DE912295C - Einrichtung zum selbsttaetigen Verschwenken einer an der Hinterkante eines Hauptruders angelenkten Trimmklappe - Google Patents

Einrichtung zum selbsttaetigen Verschwenken einer an der Hinterkante eines Hauptruders angelenkten Trimmklappe

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DE912295C
DE912295C DEJ4958D DEJ0004958D DE912295C DE 912295 C DE912295 C DE 912295C DE J4958 D DEJ4958 D DE J4958D DE J0004958 D DEJ0004958 D DE J0004958D DE 912295 C DE912295 C DE 912295C
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DE
Germany
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control
trim tab
main rudder
adjustment
rudder
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Expired
Application number
DEJ4958D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Rudolf Geyling
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Airbus Defence and Space GmbH
Original Assignee
Messerschmitt Bolkow Blohm AG
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C13/00Control systems or transmitting systems for actuating flying-control surfaces, lift-increasing flaps, air brakes, or spoilers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Steering Controls (AREA)

Description

  • Einrichtung zum selbsttätigen Verschwenken einer an der Hinterkante eines Hauptruders angelenkten Trimmklappe Es ist bereits bekannt, an Flugzeugrudern angeordnete Trimmklappen vom Führerraum aus elektrisch fernzubedienen. Bei den bekannten Antrieben dieser Art sind an einer vom Führer bequem zugänglichen Stelle besondere Schaltglieder zur Einleitung der Verstellbewegung im einen oder anderen Ausschlagsinn der Trimmklappen angeordnet. Diese bekannte Ausgestaltung hat den Nachteil, daß vom Flugzeugführer zur jedesmaligen Einleitung einer Verstellbewegung der Trimmklappe besondere Bediengriffe vorgenommen werden müssen. Dieser Nachteil machst sich besonders bemerkbar bei der Verwendung der Trimmeinrichtung zum Austrimmen eines Flugzeuges um seine Querachse während eines Bahnneigungszielanfluges, der einem Lastenabwurf aus dem Abfangbogen vorausgeht. Während eines solchen Zielanfluges soll sich nämlich der Flugzeugführer nach Möglichkeit auf das Zielen konzentrieren können, so daß jeder während des Anfluges auszuführende Bedienungsvorgang eine unerwünschte Ablenkung bedeutet, die die Zielgenauigkeit beeinträchtigt. Andererseits hat ein möglichst genaues Austrimmen der Maschine auf geringste Höhensteuer'handkraft während des Zielanfluges einen ausschlaggebenden Einfluß auf die erreichbare Treffgenauigkeit, wenn durch Einleitung des Abfangvorgangs mittels eines plötzliehen jeweils gleichen Trimmklappenanschlags ein immer gleichbleibender Verlauf des Abfangbogens erzielt werden soll, der vielfach für die Ermittlung des Vorhaltwinkeis im Augenblick der Loslösung der Abwurflast vom Flugzeug zugrunde gelegt wird.
  • Eine bereits vorgeschlagene Einrichtung an Trimmklappen für Flugzeugruder, die durch Teile des Bediengestänges für das zugehörige Hauptruder gesteuert werden, benutzt eine wegabhängige Beeinflussung des Antriebes zweier aneinander angelenkter Steuerflächen, durch die die zweite Fläche den von Hand oder durch eine Rudermaschine erzeugten Ausschlägen der ersten Fläche selbsttätig nachgesteuert wird, um immer den vollen Steuerausschlag der ersten Fläche für neue Manöver zur Verfügung zu haben.
  • Von dieser Einrichtung weicht der Erfindungsgegenstand durch die darin gelöste Aufgabe der selbsttätigen Nustrimmung eines Flugzeuges auf eine bestimmte, für den jeweiligen Zweck auszuwählende Steuerhand'kraft völlig ab. Er betrifft eine Einrichtung zum selbsttätigen Verschwenken einer an der Hinterkante eines Hauptruders angelenkten Trimmklappe durch einen ferngesteuerten Elektromotor in Abhängigkeit von der Größe der am Hauptruder wirkenden Verstellkräfte mit Hilfe eines in das Steuergestänge zum Hauptruder eingeschalteten Steuerwertgebers und erreicht die Beseitigung der bisher bestehenden Mängel dadurch, daß der Steuerwertgeber als von einem federnd nachgiebigen Teil des Steuergestänges betätigbarer elektrischer Schalter ausgebildet ist.
  • Durch die erfindungsgemäße selbsttätige Einstellung der Trimmklappe auf den jeweils zur Herabsetzung der Ruderbetätigungskraft auf einen voreingestellten Höchstwert erforderlichen Ausschlagwinkel können alle zusätzlichen Bedienungsvorgänge für die Trimmklappenverstellung durch den Flugzeugführer eingespart und damit die Flugeigenschaften der mit der neuen Einrichtung ausgerüsteten Flugzeuge ganz besonders bei der Ausführung von Bahnneigungsflügen wesentlich verbessert werden. Die Trimniklappenverstellbewegung wird beim Auftreten bestimmter Handkräfte am Betätigungsglied für das Hauptruder selbsttätig im einen oder anderen Ausschlagsinn eingeschaltet und beim Unterschreiten der vorzugsweise einstellbaren Schaltkraft am Betätigungsglied wieder ausgeschaltet.
  • Grundsätzlich können die federnd nachgiebigen Teile an einer beliebigen Stelle des Bediengestänges für das Hauptruder angeordnet werden, da sich die am Betätigungsglied ausgeübte Handkraft entsprechend übersetzt auf das ganze Bediengestänge auswirkt. Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform besteht jedoch darin, daß ein gegenüber der Steuersäule federnd nachgiebiger Handgriff eines zweigriffigen Steuerhorns als Schaltglied für die Trimmklappenverstellung ausgebildet wird. Bei dieser Anordnung liegt es nämlich im Belieben des Flugzeugführers, entweder bei Betätigung des Höhenruders durch den starren Handgriff des Steuerhorns unter Ausschaltung der selbsttätigen Trimmklappenverstellung zu fliegen oder unter zusätzlicher oder alleiniger Benutzung des federnd nachgiebigen Schaltgriffes von der selbsttätigen Trimmeinrichtung Gebrauch zu machen.
  • Da durch die steuerkraftabhängige Bedienung des Trimmklappenantriebs die vom Flugzeugführer feststellbare Steuerbetätigungskraft nicht mehr der am Ruder auftretenden Luftkraft verhältig ist, ist es schließlich vorteilhaft, zur Vermeidung von Überbeanspruchungen des Flugzeuges durch zu große Abfangbeschleunigungen in der Energieleitung zum Trimmklappenverstellmotor einen zusätzlichen beschleunigungsabhängigen Schalter anzuordnen, der den Energiefluß bei einer vorzugsweise einstellbaren Größe der auf das Flugzeug wirkenden Normalbeschleunigung selbsttätig abschaltet. Durch die Verwendung eines solchen Sicherheitsschalters wird jede Gefährdung des Flugzeuges durch übergroßeAbfangbeschleunigung vermieden, da durch das Ausschalten der selbsttätigen Trimmklappenverstellung die normale Abhängigkeit zwischen Steuerkraft und Ruderkraft wiederhergestellt wird, so daß der Flugzeugführer während des Abfangvorgangs den normalen Steuerdruckanstieg im Ruderbetätigungsglied erhält.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht. Es zeigt Abb. i eine Gesamtanordnung eines elektrischen Antriebs für die Hdhenrudertrimmklappe mit einem steuerkraftabhängigen Schaltglied im Höhenruderbediengestänge, Abb. 2 einen Längsschnitt durch das als Steuerstangenkopf ausgebildete Schaltglied der Abb. i im größeren Maßstab, Abb.3 die Ausbildung eines Handgriffs des Steuerhorns als Schaltglied für die Trimmklappenverstellung und Abb. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV durch das Steuerhorn der Abb. 3.
  • In Abb. i erfolgt der Antrieb der am Höhenruder i angelenkten Trimmklappe 2 durch einen Elektromotor 3 über eine Schraubspindel q. und das Verbindungsgestänge 5 bis B. Der Motor 3 wird aus einer Stromquelle 9 über die elektrischen Leitungen io, io' und i i, i i' gespeist, zwischen denen ein Schaltglied 12, angeordnet ist zum Einschalten des Motors 3 in wechselndem Drehsinn in Abhängigkeit von der Größe und Richtung der vom Flugzeugführer am Steuerknüppel 13 auf das Höhenruder i ausgeübten Betätigungskräfte 14, 15. In die Leitung iö ist außerdem noch ein zusätzlicher beschleunigungsabhängiger Schalter 48 schematisch eingezeichnet, der unter der Wirkung einer auf die Masse 49 beim Abfangen einwirkenden Normalbeschleunigung entgegen der den Schalter in der Schließlage haltenden Kraft einer einstellbaren Feder 5o den Stromfluß zu dem Elektromotor 3 unabhängig von der Stellung des Schaltgliedes unterbricht.
  • In Abb.2 ist eine beispielsweise Ausführungsform des Schaltgliedes 12 im Schnitt dargestellt. In einer mit der Stoßstange 16 fest verbundenen Hülse 17 ist der Stoßstangenkopf 18 in Richtung des Doppelpfeiles i9, i g' unter Zug- und Druckbeanspruchung der Steuerstange entgegen der Kraft einer Schraubenfeder 20 nach beiden Seiten federnd nachgiebig gelagert. Die Schraubenfeder 2o stützt sich an den mit Gleitsitz auf dem Schaft 21 des Stangenkopfes 18 geführten Federtellern 22 und 23 ab, die ihrerseits an den Anschlägen 24 und 25 in der Hülse anliegen. Die Feder 20 kann durch Verstellen des Abstandes zwischen dem festen Bund 26 und dem verstellbaren Anschlag 27 des Schaftes 21 und des Anschlagringes 24 in der Hülse 17 auf eine beliebige Anpreßkraft vorgespannt werden. An den Federtellern 22 und 23 sind ferner Anschläge 28 und 29 angeordnet, die den Federweg des federnd nachgiebigen Stangenkopfes auf ihren Abstand a begrenzen. An dem Stangenkopf sind die beiden Kontakte 30 und 31 isoliert angeordnet, die durch die Leitungen io und io' mit den beiden Polen der Batterie 9 in Verbindung stehen. An dem mit der Hülse 17 starr verbundenen Isolierkörper 32 sind die Kontakte 33, 33', 34 und 3,4! angebracht, die über die Leitungen i i und i i' mit dem Elektromotor 3 in leitender Verbindung stehen. Dabei sind die Kontaktpaare 33, 33' und 34, 34 Jeweils durch Leitungen 35 und 36 verbunden.
  • Die Wirkungsweise des Schaltgliedes ist folgende: Solange die in der Stoßstange 16 wirkende Steuerkraft beim Ruderlegen die Vorspannung der Feder 2o nicht übersteigt, bleiben die Hülse 17 und der Stangenkopf 18 in ihrer Lage zueinander unverändert, wobei die Leitungen io, io' und ii, ii' durch den Abstand der Kontakte 30, 31 von den Kontakten 33 bis 34 voneinander getrennt sind-, so daß der Motor 3 stromlos bleibt. Wenn dagegen die Steuerkraft in beliebiger Richtung die Vorspannkraft der Feder 20 übersteigt, macht der Stangenkopf 18 eine Bewegung um das Maß a gegenüber der Hülse 17 und bringt dadurch die Kontakte der Leitung ro, io' mit den Kontakten der Leitung i i, i i' in Berührung. Durch die Verbindung der Leitung i i mit den Kontakten 33, 33' und der Leitung i i' mit den Kontakten 34, 34' wird die Stromrichtung in der Leitung i i, i i' und damit auch die Drehrichtung des Motors 3 sowie die Trimmklappenbewegung bei Ausschlägen des Stangenkopfes 18 in den entgegengesetzten Pfeilrichtungen i9 und 18' umgekehrt. Abb.S und 4 zeigen die Ausbildung eines Handgriffes 37 eines zweigriffigen Steuerhorns 38 als Schaltglied für die elektrische Trimmklappenverstellung. Der Handgriff 37 ist zu diesem Zweck um die Achse 39 an dem Steuerhorn 38 drehbar gelagert und wird durch vorgespannte Federn 40, 41 in der gezeichneten Mittelstellung gehalten, die sich an einer in den Griff 37 hineinragenden Verlängerung 42 des Steuerhorns 38 abstützen, die gleichzeitig Anschläge 43 und 43' zur Begrenzung des Federweges des Griffes 37 trägt. In der Verlängerung 42 des festen Steuerhornteiles 38 sind auch die mit den Leitungen io, io' verbundenen elektrischen Kontakte 44 und 45 isoliert angeordnet, die den Kontaktern 30 und 31 der Abb. 2 entsprechen. Die den Kontakten 33 bis 3q.' entsprechenden Gegenkontakte, die mit den Leitungen i i, i i*' in Verbindung stehen, sind in Abb. 4 mit 46 bis 47' bezeichnet. Die Wirkungsweise des Schaltgliedes nach Abb. 3 und 4 stimmt im übrigen mit der an Hand des Ausführungsbeispiels der Abb.2 erläuterten völlig überein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum selbsttätigen Verschwenken einer an der Hinterkante eines Hauptruders angelenkten Trimmklappe durch einen ferngesteuerten Elektromotor in Abhängigkeit von der Größe der am Hauptruder wirkenden Verstellkräfte mit Hilfe eines in das Steuergestänge zum Hauptruder eingeschalteten Steuerwertgebers, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerwertgeber als von einem federnd nachgiebigen Teil des Steuergestänges betätigbarer elektrischer Schalter ausgebildet ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Sehalter von einem gegenüber der Steuersäule federnd nachgiebigen Steuerhornteil betätigbar ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Energieleitung zum Trimmklappenverstellmotor ein zusätzlicher beschleunigungsabhängiger Schalter angeordnet ist, der den Energiefluß bei einer vorzugsweise einstellbaren Größe der auf das Flugzeug wirkenden Normalbeschleunigung selbsttätig abschaltet.
DEJ4958D 1941-08-19 1941-08-19 Einrichtung zum selbsttaetigen Verschwenken einer an der Hinterkante eines Hauptruders angelenkten Trimmklappe Expired DE912295C (de)

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