DE908937C - Stege fuer Musikinstrumente - Google Patents
Stege fuer MusikinstrumenteInfo
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- DE908937C DE908937C DEL11214D DEL0011214D DE908937C DE 908937 C DE908937 C DE 908937C DE L11214 D DEL11214 D DE L11214D DE L0011214 D DEL0011214 D DE L0011214D DE 908937 C DE908937 C DE 908937C
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- Germany
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- bridges
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- Expired
Links
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 238000007373 indentation Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10D3/00—Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
- G10D3/04—Bridges
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Stringed Musical Instruments (AREA)
- Bridges Or Land Bridges (AREA)
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf Stege für Musikinstrumente, besonders für Saiteninstrumente, wie Violinen oder Gitarren, bei denen die Saiten zwischen ihren Enden gestützt werden.
- Bei den an Violinen, Gitarren und ähnlichen Saiteninstrumenten üblichen Stegen ist es sehr zeitraubend, diese auf den Klangkörper genau aufzupassen.
- Ein der Erfindung gemäßer Steg vermeidet diesen Nachteil, indem er durch Stützblöcke gegenüber dem Klangkörper abgestützt ist und mindestens einer der Stützblöcke mit dem Oberteil des Steges durch ein Universalgelenk, vorzugsweise durch ein Kugelgelenk, verbunden ist.
- In den Zeichnungen ist die Erfindung an einigen Ausführungsbeispielen veranschaulicht. Es zeigt Fig. i den Aufriß eines Stegteiles, der nach der Erfindung auf dem Klangkörper montiert ist, Fig.2 einen Vertikalschnitt durch die Stellvorrichtung nach Fig. i, Fig.3 eine Draufsicht auf die Anordnung nach Fig. 2.
- Fig.4 den Aufriß einer anderen Ausführungsform, wobei der Steg ebenfalls auf dem Deckel des Instrumentes sitzt und ein Stützblock im Schnitt dargestellt ist, Fig.5 eine Draufsicht des Stützblockes nach Fig. .4.
- Fig.6 eine dritte Ausführungsform der Erfindung in der Längsrichtung der Saiten und teilweise im Profil gesehen, Fig. 7 eine Draufsicht des Steges nach Fig. fr, Fig. 8 den Stützblock nach Fig. 6 und 7 von unten gesehen.
- Bei der Ausführungsform nach Fig. i bis 3 sind auf dem Kasten i des sogenannten Klangkörpers zwei Stützblöcke 3 befestigt, Jeder Block ist mit einer kugelpfannenartigen Vertiefung q. versehen, die den Kopf 6 einer Schraube 5 aufnimmt. Jeder Schraubenkopf 6 trägt eine Rippe oder einen Flügel 7, die in den Boden der Vertiefung 4. gedrückt werden, um eine Bewegung der Schraube 5 im Block 3 zu verhindern. Auf dem oberen Ende der Schrauben 5 ist ein Quersteg 2 angeordnet, der die üblichen Nuten zur Auflage der Saiten aufweist. Dieser Steg 2 ruht auf den Muttern 8, die auf den Schrauben 5 angeordnet sind und zur leichteren Verstellung gerändelte Kanten haben. Der Steg 2 ist mit Löchern 2 versehen, die einen stärkeren Durchmesser als die Schrauben 5 haben, um den Schrauben etwas Spielraum zu geben. Diese Löcher 2' können ausgebuchst sein.
- Bei der vorstehend beschriebenen Ausführung liegen die Blöcke 3 flach auf dem Körper i und stellen sich frei entsprechend der Form des Körpers ein. Die Muttern 8 ermöglichen eine Verstellung des Steges 2 für jede gewünschte Lage der Saiten, wobei die Schrauben 5 automatisch eine Stützlage einnehmen, die durch die Stellung des Steges 2 und der Blöcke 3 bedingt ist. Es ist möglich, die Blöcke 3 so zu setzen, daß der Steg 2 stets straff auf den Muttern 8 ruht. Es ist also leicht, die Stellung des Steges 2 zu regulieren, ohne ihn einer Bruch- oder Biegebeanspruchung auszusetzen.
- Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 und 5 ist jeder Block 3 mit drei Füßen 9 versehen, die den Kontakt mit der Oberfläche des Körpers i herstellen. Ferner sind die den Steg 2 tragenden Schrauben 5 so lang, daß Muttern To auf die vorstehenden Schraubenden aufgeschraubt werden können, um auf diese Weise den Steg .2 fest in einer bestimmten Lage zu halten. Der Steg 2 wird hier durch sechs gleichmäßig auf dem Klangkörper i verteilte Druckpunkte 9 getragen. Trotz der festen Verbindung zwischen den Schrauben 5 und dem Steg 2 können sich die Stützblöcke 3 frei der Form des Klangkörpers anpassen.
- Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 bis 8 hat der Steg 2 einen Vorsprung i i zur Aufnahme einer weiteren Stützschraube 5', die mit einer den Steg stützenden Handmutter 8' versehen ist. Die Schraubenköpfe sitzen in den Vertiefungen der Blöcke 3. Jeder dieser Blöcke kann ähnlich wie bei der Ausführungsform nach Fig.4, und 5 auf seiner Unterseite mit drei Stützfüßen g versehen sein. Bei dieser Ausführungsform hat der Steg 2 insgesamt neun Stützpunkte.
- Es ist auch möglich, die Schrauben 5 mit den Blöcken 3 fest zu verbinden. Außerdem kann jede Schraube mit einer nicht dargestellten Muffe versehen werden, auf die eine Mutter aufgeschraubt wird, so daß der verstellbare Steg auf dem Oberteil der Muffe ruht.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Steg für Saiteninstrumente, dadurch gekennzeichnet, daß er durch Stützblöcke (3) gegenüber dem Klangkörper (i) abgestützt ist und mindestens einer der Stützblöcke (3) durch ein Universalgelenk, vorzugsweise ein Kugelgelenk (4.), mit dem Steg verbunden ist.
- 2. Steg nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Kugelgelenk einen Teil des zwischen dem Steg (2) und dem Stützblock (3) vorgesehenen, vertikal verstellbaren Gliedes(5, 8) bildet.
- 3. Steg nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützblöcke (3) mit je drei im Dreieck angeordneten Vorsprüngen oder Füßen (9) gegen den Klangkörper (i) des Instrumentes anliegen. 4.. Steg nach Anspruch 1, z oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß drei voneinander unabhängige Stützblöcke (3) vorgesehen sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE908937X | 1946-01-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE908937C true DE908937C (de) | 1954-04-12 |
Family
ID=20381481
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL11214D Expired DE908937C (de) | 1946-01-08 | 1947-01-08 | Stege fuer Musikinstrumente |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE908937C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3183758A (en) * | 1963-07-02 | 1965-05-18 | Jack L Matthew | Bridges for stringed instruments |
| WO2002035514A1 (de) * | 2000-10-24 | 2002-05-02 | Franz Moser | Beweglicher drehgelenksteg für streichinstrumente |
-
1947
- 1947-01-08 DE DEL11214D patent/DE908937C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3183758A (en) * | 1963-07-02 | 1965-05-18 | Jack L Matthew | Bridges for stringed instruments |
| WO2002035514A1 (de) * | 2000-10-24 | 2002-05-02 | Franz Moser | Beweglicher drehgelenksteg für streichinstrumente |
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