DE912607C - Elektrisches Heizgeraet mit OElfuellung - Google Patents

Elektrisches Heizgeraet mit OElfuellung

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DE912607C
DE912607C DEP941A DEP0000941A DE912607C DE 912607 C DE912607 C DE 912607C DE P941 A DEP941 A DE P941A DE P0000941 A DEP0000941 A DE P0000941A DE 912607 C DE912607 C DE 912607C
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Germany
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oil
housing
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electrical
electric heater
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DEP941A
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DE971907C (de
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Willy Ehlert
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B1/00Details of electric heating devices
    • H05B1/02Automatic switching arrangements specially adapted to apparatus ; Control of heating devices
    • H05B1/0202Switches
    • H05B1/0208Switches actuated by the expansion or evaporation of a gas or liquid

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  • Cookers (AREA)

Description

  • Es ist bekannt, daß unter den elektrischen Heizgeräten für Flüssigkeiten die Tauchsieder den höchsten Wirkungsgrad aufweisen; diese haben jedoch den :'Nachteil, daß feste Bestandteile in den Flüssigkeiten" seien es Speisen, Kaffee, Milch oder sonstige industrielle Produkte, sich an dem Tauchsieder festsetzen (anbrennen). Außerdem haben sie die Eigenschaft, daß bei Auskochen der Flüssigkeit die Heizspirale überhitzt wird und durchbrennt.
  • Diesem Übelstand wird durch die Erfindung dadurch abgeholfen, daß die innere Heizspirale die Wärme nicht unmittelbar an das verhältnismäßig kleine Gehäuse z. B. des Tauchsieders überträgt, sondern daß in ein wesentlich größeres Gehäuse Heißdampfzvlinderöl, Glyzerin od. dgl. gefüllt wird, so daß die in diesem Öl eingebettete Heizspirale die erzeugte Wärme zunächst an das Öl und dieses durch das Gehäuse an das zu beheizende Gut abgibt.
  • Dadurch wird erreicht, daß die Wattzahl pro Quadratzentimeter Gehäuseoberfläche erheblich niedriger ist, auch die Wärmeabgabe an allen Stellen des Gehäuses infolge Umwälzung des Öles gleichmäßig erfolgt, so daß auch Speisen (Eintopfessen, Milch od. dgl.), industrielle Produkte usw. mit diesem wirtschaftlichen Übertragungsmittel gekocht bzw. erhitzt werden können.
  • Hat das Heizöl nahezu die Verdampfungstemperatur von etwa 3oo° erreicht, beginnt die Verdampfung desselben. Der entstehende Dampfdruck innerhalb des vollständig geschlossenen Gehäuses bewirkt vermittels einer eingebauten Membran oder eines Kolbens durch einen kleinen Kippschalter die Trennung des Stromzuflusses, so daß eine Überhitzung des Heizöles vermieden wird. Bei Nachlassen des Öldampfes (Kondensation deselben infolge Abkühlung) sorgt eine Feder für Wiedereinschaltung des Stromes.
  • Bei geeigneter Formgebung kann dieses als Tauchsieder ausgebildete Gerät auch zu anderen Zwecken verwandt werden, z. B. kann auf die Oberfläche des ölgefüllten Gehäuses eine Pfanne oder ein Topf gestellt und so gebraten oder geschmort werden. Da das Heizöl bis etwa 325'° erhitzt wird, Speisefett, :Mehl oder Fleisch usw. aber bekanntlich einer geringeren Wärme zum Bräunen bedarf, so kann das Gerät für die verschiedensten Zwecke im Haushalt und Industrie verwandt werden.
  • Der fortschrittlich wirtschaftliche Wert der Erfindung besteht in der bedeutenden Stromersparnis. Bisher wurden z. B. Speisen in Haushaltungen elektrisch -fast ausschließlich auf Elektroherden bereitet, bei welchen der Heizdraiht, ei:nigebettet in Magnesiumoxyd, als Isolator unter einer gußei:sernen Platte lagerte. Auf die Platte wurde der Kochtopf gesetzt, der, um ein Verziehen der Bodenfläche zu vermeiden, starkwandig gehalten war. Die durch den Heizdraht erzeugte Wärme mußte also zunächst Isolierungsplatte und Topfboden erwärmen, bevor diese bis an die Speise drang, während jetzt nur eine geringe Ölmenge und das dünne Gehäuse vorgewärmt wird. Die Herstellung und der Verkaufspreis sind wesentlich geringer als die der Herde, so daß der beschriebene Wärmespender geeignet ist, der Elektroherd des kleinen Mannes zu werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i zeigt das Gerät im Schnitt innerhalb eines normalen Kochtopfes. a ist ein ringförmiges Gehäuse, dessen Oberfläche eben (z. B. zum Aufsetzen von Töpfen) und dessen unteres Teil zwecks guter Wärmeableitung in Halbkreisform gehalten ist. b zeigt die mit Specksteinperlen isolierte Heizspirale. c ist ein Rohr in S-Form, welches mit dem Gerät seitlich verbunden ist. Durch dieses Rohr wird die elektrische "Zuleitung in das Gehäuse a eingeführt; zugleich dient .es infolge des oberen Luftpolsters als Ausdehnungsgefäß für das Heizöl. cl ist ein Schalterkasten, in dem durch eine Membran oder einen Kolben vermittels eines Kippschalters bei Öldampfdruck der Strom ausgeschaltet und bei :Nachlassen desselben Wiedereinschaltung des Stromes durch eine Feder erfolgt. e zeigt die Stopfbüchse für die äußere Zuleitung. f sind die drei Füße des Gerätes, g zeigt die Füllhöhe des Heizöles (Heißdampfzylinderöl, Glyzerin u. dgl.). lt. veranschaulicht einen in der Größe (im Durchmesser) verstellbaren Ring mit einer seitlichen Bohrung, durch welche das S-Rohr des Gerätes zwecks besseren Abschlusses des Topfdeckels eingeführt ist.
  • Abb. 2 zeigt das Gerät von oben gesehen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrisches Gerät, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizwiderstand die erzeugte Wärme mittelbar über hochhitzebeständiges Öl an das Gehäuse überträgt.
  2. 2. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der bei beginnender Überhitzung des Öles entstehende Öldampf zum Ausschalten des elektrischen Stromes benutzt wird.
  3. 3. Gerät nach den Ansprüchen i und 2, .dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäusefarm ringförmig im H:albkreisquersghnitt zwecks guter Wärmeausnutzung und vielseitiger Verwendungsrnögl,ichkeit gehalten ist. .I. Gerät nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitung durch ein S-förmig gebogenes Rohr erfolgt, dessen freies. Ende in Arbeitsstellung nach unten zeigt, um ein Eindringen des zu beheizenden Gutes in die elektrischen Teile zu vermeiden. 5. Gerät nach den Ansprüchen i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß ein im Durchmesser verstellbarer Ring zur abdichtenden Einführung der Zuleitung dient.
DEP941A 1948-12-22 1948-12-22 Elektrisches Heizgeraet mit OElfuellung Expired DE912607C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE972813C (de) * 1948-02-12 1960-10-13 Huwood Mining Machinery Ltd Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von Kohle od. dgl. mit einem aktivierten Kohlenhobel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE972813C (de) * 1948-02-12 1960-10-13 Huwood Mining Machinery Ltd Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von Kohle od. dgl. mit einem aktivierten Kohlenhobel

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