DE91256C - - Google Patents
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- DE91256C DE91256C DENDAT91256D DE91256DA DE91256C DE 91256 C DE91256 C DE 91256C DE NDAT91256 D DENDAT91256 D DE NDAT91256D DE 91256D A DE91256D A DE 91256DA DE 91256 C DE91256 C DE 91256C
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47F—SPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
- A47F1/00—Racks for dispensing merchandise; Containers for dispensing merchandise
- A47F1/04—Racks or containers with arrangements for dispensing articles, e.g. by means of gravity or springs
- A47F1/08—Racks or containers with arrangements for dispensing articles, e.g. by means of gravity or springs dispensing from bottom
- A47F1/10—Racks or containers with arrangements for dispensing articles, e.g. by means of gravity or springs dispensing from bottom having mechanical dispensing means, e.g. with buttons or handles
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- Vending Machines For Individual Products (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 54: Papiererzeugnisse.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung, um Billets, kleine Bücher,
Orientirungstafeln, Anzeigen und dergl. auf mechanischem Wege abzugeben.
Auf beiliegender Zeichnung .ist eine derartige Vorrichtung in Gestalt eines Kioskes dargestellt.
Fig. ι zeigt einen Aufrifs des innerhalb des Kioskes befindlichen Mechanismus.
Fig. 2 zeigt dessen Grundrifs.
Fig. 3 zeigt einen Aufrifs des Bewegungsmechanismus.
Fig. 4 zeigt einen Längsschnitt durch den Bewegungsmechanismus.
Fig. 5 zeigt einen Grundrifs des Bewegungsmechanismus.
Fig. 6 und 7 zeigen Einzelheiten des Bewegungsmechanismus.
Fig. 8 ist ein Längsschnitt, Fig. 9 ein Querschnitt und Fig. 10 ein Grundrifs des Abgabemechanismus.
Fig. 11 bis 20 sind Einzelheiten desselben.
Fig. 21 stellt den Kiosk in Aufsenansicht
und Fig. 22 im Grundrifs dar.
Ein Behälter L (Fig. 8) ist am unteren offenen Ende mit einem Rahmen. / ausgestattet.
Unterhalb dieses Rahmens / gleitet ein Schieber M derart, dafs er seine Führung durch in
Langschlitze m eingreifende, in der Unterseite des Rahmens / befestigte Stifte /2 findet (Fig. 8,
10 und 11).
Eine Schraubenfeder m1, welche einerseits
an dem Bodenrahmen / und andererseits an dem Schieber M befestigt ist, kommt bei
einem Druck auf den Knopf nv derart zur Wirkung, dafs sie den Schieber M stets nach
auswärts zu ziehen such!.
Die Unterseite des Schiebers M besitzt vier nach abwärts reichende Stifte m3 (Fig. 11 und 12),
welche Stifte oder Zapfen einen Rahmen m4
durchsetzen, der mit dem ersten Rahmen / fest verbunden ist. Die Zapfen ms reichen
hierbei durch Langschlitze m7 des festen Rahmens
m4, so dafs hierdurch der Weg des Schiebers M beim Einschieben des Knopfes ot2
entsprechend begrenzt ist.
Die Unterseite des Rahmens M besitzt quer zum Langschieber M gestellte Führungsleisten
m5 ot8, innerhalb welcher sich zwei
Halbrahmen iViV1 von der Längsachse des Schiebers M aus . nach rechts und links verschieben
können. ;
Die Halbrahmen NN1 (Fig.. ig) tragen vier
je zu zwei nach entgegengesetzten Seiten hin parallel laufende schräge Schlitze η η1, in welche
die Zapfen .ot3 des Schiebers M derart eingreifen,
dafs beim Einschieben des Schiebers M die Halbrahmen N iV1 gezwungen werden, sich
gegen die Längsachse des Schiebers nach links und rechts nach einwärts zu bewegen. Beim
Auswärtsspringen des Schiebers durch die Feder ot1 bewegen sich auch die Halbrahmen
infolge der veränderten Stiftstellung von m3 nach auswärts.
Unterhalb der beiden Halbrahmen iViV1 ist
ein zweiter Deckrahmen O (Fig. 17 und 18)
aufgesetzt, welcher genau gleich dem Rahmen to4 gestaltet ist. Hierbei greifen die Stifte ot3
wieder durch ähnliche Schlitze o7, während der Rahmen O mit ot4 bezw. / in fester Verbindung
steht.
Der Rahmen O besitzt an seiner Unterseite quer gerichtete Führungen 05O6, zwischen wel-
chen Halbrahmen PP1 (Fig. 20) verschieblich
sind. Diese Halbrahmen besitzen, ähnlich wie früher beschrieben, Schlitze ρ ρ1, welche jedoch
derart gerichtet sind, dafs sie eine entgegengesetzte Lage zu den erst beschriebenen
Schlitzen η nl einnehmen. Da die Stifte m3
auch diese Schlitze pp1 durchsetzen, so werden
die Halbrahmen PP1 gezwungen, bei Bewegen des Schiebers M sich nach links bezw. rechts
aus- oder einwärts zu bewegen; jedoch erfolgt die Bewegung der Halbrahmen PP' immer entgegengesetzt zu dem Halbrahmen NN1,
so dafs beim Schliefsen (Einwärtsbewegung) der ersteren ein Oeffnen (Auswärtsbewegung) der
letzteren erfolgt. Der Rahmen 0 ist schliefslich durch einen aufgeschraubten Rahmen R (Fig. 1 2)
abgeschlossen.
Der Behälter L wird mit einer Anzahl der erwähnten Bücher T angefüllt, von welchen
das unterste auf den Vorsprüngen der geschlossenen Halbrahmen NN1 zu liegen kommt.
Drückt man nun auf den Knopf m2, so bewegt sich der Schieber M in seiner Längsrichtung,
insoweit es die Schlitze m3 erlauben, nach einwärts, wodurch die genannten Halbrahmen NN1
und PP1 infolge der Zapfen m3 und der betreffenden
Schlitze eine derartige Bewegung (wie beschrieben) erhalten, dafs bei eingeschobenem
Schieber M sich die beiden NN1
schliefsen und die über denselben aufgespeicherten Adrefsbücher an dem Herunterfallen
(infolge der Vorsprünge) hindern, während sich die beiden Halbrahmen PP1 öffnen
und das auf denselben ruhende Buch fallen lassen. Die Feder m1 giebt vermöge ihrer
Spannkraft dem Schieber seine alte Lage, sobald der Druck auf denselben aufhört; es
müssen sich daher auch die beiden Halbrahmenhälften NN1 und PP1 wieder in umgekehrter
Richtung bewegen, und zwar öffnen sich die Halbrahmen JViV1, während Halbrahmen PP1
sich schliefsen, wodurch ein neues Buch zur Abgabe bereit gelegt wird.
Eine beliebige Anzahl solcher einzelner Abgabevorrichtungen werden, wie Fig. 1 und 2
zeigen, im Kreise auf Scheiben B1 angeordnet. Die Scheibe B1 ist mittels der Achse B in
Lagern C C1 des festen Gestelles A1 B3 drehbar
angeordnet.
Am oberen Ende der Achse B befindet sich eine Rolle D, welche zur Aufnahme eines
Seiles oder einer Kette d dient. Das Seil d ist mit der Zahnstange E verschiebbar in der
Führung E? (Fig. 3) verbunden, welche Zahnstange
in das Zahnrad F (Fig. 5) eingreift, das auf einer Achse F1 befestigt ist, wobei diese
Achse in den Lagern f und fl drehbar ist.
Am unteren Ende der Achse B (Fig. 1) ist eine Schraubenfeder B'2 einerseits an der Achse β
selbst, andererseits aber an dem feststehenden Verbindungskreuz ΒΆ angebracht, welche dazu
dient, den Kiosk immer in die ihm gegebene Normalstellung zurückzudrehen. In einer entsprechenden
Höhe und an geeigneter Stelle ist an jedem einzelnen. Abgabeapparat ein
Fixirungsklotz α (Fig. 1) befestigt, um den Kiosk an einer beliebigen Stelle durch den
Ansatz der Zahnstange E1 (Fig. 5) in seiner Drehung hemmen zu können.
An dem einen Ende der Achse F1 (Fig. 5), und zwar nach aufsen zu, ist ein Segment G
(Fig. 6 und 7) befestigt, welches an einer Seite die Form eines Zeigers g annimmt und mit
einer Kurbel gl versehen ist. Ueber dem
Segment G ist eine Deckplatte H (Fig. 4), in welcher das Lager f ruht, angebracht. Das
Segment G hat halbkreisförmige Einkerbungeng·2
(Fig. 6 und 7), in welche der gekröpfte Sicherungsknopf /, der in den beiden Führungen i
und i1 (Fig. 4) verschiebbar und mit der Schraubenfeder z"2 und dem Anschlag z'3 versehen
ist, eingreift. Unterhalb des Zeigers g befindet sich ein Index K (Fig. 4 und 21) angeordnet,
auf welchem alle jene Zeichen, als Buchstaben, Zahlen, Station etc., vorkommen, welche auch auf den einzelnen Ausgabevorrichtungen
L vorkommen.
Der Index K wird auf der Platte H befestigt und diese Platte mittels Stehbolzen h an der
Platte W, an welcher sich auch die Zahnstangenführung E2 befindet. Die Platte W
selbst ist entsprechend fest an dem Gestell A1B3
angebracht.
Eine beliebige Anzahl solcher im Kreise angeordneter Ausgabevorrichtungen werden nun
in dem Kiosk oder einer beliebigen anderen Verschalung S (Fig. 2) eingebaut. In einer
gewissen Höhe, welche den auf den einzelnen Ausgabevorrichtungen aufgetragenen Zeichen,
als Buchstaben, Zahlen, Station etc., entspricht, sind in der Verschalung S ein oder mehrere
Fenster V angebracht, damit bei der gewünschten Bewegung der Scheibe B1 die Zeichen der
Ausgabevorrichtungen sichtbar werden.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Es wünscht jemand z. B. die Adressen von Geschäftsbranchen oder Privaten, die unter dem
Buchstaben F vorkommen, zu bekommen, so dreht er die Kurbel g1 so weit, bis der Zeiger g
auf den Buchstaben F, welcher am Index K von aufsen ersichtlich ist, zeigt. Mit. Rücksicht
dessen, dafs die Kurbel g1 mit dem Zahnrad F
mittels der Achse FL fest verbunden, das Zahnrad
F in die Zahnstange E greift, an welcher das Seil d1 befestigt und zur Rolle D führt,
erfährt die Scheibe B1 eine solche drehende Bewegung, die dem Uebersetzungsverhältnisse
der Rollen D und D1 entspricht, und zwar so, dafs im gegebenen Falle diejenige. Ausgabevorrichtung,
welche mit den Adressen, die ihren Anfang mit dem Buchstaben F nehmen, gefüllt ist, infolge der Fixirungsklötze α an den
Claims (3)
1. Vertheilungskiosk für kleine Bücher, Tafeln, Adrefskarten und dergl., gekennzeichnet
durch innerhalb eines Rahmengestelles (A1 ΒΆ)
auf einer um Achse .(B) drehbaren Trommel (A) im Kreise angeordnete Vertheilungsapparate,
von welchen jeder unter Vermittelung eines Zahnrades (F), einer in
dasselbe eingreifenden Zahnstange (E) und eines Seiles (d) durch Drehung einer
Kurbel (G) und Einstellung derselben auf einem entsprechend der Anordnung der
Apparate eingetheilten Ziffernblatte (K) vor die Ausgabeöffnung gebracht werden kann,
wobei die Drehung gleichzeitig durch Anschlag einer der an der Trommel angebrachten
Knaggen (a) an einen Vorsprung (E1) der Zahnstange begrenzt wird, während die
Rückwärtsdrehung der Trommel in die Anfangsstellung durch eine Feder (B2) erfolgt.
2. Bei dem durch Anspruch ι geschützten Vertheilungskiosk Ausgabeapparate, gekennzeichnet
durch einen am Rahmen (I)' des Behälters (L) verschiebbaren Schieber (M),
dessen Zapfen (m3) in gekreuzt angeordnete Schlitze (n n1) und (ppl) der in festliegenden
Rahmen ^m4 und O) gleitenden
Halbrahmen (NN1) und (PP1) eingreifen,
so dafs beim Verschieben eines Druckknopfes (m2) die Rahmen (NN1) und (PP1)
wechselweise geschlossen und geöffnet werden , wodurch die Abgabe eines Buches bezw. einer Tafel erfolgt.
3. Eine Ausführungsform des durch Anspruch 1 geschützten Vertheilungskioskes, gekennzeichnet
durch einen innerhalb der Platten (H und W) geführten, federnd gelagerten Druckknopf
(J), welcher in der Normalstellung die Drehung der Segmentkurbel (G) innerhalb
der Rille (J1) gestattet, beim Eindrücken jedoch den entsprechend gegenüber
gestellten Knopf (m2) eines der Ausgabeapparate verschiebt und gleichzeitig
durch Eintreten in einen der Ausschnitte (g'2) des Segmentes (G) dieses während der Einstellung
des Ausgabeapparates sperrt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE91256C true DE91256C (de) |
Family
ID=362894
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT91256D Active DE91256C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE91256C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7316534B2 (en) | 2003-06-30 | 2008-01-08 | Master Lock Company Llc | Integrated pin and clip |
-
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- DE DENDAT91256D patent/DE91256C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7316534B2 (en) | 2003-06-30 | 2008-01-08 | Master Lock Company Llc | Integrated pin and clip |
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