DE912653C - Vorrichtung zum Bespruehen von Schuettgut mit durch Pressgas zerstaeubter Fluessigkeit - Google Patents
Vorrichtung zum Bespruehen von Schuettgut mit durch Pressgas zerstaeubter FluessigkeitInfo
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- DE912653C DE912653C DEM10556A DEM0010556A DE912653C DE 912653 C DE912653 C DE 912653C DE M10556 A DEM10556 A DE M10556A DE M0010556 A DEM0010556 A DE M0010556A DE 912653 C DE912653 C DE 912653C
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- A21—BAKING; EDIBLE DOUGHS
- A21D—TREATMENT OF FLOUR OR DOUGH FOR BAKING, e.g. BY ADDITION OF MATERIALS; BAKING; BAKERY PRODUCTS
- A21D15/00—Improving finished, partly finished or par-baked bakery products
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B12/00—Arrangements for controlling delivery; Arrangements for controlling the spray area
- B05B12/08—Arrangements for controlling delivery; Arrangements for controlling the spray area responsive to condition of liquid or other fluent material to be discharged, of ambient medium or of target ; responsive to condition of spray devices or of supply means, e.g. pipes, pumps or their drive means
- B05B12/081—Arrangements for controlling delivery; Arrangements for controlling the spray area responsive to condition of liquid or other fluent material to be discharged, of ambient medium or of target ; responsive to condition of spray devices or of supply means, e.g. pipes, pumps or their drive means responsive to the weight of a reservoir or container for liquid or other fluent material; responsive to level or volume of liquid or other fluent material in a reservoir or container
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Description
- Vorrichtung zum Besprühen von Schüttgut mit durch Preßgas zerstäubter Flüssigkeit Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Besprühen von Schüttgut mit durch Preßgas zerstäubter Flüssigkeit. Solche Vorrichtungen haben den Zweck, den Feuchtigkeitsgehalt des Schüttgutes auf für die Weiterbehandlung geeignete Größe zu bringen.
- Sprühvorrichtungen, bei denen Flüssigkeit durch Preßluft zerstäubt und dann aus Düsen ausgeblasen wird, sind bekannt. Man bedient sich dabei zur Zerstäubung der bekannten Zerstäuber. Die Nachteile der bekannten Anlagen bestehen in der Schwierigkeit, die Vorrichtung so zu handhaben, daß die Besprühung in dem Augenblick eintritt, wo das Schüttgut anfällt. Tritt die Besprühung später auf, so ist das vorher angefallene Schüttgut nicht genügend feucht, fällt dagegen das Schüttgut später an, so schlägt sich die Feuchtigkeit an den Wänden der Sprühvorrichtung nieder und bildet mit dem dann ankommenden Schüttgut eine Schmierschicht, die den Apparat verunreinigt und verstopft.
- Zur Abstellung dieser Nachteile werden erfindungsgemäß Vorrichtungen angebracht, die einmal die Preßluftzufuhr nur in Abhängigkeit des Vorhandenseins von Schüttgut steuern und die andererseits die Wasserzufuhr zum Zerstäuber derartig verzögern, daß der Trägheit des jeweiligen Systems Rechnung getragen werden kann.
- Für den erstgenannten Zweck eignet sich ein Staugefäß, das in der Schüttgutleitung angeordnet wird und die Wirkung hat, das anfallende Schüttgut zu stauen und dann mit der so entstehenden Gewichtsbelastung eine Arbeit. auszuführen, die dazu benutzt wird, den Preß.lufthahn zu öffnen. Die Schließung erfolgt dann durch eine Rückzugskraft, nachdem das Staugefäß nach Versiegen des Schü ttgutstromes ausgelaufen ist. Die Betätigung des Preßluftventils kann unmittelbar mechanisch oder mittelbar durch Verwendung irgendeiner der bekannten Servoeinrichtungen erfolgen. Ist nun die Preßluft eingeschaltet, so steht die zerstäubte Flüssigkeit gleich danach an der Düse zur Verfügung, da die Preßluftgeschwindigkeit hoch ist. Das Schüttgut braucht dagegen meist längere Zeit, bis es im Befeuchterapparat hindurchrieselt, wodurch die, geschilderten Nachteile entstehen. Um dem abzuhelfen, wird in die Ansaugleitung zwischen Zerstäuber und Flüssigkeitsgefäß ein Rohr mit großem Volumen im Verhältnis zum Ansaugrohr eingeschaltet. Die Flüssigkeit muß unter dem Saugdruck nun zunächst dieses Zwischenrohr ausfüllen, ehe sie im Zerstäuber zur Verfügung steht. Die Größe des Rohres kann jederzeit so bemessen werden, daß der Trägheit der jeweiligen Apparatur Rechnung getragen wird.
- Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist an Hand eines Ausführungsbeiispiels in der Abbildung schematisch dargestellt und im folgenden näher beschrieben.
- An der Spindel des Preßluftventils z mit Luftzufuhrleitung 2 und der Verbindungsleitung 3 zum Zerstäuber .4 ist ein Hebel 5 angebracht, an dem das eimerförmige Staugefäß 6 aufgehängt ist. Dieses hat einen gegebenenfalls auswechselbaren Boden 61, .der eine oder mehrere Öffnungen 62 besitzt. Über dem Schüttgefäß, welches an der Feder 7 aufgehängt ist, befindet sich der Zufuhrschacht g für ;das Schüttgut. Unter dem Zerstäuber 4 ist der Wasserbehälter 9 angebracht, dessen Wasserstand r o automatisch auf gleicher Höhe gehalten wird, z. B. mittels. des durch den Schwimmer i i betätigten Ventils 12. Das Wasser wird angesaugt durch die Steigleitung 13, die in der Höhe des Wasserstandes in das Verzögerungsrohr 14 übergeht. Die Höhe dieses Rohres ist abhängig von der Trägheit der jeweiligen Anlage. Die Ausblasung der zerstäubten Flüssigkeit kann unmittelbar hinter dem Zerstäuber .4 in der Düse 15 erfolgen, es kann aber auch ebensogut eine Fernleitung 16 vorgesehen sein.
- Die Wirkung der Anlage ist so, daß aus der Ruhestellung heraus, bei der das Staugefäß 6 leer ist, dieses zunächst bei Anfall durch den Schacht zutretenden Schüttgutes gefüllt wird, da mehr anfällt, als durch die Öffnung 62 im Boden des Staugefäßes abfließen kann. Ist das Staugefäß 6 gefüllt, so sinkt es entgegen der Kraft der Feder 7 nach unten und öffnet das Preßluftventi'l i durch Schwenkung des Hebels 5. Es wird. neun Preßl.uft dem Zerstäuber 4 zugeführt, der in den Leitungen 13, 14 einen Unterdruck erzeugt, wodurch Flüssigkeit aus dem Behälter 9 angesaugt wird. Bis das Schüttgut die Benetzungskammer erreicht hat, die über eine Verteilvorrichturng, z. B. ein Sieb, gegangen ist, verstreicht einige Zeit, in der die Flüssigkeit im Verzögerungsgefäß 14 langsam ansteigt, um dann in demselben Augenblick mit dem Schüttgut die Benetzungskammer zu erreichen. Hört das Schüttgut auf zu fließen, so wird die Preßluft nach Leerlaufen des Staubehälters 6 abgestellt, da die Feder 7 das leere Gefäß und damit den Ventilhebel nach oben zieht.
- An Stelle der mechanischen Betätigung, wie sie in der Zeichnung dargestellt ist, kann auch eine Betätigung über Servomittel in der bekannten Weise, z. B. elektrisch, erfolgen.
- Die Rückstellkraft 7 kann von einem der bekannten Kraftspeichermittel, z. B. auch einem Gewicht, aufgebracht werden.
- Um die zugegebene Wassermenge bemessen zu können, ist ein Mengenmesser in das Ansaugrohr einzuschalten. Zweckmäßigerweise ist ein Durchfiußmesser anzuwenden, der zugleich als Ansaugrohr dienen kann.
- Wenn eis erforderlich ist, den Rücklauf des im Rohrsystem zwischen Ansaugöffnung und Zerstäuber befindlichen Wassers schneller vor sich gehen zu lassen, als es die kleine Ansaugöffnung zuläßt, muß eine über ein Rückschlagventil zwischen Durchflußmesser und dem Rohr 14 großen Inhalts angeschlossene Umgehungsleitung angeordnet werden.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Besprühen von Schüttgut mit durch Preßgas zerstäubter Flüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß ein durch eine der Schwerkraft entgegenwirkende Speicherkraft (7) beaufschlagtes Staugefäß (6) für das Schüttgut derartig direkt oder mittelbar mit dem Preßluftventil (i) verbunden ist, daß sein unter der Schüttgutbelastung zurückgelegter Weg zur Betätigung des Preßluftventils benutzt wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Ansaugrohr (13) und Zerstäuber (4) eine Durchflußkammer (14) eingeschaltet ist, die im Verhältnis zum Ansaugrohr (13) großen Rauminhalt besitzt, also z. B. ein schräg liegendes, gewendeltes oder im Querschnitt größeres Rohr.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Ansaugrohr (13) ein Durchfluß.mengenmesser angeordnet oder dieses selbst als Durchflußmesser ausgebildet ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der mit einem oder mehreren Durchtrittsöffnungen (6:2) versehene Boden (61) des Staugefäßes (6) auswechselbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM10556A DE912653C (de) | 1951-08-07 | 1951-08-07 | Vorrichtung zum Bespruehen von Schuettgut mit durch Pressgas zerstaeubter Fluessigkeit |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM10556A DE912653C (de) | 1951-08-07 | 1951-08-07 | Vorrichtung zum Bespruehen von Schuettgut mit durch Pressgas zerstaeubter Fluessigkeit |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE912653C true DE912653C (de) | 1954-05-31 |
Family
ID=7295197
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM10556A Expired DE912653C (de) | 1951-08-07 | 1951-08-07 | Vorrichtung zum Bespruehen von Schuettgut mit durch Pressgas zerstaeubter Fluessigkeit |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE912653C (de) |
-
1951
- 1951-08-07 DE DEM10556A patent/DE912653C/de not_active Expired
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