DE909945C - Geraet zum Auswerfen von Hakenschrauben bei Eisenbahnschienenbefestigungen - Google Patents
Geraet zum Auswerfen von Hakenschrauben bei EisenbahnschienenbefestigungenInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B29/00—Laying, rebuilding, or taking-up tracks; Tools or machines therefor
- E01B29/24—Fixing or removing detachable fastening means or accessories thereof; Pre-assembling track components by detachable fastening means
- E01B29/28—Fixing or removing detachable fastening means or accessories thereof; Pre-assembling track components by detachable fastening means the fastening means being of screw-and-nut type; Apparatus therefor, adapted to additionally drilling holes
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Description
- Gerät zum Auswerfen von Hakenschrauben bei Eisenbahnschienenbefestigungen Zum Befestigen von Eisenbahnschienen auf den Gleisschwellen, die im Schotter des Bahnkörpers lagern, werden sogenannte Hakenschrauben benutzt. Sie bestehen aus einem verbreiterten Fuß mit darüberliegendem zylindrischem Balzen, der zum Teil mit einem Gewinde versehen ist. Der Fuß der Schrauben wird in entsprechende Ausnehmungen in den Rippen von Unterlagsplatten gesetzt, iie auf der Gleisschwelle ruhen. Bei Stahlschwellen sind die Rippenplatten auf diese aufgeschweißt, bei Holzschwellen aufgeschraubt. Mittels einer auf den Bolzen der Hakenschraube aufgeschraubten Schraubenmutter wird dann die Eisenbahnschiene auf den Schwellen festgelegt. Die laufend erforderliche Überwachung des Oberbaues der Eisenbahn erfordert das Herausnehmen der Hakenschrauben, z. B. um dem Einresten vorzubeugen oder um den Oberbau neu zu befestigen. Zu diesem Zweck werden die Hakenschrauben gewöhnlich aus den Ausnehmungen der Rippenplatten, in denen ihr Fuß liegt, herausgeschlagen. Diese Tätigkeit erfordert nicht nur einen großen Aufwand an Kraft und Zeit, sondern es werden dabei auch viele Schrauben zerstört und damit unbrauchbar.
- Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät, das ohne große Mühe und sehr schnell das Entfernen der Hakenschrauben aus ihrem Lager ermöglicht. Da sich stets an beiden Seiten einer Schiene je zwei Hakenschrauben gegenüberliegen, werden diese gemäß der Erfindung durch zwei Hebel ausgeworfen, die, an beiden Seiten der Schiene abgestützt, um je einen Bolzen geschwenkt werden, die an einem Schienenaufsatz beiderseitig der Schiene befestigt sind. Der mit einem Anschlag zur richtigen seitlichen Einstellung versehene Aufsatz ist leicht beweglich und wird während des Auswerfens an der Schiene festgeklemmt. Die Bewegung der Auswerfhebel erfolgt zweckmäßig durch Hebelübertragung, vorzugsweise über einen Seilzug.
- In den Figuren ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt und beschrieben, ohne daß die Erfindung jedoch auf diese Ausführungsform beschränkt sein soll.
- Fig. i zeigt das Gerät als Ganzes in der seitlichen Draufsicht, Fig. 2 -den Sitz einer Hakenschraube mit Anschlagwinkel von der Seite, Fig. 3 den Sitz zweier beiderseitig einer Schiene liegenden Hakenschrauben mit Anschlagwinkeln von oben, Fig.:f die Klemmvorrichtung von oben und Fig. 5 einen Klemmbügel von der Seite.
- Das Ausw.erfgerät hat als Basis einen Aufsatz i (in F ig. i geschnitten dargestellt), der U-förmig gestaltet ist und auf dem Fuß 2 oder dem Kopf 3 der Schiene oder auf beiden ruht. Etwa in der Mitte hat der Aufsatz i an jeder Seite eine schlitzförmige Öffnung, die von der Stelle 4. bis untenhin reicht. Vor jeder dieser schlitzförmigen Öffnungen ist ein Lagerbolzen 5 auswechselbar, z. B. durch Splinte, befestigt, und zwar zweckmäßig in Führungsleisten 6 gelagert, die beiderseits der genannten schlitzförmigen Öffnungen angebracht sind.
- Um die Lagerbolzen 5 schwenkbar sind die Auswerfer 7, deren Unterteil in je einer Nase 8 endigt. Um den Auswerfern die nötige Bewegungsfreiheit zu geben, werden die in den Auswerfern befindlichen Löcher g für die Bolzen 5 gewöhnlich länglich sein müssen.
- Die Nasen 8 sind nun gerade so breit, daß sie in den Schlitz io der Rippenplatte ii eingreifen können, um mit ihrer Nase 8 die Hakenschraube 12 an ihrem Fuß 13 zu erfassen und aus der Rippenplatte hinauszuwerfen. Der Bolzen 5 dient dabei als Sch-,venklager. Auf der linken Seite der Fig. i ist die Lage des Auswerfers 7 gestrichelt eingezeichnet, die er unmittelbar nach dem Auswerfen der Hakenschraube 12 einnimmt.
- Die Betätigung des Auswerfers geschieht zweckmäßig durch einen Ketten- oder Seilzug, bei dem an beiden Seiten je ein Seil 15, das an einem mit dem Aufsatz i verbundenen Seilhalter 16 befestigt ist und über .eine Seilrolle 17 an Seilhaken 18 geführt wird. Die Seilhaken sind an zwei gegenüberliegenden Seiten eines Ringes ig befestigt, der drehbar auf dem Aufsatz i montiert ist, zweckmäßig auf einer verstärkten Grundplatte. Damit der Ring ig sich nicht unbeabsichtigt von dem Aufsatz i abheben kann, ist er oben gesichert, z. B durch eine Scheibe 2o und eine Schraube 2i. Dreht man mittels des an dem Ring ig angebrachten Hebels 22 die Seilhaken 18 um die Achse des Ringes, so legen sich die Seile um den Ring herum, ziehen dadurch .den oberen Hebelarm des Auswerfers 7 zur Schiene hin, so daß dessen Nase 8 den Fuß 13 der Hakenschraube 12 in der beschriebenen Weise herauswirft. An Stelle des Ringes 15 kann auch ein starker Bolzen Verwendung finden, Ein Anschlag 23 sorgt dafür, daß der Auswerfer 7 stets die richtige Lage zu der auszuwerfenden Hakenschraube hat. Er ist am Aufsatz i einstellbar befestigt und auf den Abstand eingestellt, der durch jeweilige Breite der Rippenplatte vorgeschrieben ist. Wenn -der Anschlag drei Löcher 2,4, 25 und 26 und der Aufsatz zwei entsprechende Löcher hat, so kann man bei den schmaleren Stahlschwellen die Löcher 25 und 26, bei den breiteren Rippenplatten für Holzschwellen die Löcher 2.4 und 25 zum Anschrauben des Anschlags 23 benutzen. Man braucht dann das Gerät nur auf der Schiene so weit zu schieben, bis der Anschlag an die Rippenplatte stößt. Der Auswerfer sitzt dann genau vor der Hakenschraube.
- Eine Klemmvorrichtung sichert das Gerät während der Arbeit gegen unbeabsichtigte seitliche Verschiebungen. Sie besteht aus zwei L-förmigen Laschen 27, deren lange Schenkel 28 auf der Oberseite des Aufsatzes i liegen, während der Mittelteil 29 neben dem Schienenkopf 3 nach abwärts führt und das kurze freie Ende ihn bei Sperrstellung (Fig. i) unten umgreift. In dem Aufsatz i ist mit der Drehachse 31 ein Handhebel 32 gelagert, an dem im gleichen Abstand von der Drehachse 31 die Schenkel 28 der Klemmbacken 27 in den Achsen 33 und 34 schwenkbar befestigt sind.
- Schwenkt man den Hebel 32 in die in Fig. ,4 gestrichelte Stellung, so werden die Klemmbacken 27 in die ebenfalls gestrichelte Stellung gezogen, in der sie, wie aus Fig. 1 ersichtlich, mit dem Teil 30 den Schienenkopf Untergreifen und dadurch das Gerät an der Schiene festklemmen. Um die Bewegung der Sperrbacken in gelockertem Zustand nach hinten zu begrenzen, sind an dem Aufsatz i bügelförmige Anschläge 35 angebracht, die die Klemmbacken hinten umfassen.
- Es ist zweckmäßig, die Lockerstellung der Sperrbacken so einzurichten, .daß der Griff 32 dabei parallel zur Richtung der Schiene in der Richtung liegt, in der sich .die weiteren auszuwerfenden Hakenschrauben befinden. Dann kann man den Hebel gleich dazu benutzen, um das Gerät auf der Schiene bis zu der nächsten Arbeitsstelle weiterzuziehen. Dafür kann es zweckmäßig sein, den Aufsatz, z. B. unter dem Mittelstück, auf dem Schienenkopf auf Rollenlagern laufen zu lassen.
- Auch kann man Federn 36 vorsehen, die den Hebel ? in die vor Beginn des Auswerfens erforderliche Stellung drücken.
Claims (13)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Gerät zum Auswerfen von Hakenschrauben bei Eisenbahnschienenhefestigungen, dadurch gekennzeichnet, daß an einem auf die Schiene aufsetzbaren Aufsatz (i) Schwenklagerbolzen (5) für einen zweiarmigen Auswerferhebel (7) vorzugsweise auswechselbar befestigt sind, dessen eines Ende als Nase (8) zum Auswerfen der Hakenschrauben ausgebildet und dessen anderes Ende zum Angriff einer Kraft geeignet ist, die eine Komponente in Richtung auf die Schiene zu hat.
- 2. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das im Auswerfer (7) vorgesehene Lager (g) für den Schwenklagerbolzen (5) länglich gestaltet ist.
- 3. Gerät nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufsatz (i) die Gestalt einer SU-förmigen Rinne hat, die während der Arbeit auf dem Schienenkopf (3) und/oder Schienenfuß (2) aufsitzt und mit schlitzförmigen Öffnungen (4) für den Auswerferhebel versehen ist.
- 4. Gerät nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß an .dem Aufsatz (i) beiderseitig des Auswerferhebels (7) Führungsleisten (6) angebracht sind.
- 5. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Federn (36) vorgesehen sind, die den Auswerferhebel (7) in seine Arbeitsstellung drücken.
- 6. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es mit einer Kraftwegübersetzung ausgerüstet ist, deren vergrößerte Kraft an dem der Nase (8) entgegengesetzten Hebelarm (7) angreift.
- 7. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftwegübersetzung ein Ketten- oder Seilzug ist, dessen eines Ende am Aufsatz (i) mittels einer Haltevorrichtung (16) befestigt ist, während die Kette oder das Seil (15) über eine am Hebelarm (7) gelagerte Rolle (17) läuft und mit dem anderen Ende in einen Seilhaken (18) einhängbar ist, der sich am Umfang eines starken Bolzens oder Ringes (ig) befindet, der an dem Aufsatz (i) drehbar befestigt und mit einem Handhebel (22) versehen ist. B.
- Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es durch eine Sperrvorrichtung während der Arbeit an der Schiene festklemmbar ist. g.
- Gerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung aus L-förmigen Laschen (27) besteht, deren kurze Arme (3o) den Schienenkopf (3) untergreifen, wenn die langen Arme (28) infolge ihrer exzentrischen Lagerung (33, 34) zur Drehachse (31) eines Hebels (32) durch dessen Drehbewegung über den Kopf (3) der Schiene gezogen werden. io.
- Gerät nach Anspruch g, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (32) bei geöffneter Sperrvorrichtung annähernd parallel zur Richtung der Schiene verläuft. i i.
- Gerät nach Anspruch 8, g oder io, dadurch gekennzeichnet, .daß die Sperrvorrichtung in ihrer geöffneten Stellung durch Anschläge (35) begrenzt wird.
- 12. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Aufsatz (i) ein einstellbarer Anschlag (23) angebracht ist zur selbsttätigen Einstellung des Auswerferhebels (7) gegenüber der Hakenschraube.
- 13. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es an dem Aufsatz (i) beiderseitig der Schiene angebracht und in seiner Betätigung so eingerichtet ist, daß mit einer Drehung des Hebels (22) die an beiden Seiten der Schiene befindlichen Hakenschrauben gleichzeitig ausgeworfen werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB19347A DE909945C (de) | 1952-03-05 | 1952-03-05 | Geraet zum Auswerfen von Hakenschrauben bei Eisenbahnschienenbefestigungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE909945C true DE909945C (de) | 1954-04-26 |
Family
ID=6960031
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEB19347A Expired DE909945C (de) | 1952-03-05 | 1952-03-05 | Geraet zum Auswerfen von Hakenschrauben bei Eisenbahnschienenbefestigungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE909945C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9400586U1 (de) * | 1994-01-14 | 1994-03-24 | Sophia-Jacoba GmbH, 41836 Hückelhoven | Werkzeug zum Lösen von Hakenschrauben an Schienenbefestigungen |
-
1952
- 1952-03-05 DE DEB19347A patent/DE909945C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9400586U1 (de) * | 1994-01-14 | 1994-03-24 | Sophia-Jacoba GmbH, 41836 Hückelhoven | Werkzeug zum Lösen von Hakenschrauben an Schienenbefestigungen |
| WO1995019469A1 (de) * | 1994-01-14 | 1995-07-20 | Sophia Jacoba Gmbh | Werkzeug zum lösen von hakenschrauben an schienenbefestigungen |
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