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Aus Einheitsbauteilen zusammengesetzter Abzweig- oder Verteilerkasten
Die Erfindung bezieht sich auf eine weitere Ausbildung des aus Einheitsbauteilen
zusammengesetzten, vorzugsweise wasserdichten Abzweig-,oder Verteilerkastens aus
Isolierpreßstaff nach Patent goI 188. Gemäß dem Patent goi 188 sind die Wände des
Kastens aus vier, sechs oder mehr einheitlichen, an drei Seiten zum Anschluß von
Wandplatten eingerichteten Säulen und vier, sechs oder mehr zwischen den Säulen
stehenden einheitlichen Wandplatten mit durch Ausbrechen von dünnen Wänden freilegbaren
Öffnungen zusammengesetzt, welche Säulen und Wandplatten mit Hilfe von sie durchdringenden,
in der einen Richtung über die ganze Kastenlänge und in der anderen Richtung über
die ganze Kastenbreite durchgehenden Schrauben zu einem starren Rahmen oder Umschweif
verbunden sind, während der Boden und der Deckel je aus einer, zwei oder mehreren
in Längsrichtung des Kastens von Säulenpaar zu Säulenpaar und in der anderen Richtung
über die volle Kastenbreite sich erstreckenden einheitlichen Bauplatten und zwei
den Boden bzw. Deckel an den Stirnseiten des Kastens vervollständigenden Abschlußleisten
zusammengesetzt und an den Säulen mit
Hilfe von Schrauben befestigt
sind, die: durch Löcher an den Stoßkanten der Platten und Leisten hindurchtretend
mit ihren Köpfen gleichzeitig die aneinanderstoßenden Plattete und Abschlußleisten
übergreifen.
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Bei der im Patent go i j88 beschriebenen Ausbildung kann die Kastenlänge
beliebig gewählt werden, indem der Kasten j e nach Bedarf aus einer kleineren oder
gröl;>c ren Zahl von Säulen, Wandplatten und Boden- bzw. Deckelplatten zusammengesetzt
wird. Im Patent go5 262 ist gezeigt, daß man die Bauhöhe des Kastens in der Weise
vergrößern kann, daß zwei oder mehrere, aus je vier, sechs oder mehr Säulen und
ZVandplatten bestehende und mittels die Säulen und Platten durchdringender Schrauben
zusammengehaltene Rahmen übereinander angeordnet und starr miteinander verbunden
werden. Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die Isolierstoffkästen
auch in der Breite vergrößern zu können. Zwar besteht bei der bisherigen Ausführung
bereits die Möglichkeit, zwei oder mehrere nebeneinandergesetzte Kästen an ihren
einander zugekehrten Seiten durch Stutzen und Schraubnippel zu verbinden, die in
durch Herausbrechen von Wandungsteilen freigelegten Öffnungen der '\Vandplatt:en
befestigt werden. Dabei ergeben sich aber sehr kleine Verbindungsquerschnitte zwischen
den benachbarten Kästen.
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Demgegenüber besteht das Wesen der vorliegenden Erfindung darin, daß
zwei oder mehrere nebeneinander angeordnete Isolierstoffkästen nach dem Patent go
i 188 oder nach dem ersten Zusatzpatent durch Bauelemente verbunden sind, die im
wesentlichen die Form von zwei parallelen, zu einem starren Körper vereinigten und
mit großen Durchbrüchen versehenen Wandplatten haben und an den einander zugekehrten
Seiten der Kästen an Stelle der ün Hauptpatent beschriebenen Wandplatten zwischen
den Säulen des oder der die Kastenseitenwände bildenden Rahmen eingeschaltet sind.
Diese Bauelemente, die man als durchbrochene Doppelwandplatten bezeichnen. kann,
können einteilige Preßlinge bilden, so daß sie einfach herzustellen sind. Sie haben
vorzugsweise nur einen einzigen, über die ganze verfügbare Breite und Höhe sich
erstreckenden Durchbruch und damit die Form eines Rahmens. Wie ersichtlich, ist
es durch die Anordnung der neuen Bauelemente zur Verbindung benachbarter Isolierstoffkästenermöglicht,
zwei oder mehrere Isolierstoffkästen beliebiger Länge und Höhe zu einem starren
Ganzen zu vereinigen. Dabei stehen ihre Innenräume auf so großen Querschnitten miteinander
in Verbindung, daß die miteinander vereinigten Kästen in bezug auf den Innenraum
und die Möglichkeiten seiner Ausnutzung praktisch einen Kasten von der doppelten
oder mehrfachen Breite eines Einzelkastens bilden. Insbesondere besteht wegen der
großen Verbindungs. querschnitte weitgehende Freiheit in der Führung von. Leitungen
oder Kabeln aus dem einen Kasten in den anderen; auch ist es im Bedarfsfalle möglich,
eine oder mehrere Gruppen von Sammel-bzw. Verteilerschienen statt in Längsrichtung
in Querrichtung der Kästen so anzuordnen, daß sie sich durch zwei oder mehrere miteinander
verbundene Kästen erstrecken. Daneben besteht gegenüber der im. Hauptpatent beschriebenen
Verbindung nebeneinandergesetzter Kästen durch in den Leitungseinführungsöffnungen
befestigte Stutzen der Vorteil größerer Einfachheit. Während bei dieser Art der
Verbindung zwei Wandplatten und mehrere Stutzen und Schraubnippel erforderlich sind,
wird nach der Erfindung nur ein Bauelement, die durchbrochene Doppelwandplatte,
.gebraucht.
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In der Zeichnung ist die Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt.
Dabei zeigt Fig. i zwei miteinander vereinigte Isolierstoffkästen in Draufsicht
bei abgenommenem Deckel, wobei Teile der Kästen aus Grüniden der Raumersparnis weggebrochen
sind, Fig.2 einen Querschnitt nach der Linie A-A in Fig. i, Fig. 3 eine Einzelheit,
nämlich ein zur Verbindung der Kästen dienendes Bauelement in schaubildlicher Ansicht,
Fig.4 einen Querschnitt durch zwei miteinander vereinigte Kästen in ,größerer Bauhöhe,
Fig.5 eine Seitenansicht von drei miteinander verbundenen Kästen unterschiedlicher
Höhe, Fig.6 den durch einen punktierten Kreis be-
zeichneten Teil der Fig.
5 im senkrechten Schnitt. In Fig.- i und 2 sind zwei längsweise nebeneinandergesetzte
Isolierstoffkästen gezeigt, -deren Seiten= wände je aus einer der Kastenlänge angemessenen
Anzahl von einheitlichen Säulen i und einheitlichen Bauplatten 2 bestehen, die wie
im Hauptpatent durch teils in Längsrichtung, teils in Querrichtung durchlaufende
Schrauben 31 und 32 zu einem starren Rahmen oder Umschweif verbunden sind. Die Böden
und Deckel der beiden Kästen sind je aus einer ebenfalls der Kastenlänge ent-; sprechenden
Anzahl von durch Schrauben verbundenen Einheitsbauplatten 3 bzw. 3' sowie zwei in
der Zeichnung nicht sichtbaren Abschlußleisten gebildet und an den Säulen i mit
Hilfe von Schrauben 35 befestigt.
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Während bei der Ausführungsform nach dem Hauptpatent die die Seitenwände
der Kästen bildenden Rahmen ausschließlich die Einheitswandplatten 2 enthalten,
sind diese bei der neuen AusfÜhrung nach der Erfindung an den einander zugekehrten
Seiten der Kästen durch neue, für beide Kästen ;gemeinsame Bauelemente ersetzt.
Diese Elemente bestehen je aus einem rechteckigen Rahmen 202 (s. insbesondere Fig.
3), dessen Länge und Höhe gleich der Länge und Höhe einer Wandplatte 2 ist, während
seine Tiefe etwas größer ist als die doppelte Dicke einer Wandplatte 2 plus dem
Zweifachen des Betrages, um den die Säulen i mit ihren Teilen 6 ;gegenüber den Wandplatten
2 vorspringen. Die Rahmen 2o2 sind zwecks Gewichtsverringerung auf dem mittleren
Teil ihrer Stirnflächen mit einer ringsum laufenden rinnen; förmigen Aussparung
2i2 versehen, deren Querschnitt an der oberen und unteren Stirnfläche
größer
sein kann als an den seitlichen Stirnflächen. Ihr vorderer und ihr hinterer Teil
haben je die gleiche Ausbildung wie eine `Vandplatte 2 der im Hauptpatent beschriebenen
Art. Der Rahmen 2o2 weist nämlich vorn und hinten an der oberen und unteren Stirnfläche
eine durchlaufende Nut 13 und 1 ¢ zum Hindurchführen der Verbindungsschrauben 31
und 32 auf, wobei die Nut 14 wie im Hauptpatent eine größere Tiefe hat als die Nut
13. Beiderseits jeder Nut 13, 14 sind zwei zur Aufnahme von Dichtungsschnüren dienende
Rillen 15 angeordnet, während sich an den seitlichen Stirnflächen beiderseits der
Mündungen der Nuten 13, 1.1 zwei Rippen 16 von keilförmigem Querschnitt befinden.
Das neue Bauelement 202 hat demnach im wesentlichen die Form von zwei parallel nebeneinandergestellten
Wandbauplatten 2 des Hauptpatents. Diese Platten sind durch ein mit ihnen in unmittelbarer
Werkstoffverbindung stehendes 'Mittelstück zu einem als einteiliger PreBling herstellbaren,
starren Bauteil verbunden, der einen rechteckigen Durchbruch 229 aufweist und dadurch
rahmenförmig gestaltet ist. Der Durchbruch erstreckt sich zweckmäßig über die ganze
dafür verfügbare Fläche, nämlich in der Längsrichtung nahezu über die ganze Ausdehnung
des Rahmens 2o2 und in der Höhenrichtung, so weit, wie es die Nuten 13 und 1 ¢ an
der oberen und unteren Stirnfläche gestatten.
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Die beschriebenen Bauteile 2o2 werden, wie in Fig. i und 2 gezeigt,
an den einander zugekehrten. Seiten der beiden Kästen an Stelle der im Hauptpatent
gezeigten -Vandbauplatten 2 zwischen den Säulen i angeordnet. Sie werden also mit
ihrem vorderen Teil in den Rahmen oder Umschweif des einen Kastens und mit ihrem
hinteren Teil in den Umschweif des anderen Kastens eingeschaltet, wobei die längs
verlaufenden Verbindungsschrauben 31 durch ihre Nuten 13 und. 14. hindurchgehen.
Bei wasserdichter Ausführung der Kästen werden die Bauelemente 2o2 in der gleichen
Weise wie die Bauplatten 2 gegen die Säulen i durch in deren Nuten 9 angeordnete
Schnüre 33 abgedichtet, in welche die Rippen 16 der Elemente 202 eingedrückt werden,
wohingegen die zur Abdichtung der Böden und Deckel dienenden Schnüre 41 bei den
Elementen 2o2 in der gleichen Weise wie bei den Bauplatten 2 angeordnet, nämlich
oben und unten in eine der Rillen 15 eingelegt werden, so daß die an den Boden-
und Deckelbauplatten 3, 3' vorgesehenen Rippen 21 darin eingedrückt werden können.
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Wie ersichtlich, sind die beiden nebeneinander angeordneten lsolierstoffkästen
durch die neuen Bauelemente oder Verbindungsrahmen 2o2 zu einem starren Ganzen vereinigt.
Dabei sind ihre Innenräume durch die Durchbrüche 229 der Elemente 202 auf einem
großen Querschnitt miteinander verbunden, so daß sie praktisch einen zusammenhängenden
Kastenraum bilden. Trotz der Vereinigung der beiden Kästen zu einem Ganzen weist
jeder Kasten seinen eigenen Boden und Deckel auf, was den Vorteil hat, daß die im
Hauptpatent gezeigten Bauteile für Boden und Deckel unverändert angewendet werden
können und daß man, um das Kasteninnere zugänglich zu machen, je nachdem nur den
Deckel des einen oder anderen Kastens oder auch nur einen Teil davon abzuschrauben
braucht.
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Bei der Ausführungsform nach Fig. ,4 haben die beiden miteinander
vereinigten Isolierstoffkästen die doppelte Höhe, indem ihre Seitenwände in der
im Patent 905 262 beschriebenen Weise aus zwei übereinander angeordneten
rahmenförmigen Umschweifen bestehen, die mittels über die ganze Kastenhöhe durchgehender
Schrauben 61 mit Muttern 6:1, 65 starr verbunden und bei wasserdichter Ausführung
durch Schnüre 6o gegeneinander abgedichtet sind. Die beiden Umschweife oder Rahmen
sind je aus einer angemessenen Zahl von Säulen i und Wandplatten 2 sowie von Bauelementen
202 gebildet, die auf den einander zugekehrten Seiten der beiden Isolierstoffkästen
an Stelle von Wandplatten 2 in den Rahmen bzw. zwischen den Säulen i eingeschaltet
sind. Auch hier ergibt sich bei Vereinigung der beiden Isolierstoffkästen zu einem
starren Ganzen eine Verbindung der Kasteninnenräume auf großen Querschnitten, so
daß sich wieder ein über beide Kästen durchgehender Kastenraum ergibt.
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Die nebeneinandergesetzten beiden Isolierstoffkästen können zusätzlich
zu ihrer Verbindung durch die Bauelemente 2o2 noch durch an den Säulen i angeordnete
Metallbolzen verbunden sein. Das kann in einfacher Weise durch als Muttern für die
Befestigungsschrauben 35 von Boden und Decke ausgebildete Bolzen z36 geschehen,
die eine etwas mehr als doppelt so große Länge wie die bolzenfö,rmig@en Muttern
36 des Hauptpatents haben und gleichzeitig in die Erweiterungen der Bohrungen 7
der einander gegenüberstehenden Säulen i beider Kästen eingreifen, wie in Fig. i
rechts gezeigt. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. i können die als Verbindungsbolzen
dienenden Doppelmuttern 236 sowohl an den unteren Enden der Säulen i, d. h. bei
den Befestigungsschraube n der Böden als auch an den oberen Enden der Säulen, d.
h. bei den Befestigungsschrauben der Deckel, angewendet werden. Im Beispiel nach
Fig. 4. sind sie dagegen deshalb, weil die Befestigung der Böden und Deckel mit
Hilfe der die beiden Umschweife verbindenden, durchgehenden Schrauben 61 geschieht,
nur an den unteren Enden der Säulen i der unteren Rahmen anwendbar.
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Die durch die Erfindung erzielte Verbreiterung des Abzweig- und Verteilerkastens
ermöglicht eine vielseitige Verssendung dieses Kastens. So kann z. B. bei der Ausführung
nach Fig. i und 2 in jedem der beiden miteinander verbundenen Kästen eine vollständige
Gruppe von. Sammel- oder Verteilerschienen untergebracht werden. Die beiden Schienengruppen
können je nach Bedarf entweder getrennt geschaltet werden, um die Vorteile eines
Doppelverteilerschienensystemsfür die aufzubauende Schaltanlage zu erhalten, oder
sie können parallel geschaltet sein, um für die Schaltanlage doppelte
Querschnitte
zu erzielen und damit die Anw endtmg der doppelten Stromstärke zu ermöglichen. Bei
der Ausführung nach Fig. 4 können. sogar vier Gruppen von Verteilerschienen untergebracht
werden, wodurch wahlweise ein Doppelschienensystem mit doppelter Stromstärke oder
aber die Anwendung der vierfachen Stromstärke ermöglicht ist. Die Verteilerschienen
können deshalb, weil die nebeneinandergesetzten Kästen .auf großen Querschnitten
verbunden sind, nicht nur in Längsrichtung, sondern auch in Querrichtung angeordnet
werden, also durch die Durchbrüche hindurch aus dem einen Isoherstoffkasten in den
anderen gehen. Weitere vorteilhafte Möglichkeiten bestehen darin, daß ein Teil des
Innenraumes der zu einem zuzusammenhängenden Ganzen vereinigten Kästen zur Unterbringung
von Verteiler- oder Sammelschienen, ein anderer Teil dagegen zur Aufnahme von Sicherungen,
Trennmessern und anderen elektrischen Installationsgeräten benutzt wird.
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Im Bedarfsfalle können auch zwei statt drei oder mehr Isolierstoffkästen
n.ebeneinandergesetzt und durch die neuen Bauelemente, die durchbrochenen Doppelwandpl.atten
2o2, zu einem zusammenhängenden Kasten verbunden werden. Ferner ist der Fall denkbar,
daß man mit ihren Stirnenden oder Schmalseiten aneinandergesetzte, also hintereinandergestellte
Kästen durch die neuen Bauelemente verbindet, indem die Bauplatten 2 an den einander
zugekehrten Kastenstirnseiten durch die durchbrochenen Doppelbauplatten 2o2 ersetzt
werden. Bei Anwendung der Erfindung brauchen die längsweise nebeneinandergesetzten
Kästen nicht notwendig auf ihrer ganzen Länge und ihrer ganzen Höhe durch Bauelemente
2o2 verbunden zu werden, .eb@ensowenig wie man hintereinandergesetzte Kästen auf
ihrer vollen Höhe zu verbinden braucht. Vielmehr kann die Verbindung von Kästen
durch die durchbrochenen Düppelwandplatten 2o2 in dafür geeigneten Fällen auch nur
auf einem Teil der Kastenlänge oder bei höheren Kästen auf einem Teil der Kastenhöhe
erfolgt-n, indem an den einander benachbarten Seiten der neben- oder hintereinandergestellten
Kästen nicht sämtliche Bauplatten 2, sondern nur ein Teil derselben durch die Bauelemente
202 ersetzt wird. Hieraus folgt dann weiter die vorteilhafte Möglichkeit, auch solche
neben- oder hintereinandergestellten Kästen durch die durchbrochenen Doppel-wandplatten
zu verbinden, die entweder eine unterschiedliche Länge oder eine unterschiedliche
Höhe haben, so !daß auf diese Weise zusammenhängende Verteilerkästen von unregelmäßiger
Grundfläche oder wechselnder Höhe geschaffen werden können.
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Ein Beispiel dafür ist in den Fig. 5 und 6 wiedergegeben, und zwar
zeigen diese Figuren den Aufbau eines Verteilerkastens, der aus drei in einer Reihe.
hintereinanderstehenden Kästen x, y, z gebildet ist, von denen der mittlere, y,
eine größere Höhe hat als die beiden an den Enden der Reihe stehenden Kästen x,
z, indem er im Gegensatz zu den letzteren aus zwei übereinander angeordneten Rahmen
-oder Umschweifen gebildet ist. Wie aus Fig. 5 und 6 ersichtlich, ist der mittlere
Kasteny mit jedem der beiden Endkästen x, z durch eine durchbrochene Doppelwandplatte
2o2 verbunden, die beim Endpasten x bzw. z in dessen einzigem Umschweif und bei
dem mittleren Kasteny in dessen unteren Umschweif oder Rahmen eingeschaltet ist.
Die drei Kästen bilden auf diese Weise einen durchgehenden, langen Verteilerkasten,
der auf seinem mittleren, Teil eine größere Höhe hat .als an seinen Enteilen, so
daß im mittleren Teil oberhalb der Verteiler. schienen Schalter, Sicherungen oder
andere Apparate untergebracht werden können. Wie aus Fig. 5 und 6 weiter ersichtlich,
wird durch die Verbindung der Kästen x, y, z miteinander deren unterer und
oberer Abschluß :durch die für Boden und Decke vorgesehenen Einheitsbauteile in
keinerWeise behindert, vielmehr können deshalb, weil die miteinander verbundenen
Kästen durch die Doppelwandplatten 2o2 in einem kleinen Abstand gehalten sind, nicht
nur am höheren Kasten, sondern auch an den beiden niedrigeren Kästen vollständige
Böden und Decken angebracht werden.
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Der untere und obere Abschluß der Kästen kann wie im Patent 9o1 188
durch die für Boden und Decke vorgesehenen einheitlichen Bauplatten 3, 3' erfolgen,
die an den Stirnenden der Kästen durch Abschlußleisten 4, ¢' ergänzt sind, wie.
in Tig. 5 links gezeigt. Es ist im Rahmen der Erfindung aber auch möglich, die im
Hauptpatent für Boden und Decke der Kästen. vorgeschlagenen Bauelemente dahin abzuändern,
daß die Abschlußleisten 4, ¢' mit den ihnen benachbarten Deckenplatten 3, 3' zu
einem einheitlichen Körper 2o3 bzw. 203' vereinigt sind, wie in Fig.5 rechts
und in Fig.6 gezeigt. Man erhält dadurch zusätzlich zu den von Mitte der einen Säule
zur Mitte der anderen Säule gehenden Boden-und Deck enbauplatten 3, 3' eine neue
Bauplatte für Boden und Drecke, die nur auf einer Seite bis zur Mitte eines Säulenpaares
geht, auf der anderen Seite dagegen das Säulenpaar und die dazwischenstehende, die
Stirnwand des Kastens bildende Wandb@auplatte oder den dazwischenstehenden Teil
einer durchbrochenen Dioppelwandplatte zog Vollständig übergreift. Bei Verwendung
dieser neuen Bauplatte können der Boden und die Decke eines Kastens (wie z), der
an jeder Längsseite drei Säulen 1 aufweist, je aus zwei Bauplatten 2o3 bzw.
203'
gebildet werden, wohingegen sie bei einem Kasten (wie y), dessen Längswände
vier oder mehr Säulen enthalten, aus zwei den Stirnenden des Kastens benachbarten.
Platten 2o3 bzw. 203' und einer oder mehreren dazwischengeschalteten, nur
von Säulenmitte bis Säulenmitte reichenden Platten 3 bzw. 3' zusammengesetzt werden
können.
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Natürlich ist die Erfindung nicht auf die dargestellten Beispiele
beschränkt, vielmehr sind noch mancherlei Abänderungen derselben sowie andere Ausführungsformen
und Anwendungen möglich. So könnten die zur Verbindung aneinandergesetzter Kästen
dienenden Bauelemente 2o2 statt eines einzigen, über die ganze verfügbare Fläche
sich erstreckenden Durchbruches auch zwei oder mehrere entsprechend kleinere Durchbrüche
enthalten. Beish:
clsweise könnte der gezeichnete rechteckige Durchbruch
229 durch eine senkrechte Wand in zwei rechteckige Üffnungen unterteilt sein.