DE90899C - - Google Patents

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DE90899C
DE90899C DE189690899D DE90899DD DE90899C DE 90899 C DE90899 C DE 90899C DE 189690899 D DE189690899 D DE 189690899D DE 90899D D DE90899D D DE 90899DD DE 90899 C DE90899 C DE 90899C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P3/00Measuring linear or angular speed; Measuring differences of linear or angular speeds
    • G01P3/02Devices characterised by the use of mechanical means

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)

Description

I ^Γ^
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 4-2: Instrumente.
Der Gegenstand der Erfindung betrifft einen Apparat, welcher dem Radfahrer die Möglichkeit bieten soll, eine bestimmte Geschwindigkeit in der Fortbewegung seines Fahrzeuges inne zu halten. Der Tempoangeber dient einerseits den sporttreibenden Fahrern als stete Controle über ein. gleichmäfsiges Fahren und beseitigt andererseits die Zweifel über zu rasches Fahren, wie sie oft zwischen der Polizei und Radfahrern entstehen. Die Zeichnung des Instruments zeigt in α den Raum zur Aufnahme des Uhrwerks, b ist die Achse, die durch das Uhrwerk einmal pro Minute um sich selbst gedreht wird und zur Aufnahme der excentrisch über einander gelegten Zahnräder c dient. Die Drehung geschieht in der Richtung des Pfeiles (Fig. 1).
Auf der prismatischen Säule d schiebt sich der Glockenträger e. Ihre Bewegung wird durch die grobgängige Schraube f bewirkt, sie ist im Glockenträger gemuttert und bei g gelagert. Der Glockenträger e trägt die Glocke h und den um die Achse i drehbaren Klöppel k. An letzterem befindet sich noch ein Zapfen mit nasenartigem Ende, das auf den Zahnrädern schleift. Der Zapfen / wird durch eine leichte Feder s stets gegen die Zahnung eines der Zahnräder gehalten; hierdurch bewirkt man bei Drehung der letzteren, dafs der Klöppel k der Form der Zähne folgt. Sobald der Zapfen / des Klöppels k in eine Zahnlücke fällt, erfolgt ein Glockenschlag. Je nach der Wahl eines Zahnrades erfolgen die Glockenschläge in gröfseren oder geringeren Zwischenzeiten. Aus der Zahl der Glockenschläge pro Minute und dem Weg, den das Rad während einer Kurbel-Umdrehung zurücklegt, berechnet man das Tempo.
Der Fahrer tritt seine Pedale nach den regelmäfsig sich wiederholenden Glockenschlägen, so dafs er für einen bestimmten Weg ein bestimmtes Zeitmafs innehalten kann. Will der Fahrer das Tempo mäfsigen oder beschleunigen, so stellt er das Schlagwerk entsprechend auf eins der Zahnräder durch Drehen der Schraube f an dem Kopf m ein. Mit der Schraube f ist noch ein Excenter η derart verbunden, dafs durch den Kopf m der Schraube f sich zwei parallel zur letzteren in der Excenterscheibe η befestigte Stahlstifte schieben. Die Excenterscheibe η schiebt sich leicht über die Schraube/. Ueber die Stahlstifte 0 sind Spiralfedern ρ geschoben; dieselben . drücken die Excenterscheibe stets auf den Glockenträger e, einerlei, in welcher Höhe sich letzterer befindet. Eine Spitzenschraube im Excenter hält durch einen im Glockenträger e angebrachten Körnerpunkt die Schraube/ in einer bestimmten Lage fest. Bei Drehung der Schraube f hebt sich das Excenter ein wenig, indem die Spitzenschraube ihren Körnerpunkt verläfst. Nach der vollen . Umdrehung der Schraube f gleitet die Spitzenschraube wieder in den Körnerpunkt. Eine einmalige Umdrehung der Schraube f führt den schleifenden Theil des Klöppels k von einem Zahnrad zum. anderen. Die Excenterscheibe «, die sich zugleich mit der Schraube f dreht, hat die Aufgabe, den Klöppel k vor einer Neueinstellung zu demontiren, indem letzterer bei einer Drehung zurückgeschoben wird und den schleifenden Theil aus der Zahnung hebt.
Nach der vollen Umdrehung der Schraube f, also auch des Excenters, fafst der Zapfen I wieder in die Zahnung eines Zahnrades ein.
Der Apparat ist in ein durchsichtiges Celluloidgehäuse montirt und am Fahrradgestell zur bequemen Handhabe durch eine einfache Klammer zu befestigen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Tempoangeber fürFahrräder, gekennzeichnet durch den von einem Uhrwerk aus getriebenen Rädersatz, mit welchem der um die Achse (i) drehbare Glockenklöppel derart durch die Klinke (I) in Verbindung steht, dafs er beim jedesmaligen Einspringen der Klinke in eine Zahnlücke an die Glocke anschlägt.
    Bei dem in Anspruch ι bezeichneten Tempoangeber eine Einrichtung, das Instrument auf verschiedene Tempos einstellen zu können, gekennzeichnet durch den Glockenträger (e), welcher mit Hülfe der Schraube (f) derart verstellt werden kann, dafs die Klinke (I) über jedes Rad des Rädersatzes eingestellt werden kann.
    Bei der in Anspruch 2 bezeichneten Einrichtung die Anordnung des Segmentes (n), welches bei jeder Umdrehung der Schraube (f) die Klinke (I) vorübergehend aufser Eingriff mit dem Rädersatz (c) bringt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE189690899D 1896-06-24 1896-06-24 Expired DE90899C (de)

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DE90899T 1896-06-24

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DE90899C true DE90899C (de) 1897-03-13

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ID=34624712

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DE189690899D Expired DE90899C (de) 1896-06-24 1896-06-24

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