DE910186C - Einrichtung zur Regelung der Blindlast, insbesondere zur Einstellung konstanter Leistungsfaktoren von selbstregelnden kompoundierten Wechselstromgeneratoren - Google Patents

Einrichtung zur Regelung der Blindlast, insbesondere zur Einstellung konstanter Leistungsfaktoren von selbstregelnden kompoundierten Wechselstromgeneratoren

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DE910186C
DE910186C DEK9503A DEK0009503A DE910186C DE 910186 C DE910186 C DE 910186C DE K9503 A DEK9503 A DE K9503A DE K0009503 A DEK0009503 A DE K0009503A DE 910186 C DE910186 C DE 910186C
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Germany
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regulating
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self
excitation
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Expired
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DEK9503A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Heinrich Ott
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A VAN KAICK IAAVKIA GENERATORE
Original Assignee
A VAN KAICK IAAVKIA GENERATORE
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K19/00Synchronous motors or generators
    • H02K19/16Synchronous generators
    • H02K19/26Synchronous generators characterised by the arrangement of exciting windings
    • H02K19/30Synchronous generators characterised by the arrangement of exciting windings for compounding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Regelung der Blindlast, insbesondere zur Einstellung konstanter Leistungsfaktoren von. selbstregelnden kompoundierten Wechselstromgeneratoren Es ist bekannt, daß im Parallelbetrieb von kornpoundierten Wechsel- oder Drehstromsynchrongeneratoren erhebliche Schwierigkeiten auftreten, insbesondere wenn die Generatoren auf ein unendlich starkes Netz geschaltet werden. Um eine Überlastung des zugeschalteten Generators mit Blindstrom zu vermeiden, hat man beispielsweise die Spannungskennlinien des Generators weicher gestaltet, so daß ein stärkerer Spannungsabfall bei ansteigendem Strom eintritt, wofür Drosselspulen im Hauptstromkreis oder Widerstände im Erregerstromkreis vorgeschlagen worden sind. Arbeiten mehrere Generatoren miteinander parallel, so überlasten sich die jeweils härteren Generatoren mit Blindstrom. Zur Beseitigung dieses Mißstandes ist es bekannt, Elemente des Kompoundierungskreises, z. B. die Erregerspulen, zueinander parallel oder über Kreuz zu schalten.
  • Besonders groß sind die Schwierigkeiten, wenn der Leistungsfaktor des auf ein Netz arbeitenden Generators unabhängig von der Belastung konstant gehalten werden, die Blindlast also proportional zum Belastungsstrom anwachsen soll.
  • Es wurde gefunden, daß es für selbstregelnde kompoundierte, miteinander parallel arbeitende Wechsel- und Drehstromgeneratoren sehr einfach möglich ist, eine genaue, zuverlässige Einrichtung zur Regelung der Blindlast, insbesondere zur Einstellung konstanter Leistungsfaktoren bei schwankender Belasturig, zu schaffen. Nach der Erfindung erhält der Generator in an sich bekannter Weise eine spannungsabhängige Haupterregung sowie eine hiervon getrennte strom- und leistungsfaktorabhängige Zusatzerregung, während der Gesamtwiderstand des Zusatzerregerstromkreises proportional dem Verhältnis und damit auch genügend genau dem Verhältnis gehalten wird. Hierbei bezeichnen ip den Phasenverschiebungswinkel zwischen der elektromotorischen Kraft E und dem Strom J, ß einen festen Winkelwert, rp. den Phasenverschiebungswinkel zwischen der Klemmenspannung U und dem Strom J des Generators sowie y den Winkel zwischen der Klemmenspannung U und der Normalen des Koordinatensystems.
  • Für den Erregerstrom i eines Wechselstromgenerators läßt sich nach Arnols-La Cour die Beziehung aufstellen -A.E+B.J.sin (ip-ß).
  • Hierin bezeichnen E, J, y und ß die oben erläuterten Größen, während <4 und B Konstanten sind. Der Ausdruck A - E m-3ge die Haupterregung, der Ausdruck B - J - sin (y + ß) die Zusatzerregung darstellen. Wird nun gemäß der Erfindung der Gesamtwiderstand im Zusatzerregerstromkreis proportional dem Verhältnis gehalten, zweckmäßig durch Einschaltung von vorteilhaft regelbar ausgebildeten Ohmschen Widerständen in diesem Zusatzerregerstromkreis, so wird es hierdurch möglich, den Wert sin (y + ß). und damit praktisch auch sin y unabhängig von dem Belastungsstrom J derart einzuregeln, daß jedem Wert des Widerstandes des Zusatzerregerstromkreises ein ganz bestimmter Wert sin (y + ß) und damit auch ein ganz bestimmter Wert sin y entspricht.
  • Es ergibt sich hieraus für den Gesamtwiderstand Rx des Zusatzerregerstromkreises einschließlich des zweckmäßig nach der Erfindung zuzuschaltenden Widerstandes die Beziehung worin G eine Konstante bedeutet.
  • Der zuzuschaltende Vorwiderstand ist gewissermaßen zum Blindlasteinsteller geworden, dessen Stellungen bei konstanter Netzspannung unabhängig von der Belastung jeweils zu einem eindeutig bestimmten Phasenverschiebungswinkel y gehören. Da ferner der Phasenverschiebungswinkel zwischen der elektromotorischen Kraft E und der Klemmenspannung U verhältnismäßig klein ist, kann der Ausdruck (y + ß) mit genügender Genauigkeit durch den Ausdruck (q^ -I- y) ersetzt werden, da ß = y ist. Es ergibt sich dann das vereinfachte Diagramm der Fig. i der Zeichnung, das im linken Abschnitt den Einfluß des Blindlasteinstellers auf die Zusatzerregung JE bei verschiedenen Belastungen, im rechten Abschnitt den Einfluß eines als Sollwerteinsteller zu bezeichnenden Reglers im Haupterregerstromkreis HE bei verschiedenen Netzspannungen zeigt; Fig. 2 veranschaulicht ein Schaltschema für einen gemäß der Erfindung ausgerüsteten Generator.
  • Aus dem Diagramm der Fig. i sind die Vektoren für die Klemmenspannung U und den Strom J des Generators zu ersehen. Konzentrische Viertelkreise um den Koordinatennullpunkt bedeuten Linien für 25, 50, ;5 und ioo°ja des Stromes J. Der Winkel zwischen der Klemmenspannung U und dem Strom J ist mit (p bezeichnet, während der Winkel zwischen der Klemmenspannung U und der Ordinatenachse des Diagramms die Bezeichnung y hat. Ein um den Koordinatennullpunht geschlagener gestrichelt gezeichneter Kreisbogen schneidet auf der Abszissenachse rechts den Wert HE (i<,) für die Haupterregung mit dem Erregerstrom i., = A - E bzw. A - U ab.
  • In dem linken Teil des Diagramms sind für cos 9p = i sowie für cos (p = o,8 die Zusatzerregungswerte JE eingetragen, wobei der zugehörige zusätzliche Erregerstrom die Bezeichnung w hat und dem Ausdruck h - J - sin (rp -E- y) entspricht.
  • Zur Verdeutlichung der Spannungs- und Blindlaständerungen sind ferner für die Netzspannung U schematisch zwei sogenannte Sollwerteinsteller veranschaulicht, über denen zwei einander entgegengesetzte Pfeile anzeigen, in welcher Richtung die Netzspannung U fallende und in welcher Richtung sie steigende Werte hat. Entsprechend sind unter dem linken Teil des Diagramms zwei sogenannte Blindlasteinsteller eingezeichnet; der eine gibt die Stellung für cos (p = o;8 (konstant), der andere die Stellung für cos (p = i (konstant) an.
  • Bei dem Schaltschema nach Fig. a liegt an dem Drehstromnetz RST über Anschlußleitüngen i, 2 und 3 der mit zwei getrennten Erregerstromkreisen ausgestattete Generator 4,_ auf dessen Achse ein Stromwender 5 für die Haupterregung HE und ein weiterer Stromwender 6 für die Zusatzerregung ZE sitzen. Im Stromkreis des Stromwenders 5 liegt ein Regler j, der als Sollwerteinsteller dient, während in dem Stromkreis des Stromwenders 6 ein Regler 8 eingeschaltet ist, vermittels dessen die Blindlast oder der Leistungsfaktor cos cp eingestellt werden. Durch die Einstellung des Reglers 8 wird bei konstaner Netzspannung U der Leistungsfaktor des Generators eindeutig bestimmt.
  • Die Einrichtung nach der Erfindung eignet sich insbesondere für Wechselstromgeneratoren, die an ein unendlich starkes Netz angeschlossen sind. Gegenüber den nicht selbstregelnden kompoundierten Generatoren besteht der Vorteil, daß empfindliche teure Schnellregler für die Spannung nicht erforderlich sind. Gegenüber den selbstregelnden kompoundierten Generatoren, deren Zusatzerregung proportional dem Belastungsstrom unabhängig vom Leistungsfaktor wächst und bei denen eine selbsttätige Regelung des Leistungsfaktors nicht möglich ist, besteht der große Vorteil, daß mit der Einrichtung nach der Erfindung eine Regelung des Leistungsfaktors für diese Generatoren überhaupt erst möglich ist, wobei die Regelung sowohl an Hand als auch selbsttätig vorgenommen werden kann. Dieser bedeutsame Vorteil besteht weiter auch gegenüber solchen selbstregelnden Wechsel-und Drehstromgeneratoren, die mit kompoundierten Erregermaschinen ausgestattet sind, bei denen aber nur ein gemeinsamer Erregerstromkreis für die Wechsel- bzw. Drehstromgeneratoren vorhanden ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Regelung der Blindlast, insbesondere zur Einstellung konstanter Leistungsfaktoren von selbstregelnden kompoundierten Wechselstromgeneratoren im Parallelbetrieb, vorzugsweise bei schwankender Belastung, dadurch gekennzeichnet, daß der Generator eine spannungsabhängige Haupterregung sowie eine hiervon getrennte strom- und leistungsfaktorabhängige Zusatzerregung aufweist, und daß der Gesamtwiderstand des Zusatzerregerstromkreises proportional dem Verhältnis und damit auch genügend genau dem Verhältnis ist, wobei y der Phasenwinkel zwischen EMK und Strom, q1 der Phasenwinkel zwischen Spannung und Strom, ß und y Winkelkonstanten sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Zusatzerregerstromkreis einen zweckmäßig regelbaren Ohmschen Widerstand aufweist (Blindlasteinsteller).
  3. 3. Einrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Haupterregerstromkreis einen in Abhängigkeit von der Netzspannung einstellbaren Regler für die Haupterregung aufweist (Sollwerteinsteller). Angezogene Druckschriften Siemens-Zeitschrift 2o (19q0) S. 242, linke Spalte, Abs. q.
DEK9503A 1951-04-03 1951-04-03 Einrichtung zur Regelung der Blindlast, insbesondere zur Einstellung konstanter Leistungsfaktoren von selbstregelnden kompoundierten Wechselstromgeneratoren Expired DE910186C (de)

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