DE911717C - Klebestreifen mit Tragschlaufe - Google Patents

Klebestreifen mit Tragschlaufe

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DE911717C
DE911717C DEN4838A DEN0004838A DE911717C DE 911717 C DE911717 C DE 911717C DE N4838 A DEN4838 A DE N4838A DE N0004838 A DEN0004838 A DE N0004838A DE 911717 C DE911717 C DE 911717C
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DE
Germany
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tape
adhesive
threads
paper
loop
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Expired
Application number
DEN4838A
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English (en)
Inventor
Carl Neubronner
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Individual
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Individual
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D75/00Packages comprising articles or materials partially or wholly enclosed in strips, sheets, blanks, tubes or webs of flexible sheet material, e.g. in folded wrappers
    • B65D75/52Details
    • B65D75/54Cards, coupons or other inserts or accessories
    • B65D75/56Handles or other suspension means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Package Frames And Binding Bands (AREA)

Description

  • Klebestreifen mit Tragschlaufe Klebestreifen mit Tragschlaufe sind bekannt. Die Tragschlaufe besteht bei derartigen Klebestreifen bisher in der Regel aus einem sogenannten Bastband, das aus nebeneinander angeordneten,miteinanderverklebten Baumwollfäden hergestellt und durch Aufkleben seiner Enden auf der Unterseite des Klebestreifens befestigt ist. Die Bastbandtragschlaufe hat den Nachteil, daß sie sich leicht der Länge nach aufspaltet und rollt, so daß das Band beim Tragen in die Hand einschneidet. Ein weiterer Nachteil der Bastbandtragschlaufe besteht darin, daß sie bei Feuchtigkeit der Hand Klebstoff auf die Handfläche überträgt und sie klebrig macht. Es ist schon vorgeschlagen worden, das Bastband durch ein Kunststoffband'zu ersetzen. Ein derartiges Band spaltet sich beim Tragen zwar nicht auf und rollt sich auch nicht; es hat jedoch den Nachteil, daß es auf der Klebeschicht des Klebestreifens nur schlecht haftet und sich infolgedessen beim Tragen leicht aus seinem Verband mit dem Klebestreifen löst. Dieser Nachteil tritt im übrigen, wenn auch in vermindertem Maße, auch bei dem zur Zeit allgemein üblichen Bastband auf, das bei Befeuchtung des Klebestreifens Feuchtigkeit aufnimmt und sich infolgedessen nach einiger Zeit vielfach von der Klebefläche des Klebestreifens, von der es in trocknem Zustand festgehalten wird, loslöst.
  • Durch die Erfindung werden die vorbeschriebenen Nachteile vermieden. Erfindungsgemäß wird für Klebestreifen mit Tragschlaufe ein Tragband aus Papier verwendet, in das in Längsrichtung verlaufende Fäden aus Glas, Kunststoff oder einer ähnlich erhärtenden, aus dem Schmelzzustand in Fäden überführbaren Masse eingebettet sind. Die Fäden können in dem Papier schon von seiner Herstellung her enthalten sein. Das Tragband kann aber auch aus zwei mit Klebstoff verbundenen Papierstreifen mit zwischen ihnen eingebetteten Fäden bestehen. Insbesondere kommen erfindungsgemäß in dieser Weise ausgebildete Tragbänder in Frage, bei denen zwischen die beiden Papierstreifen aus einer Vielzahl von Einzelfäden bestehende Glasfäden in einem die Papierstreifen zusammenhaltenden, nicht wasserlöslichen Kunstharzklebstoff von hoher Geschmeidigkeit eingebettet sind.
  • Papierbänder, bestehend aus zwei durch Klebstoff verbundenen Papierstreifen mit zwischen ihnen angeordneten, aus einer Vielzahl von Einzelfäden bestehenden Glasfäden sind an sich bekannt Man hat derartige Bänder im Hinblick auf ihre hohe Reißfestigkeit bisher als Ersatz für Stahlbänder benutzt. Erfindungsgemäß dient das Band demgegenüber einem Zweck, bei dem es auf eine übermäßig hohe Reißfestigkeit nicht ankommt. Die Vorteile, die mit der Erfindung erzielt werden, sind in der Hauptsache andere. Insbesondere hat sich gezeigt, daß ein Band mit in Längsrichtung eingeschossenen Glas fäden od. dgl. sich auch bei langem Gebrauch nicht in Richtung der einzelnen Fäden aufspaltet und auch nicht rollt. Es liegt beim Tragen stets flächig in der Hand und schneidet infolgedessen auch nicht ein, wie dies bei den bisher für diesen Zweck üblichen Bändern der Fall ist. Ein weiterer mit der Erfindung verbundener Vorteil besteht darin, daß das Tragband ebenso wie der Klebestreifen aus Papier besteht und infolgedessen eine Haftung der Enden der Tragschlaufe an der Unterseite des Klebestreifens von höchstmöglicher Festigkeit erzielt wird. Die Haftung wird auch nicht, wie dies bei Bastbändern der Fall ist, beim Anfeuchten des Klebestreifens infolge Feuchtigkeitsaufnahme gelockert, da bei Verwendung eines wasserunlöslichen Klebers zur Herstellung des Tragbandes allenfalls nur der nach außen gekehrte Papierstreifen Feuchtigkeit aufnehmen kann. Die Feuchtigkeit kann jedoch nicht durch die wasserunlösliche Klebeschicht hindurch auch an den Papierstreifen gelangen, mit dem die Schlaufe auf der Klebestreifenunterseite festgeklebt ist. Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt sodann darin, daß der Klebestreifen und die Tragschlaufe, da beide aus Papier bestehen, aus dem gleichen Papier bzw. aus Papier von der gleichen Farbe hergestellt werden können, was bisher im Hinblick auf die Materialverschiedenheit leider nicht oder nur mit Schwierigkeit möglich war.
  • Obwohl eine Tragschlaufe gemäß der Erfindung gegenüber den bisher üblichen Tragschlaufen wesentlich bessere Materialeigenschaften aufweist, erfordert ihre Herstellung geringere Kosten als die Herstellung der bisher üblichen Bandbastschlaufe.
  • Während nämlich beispielsweise für eine Tragschlaufe gemäß der Erfindung von 6 mm Breite eine Einlage von nur vier bis fünf Glasfäden erforderlich ist, werden für eine Bastbandschlaufe von gleicher Breite sechzehn Baumwollfäden, d. h. also ein Vielfaches der Glasfädeneinlage, benötigt Die Eigenschaften der Tragbandschlaufe, bestehend aus zwei zusammengeklebten Papierstreifen mit dazwischen eingelegten Fäden aus Glas od. dgl. können noch dadurch erhöht werden, daß das Band bei seiner Herstellung zwischen zwei Druckwalzen hindurchgeführt wird, von denen die eine quer geriffelt ist, so daß die aus einer Vielzahl von Haarfäden bestehenden Fäden aus Glas od. dgl. in der Riffelung der Walzen entsprechenden Abständen breitgequetscht werden. Ein Band, bei dem die Fäden aus Glas od. dgl. in dieser Weise ausgebiIdet sind, besitzt gegenüber anderen Bändern, bei denen das Band bei seiner Herstellung nur durch glatte Walzen hindurchgeführt wurde, eine gewisse Elastizität insofern, als das Band sich bei Zugbeanspruchung zunächst an den Stellen, an denen die Fäden breitgequetscht sind, geradezieht und erst nachdem dieses geschehen ist, die eigentliche Zugbeanspruchung beginnt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜcHE.
    I. Klebestreifen mit Tragbandschlaufe, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragbandschlaufe aus einem Papierband besteht, in das in der Längsrichtung verlaufende, vorzugsweise aus einer Vielzahl von Einzelfäden bestehende Fäden aus Glas, Kunststoff oder einer ähnlichen erhärtenden, aus dem Schmelzzustand in Fäden überführbaren Masse eingebettet sind.
  2. 2. Klebestreifen mit Tragbandschlaufen nach Anspruch I, gekennzeichnet durch ein Band aus zwei mit Klebstoff verbundenen Papierstreifen, zwischen denen Glasfäden od. dgl. eingebettet sind.
  3. 3. Klebestreifen mit Tragbandschlaufe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die das Band bildenden Papierstreifen mit einem elastisch bleibenden Klebstoff,vorzugsweise nicht wasserlöslichenKunststoffkleber,verbunden sind.
  4. 4. Klebestreifen mit Tragbandschlaufe nach Anspruch I bis 3, gekennzeichnet durch ein Band, bei dem die eingebetteten Fäden aus Glas od. dgl. durch Hindurchführen des Bandes durch ein Walzenpaar, dessen eine Walze als Riffelwalze ausgebildet ist, der Riffelung der Riffelwalze entsprechend in Abständen breitgequetscht sind.
DEN4838A 1951-12-19 1951-12-19 Klebestreifen mit Tragschlaufe Expired DE911717C (de)

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