DE9108917U1 - Wickelrolle für einen Kettenstrang - Google Patents
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Description
Patentanwaltskanzlei ■·
DR.-ING. WERNER GEYER
Hermann-Vogel-Straße 12 · D-8000 München 40
Telefon:.© 089/32 5041* · Telex: 5 218 915 gpat d ■ Telegramm: wgeypatent· Telefax: 089/3234388 (CCITT Gr. 2 + 3)
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Contiweiss Weissenfeis GmbH & Co. München, den
Kommanditgesellschaft 19.07.1991
(u.Z.: GM 241/109-91) Dr. G/A/G/wa
Die Erfindung bezieht sich auf eine Wickelrolle für einen Kettenstrang, die in
einem Stützgestell über eine Halterungseinrichtung relativ zu dieser verdrehbar lagerbar ist und eine zentrale Wickelwelle, seitliche Anlaufscheiben sowie
an jeder Seite eine zentrale Aufnahme für die Halterungseinrichtung aufweist, sowie auf einen Formstopfen zur Verwendung bei einer solchen Wickelrolle.
Derartige Wickelrollen werden vielfach beim Verkauf von Ketten eingesetzt.
Meist hängen mehrere solcher Wickelrollen gemeinsam in einem Stützgestell, wobei auf ihnen in der Regel unterschiedliche Ketten aufgewickelt sind.
Üblicherweise werden dabei die Wickelrollen über durch ihre (hohle) Wickelwelle
hindurchgesteckte Stäbe am Stützgestell aufgehängt. Der Außendurchmesser dieser Stäbe ist meist deutlich kleiner als der Innendurchmesser der
Wickelwelle, um einerseits Passungsprobleme zwischen Wickelwelle und durchgestecktem Stab zu vermeiden und um andererseits einen leichten Abzug
der Kette von der Rolle zu gewährleisten. Dieses freie Verdrehen weist jedoch den Nachteil auf, daß beim Ziehen an der abzuwickelnden Kette sich die
Wickelrolle infolge ihrer eigenen Massenträgheit sowie der ihrer Befüllung auch noch weiterdreht, wenn der Zug auf die abzuwickelnde Rolle beendet
wird, wodurch sich ein längeres Kettenstück als gewünscht abwickelt. Dies kann sogar dazu führen, daß die abgewickelte Kette auf den Fußboden fällt,
dabei eventuell verschmutzt oder sich gar mit der Kette der Nachbarrolle im Stützgestell verwickelt. In jedem Fall muß die unerwünscht abgewickelte
Kettenlänge wieder auf die Wickelrolle aufgewickelt werden. Dies läßt sich bei herkömmlichen Wickelrollen kaum vermeiden und das Risiko einer Ver-
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schmutzung oder Beschädigung der Ware ist nicht unerheblich.
Aufgabe der Erfindung ist es, hier Abhilfe zu schaffen und eine Wickelrolle
der eingangs genannten Art so weiterzubilden, daß eine deutlich besser kontrollierbare Abgabe der abzuwickelnden Kette wie auch eine einfach und
schnell anbringbare bzw. abnehmbare Halterung der Wickelrolle am Stützgestell möglich ist.
Erfindungsgemäß wird dies bei einer Wickelrolle der eingangs genannten Art
dadurch erreicht, daß die Halterungseinrichtung für jede seitliche zentrale Aufnahme
einen Formstopfen umfaßt, der kraftschlüssig mit der Aufnahme in
Steckverbindung bringbar ist, mit dem in seiner Steckposition bei einem Verdrehen der Winkelrolle relativ zu ihm reibschlüssig ein Bremsmoment auf
die Wickelrolle aufbringbar ist und der einen axial über die Anlaufscheibe zum
Stützgestell hin überstehenden Formabschnitt mit einem nicht-rotationssymmetrischen
Außenprofil zur drehfesten Lagerung im Stützgestell aufweist.
Durch den erfindungsgemäßen Einsatz jeweils eines Formstopfens auf jeder
Seite der Wickelrolle, der mit der Wickelrolle kraft- und reibschlüssig verdrehbar
verbunden ist, sich aufgrund der Halterung im Stützgestell selbst aber
nicht dreht, wird während des Verdrehvorganges der Wickelrolle laufend eine geeignete Bremswirkung auf diese ausgeübt, die einerseits ein Verdrehen der
Wickelrolle gegenüber den Formstopfeh ohne übermäßig großen Kraftaufwand ermöglicht, während andererseits aber, wenn der Zug an der abzuwickelnden
Kette beendet wird und damit das auf die Wickelrolle wirkende äußere Antriebsmoment verschwindet, die durch die Massenträgheit der Wickelrolle
und ihre Befüllung verursachte Auslaufdrehung in kürzester Zeit zum Stillstand
kommt. Auf diese Weise wird ein nur unwesentlich kürzeres Kettenstück als gewünscht abgewickelt und somit eine gut kontrollierbare Abgabe beim
Abwickeln der Kette ermöglicht.
Der in Längsrichtung der Wickelrollenachse axial über die Anlaufscheibe zum
Stützgestell hin überstehende Formabschnitt jedes Formstopfens schafft eine einfach und rasch erstell- bzw. aufhebbare Halterungsmöglichkeit für die
Wickelrolle am Stützgestell, indem diese einfach über diese Formabschnitte
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beider Formstopfen in entsprechende Halterungsaufnahmen am Stützgestell
eingehängt oder sonstwie eingeführt werden kann. Durch die nicht-rotationssymmetrischen
Formgebung für das Außenprofil der Formabschnitte beider Formstopfen läßt sich die Wickelrolle am Stützgestell in entsprechenden
Halterungsaufnahmen drehfest haltern.
Für die Formstopfen kann jeder geeignete Werkstoff eingesetzt werden, wobei
lediglich darauf zu achten ist, daß in Verbindung mit dem Werkstoff der Wickelrolle geeignete Reib- bzw. Gleitpartner ausgewählt werden, um eine
gewünschte vorgebbare Größe des Bremsmomentes beim Verdrehen der Wickelrolle
zu erhalten. Als ganz besonders vorteilhaft hat sich als Material für die Formstopfen Kunststoff erwiesen, wobei bevorzugt geeignete thermoplastische
Kunststoffe verwendet werden. Hierdurch wird die Möglichkeit für eine preisgünstige
und dennoch bestens funktionsfähige Ausführung der Formstopfen geschaffen.
Zur Vereinfachung der Lagerhaltung sowie zur Minimierung der Teilevielfalt
werden zweckmäßigerweise die Formstopfen für jede Seite der Wickelrolle mit gleicher Formgebung ausgebildet.
In einer bevorzugten Weiterbildung der erfindungsgemäßen Wickelrolle sind die
Aufnahmen jeweils als Öffnungen in den Anlaufscheiben ausgeführt, in welche die Formstopfen jeweils nur eingesteckt werden müssen. Ganz besonders bevorzugt
erfolgt die Ausbildung der Öffnungen jeweils in einem Ringansatz an jeder Anlaufscheibe. Besonders zweckmäßig steht dabei der Ringansatz an der
Anlaufscheibe zur Wickelwelle hin vor, wobei in diesem Fall die vorteilhafterweise
rohrförmig ausgebildete Wickelwelle außen auf den Ringansatz bis zur Anlage an die Seitenwand der Anlaufscheibe aufgesteckt ist. Der Formstopfen
wird dabei von außen, d. h. von der der Wickelwelle abgewandten Seite der Ablaufscheibe her, in die zentrale Öffnung des Ringansatzes hineingesteckt.
Der mit der Aufnahme zusammenwirkende Teil des Formstopfens kann in jeder
geeigneten Formgebung ausgeführt sein, die eine passende kraft- und reibschlüssige
Verbindung des Formstopfens mit der Aufnahme gewährleistet.
Bevorzugt sind jedoch am Formstopfen axial verlaufende, elastisch federnde
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Zungen ausgebildet, über die er kraftschlüssig in die Öffnung des Ringansatzes
einsteckbar ist.
In einer günstigen Weiterbildung der Erfindung sind die Zungen in einer
senkrecht zur Bolzenmittelachse liegenden Schnittebene in Form von Kreisringabschnitten
ausgebildet, wodurch sich auch hier ein, wenn auch nicht ununterbrochener, Ringansatz ergibt. Bevorzugt sind dabei vier einzelne Zungen
vorgesehen und diese gleichmäßig über den Umfang verteilt angeordnet.
Vorteilhafterweise sind die axial gerichteten Zungen radial und elastisch
federnd ausgebildet, so daß bei einer Verbiegung der Zungen in der Steckposition
der Formstopfen eine radial wirkende, einen Reibschluß erzeugende Federkraft aufgebaut wird. Als besonders günstig hat es sich erwiesen, vier
jeweils um 90° zueinander versetzte Zungen anzuordnen, wobei zwischen den einzelnen Zungen bevorzugt ein nur kleiner Abstand, etwa von l-3mm bei
einem Außendurchmesser für die Zungenenden von ca. 25 mm bis 30 mm, freibleibt. Damit erstreckt sich jede Zunge fast über einen Viertelkreis, wodurch
die Zungen auch in radialer Richtung noch genügend Stabilität aufweisen, um
ein zu leichtes Verbiegen zu vermeiden. Durch geeignete Wahl von Anzahl und Formgestaltung der elastischen Zungen kann eine gewünschte Stärke des Bremsmomentes
auf die Wickelrolle erreicht werden.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung wird der Außendurchmesser der
freien Enden der federnden Zungen im nicht eingesetzten Zustand etwas größer als der Innendurchmesser des Ringansatzes gewählt. Da die Zungen
radial elastisch ausfedern können, werden sie beim Einsetzen in den Ringansatz etwas in radialer Richtung verformt, wodurch der Formstopfen mit
einer über den Umfang verteilten Pressung in der Öffnung des Ringansatzes sitzt.
Zur Begrenzung des Einsteckweges sind die Zungen vorteilhafterweise an
einem Ringkragen angeordnet, der radial über den Außendurchmesser der Zungen übersteht und sie vom Formabschnitt trennt. Der Formabschnitt dient
zugleich als Griff beim Einschieben des Formstopfens in die Wickelrolle.
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Bevorzugt ist der Formabschnitt rechteckig ausgebildet, wobei zweckmäßigerweise
die Ecken angefast sind. Ganz besonders bevorzugt ist der Formabschnitt quadratisch ausgebildet. Mit dieser Form ist sowohl eine einfache
Fertigung, wie auch eine besonders einfache Ausbildung der zugehörigen Halterungsaufnahme am Stützgestell möglich. So kann in diesem Fall die
Halterungsaufnahme in Form eines nach oben offenen U ausgebildet werden,
dessen Schenkellänge etwa der Kantenlänge des Quadrates entspricht. Die Formstopfen können damit gabelgelagert werden, wodurch eine besonders
einfache Form einer drehfesten Lagerung erreicht wird, bei der die Wickelrolle
auf rasche und leichte Weise von oben in das Stützgestell eingehängt werden kann und danach sofort ohne weitere Handgriffe oder Tätigkeiten einsatzbereit
ist.
In einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist die axiale Länge
der Zungen des Formstopfens größer als die axiale Länge seines Formabschnittes.
Die Erfindung bezieht sich ferner auf einen Formstopfen zur Verwendung bei
einer erfindungsgemäßen Wickelrolle, der dadurch gekennzeichnet ist, daß er einen Steckabschnitt zur Bildung einer reibschlüssigen Steckverbindung mit
einer Aufnahme an einer Anlaufscheibe der Wickelrolle sowie einen Formabschnitt aufweist, der bei Ausbildung der Steckverbindung seitlich axial von
der Anlaufscheibe vorsteht und mit einem nicht-rotationssymmetrischen Außenprofil
zur drehfesten Lagerung in der Halterungsaufnahme eines Stützgestells
versehen ist. Bevorzugt weist der Steckabschnitt ferner radial federnde Zungen auf, die entlang einem konzentrisch zur Mittelachse des Formstopfens
liegenden Kreis angeordnet sind. Besonders bevorzugt ist der Formabschnitt im Querschnitt rechteckig, insbesondere quadratisch, ausgebildet und besteht aus
thermoplastischem Kunststoff.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen beispielshalber im
Prinzip noch näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Wickelrolle in der Ansicht, wobei in der oberen
Hälfte eine Kettenfüllung dargestellt ist;
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Fig. 2 in vergrößertem Maßstab einen Detailschnitt durch den Einsteckbereich
des Formstopfens in die Wickelwelle;
5
5
Fig. 3 eine Perspektivansicht des Formstopfens, der in Fig. 2 im Schnitt
gezeigt ist;
Fig. 4 die perspektivische Darstellung der Zuordnung des Endes einer Wickelrolle
zu dessen Halterungsaufnahme am Stützgestell im nicht eingehängten Zustand (Vollinien) und im eingehängten Zustand (gestrichelte Linien);
Fig. 5 eine Ansicht auf die Innenseite des Formstopfens nach Fig. 3 (in Blickrichtung
&ngr; in Fig. 3 gesehen).
Fig. 1 zeigt eine Wickelrolle 1 mit einer Mittelachse 2, einer rohrförmigen
Wickelwelle 3 und seitlichen Anlaufscheiben 4. In der oberen Hälfte der Fig. 1
ist die Wickelrolle 1 mit Befüllung durch einen aufgewickelten Kettenstrang 6, in der unteren Hälfte ohne diese Befüllung dargestellt. An beiden seitlichen
Enden der Wickelwelle 3 sind Formstopfen 5 in die jeweilige Endöffnung der Wickelwelle 3 kraftschlüssig eingesteckt, wie dies vergrößert und
perspektivisch in Fig. 3 gezeigt ist. Dabei steht bei eingesteckten Formstopfen 5 jeweils seitlich axial über die Anlaufscheiben 4 ein Formabschnitt 16 über,
der mit einem nicht-rotationssymmetrischen Außenprofil 17 versehen ist.
Dieses Außenprofil 17 weist bei dem in den Figuren dargestellten Formstopfen
5 einen quadratischen Querschnitt auf (Fig. 3), wobei die Ecken des Quadrates mit Fasen 18 versehen sind. Mit diesen seitlich überstehenden Formabschnitten
16 der Formstopfen 5 kann die Wickelrolle 1 in eine entsprechende Halterungsaufnahme
7 eines Stützgestelles eingehängt werden. Sämtliche Einzelteile der Wickelrolle 1 wie auch die Formstopfen 5 bestehen aus thermoplastischem
Kunststoff.
Fig. 2 zeigt in vergrößerter Detail-Schnittdarstellung den Verbindungsbereich
zwischen Wickelwelle 3, aufgesteckter Anlaufscheiben 4 und eingestecktem Formstopfen 5. Die Anlaufscheibe 4 weist dabei eine zentrale, kreisförmige
Öffnung und an deren Rand einen seitlich zur Wickelwelle hin gerichteten Ring-
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ansatz 8 mit einer zylindrischen Innenfläche 9 und einer ebenfalls
zylindrischen Außenfläche 10 auf. Auf dem Außenumfang des Ringansatzes 8 sitzt die Wickelwelle 3 mit Preßsitz auf. Die Formstopfen 5 sind einseitig als
Hohlkörper ausgebildet, wie dies der Schnitt aus Fig. 2 zeigt. Sie werden jeweils von der der Wickelwelle abgewandten Seite der Anlaufscheibe 4 aus in
die im Ringansatz 8 ausgebildete Innenöffnung eingesteckt. Die Aufnahmen und die Formstopfen 5 sind auf beiden Seiten der Wickelrolle 1 in gleicher
Weise angeordnet und ausgebildet.
Der in den Ringansatz 8 hineinragende Teil des Formstopfens 5 weist beim
gezeigten Ausführungsbeispiel vier auf einer Kreislinie konzentrisch um die Mittelachse M-M angeordnete, etwa axial verlaufende Feder-Zungen 11 in
Form von Kreisringabschnitten auf (vgl. Fig. 5). Jede Zunge erstreckt sich dabei über einen Erstreckungsbereich von etwa 83°. Entsprechend dem
gewünschtem kraft-und reibschlüssigen Sitz im Ringansatz 8 wird der Außendurchmesser,
auf dem die Enden der kreisförmig angeordneten, einfederbaren Zungen 1 1 liegen, etwas größer als der Innendurchmesser des Ringansatzes 8
gewählt, so daß die Zungen 1 1 beim Einschieben in die Öffnung des Ringansatzes 8 etwas radial einfedern und dabei eine elastische Vorspannung
aufgebaut wird, welche die Zungen 1 1 gegen die Innenfläche 9 der aufnehmenden Bohrung des Ringansatzes 8 andrückt. Durch geeignete Wahl des
Einfederweges der Zungen 11 beim Einschieben in die Aufnahmeöffnung kann
die Größe des Anpreßdruckes zwischen Zunge und Bohrungswandung und damit die Größe des Bremsmomentes gewählt bzw. vorgewählt werden, mit dem die
Reibkräfte zwischen Zungen 11 und deren Aufnahmebohrung einer Relativbewegung
der Wickelrolle 1 gegenüber den Formstopfen 5 entgegenwirken. Zwischen den Zungen 11 ist (in Umfangsrichtung gesehen) jeweils ein kleiner
Schlitz 12 ausgebildet, der eine ungehinderte Ausfederbewegung jeder Zunge 11 gestattet. Die Zungen 11 selbst sind an einem Kragen 13 ausgeformt, der
radial über ihren Außendurchmesser übersteht und zur Begrenzung des Einsteckweges
des Formstopfens 5 dient. Das freie Ende der Zungen 11 ist mit einer
zur Längsachse 2 geneigten Anfassung 14 versehen, um das Einsetzen in die Öffnung des Ringansatzes 8 zu erleichtern. Durch geeignete Wahl der Zungendicke
sowie der Erstreckungslänge des Kreisbogens jeder Zunge kann die elastische Ausfederbarkeit bzw. Federsteifigkeit der Zungen 11 nach Wunsch
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ausgelegt werden. Diese Federsteifigkeit bestimmt die Größe des Anlagedrucks,
mit dem die Außenflächen 15 der Zungen 11 an der Innenfläche 9 des
Ringansatzes 8 anliegen, und damit die Größe der Reibungskraft, die beim relativen
Verdrehen beider Teile zueinander auftritt. Auf diese Weise ist die Größe der Bremswirkung der eingesetzten Formstopfen 5 festlegbar.
In Fig. 3 ist der Formstopfen 5 perspektivisch, in Fig. 5 in Seitenansicht (Blickrichtung
&ngr; in Fig. 3) als Einzelteil dargestellt. Deutlich zu erkennen ist, daß die elastischen Zungen 11 durch den Kragen 13 von dem im Querschnitt
nicht-rotationssymmetrischen Formabschnitt 16 des Formstopfens 5 getrennt werden, d.h. der Formabschnitt 16 schließt sich in axialer Richtung auf der
anderen Seite des Kragens 13 an. Im eingesteckten Zustand des Formstopfens
5 steht der Formabschnitt 16 aus der Anlaufscheibe 4 in axialer Richtung vor
(vgl. Fig. 2; Fig. 4, Vollinien) und kann so in eine entsprechend geformten Halterungsaufnahme 7 am Stützgestell eingeführt werden (Fig. 4, gestrichelte
Linien). Für das im gezeigten Beispiel quadratische Außenprofil 17 des Formabschnitts
16 kann, wie Fig. 4 zeigt, als Halterungsaufnahme 7 eine Gabellagerung
vorgesehen werden, bestehend aus einem nach oben offenen, eckigen U mit Schenkellängen, die mindestens der Kantenlänge des Quadrates entsprechen.
Diese Halterungsaufnahme 7 gewährleistet ein schnelles Aus- bzw. Einführen der Formabschnitte 16, eine sichere drehfeste Halterung der Wickelrolle
1 und ist daneben auch noch besonders einfach in Aufbau wie Herstellung.
Die Wickelrolle 1 wird von oben in die Gabellagerung 7 eingeführt und ist dann
durch ihr Eigengewicht gegen Herausfallen gesichert. Die Schenkel des U liegen an zwei gegenüberliegenden Seiten des quadratischen Formabschnittes
16 an und sind so in der Lage, das auftretende Bremsmoment aufzunehmen und
ein Verdrehen der Formstopfen 5 gegenüber dem Stützgestell 7 zu verhindern.
Zum Entfernen der Wickelrolle muß diese nur aus der U-förmigen Halterungsaufnahme
7 nach oben herausgeschoben werden.
Der Formabschnitt 16 der Formstopfen 5 kann selbstverständlich auch jede
andere Formgebung erhalten, die in Verbindung mit einer entsprechenden Halterungsaufnahme am Stützgestell eine drehfeste Lagerung gewährleistet. So
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QI Qfi QI7
+Sn U U J I / &igr;
können z.B. auch im Querschnitt dreieckige oder polygonale ebenso wie ovale
Formgebungen eingesetzt werden, wobei dann allerdings nicht immer der Formabschnitt
in eine nach oben offene Halterungsaufnahme eingesteckt werden kann, da manche dieser nicht-rotationssymrretrischen Querschnitte
geschlossene Halterungsaufnahmen bedingen.
Auch besteht die Möglichkeit, die Aufnahmen an den Anlaufscheiben 4 in Form
von nach außen gerichteten Ringansätzen auszubilden, auf die die Formstopfen 5 aufgesteckt werden, wobei hier bevorzugt die Ringansätze wiederum in Form
federnder, vorstehender Zungen ausgebildet sind, die in eine entsprechende Innenöffnung im Formstopfen 5 hineinragen und dort unter Federvorspannung
anliegen.
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Claims (17)
- PatentanwaltskanzleiDR.-ING. WERNER GEYERHermann-Vogel-Straße 12 · D-8000 /viüncnen 40Telefon:.© 0 89/32 50 41*· Telex: 5 218915 gpat d · Telegramm: wgeypatent ■ Telefax: 089/3 234388 (CCITT Cr. 2 + 3)Contiweiss Weissenfeis GmbH & Co. München, denKommanditgesellschaft i.9"0^!?!! /y Dr. G/A/G/wa(u.Z.: GM 241/109-91)Ansprüche1. Wickelrolle für einen Kettenstrang, die in einem Stützgestell über eine Halterungseinrichtung relativ zu dieser verdrehbar lagerbar ist und eine zentrale Wickelwelle, seitliche Anlaufscheiben sowie an jeder Seite eine zentrale Aufnahme für die Halterungseinrichtung aufweist, dadurch gekenn zeichnet, daß die Halterungseinrichtung für jede seitliche zentrale Aufnahme (8,9) einen Formstopfen (5) umfaßt, der kraftschlüssig mit der Aufnahme (8,9) in Steckverbindung bringbar ist, mit dem in seiner Steckposition beim Verdrehen der Wickelrolle (1) ihm gegenüber reibschlüssig ein Bremsmoment auf die Wickelrolle (1) aufbringbar ist und der einen axial über die Anlaufscheibe (4) zum Stützgestell hin überstehenden Formabschnitt (16) mit einem nicht-rotationssymrretrischen Außenprofil (17) zur drehfesten Lagerung im Stützgestell aufweist.
- 2. Wickelrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Formstopfen (5) und/oder die Wickelrolle (1) aus Kunststoff, bevorzugt aus thermoplastischem Kunststoff, bestehen.
- 3. Wickelrolle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Formstopfen (5) untereinander eine gleiche Formgebung aufweisen.
- 4. Wickelrolle nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmen (8,9) jeweils als Öffnungen in den Anlauf scheiben (4) ausgebildet sind.Contiweiss Weissenfeis GmbH & Co.Kommanditgesellschaft r\ &lgr; &lgr;(&ugr;. Z.: GM 241/109-91) Qj &Pgr; O Q 1 7
- 5. Wickelrolle nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen jeweils in einem zentralen Ringansatz (8) an den Anlaufscheiben (4) ausgebildet sind.
- 6. Wickelrolle nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringansatz (8) jeweils zur Wickelwelle (3) hin vorsteht.
- 7. Wickelrolle nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Formstopfen (5) axial gerichtete, radial elastisch federnde, längs eines um die Mittelachse des Formstopfens (5) verlaufenden Kreises angeordnete Zungen (11) aufweist, mittels derer er in die Aufnahme (8,9) einsteckbar ist.
- 8. Wickelrolle nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zungen (11) in einer senkrecht zur Bolzenmittelachse liegenden Schnittebene in Form von Kreisringabschnitten ausgebildet sind.
- 9. Wickelrolle nach Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Formstopfen (5) vier Zungen (11) aufweist, die bevorzugt gleichmäßig über den Umfang verteilt angeordnet sind.
- 10. Wickelrolle nach Anspruch 5 und einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser der vorstehenden Zungenenden (11) im nicht eingesetzten Zustand des Formstopfens (5) größer als der Innendurchmesser des Ringansatzes (8) ist.
- 11. Wickelrolle nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Zungen (11) vom Formabschnitt (16) durch einen radial überstehendenRingkragen (13) getrennt sind.
30 - 12. Wickelrolle nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Formabschnitt (16) im Querschnitt rechteckig, bevorzugt quadratisch ausgebildet ist.
- 13. Wickelrolle nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Ecken des Formabschnittes (16) mit Fasen (18) versehen sind.Contiweiss Weissenfeis GmbH & Co.Kommanditgesellschaft(u. Z.: GM 241/109-91)
- 14. Wickelrolle nach einem der Ansprüchen 7 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Länge der Zungen (11) größer als die axiale Länge des Formabschnittes (16) ist.
- 15. Formstopfen zur Verwendung bei einer Wickelrolle nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß er einen Steckabschnitt zur Bildung einer reibschlüssigen Steckverbindung mit einer Aufnahme (8, 9) an einer Anlaufscheibe (4) der Wickelrolle (1) sowie einen Formabschnitt (16) aufweist, der bei Ausbildung der Steckverbindung seitlich axial von der Anlaufscheibe (4) vorsteht und mit einem nicht-rotationssymmetrischen Außenprofil (17) zur drehfesten Lagerung in einem Stützgestell versehen ist.
- 16. Formstopfen nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Steckabschnitt aus radial federnden Zungen (11) besteht, die entlang einem konzentrisch zur Mittelachse (M) des Formstopfens (5) liegenden Kreis angeordnet sind.
- 17. Formstopfen nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Formabschnitt (16) im Querschnitt rechteckig, insbesondere quadratisch, ist.Contiweiss Weissenfeis GmbH & Co.Kommanditgesellschaft(u. Z.: GM 241/109-91)08 917.
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| US5224662A (en) | 1993-07-06 |
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