DE908308C - Dichtemesser fuer Fluessigkeiten - Google Patents

Dichtemesser fuer Fluessigkeiten

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DE908308C
DE908308C DEH2394A DEH0002394A DE908308C DE 908308 C DE908308 C DE 908308C DE H2394 A DEH2394 A DE H2394A DE H0002394 A DEH0002394 A DE H0002394A DE 908308 C DE908308 C DE 908308C
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DE
Germany
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drum
balance beam
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adjustable
pointer
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Expired
Application number
DEH2394A
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English (en)
Inventor
Fritz Hoeppler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRITZ HOEPPLER
Original Assignee
FRITZ HOEPPLER
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Publication date
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    • G—PHYSICS
    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N9/00—Investigating density or specific gravity of materials; Analysing materials by determining density or specific gravity
    • G01N9/10—Investigating density or specific gravity of materials; Analysing materials by determining density or specific gravity by observing bodies wholly or partially immersed in fluid materials
    • G01N9/20—Investigating density or specific gravity of materials; Analysing materials by determining density or specific gravity by observing bodies wholly or partially immersed in fluid materials by balancing the weight of the bodies

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Description

  • Dichtemesser für Flüssigkeiten Die Erfindung betrifft einen hydrostatischen Dichtemesser für Flüssigkeiten, bestehend aus einem in die zu untersuchende Flüssigkeit eingehängten, von einem Waagebalken getragenen Schwimmkörper, dessen durch den Auftrieb hervorgerufener Ausschlag durch Gewichtsveränderung kompensiert wird.
  • Nach dem hydrostatischen Prinzip arbeitende Waagen, z. B. solche nach Mohr-Westphal, haben den Nachteil, daß die Messung umständlich und zeitraubend verläuft, weil ein abgestimmter Gewichtssatz zum Ausgleich des Auftriebes benutzt werden muß. Sodann bedarf es noch der Umrechnung an Hand des ermittelten Gewichtes. Dabei ist es erforderlich, am Ende des Waagebalkens ein relativ voluminöses Aräometer in das die Probe enthaltende Gefäß einzusetzen, was wiederum ein entsprechend großes Volumen der zu untersuchenden Flüssigkeit bedingt. Dieser Umstand wird bei solchen Dichtebestimmungen nachteilig empfunden.
  • Die Erfindung beseitigt diese Nachteile und gestattet eine bequeme Dichtemessung in kürzerer Zeit bei Vermeidung größerer Probemengen. Dabei ist die Ablesung der Dichte unverzüglich und ohne jede Umrechnung unmittelbar an einer Skala, z. B. nach Dichtegraden, Gewichtsprozenten, Volumprozenten u. dgl., möglich. Dies wird dadurch erreicht, daß die durch den Auftrieb der Prüfflüssigkeit bedingte Auslenkung des Waagebalkens durch eine zentral in einer Meßtrommel angeordnete, auf den Waagebalken wirkende Spiralfeder kompensiert wird und die durch einen an dem Waagebalken angelenkten Zeiger gegenüber einer Nullmarke zur Anzeige kommende Kompensationsspannung ein Maß für den Dichtegrad der Prüfflüssigkeit darstellt.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform wird das freie Ende der Spiralfeder an einer koaxial zur Waagebalkenlagerachse angeordneten, ihr gegenüber aber frei verdrehbaren Trommel befestigt, deren Umfang die gegenüber der Nullmarke verstellbare Skala aufweist. Die Trommel kann dabei so breit gewählt werden, daß mehrere Skalen nebeneinander Platz haben, z. B. eine solche nach Dichtegraden, Gevichtsp rozenten, Volumprozenten od. dgl so daß man in der Lage ist, den gewünschten kleßwert unmittelbar, ohne jede Umrechnung, abzulesen.
  • Für die Einstellung der Trommel bzw. Rückführung des Waagebalkens in seine Gleichgewichtslage kann ein Untersetzungsantrieb und beispielsweise ein Zahnradpaar vorgesehen werden, von dem das kleinere Rad mittels Drehknopf von Hand verstelLbar ist. Die Nullmarke, der Zeiger und das entsprechende Skalenfeld der Trommel können durch eine darüber angeordnete Lupeneinrichtung betrachtet werden. Der den Probenbehälter tragende Tisch wird vorteilhaft in seiner Höhe einstellbar ausgeführt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar bedeuten Fig. I und 2 Ansichten und Schnitte in um 900 versetzten Richtungen.
  • Ein relativ kleiner und kugelförmiger Schwimmkörper I, der in das mit einer den Schwimmkörper gerade bedeckenden Flüssigkeitsmenge gefüllte Gefäß 2 eintaucht, hängt leicht auswechselbar am Ende eines in Spitzen gelagerten Waagebalkens 3, an dem das innere Ende einer seine Lagerachse umgebenden Spiralfeder 4 befestigt ist. Mit dem Waagebalken ist ein Zeiger 5 fest verbunden.
  • Koaxial zur Lagerachse des Waagebalkens ist unabhängig gegenüber diesem eine Trommel 6 gelagert, die durch einen Untersetzungsantrieb 8 mittels eines Handrades in beiden Richtungen feinfühlig verstellt werden kann. Eine Lupe 7 dient der Betrachtung des auf die Nullmarke 9, z. B. in Form einer Glasplatte mit Ätzstrich, einzustellenden Zeigers 5 und der Ablesung der Skala 6a, die am Umfang der Trommel 6 angeordnet ist.
  • Beim Eintauchen in die Meßflüssigkeit erfährt der Schwimmkörper 1 einen Auftrieb, der am Waagebalken 3 ein Drehmoment erzeugt. Durch Spannen der Spiralfeder 4 vom Handgriff 8 aus wird dieses Drehmoment kompensiert und der Zeiger 5 wieder in die durch die Nullmarke g verkörperte Gleichgewichtslage zurückgeführt. Die mit der Zeigerrückführung zwangsläufig erfolgte Verstellung der Trommel 6 gegenüber der Nullmarke g stellt daher ein Maß für die Dichte oder Konzentration der Meßflüssigkeit dar und kann unmittelbar und ohne jede Umrechnung abgelesen werden, wenn auf der Trommel 6 entsprechende Skalen 6a nebeneinander vorgesehen sind. Die Meßbehälter 2 mit eingebrachtem Schwimmkörper 1 werden bereits außerhalb des Gerätes gefüllt, temperiert und in das Meßgerät gesetzt. Ein in der Höhe einstellbarer Tisch 10 sorgt für sfets gleiche Lage. Der Ständer II trägt den beveglichen Mechanismus, der durch das Gehäuse 12 abgeschlossen ist. Die Messung einer Probe in der vorstehend beschriebenen Weise erfordert nur wenige Sekunden.
  • PATENTANSPR8CHE: I. Hydrostatischer Dichtemesser nach dem Waageprinzip, dadurch gekennzeichnet, daß die durch den Auftrieb der Prüfflüssigkeit bedingte Auslenkung des Waagebalkens durch eine zentral in einer Meßtrommel (6) angeordnete, auf den Waagebalken wirkende Spiralfeder (4) kompensiert wird und die durch einen an dem Waagebalken angelenkten Zeiger (5) gegenüber einer Nullmarke (g) zur Anzeige kommende Kompensationsspannung ein Maß für den Dichtegrad der Prüfflüssigkeit darstellt.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenüber der Lagerachse des Waagebalkens (3) frei drehbare Trommel (6) auf ihrem Umfang die Skala (60) trägt, die gegebenenfalls mehrere nach D ichtegraden, Gewichtsprozenten, Volumprozenten u. dgl. unterteilte Aufzeichnungen aufweist.
    3. Einrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (6) durch einen Untersetzungsantrieb, z. B. ein Zahnradpaar (8), mittels Drehknopf verstellbar ist.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Lupe (7) zur Ablesung der Einstellung des Zeigers (5) und der Meßtrommel (6) auf die Nullmarke (9) dient.
    5. Einrichtung nach Anspruch I, gekennzeichnet durch einen Probenbehälter (2), dessen Aufnahmevolumen für die Prüfflüssigkeit nur wenig größer als das eines kugelförmigen Schwimmkörpers (I) bemessen ist.
    6. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der den Probenbehälter tragende Tisch (IO) in seiner Höhe einstellbar ist.
DEH2394A 1950-04-16 1950-04-16 Dichtemesser fuer Fluessigkeiten Expired DE908308C (de)

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DE (1) DE908308C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1177849B (de) * 1959-06-24 1964-09-10 Inst Erdoelforschung Dichtewaage zur Bestimmung der Dichte von Fluessigkeiten
US3821901A (en) * 1971-09-13 1974-07-02 J Fann Mud balance

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1177849B (de) * 1959-06-24 1964-09-10 Inst Erdoelforschung Dichtewaage zur Bestimmung der Dichte von Fluessigkeiten
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