DE908979C - Lichtechte Druckfarben fuer den Druck mit Kautschukdruckformen - Google Patents

Lichtechte Druckfarben fuer den Druck mit Kautschukdruckformen

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DE908979C
DE908979C DEB17382A DEB0017382A DE908979C DE 908979 C DE908979 C DE 908979C DE B17382 A DEB17382 A DE B17382A DE B0017382 A DEB0017382 A DE B0017382A DE 908979 C DE908979 C DE 908979C
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DEB17382A
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Inventor
Dr Ludwig Setzer
Dr Heinrich Steinmeyer
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BASF SE
Original Assignee
BASF SE
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D11/00Inks
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    • C09D11/03Printing inks characterised by features other than the chemical nature of the binder
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Description

  • Lichtechte Druckfarben für den Druck mit Kautschukdruckformen In der graphischen Industrie führt sich das Gummidruckverfahren wegen der leichteren Herstellbarkeit der Druckformen und der einfachen Durchführung in steigendem Maße ein. Als Druckfarben finden vor allem Lösungen von Farbstoffen in Sprit oder ähnlichen leichtflüchtigen, den Gummi der Druckform nicht angreifenden Lösungsmitteln, gegebenenfalls unter Zusatz von Bindemitteln, wie Harzen, Verwendung. Man ist dabei praktisch auf die Verwendung basischer Farbstoffe angewiesen, da nur sie die geforderte leichte Löslichkeit in Sprit und den anderen in Betracht kommenden Lösungsmitteln aufweisen; die Lichtechtheit der mit basischen Farbstoffen erzielten Drucke genügt aber den steigenden Anforderungen vielfach nicht, und die Verwendung von lichtechteren Farbstoffen war bisher deshalb nicht möglich, weil gerade diese in den beim Gummidruck benutzten Lösungsmitteln, wie Sprit, zu wenig löslich sind.
  • Es wurde nun gefunden, daß Metallkomplexver-Bindungen von organischen Farbstoffen, die zum Färben von Nitrocelluloselacken geeignet sind, sogenannte Zaponfarbstoffe, auch für Gummidruckfarben Verwendung finden können, wenn man den hierzu verwendeten wasserlöslichen Lösungsmitteln, wie Sprit, mindestens 5 °/o Wasser zusetzt. Es hat sich nämlich gezeigt, daß die genannten Farbstoffe zwar in den bei Gummidruckfarben verwendeten Lösungsmitteln, im wesentlichen Sprit, schwer- bis unlöslich, dagegen in den wasserhaltigen Lösungsmitteln genügend löslich sind. Selbstverständlich wird man den Wassergehalt des Lösungsmittels so wählen, daß eine optimale Löslichkeit der Farbstoffe erzielt wird; im allgemeinen geht man über 5o °/o Wassergehalt nicht hinaus.
  • Diese Erkenntnis ist um so überraschender, als Wasser allein oder die Lösungsmittel allein, wie Sprit, die Farbstoffe nicht oder nur in kaum befriedigender Weise lösen. Es ist deshalb ein wesentliches Merkmal der Erfindung, wasserhaltige organische, mit Wasser mischbare Lösungsmittel zum Lösen der speziellen Klasse von Farbstoffen zu verwenden. Die weiterhin im allgemeinen für die Herstellung von Gummidruckfarben verwendeten Bindemittel, wie Harze, müssen naturgemäß so ausgewählt werden, daß sie auch in dem verwendeten wasserhaltigen Lösungsmittel genügend löslich sind, was leicht durch einen kurzen Vorversuch ermittelt werden kann. Besonders geeignet hierfür sind spritlösliche saure Harze, wie z. B. Anlagerungsprodukte von Acrylsäure an Kolophonium (vgl. Patentschrift 744 578) oder schwach verseifte Ester aus Phthalsäureanhydrid und Pentaerythrit (vgl. Patentschrift 639 827).
  • Die in folgenden Beispielen genannten Teile sind Gewichtsteile. Beispiel i Zu einer Lösung von 3o Teilen des Kondensationsproduktes aus Kolophonium und Acrylsäure (vgl. Patentschrift 744 578) in 59 Teilen Sprit gibt man ii Teile Wasser und löst in dem Gemisch i2 Teile der komplexen Kobaltverbindung des Monoazofarbstoffs aus dianotiertem i-Oxy-2-amino-4-nitrobenzol und Acetessigsäureanilid. Die erhaltene gelbe Druckfarbe eignet sich vorzüglich als Gummidruckfarbe.
  • Verwendet man an Stelle des genannten Farbstoffs die gemischte t,hromkomplexverbindung der Azofarbstoffe aus dianotiertem i-Oxy-2-amino-4-nitrobenzol und i-Phenyl-3-methyl-pyrazolon-(5) einerseits und- dianotierter Anthranilsäure und i-Phenyl-3-methyl-pyrazolon-(5) andererseits (vgl. Patentschrift 742 93g), so erhält man eine orangefärbende Gummidruckfarbe. Beispiel 2 Zu einer Lösung von 2o Teilen des im Beispiel i genannten Kondensationsproduktes in 5o Teilen Sprit gibt man unter Rühren 3o Teile Wasser und löst darin dann 2o Teile der komplexen Chromverbindung des Monoazofarbstoffs aus dianotiertem i-Oxy-2-amino-5-nitrobenzol und i-Phenyl-3-methyl-pyrazolon-(5). Man erhält so eine rote Gummidruckfarbe.
  • Beispiel 3 . 16 Teile des Esters aus Phthalsäure und Pentaerythrit werden in 414 Teilen Wasser unter Zusatz von o,6 Teilen einer 25o/oigen wäßrigen Lösung von Ammoniak unter teilweiser Verseifung in Lösung gebracht. Dann gibt man 42 Teile Sprit zu und löst in dem Gemisch 16 Teile der komplexen Chromverbindung des Azofarbstoffs aus dianotierter i-Oxy-2-amino-4-nitro-benzolsulfonsäure und Acetessigsäureanilid. Man erhält so eine vorzüglich geeignete gelbe Gummidruckfarbe.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Druckfarben für den Druck mit Kautschukdruckformen auf der Grundlage von Harzen, Farbstoffen und mit Wasser mischbaren Lösungsmitteln, gekennzeichnet durch die Verwendung von in Nitrocelluloselacken löslichen Metallkomplexverbindungen organischer Farbstoffe und von mindestens 5 °/o Wasser enthaltenden organischen, mit Wasser mischbaren Lösungsmitteln, vorzugsweise niedrig molekularen Alkoholen.
  2. 2. Gummidruckfarben gemäß Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Gehalt an in wasserhaltigen niedrigmolekularen Alkoholen löslichen sauren Harzen.
  3. 3. Gummidruckfarben gemäß Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Gehalt an Kondensationsprodukten aus Kolophonium und Acrylsäure.
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