett 12a mittels eines Keildübels i2b (Abb. 7) am Mauerwerk 3-T befestigt wurde und die Ständer io in gehörigem Abstand von der Mauer 31 zur Aufstellung gelangten, indem sie mit ihren Nasen ioa in die Ausnehmungen des Brettes i i eingeklinkt werden. Das Ausloten der Ständer io erfolgt mit der Wasserwaage, wonach die Keildübel 12b ein- und festgestellt und die Kopfenden der Ständer io in den Fallen 12 gesichert werden. Dann wird der Setzkasten 6a mit den in seiner Halterinne stehenden Sockelkacheln 17 auf die Riegel 16a aufgesetzt und vergossen. Nach erfolgtem Abbinden werden die Riegel 16a zurückgezogen, so daß der Setzkasten um das Maß des später zu erstellenden Fußbodens nach unten aus dem Bereich der Kachelunterkanten gebracht und nach Verschwenken der Ständer i o von der Wand entfernt werden kann. Danach werden die Konsolen 16, in Abb. 6 z. B. die Konsolen 16', auf erforderliche Höhe in den zugehörigen Rasten der Stellstange 13 eingestellt und der Kasten 6 mit den Kacheln 3 zwischen Ständern io und Mauerwerk auf die Konsolen 16' aufgestellt. Durch Verstellen der Stellstange 13 bei 14 wird der Kasten 6 mittels Wasserwaage auf genaue Waagerechte gebracht und dann nach Abdichten der Seitenkanten gegenüber dem Mauerwerk mit letzterem vergossen, indem die Mörtelmasse mittels eines Fülltrichters 20 zwischengeschüttet wird.
  • Nach erfolgtem Abbinden des Mörtels werden die Gummisauger 8 durch Betätigung der Knebel 9 entlüftet, die Ständer io nach hinten abgeklappt und der Kasten 6 von der Wand _1l abgenommen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Ansetzen von Wandplatten od..dgl., bestehend aus einem durch längs und quer verlaufende keilförmige Trennleisten in Felder unterteilten Verlegetisch, einem Setzkasten zum Ansaugen der Kacheln und einer Vorrichtung zum Anbringen desselben an der zu kachelnden Wand nach Patent 884 o98, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Trennleisten (2a, 2b) versehene Verlegetischplatte (i) gegenüber einer Verlegeplatte (5) der Höhe nach verstellbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Saugern (8) besetzten Leisten (2) durch eigens angebrachte Knebel (7a) od. dgl. mit dem Setzkasten (6) verspannbar und die Sauger (8) mittels durch Knebel (9) od. dgl. von außen bedienbarer Ventile (8a) einzeln oder gemeinsam entlüftbar sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, -gekennzeichnet durch ein in gehörigem Abstand von der zu verkachelnden Wand (M) aufstellbares Gestell, welches aus zwei oder mehreren Ständern (io) besteht, die mit ihrem Fußende am Boden von der Wand weg schwenk- oder bewegbar und mit ihren oberen Enden in Fallen (12) verstell- und feststellbar sind, die mittels lösbarer Dübel (12b) am Mauerwerk (M) befestigt sind.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den Ständern (io) der Höhe nach ver- und feststellbare Stelleisten (13) vorgesehen sind, die mit Rasten (15) zum Einrasten der Höhe nach verstellbarer Konsolen (16) versehen sind.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Ende der Ständer (io) eine für sich von der Wand (M) entfernbare Konsole, z. B. ein Riegel (16a), vorgesehen ist zum Aufstellen eines Setzkastens , (6a), der mit einer Rille zum Hineinstellen der Sockelkacheln (17) versehen ist.
DEW6654A 1951-09-06 1951-09-06 Vorrichtung zum Ansetzen von Wandplatten od. dgl. Expired DE908294C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3816777A1 (de) * 1987-05-20 1988-12-08 Valmet Paper Machinery Inc Verfahren zur steuerung eines papieraufrollers
DE4439647A1 (de) * 1994-03-02 1995-09-14 Heinz Kilian Fugenkreuz zum Festlegen von Fugen beim Verlegen von Fliesen oder Platten
CN113605653A (zh) * 2021-07-20 2021-11-05 王术军 一种建筑施工用立式自动贴墙砖装置

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