DE911509C - Anordnung zur Verbesserung des Betriebes von Umformungseinrichtungen mit gesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken - Google Patents

Anordnung zur Verbesserung des Betriebes von Umformungseinrichtungen mit gesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken

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DE911509C
DE911509C DEA6743D DEA0006743D DE911509C DE 911509 C DE911509 C DE 911509C DE A6743 D DEA6743 D DE A6743D DE A0006743 D DEA0006743 D DE A0006743D DE 911509 C DE911509 C DE 911509C
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DE
Germany
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discharge path
commutation
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DEA6743D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Christian
Dipl-Ing Helmut Kreft
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M7/00Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output
    • H02M7/02Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal
    • H02M7/04Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters
    • H02M7/046Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Inverter Devices (AREA)

Description

  • Anordnung zur Verbesserung des Betriebes von Umformungseinrichtungen mit gesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken Es ist bekannt, bei kondensatorerregten Wechselrichtern dadurch die Wechselspannung bei Laständerungen in bestimmten Grenzen zu halten, daß der der Wechselstromseite parallel geschaltete Kondensator in seiner Größe veränderbar ist. Diese Veränderung erfolgt bei der bekannten Anordnung durch lastabhängige Zu- und Abschaltung von Teilkondensatoren mit Hilfe von Relais. Die Erfindung bezieht sich dagegen auf Stromrichteranordnungen, bei denen zusätzliche synchrongesteuerte Kommutierungseinrichtungen mit Kondensatoren zur Gleichstromseite der Stromrichteranordnung parallel geschaltet sind und bei denen bei jeder Zwangskommutierung der Gleichstrom kurzzeitig in voller Höhe auf die Kondensatoren übergeht. Bei derartigen Anordnungen hängt nun die jeweilige Arbeitszeit der Zwangskommutierungseinrichtungen stark von der Höhe des Gleichstromes ab. Beim praktischen Betrieb von Gleich- und Wechselstromrichtern mit Konimutierungseinrichtungen kann es aber vorkommen, daß die Stromstärken in weiten Grenzen veränderbar sein müssen. Bemißt man die Kondensatoren für die größten vorhandenen Stromstrecken, so ist zwar für den ganzen Regelbereich die ordnungsgemäße Zwangskommutierung gewährleistet, jedoch wird bei kleineren Strömen die Zeit immer größer, während der die Kondensatoren Strom führen. In dieser Zeit sind sämtliche Hauptentladungsstrecken stromlos, so daß die Ausnutzung von Entladungsstrecken und Stromrichtertransformatoren, wenn die Kapazitäten größer als notwendig sind, immer schlechter wird.
  • Die Erfindung betrifft nun Anordnungen zur Verbesserung des Betriebes von Umformungseinrichtungen mit Dampf- oder Gasentladungsstrecken, die mit synchron gesteuerten Kommutierungseinrichtungen mit Kondensatoren, die zeitweilig den gesamten Betriebsstrom führen, und Umlädeeinrichtungen für diese Kondensatoren versehen sind. Nach der Erfindung sind zur Ermöglichung einer weitgehenden Regelung der Höhe des Gleichstromes mehrere vollständige Kommutierungseinrichtungen vorgesehen, und in Abhängigkeit von den Betriebsbedingungen der Stromrichteranordnungen arbeiten jeweils nur eine oder mehrere Kommutierungseinrichtungen parallel.
  • In der Fig. i ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, bei dem die Zu- und Abschaltung der zusätzlichen Kommutierungseinrichtung in Abhängigkeit von des Höhe des Betriebsgleichstromes erfolgt. In einer bekannten Stromrichteranordnung mit den stromrichterseitigen Transformatorphasenwicklungen 1, 2 und 3 sind Hauptentladungsstrecken i1, 12 und 13 angeordnet, deren Kathoden im Punkt x miteinander verbunden und über die Glättungsdrossel4 an den einen Pol des Gleichstromnetzes geführt sind, dessen anderer Pol an den Transformatorsternpunkt y angeschlossen ist. Zwischen den Punkten x und y ist in bekannter Weise eine Kommutierungseinrichtung angeordnet, die aus der Hilfsentladungsstrecke 14, dem Kommutierungskondensator 15 und der Umladedrossel 16 besteht sowie aus der Steueranordnung 17, 18, 19 für die Hilfsentladungsstrecke 14. Die Drossel 16 ist so auf die Größe des Kondensators 15 abgestimmt, daß die Umladeschwingung gerade jeweils während der Arbeitsdauer einer Hauptent-Ladungsstrecke richtig beendet ist. Nach-der Erfindung ist nun zwischen den Punkten x und y noch eine weitere vollständige Kommutierungseinrichtung angeordnet. Die Schaltungselemente dieser zusätzlichen Kommutierungseinrichtung tragen die gleichen Bezugszeichen wie diejenigen der ersten Kommutierungseinrichtung, jedoch jeweils mit dem Zusatz a. Der Gitterkreis der Hilfsent-Ladungsstrecke 14a enthält zusätzlich den im Hauptgleichstrornkreis liegenden Widerstand 5, während die Gitterwechselspannung vorteilhaft der für die Entladungsstrecke 14 ohnehin vorhandenen Steuereinrichtung i8 entnommen wird.
  • Die Wirkungsweise der Anordnung nach Fig. i sei für Wechselrichterbetrieb an Hand der Fig. 2 erläutert. In der Fig. 2 geben u1, lt. und lt, den zeitlichen Verlauf der Spannung an den Phasenwicklungen 1, 2 und 3 und die dick gezeichnete Kurve lt, den Verlauf der Spannung des Punktes x, jeweils gegen den Transformatorsternpunkty gemessen, an. Die Kurve zoll zeigt den Verlauf der Spannung zwischen Anode und Kathode der Hauptentladungsstrecke i i. Vor dem Zeitpunkt t1 führt die Entladungsstrecke i i Strom. Im Zeitpunkt t1 wird die Entladungsstrecke 14 freigegeben, und der Gleichstrom geht auf die Kommutierungsein-` richtung über, die Entladungsstrecke i i wird stromlos. Nun erfolgt die Umladung des Kondensators, dessen Spannung sich infolge des konstanten Gleichstromes annähernd geradlinig ändert. Im Zeitpunkt t2 wird die Anodenspannung der soeben gelöschten Entladungsstrecke i i wieder positiv, diese würde erneut zünden, wenn die Zeit t2 ti kleiner ist als ihre Freiwerdezeit. Dadurch würde eine Störung auftreten. Mit steigendem Gleichstrom wird nun unter sonst gleichen Bedingungen die Zeit t2 t1 geringer, da die Umladung des Kondensators in kürzerer Zeit erfolgt. Wird nun eine gewisse Gleichstromstärke überschritten, so kompensiert der Spannungsabfall an dem Widerstand 5 einen Teil der durch die Batterie 17a dem Gitter der Röhre i4a erteilten negativen Vorspannung, so daß nunmehr auch die Entladungsstrecke 14a gleichzeitig mit der Entladungsstrecke 14 freigegeben wird und damit die zweite Kommutierungseinrichtung parallel mit der ersten arbeitet. Gegebenenfalls ist der Spannungsabfall bei kleinem Widerstand 5 zu verstärken. Die Umladedrossel 16a ist ebenfalls auf die Kapazität i5a abgeglichen, so daß nunmehr die Umladung beider Kodensatoren jeweils in der Arbeitszeit der Hauptentladungsstrecken richtig erfolgt.
  • In Abänderung der Anordnung nach Fig. i ist es auch möglich, die Gitterkreise der beiden Hilf sentladungsstrecken 14 und i4a voneinander völlig getrennt auszubilden und z. B. die Steuerwechselspannungen (Anordnung 18) verschiedenen Sekundärwicklungen eines -gemeinsamen Steuertransformators zu entnehmen. Sollen mehr als eine zusätzliche Kommutierungseinrichtung verwendet werden, so können diese in gleicher Weise angeordnet und ihre Gitterkreise derart abgeglichen werden, daß sie in vorbestimmter Reihenfolge bei weiterem Anwachsen der Stromstärke selbsttätig in Betrieb genommen werden. Dabei kann berücksichtigt werden, daß die Freiwerdezeiten der Entladungsstrecken i i bis 13 mit steigendem Strom ebenfalls zunehmen. Dies kann z. B. dadurch geschehen, daß die Zuschaltung gleicher Kommutierungseinrichtungen bei immer geringeren Stromabnahmen erfolgt, oder daß bei gleichen Stromstufen stets eine Kommutierungseinrichtung mit größerem Kondensator und dementsprechend kleinerer Umladedrossel fortlaufend hinzugeschaltet wird.
  • Die Wirkungsweise der Anordnung wurde für den Wechselrichterbetrieb beschrieben. Sie ist aber in gleicher Weise auch für Gleichrichterbetrieb anwendbar, wie ohne weiteres aus dem Schaltbild zu ersehen ist.
  • Einer im folgenden näher beschriebenen Weiterbildung der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, die Zu- bzw. Abschaltung der zusätzlichen Kommutierungseinrichtungen nicht von der Höhe des Gleichstromes, sondern unmittelbar von der Zeit t. -t. abhängig zu machen. In der Fig. 3 ist als weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung eine Anordnung dargestellt, mit deren Hilfe eine Erfassung der Zeit t2 t1 möglich ist. Der von der Transformatorwicklung gespeisten Hauptentladungsstrecke i i ist über Widerstände 21 und 22, deren Größe von den Betriebsspannungen der Anlage abhängig ist, eine dampf- oder gasgefüllte Hilfsentladungsstrecke 2o gegensinnig parallel geschaltet. Diese Hilfsentladungsstrecke wird in der Zeit t1 freigegeben, etwa indem ihr Gitterkreis in geeigneter Weise mit den Gitterkreisen der Entladungsstrecken 14 bzw. iq.a gekuppelt ist bzw. ein Teil der zu den Entladungsstrecken 14 bzw. 14a gehörigen Steuerspannungen zur Steuerung der Hilfsentladungsstrecke 2o verwendet wird. Bis zum Zeitpunkt t2 hat die Hilfsentladungsstrecke 2o positive Anodenspannung und führt daher, unter Vernachlässigung ihrer Brennspannung, von t1 bis t2 Strom. Benutzt man die Spannung am Widerstand 21 zur Gittersteuerung einer von der Batterie 24 gespeisten Hochvakuumröhre23, die bei derGitterspannung Null keinen Strom führt, aber schon bei geringen positiven Gitterspannungen im Sättigungsgebiet arbeitet, so ist deren mittlererAnodenstrom ein Maß für die Zeit t,-ti und kann zur Auslösung der Zu- bzw. Abschaltung der zusätzlichen Kommutierungseinrichtung herangezogen werden. Das kann z. B. dadurch geschehen, daß im Anodenkreis dieser Hochvakuumröbre 23 ein Relais (Wicklung 25) angeordnet ist, das bei Unterschreiten eines vorbestimmten Anodenstromes abfällt und dabei die zusätzliche Kommutierungseinrichtung einschaltet, indem z. B. in an sich bekannter Weise die Steuerwechselspannung der Entladungsstrecke 1411 über die Relaiskontakte an das Gitter der Entladungsstrecke gelegt wird oder ein vorher bestehender Kurzschluß für die Gitterwechselspannung aufgehoben wird oder eine sperrende hohe negative Gittergleichspannung der Entladungsstrecke 14a abgeschaltet wird. Unter Umständen kann es zweckmäßig sein, zwei Relais zu verwenden, um Abfall- und Ansprechstromstärke getrennt regeln zu können. Gegebenenfalls ist der Anodenstrom der Hochv akuumröhre 23 durch eine Verstärkervorrichtung zu verstärken.
  • Werden mehrere zusätzliche Kommutierungseinrichtungenverwendet,die in einerbestimmten Reihenfolge inBetrieb genommen werden sollen, so können hierzu mehrere Relais in den Anodenkreis der Hochvakuumröhre eingefügt werden, von denen immer das eine den Stromkreis für das folgende durch Übergreifkontakte vorbereitet. Diese gegenseitige Vorbereitung ist erforderlich, weil durch Hinzuschalten einer Kommutierungseinrichtung sofort die Zeit t2-ti wieder größer wird und erst bei weiterem Steigen des Gleichstromes und damit erneutem Absinken der Zeit t2-ti die nächste zusätzliche Kommutierungseinrichtung in Betrieb genommen werden soll. An Stelle von Relais kann auch ein Widerstand in den Anodenkreis der Hochvakuumröhre 23 eingefügt werden und der an ihm auftretende Spannungsabfall zur Gittersteuerung weiterer Hilfsentladungsstrecken, die z. B. die oben angegebenen Schaltmaßnahmen in den Gitterkreisen der zusätzlichen Kommutierungseinrichtungen bewirken, verwendet werden. Auch hier besteht durch entsprechende Bemessung der Schaltkreise die Möglichkeit, die mit wachsendem Betriebsstrom zunehmende Freiwerdezeit der Hauptentladungsstrecken zu berücksichtigen. Das kann beispielsweise dadurch geschehen, daß bei Kommutierungseinrichtungen mit gleich großen Kondensatoren jedes folgende Relais stets einen. höheren Abfallstrom aufweist. Es ist auch eine Verbindung der oben beschriebenen, rein stromabhängigen Steuerung mit der Steuerung in Abhängigkeit von der Zeit t2 t1 möglich, etwa indem der Spannungsabfall an dem Widerstand 5 und der Spannungsabfall an dem Widerstand im Anodenkreis der Hochvakuumröhre 23 zusammen die Zu- bzw. Abschaltung der weiterenKommutierungseittrichtungen bewirken. Im allgemeinen wird es genügen, die Hilfseinrichtung zur Erfassung der Zeit t2-ti in einer einzigen Phase des Hauptstromrichte.rs anzuordnen. Bei sehr raschen Stromänderungen kann es aber zweckmäßig sein, derartige Einrichtungen in mehreren Phasen vorzusehen.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur Verbesserung des Betriebes von Umformungseinrichtungen mit gesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken, die mit synchron gesteuerten Kommutierungseinrichtungen, mit Kondensatoren, die zeitweilig den gesamten Betriebsstrom führen, und Umladeeinrichtungen für diese Kondensatoren versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ermöglichung einer weitgehenden Regelung der Höhe des Gleichstromes mehrere vollständige Kommutierungseinrichtungen vorgesehen sind und daß in Abhängigkeit von den Betriebsbedingungen der Umformungseinrichtung eine oder mehrere Kommutierungseinrichtungen parallel arbeiten.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtrennung der nicht benutzten Kommutierungseinrichtungen durch Sperren der in ihren Kreisen ohnehin vorhandenen Hilfsentladungsstrecken erfolgt.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsentladungsstrecken aller Kommutierungseinrichtungen ihre Steuerwechselspannungen von der gleichen Steuereinrichtung erhalten.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch i oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Zu-bzw. Abschaltung der zusätzlichen Kommutierungseinrichtungen in Abhängigkeit von der Höhe des Gleichstromes der Umformungseinrichtung erfolgt.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Zuge des Gleichstromkreises auftretende Spannungsabfälle, gegebenenfalls unter entsprechender Verstärkung; die Zu- bzw. Abschaltung der zusätzlichen Kommutierungseinrichtungen bewirken.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zu- oder Ab- Schaltung der zusätzlichen Kommutierungseinrichtungen von der Dauer der bei der Zwangslöschung einer Entladungsstrecke an dieser auftretenden negativen Spannungsspitze erfolgt.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die an einer Hauptentladungsstrecke auftretende Sperrspannung einer der betreffenden Häuptentladungsstrecke über Widerstände gegensinnig parallel geschalteten Hilfsentladungsstrecke (Zo) als Anodenspannung dient, wobei diese Hilfsentladungsstrecke im Augenblick der Zwangslöschung der zugehörigen Hauptentladungsstrecke oder kurz davor durch ihre Steuerung freigegeben wird, so daß die Hilfsentladungsstrecke nur während der Dauer der auf die Zwangslöschung der zugehörigen Hauptentladungsstrecke folgenden negativen Spannungsspitze arbeitet. B.
  8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Hilfsentladungsstrecke von der gleichen Steuereinrichtung wie die die betreffende Zwangskommutierung einleitende Hilfsentladungsstrecke der Kommutierungseinrichtung gesteuert wird.
  9. 9. Anordnung nach Anspruch 6 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannungsabfall am Anodenwiderstand der zusätzlichen Hilfsentladungsstrecke (2o) dem Gitter einer Hochvakuumröhre (2,3) zugeführt wird, die bei der Gitterspannung Null keinen Strom führt, aber schon bei verhältnismäßig niedrigen positiven Gittervorspannungen im Sättigungsgebiet arbeitet, und daß der Anodenstrom dieser Hochvakuumröhre, gegebenenfalls unter entsprechender Verstärkung; die Zu- oder Abschaltung der zusätzlichen Kommutierungseinrichtungen bewirkt. io. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß im Anodenkreis der Hochv akuumröhre (a3) für jede zusätzliche Kommutierungseinrichtung ein Relais angeordnet ist und daß die Relais, z. B. mittels Ü'bergreifkontakte, in bestimmter Reihenfolge jeweils bei Unterschreiten einer bestimmten Stromstärke abfallen und damit die zugehörigen Kommutierungseinrichtungen einschalten. i i. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die in Abhängigkeit von der Dauer der bei der Zwangslöschung an der betreffenden Hauptentladungsstrecke auftretenden negativen Spannungsspitze erfolgende Zu-und Abschaltung der zusätzlichen Kommutierungseinrichtungen von der Höhe des Gleichstromes der Umformungseinrichtung in dem Sinne abhängig gemacht ist, daß bei höherem Gleichstrom schon bei größerer Dauer der negativen Spannungsspitze eine Zuschaltung der nächsten Kommutierungseinrichtung bewirkt wird als bei kleinerem Gleichstrom.
DEA6743D 1939-09-22 1939-09-22 Anordnung zur Verbesserung des Betriebes von Umformungseinrichtungen mit gesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken Expired DE911509C (de)

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