DE91003C - - Google Patents

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DE91003C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B11/00Obtaining noble metals
    • C22B11/10Obtaining noble metals by amalgamating

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 40: Hüttenwesen.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Apparat zur Amalgamation von Gold mittels Quecksilberdampf (vergl. Patent Nr. 86076). Das Verfahren besteht im Wesentlichen darin, dafs man den auf eine geeignet hohe Temperatur gebrachten Quecksilberdampf in Verbindung mit unter geeignetem Druck stehendem Wasserdampf und nöthigenfalls mit Ammoniakgasen auf das zerkleinerte Erz entweder direct unter der Zerkleinerungsvorrichtung oder nachdem es aus dieser entfernt wurde, einwirken lä'fst.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist der Apparat zur Darstellung gebracht.
In der Retorte α wird Quecksilber erhitzt. Die Dämpfe desselben gelangen zu dem Injector b, wo sie durch einen durch Rohr d unter Druck einströmenden Dampfstrahl zusammen mit diesem in das Rohr e geblasen werden. Das Gemisch von Quecksilber- und Wasserdampf gelangt durch Rohr e in die Ausblasrohre f, welche an ihrer Unterseite in der Längsrichtung mit kleinen Oeffnungen versehen sind. Das zerkleinerte Erz wird von dem Mischapparat h durch ein Rohr i in den überdeckten Kanal j geführt und hier während seiner Weiterbewegung bis unter die Elektrodenstangen k der Wirkung des aus den Rohren f ausströmenden Quecksilber - Wasserdampfgemisches ausgesetzt.
Die Elektrodenstangen k werden von den Querstangen /, an welchen sie durch Schrauben 4 (Fig. 3) befestigt sind, parallel zu einander gehalten und können durch gelenkige Verbindung mit Stäben m, welche andererseits in Lagern 0 drehbar sind, dem offenen Kanal ρ parallel angenähert werden, ohne jedoch den Boden desselben zu berühren (Fig. 3).:
Am Ende des geneigten Kanals ρ ist eine Pfanne r vorgesehen, welche durch Scheibe t unter Vermittlung des Kegelradgetriebes s in Drehung versetzt werden kann; u und ν sind Elektroden, welche in die Pfanne hineinragen und von den Stützen n> getragen werden, und χ bezeichnet eine feste Wand, welche ebenfalls bis auf den Boden der Pfanne reicht, um den Inhalt derselben beständig gegen die Elektroden zu führen. Die. Elektroden stehen mit der Pfanne und diese mit dem Metallboden des Kanals ρ in leitender Verbindung, so dafs in den Stäben k und dem besagten Boden sich die entgegengesetzten Pole eines Stromkreises gegenüber stehen.
Der Mischer h besteht hier aus einem konischen Gefäfs, in welchem die Rührarmwelle ι vermittelst der Kegelräder 2 und der Rie'mscheibe 3 in Rotation versetzt wird. Zu dem Mischer h führt das vom Rohr e abgezweigte Rohr y mit Hahn ^, durch welches dem im Mischer bearbeiteten Erz Wasserdampf ohne oder in Verbindung mit Quecksilberdampf zugeführt werden kann.
In dem Falle, dafs die Anwendung von Ammoniakgas erwünscht ist, kann dasselbe zweckmäfsig in den Injector eingeführt werden, um von dem Wasserdampfstrahl zusammen mit dem Quecksilberdampf in das Rohr e fortgerissen zu werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Apparat zur Amalgamation mittels Quecksilberdampf, bestehend aus einem überdeckten Kanal (j), welchem vom Mischer (h) das zerkleinerte Erz und durch gelochte Rohre (f) der durch Injector (b) mit Wasserdampf vermischte Quecksilberdampf zugeführt wird, und der in einen offenen geneigten Kanal (p) ausmündet, dessen Boden mit dem einen Pol einer Batterie verbunden ist, mit deren anderem Pol die über dem Kanal parallel höher und tiefer stellbaren Elektrodenstangen (k) in Verbindung stehen, sowie aus einer am hinteren Ende des Kanals vorgesehenen, drehbaren Pfanne fr), in welcher die Elektroden (uv) und die Wand fx) gehalten werden, letztere zu dem Zweck, den Inhalt der Pfanne beständig den Elektroden zuzuführen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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