DE908478C - Elektromagnetische Abstellvorrichtung bei mechanischen Webstuehlen - Google Patents

Elektromagnetische Abstellvorrichtung bei mechanischen Webstuehlen

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DE908478C
DE908478C DESCH7820A DESC007820A DE908478C DE 908478 C DE908478 C DE 908478C DE SCH7820 A DESCH7820 A DE SCH7820A DE SC007820 A DESC007820 A DE SC007820A DE 908478 C DE908478 C DE 908478C
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DE
Germany
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box
electromagnetic
lever
rolling surface
contact
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Expired
Application number
DESCH7820A
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English (en)
Inventor
Julius Wegehenkel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SCHOENHERR GmbH
Original Assignee
SCHOENHERR GmbH
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Publication date
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/52Shuttle boxes
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/18Automatic stop motions
    • D03D51/44Automatic stop motions acting on defective operation of loom mechanisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Elektromagnetische Abstellvorrichtung bei mechanischen Webstühlen Es sind elektromagnetische Abstelleinrichtungen bei mechanischen Webstühlen bekannt, die bei fehlerhafter Stellung des Schützenkastens in Tätigkeit treten. Sie dienen vornehmlich dem Zweck, Schlägerbrüche od. dgl. zu vermeiden. Die Wirkungsweise ist dabei so, daß die fehlerhafte Stellung des Schützenkastens über entsprechende Gestängeverbindungen oder sonstwie bei bestimmten Organen des Webstuhles zwangsläufig eine Lageveränderung herbeiführt. Im Bereich dieser ihre Lage verändernden Organe ist bei einer bekannten Ausführung ein Druckschalter ortsfest angebracht, der dabei eingedrückt wird und so einen Stromkreis für die elektromagnetische Abstellung schließt.
  • Es ist also in diesem bekannten Fall so, daß für die elektromagnetische Abschaltung noch ein besonderes elektrisches Schaltorgan (Druckschalter od. dgl.) vorhanden sein muß und daß der elektromagnetischen Abstellung jeweils immer erst ein rein mechanisch sich abwickelnder Vorgang vorauszugehen hat, der das eigentliche elektrische Schaltorgan erst betätigt. Daraus ergibt sich, daß von dem richtigen Funktionieren der rein mechanisch arbeitenden Teile einerseits und vom funktionellen Zustand des elektrischen Schaltorgans andererseits die elektromagnetische Abstellung überhaupt und demzufolge entscheidend abhängig ist.
  • Erfahrungsgemäß ist es in ähnlich gelagerten Fällen, bei denen einer elektrischen Schalterbetätigung ein Arbeiten mechanischer Mittel vorangehen muß, immer so, daß beide Verrichtungen aufeinander bzw. zueinander abgestimmt werden müssen, um in jedem Eventualfall wirksam sein zu können. Erfahrungsgemäß ist das Auftreten von Störanfälligkeiten in solchen Fällen stets sehr groß. Diese Störanfälligkeiten treten dann in besonders hohem Maß in Erscheinung, wenn die technischen und räumlichen Voraussetzungen für das Zusammenarbeiten der elektrischen und mechanischen Teile wenig günstig liegen. Das ist bei mechanischen Webstühlen in besonders starkem Maß gegeben, weil die räumlichen Verhältnisse bei den in Betracht kommenden Teilen des Webstuhles in den weitaus meisten Fällen so beengt sind, daß für die Unterbringung zusätzlicher Teile wenig Platz übrigbleibt, wenn die Anordnung dieser Teile so sein soll, daß eine leichte Zugänglichkeit und übersichtliche Kontrolle gewährleistet sein soll.
  • Nach dem erfindungsgemäßen Vorschlag sollen die bekannten Mängel in einfacher, aber vorteilhafter Weise dadurch behoben werden, daß die für die Lageveränderung in Betracht kommenden Teile der Schützenkastenbewegungsmittel stromführend ausgebildet sind und bei ihrer Lageveränderung unmittelbar als Schalter für das Schließen eines Schwachstromkreises Anwendung finden, der ein Relais zum Ansprechen bringt und vermittels eines Elektromagneten den Webstuhl ausrückt. Damit ist gewissermaßen der Webstuhl selbst, besser gesagt, bestimmte Teile des Webstuhles als Schaltmittel für einen Stromkreisschluß nutzbar gemacht. Auf diese Weise wird vorteilhaft der Umweg über zusätzliche Schaltmittel in Form von Druckschaltknöpfen od. dgl. entbehrlich und damit eine Unabhängigkeit von einem Nichtfunktionieren oder unsicheren Funktionieren solcher Schaltorgane gewährleistet.
  • Gemäß der Erfindung weist eine solche Anordnung eine mit einer elektrischen Zuleitung ausgerüstete, schwenkbar gelagerte und mit einer inneren kreisbogenförmigen Abrollfläche versehene Kontaktsichel auf, die vor der ebenfalls kreisbogenförmig ausgebildeten, eine Mulde für das Einrasten einer Rolle eines Kupplungshebels aufweisenden Abrollfläche des Kastenkupplungshebels angebracht ist. Der stromführend ausgebildete Teil dieser Kontaktsichel, und zwar ist dies sein unterer sichelförmig gekrümmter Teil, ist gegenüber der Masse der Maschine isoliert. Vorteilhaft werden dabei die beiderseitigen Abrollflächen, also bei der Kontaktsichel und dem Kastenkupplungshebel, in einem einstellbaren Abstand zueinander gehalten.
  • Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung ist der die Einrastungsrolle tragende Kupplungshebel schwenkbar am Kastentritthebel gelagert und wird in an sich bekannter Weise durch Federkrafteinw irkung in Richtung gegen die Abrollfläche des Kastenkupplungshebels zum Anliegen gebracht.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Fig. i zeigt die in Betracht kommenden Teile im normalen Zustand, also wenn der Schützenkasten jeweils in die richtige Stellung gelangt ist; Fig.2 zeigt den anomalen Fall, wenn eine Störung bei der Schützenkasteneinstellung eingetreten ist.
  • Nach dem dargestellten Beispiel hat der Kastentritthebel i, der über ein Gestänge 2 mit dem nicht dargestellten mehrzelligen Schützenkasten in Verbindung steht, mit dem Kastenkupplungshebel 3, der über ein Gestänge 4 mit dem nicht dargestellten Wechselgetriebe in irgendeiner Verbindung steht, eine gemeinsame Schwenkachse ä. An dem Kastentritthebel x ist bei 6 der Zwischenkupplungshebel 7 schwenkbar gelagert, der die Kupplungsrolle 8 trägt. Diese Kupplungsrolle hat in normalem Fall (Fig. i) ihre Einrastung in der Mulde 3' des Kastenkupplungshebels 3, und der Hebel selbst wird durch die Kraft einer Feder g gegen die Abrollfläche bzw. die Mulde 3' gezogen. Bei io ist die Kontaktsichel i i, die im stromführenden Teil gegenüber der Maschinenmasse isoliert ist, schwenkbar gelagert; sie besitzt einen Ansatz 12, der eine Stellschraube 13 aufnimmt, die gegen den festen Anschlag 14 drückt. Der isolierte Kontaktsichelteil besitzt eine innere Abrollfläche i i', die der Abrollfläche des Kastenkupplungshebels 3 gegenübersteht. Vermittels der Schraube 13 und des Anschlages 14 werden die beiden Abrollflächen bei der Kontaktsichel i i und bei dem Kastenkupplungshebel in einem so bestimmten Abstand zueinander gebracht, daß zwischen dem Umfang der Kupplungsrolle 8 und der inneren Abrollfläche i r' der Kontaktsichel nur ein geringer Zwischenraum verbleibt. Die Kontaktsichel ist am isolierten Teil mit einer Zuleitung 16 ausgerüstet, die zur Schwachstromquelle führt, während die nicht isolierten Teile Masse sind. Tritt nun ein Störfall ein, so verändert sich, weil der Antrieb für die Kasteneinstellmittel ein zwangsläufiger ist, die Stellung der Einstellorgane (Fig.2). Der Kastentritthebel i und damit der Kupplungshebel 7 werden zwangsläufig nach unten geführt, und das hat zur Folge, daß die Kupplungsrolle 8 aus ihrer Einrastungsmulde 3' heraus auf die Abrollfläche des Kastenkupplungshebels gelangen muß. Dadurch kommt die Rolle zwangsläufig mit der Kontaktsichel in Berührung, und es findet ein Stromschluß statt, der ein Relais anregt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektromagnetische Abstellvorrichtung bei mechanischen Webstühlen, bei welcher zufolge eingetretener fehlerhafter Stellung des Schützenkastens eine zwangsläufige Verlagerung - bestimmter Teile der Schützenkastenbewegungsmittel hervorgerufen und dadurch die elektromagnetische Abstellung ausgelöst wird, dadurch gekennzeichnet, daß die für die Lageveränderung in Betracht kommenden Teile der Schützenkastenbewegungsmittel stromführend ausgebildet sind und bei ihrer Lageveränderung unmittelbar als Schalter für das Schließen eines Schwachstromkreises dienen, der ein Relais zum Ansprechen bringt und vermittels eines Elektromagneten den Webstuhl ausrückt.
  2. 2. Elektromagnetische Abstellvorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anordnung einer mit einer elektrischen Zuleitung versehenen, schwenkbar gelagerten und mit einer vorteilhaft kreisbogenförmigen Abrollfläche versehenen Kontaktsichel vor der ebenfalls kreisbogenförmig ausgebildeten, eine Mulde für das Einrasten einer Rolle eines Kupplungshebels aufweisenden Abrollfläche des Kastenkupplungshebels.
  3. 3. Elektromagnetische Abstellvorrichtung nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß der stromführende Teil der Kontaktsichel gegenüber Masse der Maschine isoliert ist und daß der Abstand .der beiden A.brollflächen der Kontaktsichel und des Kastenkupplungshebels einstellbar ist. q.. Elektromagnetische Abstellvorrichtung nach den Ansprüchen z bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der die Einrastungsrolle tragende Kupplungshebel schwenkbar am Kastentritthebel gelagert ist und in an sich bekannter Weise unter Federkrafteinwirkung in Richtung gegen die Abrollfläche des Kastenkupplungshebels anliegt.
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