DE908957C - Einrichtung zum Beeinflussen einer kapaztiven Kopplung zwischen der Schaltstufe undder Schaltkippstufe einer zum Messen kurzer Zeitintervalle dienenden Einrichtung - Google Patents

Einrichtung zum Beeinflussen einer kapaztiven Kopplung zwischen der Schaltstufe undder Schaltkippstufe einer zum Messen kurzer Zeitintervalle dienenden Einrichtung

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DE908957C
DE908957C DES11223D DES0011223D DE908957C DE 908957 C DE908957 C DE 908957C DE S11223 D DES11223 D DE S11223D DE S0011223 D DES0011223 D DE S0011223D DE 908957 C DE908957 C DE 908957C
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switching
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capacitive coupling
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DES11223D
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Inventor
Dr Heinz Gruess
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Siemens Corp
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Siemens Corp
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04FTIME-INTERVAL MEASURING
    • G04F10/00Apparatus for measuring unknown time intervals by electric means
    • G04F10/04Apparatus for measuring unknown time intervals by electric means by counting pulses or half-cycles of an AC

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electrostatic Separation (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Beeinflussen einer kapazitiven Kopplung zwischen der Schaltstufe und der Schaltkippstufe einer zum Messen kurzer Zeitintervalle dienenden Einrichtung Bei den zum Messen kurzer Zeitintervalle dienenden Einrichtungen, bei denen die Perioden einer vorzugsweise hochfrequenten, als Zeitnormal dienenden Wechselspannung während des zu messenden Zeitintervalls durch eine mit Röhrenkippschaltungen arbeitende Impulszähleinrichtung gezählt werden, ist eine im folgenden als Schaltstufe bezeichnete Röhrenanordnung zwischen dem Wechselstromerzeuger und der Zähleinrichtung eingefügt, welche die Aufgabe hat, die als Zeitnormal dienenden Wechselspannungsimpulse nur während des zu messenden Zeitintervalls auf diese Zähleinrichtung einwirken zu lassen. Da im allgemeinen Anfang und Ende des zu messenden Zeitintervalls durch je einen Strom- oder Spannungsstoß gegeben sind, ist weiterhin eine im folgenden als Schaltkippstufe bezeichnete Röhrenkippschaltung vorgesehen, welche beim Eintreffen des Anfangsimpulses aus ihrer Ruhelage in dieAnsprechstellung kippt und so lange in dieser Ansprechstellung verharrt, bis sie beim Eintreffen des Endimpulses wieder in ihre Ruhelage zurückgekippt wird. In dem Stromkreis der Schaltkippstufe, beispielsweise in dem Anodenstromkreis, tritt dann eine Spannungsänderung auf, deren Dauer genau der Dauer des zu messenden Zeitintervalls entspricht und die sich daher zur Steuerung der Schaltstufe eignet. Es liegt nun die Aufgabe vor, die Steuerelektrode der Schaltstufe mit einem diese Spannungsänderung führenden Punkt der Schaltkippstufe elektrisch zu koppeln. Diese Kopplung kann entweder auf galvanischem oder kapazitivem Wege erfolgen. Voraussetzung für die Anwendung der galvanischen Kopplung ist der Ausgleich des Potentialunterschiedes zwischen dem Anodenstromkreis der Schaltkippstufe und dem Steuerkreis der Schaltstufe. Ein derartiger Potentialausgleich benötigt im allgemeinen besondere, nicht geerdete Spannungsquellen und ist weiterhin abhängig von den nicht einheitlichen Eigenschaften der benutzten Röhren. Die kapazitive Kopplung ermöglicht zwar, diese Schwierigkeiten zu umgehen, hat aber den :Dachteil, daß während des zu messenden Zeitintervalls infolge allmählicher Entladung des Kondensators die auf die Steuerelektrode der Schaltstufe einwirkende Spannung allmählich absinkt, so daß die gesamte Zeitmeßeinrichtung nur kurze Zeitintervalle richtig zu messen gestattet.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zum Beeinflussen einer kapazitiven Kopplung zwischen der Schaltstufe und der Schaltkippstufe einer zum Messen kurzer Zeitintervalle dienenden Einrichtung, bei der die Perioden einer vorzugsweise hochfrequenten, als Zeitnormal dienenden Wechselspannung während des zu messenden Zeitintervalls durch eine mit Röhrenkippschaltungen arbeitende Impulszähleinrichtung gezählt werden. Eine solcheEinrichtung beseitigt die obengenannten Nachteile der kapazitiven Kopplung dadurch, daß erfindungsgemäß dem die kapazitive Kopplung herbeiführenden Kondensator ein nur während des Zählvorgangs auftretender, der Zähleinrichtung entnommener Wechselstrom nach Gleichrichtung in einer Gleichrichteranordnung und nach Siebung durch eine Siebschaltung zugeführt wird. Durch diesen Kunstgriff wird während des zu messenden Zeitintervalls die Entladung des Kopplungskondensators verhindert, so daß an der Steuerelektrode der Schaltstufe eine konstante Steuerspannung auftritt. Am Ende des zu messenden Zeitintervalls wird dann die Schaltstufe durch diesen Kopplungskondensator von der Schaltkippstufe her sofort gesperrt, wodurch der Zählvorgang beendet ist und auch die Nachladung des Kondensators aufhört.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt. Der Hochfrequenzgenerator G erzeugt die als Zeitnormal dienende Wechselspannung, welche über dieSchaltstufeS der z: B. nach dem Dualsystem arbeitenden und aus Elektronenröhrenkippschaltungen D1, D2 usw. bestehenden Zähleinrichtung zugeführt wird, solange die Steuerelektrode E der Schaltstufe angenähert Kathodenpotential hat. Diese Steuerelektrode E ist durch die Gitterbatterie B über den Widerstand R1 stark negativ vorgespannt. Über den Kopplungskondensator C1 und über die Kondensator-Widerstands-Kombination R4 C4 ist die Steuerelektrode E mit der Schaltkippstufe K verbunden. An den Anodenstromkreis der ersten Dualstufe D1 ist über den Kondensator C2 eine Ventilröhre h angeschlossen; der ihr entnommene pulsierende Gleichstrom wird in der Siebschaltung C.R. geglättet und dem Kondensator C1 zugeführt.
  • Diese erfindungsgemäße Einrichtung arbeitet folgendermaßen: Im Anfangszustand der Einrichtung möge die Elektronenröhre A1 der Schaltkippstufe K stromführend sein, während die Elektronenröhre A2 gesperrt ist. Die Steuerelektrode E der Schaltstufe S ist durch die Gitterbatterie B über den Widerstand R1 stark negativ vorgespannt, so daß die Hochfrequenzimpulse des Generators G nicht zur Zähleinrichtung D1, Dz gelangen können. Die Dualstufe D1 verharrt daher ebenso wie alle folgenden Dualstufen in der Ruhestellung; infolgedessen ist das am Kondensator C2 liegende Potential konstant, und das Ventil Y' ist stromlos. Beim Einwirken des Anfangsimpulses des zu messenden Zeitintervalls möge die Schaltkippstufe K in ihre Ansprechstellung kippen, d. h. die Elektronenröhre A..) wird stromführend und Al wird gesperrt. Hierdurch wird über den Kopplungskondensator C1 und die Kombination R4C4 ein positiver Spannungsstop auf die Steuerelektrode E der Schaltstufe S übertragen. Die Hochfrequenzimpulse des Generators G gelangen zur ersten Dualstufe D1, idiie nunmehr im Takt der Hochfrequenzimpulse dauernd hin und her kippt. Durch dieses Hinundherkippen der ersten Dualstufe tritt an dem Kondensator C2 eine Wechselspannung auf, welche in der Ventilröhre h einen pulsierenden Gleichstrom erzeugt, der durch das Siebglied C.R3 geglättet wird.
  • Die Bemessung der einzelnen Schaltelemente C., und R, erfolgt erfindungsgemäß zweckmäßig derart, daß von dem so erzeugten Gleichstrom gerade der durch R4 und Ri auftretende Ladungsverlust des Kopplungskondensators C1 laufendtgedeckt wird. Dadurch bleibt das Potential der Steuerelektrode E der Schaltstufe S während des zu messenden Zeitintervalls konstant; der Kondensator C1 kann sich also nicht entladen. Beim Einwirken des Endimpulses des zu messenden Zeitintervalls kippt die Schaltkippstufe K wieder in die Anfangsstellung zurück, die Röhre A1 wird wieder stromführend und A2 gesperrt. Hierdurch wird über den Kopplungskondensator C1 und die Kombination R4C4 ein negativer Spannungsstoß auf die Steuerelektrode E der Schaltstufe S übertragen; die Hochfrequenzimpulse des Generators G gelangen dann nicht mehr zur ersten Dualstufe D1. Sämtliche Dualstufen verharren daher nunmehr in der der gezählten Anzahl der Hochfrequenzimpulse entsprechenden Einstellung, am Kondensator C2 tritt somit keine Wechselspannung mehr auf, das Ventil L' wird stromlos, die Steuerelektrode E der Schaltstufe S bleibt also negativ.
  • Die Wirkungsweise der Kombination R4C4 ist folgende: Die bereits oben erwähnte Bemessung der Schaltelemente C2 und R3 ist sehr kritisch. Wenn nämlich der von dem Ventil Ir gelieferte Gleichstrom größer ist als der Ladungsverlust des Kopplungskondensators Cl, erhält die Steuerelektrode E eine positive Vorspannung, die im allgemeinen bei Röhrengittern unzulässig ist und sogar zur Zerstörung der Röhre führen kann. Wenn aber der von dem Ventil V gelieferte Gleichstrom kleiner ist als der Ladungsverlust des Kondensators Cl, dann entlädt sich der Kopplungskondensator Cl allmählich, und der Zweck der Einrichtung ist dann nicht erreicht.
  • Gemäß der Erfindung wird nun der sehr hohe Widerstand R4 vor die Steuerelektrode E geschaltet, und die Schaltelemente C2R3 werden so bemessen, daß ein Ladungsüberschuß vorhanden ist. Der von der Steuerelektrode E zur Kathode etwa fließende Gitterstrom erzeugt bereits bei geringen Stärken einen so hohen Spannungsabfall in dem Widerstand R4, daß der Spannungsüberschuß praktisch unschädlich wird. Damit keine zeitliche Verzögerung bei der ersten Aufladung der Steuerelektrode E eintritt, die auch eine gewisse Kapazität besitzt, ist dem Widerstand R4 der sehr kleine Ausgleichskondensator C4 parallel geschaltet.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung kann selbstverständlich auch mit Vorteil in denjenigen Fällea verwendet werden, in denen die Schaltkippstufe oder die Dualstufen oder beide mit Ionenröhrenkippstufen ausgerüstet sind. Auch in denjenigen Fällen, in denen die Zähleinrichtung nach einem anderen Zahlensystem als dem Dualsystem arbeitet, ist ihre Anwendung möglich. Die dem Kondensator C2 zugeführte Wechselspannung braucht nicht unbedingt der ersten Stufe der Zähleinrichtung entnommen zu werden, sondern es kann in besonderen Fällen zweckmäßig sein, diese Spannung einer der nachfolgenden Stufen der Zähleinrichtung zu entnehmen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Beeinflussen einer kapazitiven Kopplung zwischen der Schaltstufe und der Schaltkippstufe einer zum Messen kurzer Zeitintervalle dienenden Einrichtung, bei der die Perioden einer vorzugsweise hochfrequenten, als Zeitnormal dienenden Wechselspannung während des zu messenden Zeitintervalls durch eine mit Röhrenkippschaltung arbeitende Imp.ulszähleinrichbung gezählt werden, dadurch gekennzeichnet, daß dem die kapazitive Kopplung herbeiführenden Kondensator (C1) ein nur während des Zählvorgangs auftretender, der Zähleinrichtung (D1, D2) entnommener Wechselstrom nach Gleichrichtung durch eine Gleichrichteranordnung (Tl) und nach Glättung durch eine Siebschaltung (C., R3) zugeführt wird, und daß die Größe dieses Stromes so zu bemessen ist, daß der Ladungsverlust des Kopplungskondensators mindestens ausgeglichen wird und die Siebschaltung so zu bemessen ist, daß durch sie eine Verzögerung der ersten Rufladung des Gitters nicht hervorgerufen wird. a. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß diejenige Belegung des die kapazitive Kopplung herbeiführenden Kondensators (Cl), welcher der zusätzliche Strom zugeführt wird, über eine Parallelschaltung von Kondensator (C4) und Widerstand (R4) mit der Steuerelektrode (E) der Schaltstufe (S) verbunden ist.
DES11223D 1943-02-07 1943-02-07 Einrichtung zum Beeinflussen einer kapaztiven Kopplung zwischen der Schaltstufe undder Schaltkippstufe einer zum Messen kurzer Zeitintervalle dienenden Einrichtung Expired DE908957C (de)

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