DE91265C - - Google Patents
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- DE91265C DE91265C DENDAT91265D DE91265DA DE91265C DE 91265 C DE91265 C DE 91265C DE NDAT91265 D DENDAT91265 D DE NDAT91265D DE 91265D A DE91265D A DE 91265DA DE 91265 C DE91265 C DE 91265C
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—ELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J1/00—Circuit arrangements for DC mains or DC distribution networks
- H02J1/08—Three-wire DC power distribution systems; Systems having more than three wires
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Motor And Converter Starters (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Elektrische Betriebsanordnung.
Zweck der vorliegenden Anordnung ist, bei einer elektrischen Kraftvertheilung, deren Mo-'
toren in weiten Grenzen eine stetige ununterbrochene, nicht sprungweise Aenderung der
Umlaufszahl zulassen sollen, die Stromzuführung so einzurichten, dafs die Motoren für ein gegebenes
maximales Drehmoment möglichst klein ausfallen und in möglichst günstigen Betriebsverhältnissen stehen. '
Die Drehungsgeschwindigkeit eines Elektromotors läfst sich durch Veränderung der seine
Magnete erregenden Stromstärke in gewissen Grenzen verändern. Eine gröfsere Variation
der Tourenzahl läfst sich jedoch dadurch nicht erreichen, da eine Schwächung des "Magnetfeldes
des Motors das Drehmoment ,.desselben vermindert, und wenn dasselbe constant erhalten
bleiben soll, ein Anwachsen der Ankerstromstärke verursacht, so dafs der Motor infolge
der gröfseren Ankerstromstärke bei gleichzeitiger.Schwächung des Magnetfeldes bald mit
ungünstigen Betriebsverhältnissen arbeitet.
Geringe Aenderungen in der Geschwindigkeit lassen sich jedoch bei besonders zu diesem
Zwecke gebauten Motoren, ohne eine Verstellung der Bürsten zu erfordern, leicht erzielen,
und zwar kann durch passende Einrichtung des Regelungsschalters der Magnete die Umlaufszahl um beliebig kleine Beträge
geändert werden.
Es seien α das Verhältnis der gröfsten und
kleinsten Umlaufszahlen, die durch Veränderung der Stärke des Magnetfeldes eines Motors bei
günstigen Betriebsverhältnissen desselben erreicht werden können, A eine vom Motor
abhängige Constante, E die Spannung an den Bürsten des Motors, η die Tourenzahl, so ist
A E
M0 = die kleinste und M1 = A E die gröfste
M0 = die kleinste und M1 = A E die gröfste
Tourenzahl, welche bei Innehaltung der Spannung E' erreicht werden kann.
Durch passende Wahl der Regelungsvorrichtung kann nun jede zwischen
liegende Tourenzahl erhalten werden.
Tourenzahl M1 läfst sich ebenfalls durch Anwendung der Spannung E erzielen.
liegende Tourenzahl erhalten werden.
Tourenzahl M1 läfst sich ebenfalls durch Anwendung der Spannung E erzielen.
und M1 Die
ist
wobei wieder zwischen
zahl beliebig geändert werden kann.
AE, weiter M2 = AE ■ a,
und M2 die Touren-
Ferner
AE- ■■ AE ■ 0. und M3 = A E ■ α2 etc.
Es lassen sich somit unter Anwendung der Spannungen
E, ciE, a?E anE
alle Tourenzahlen zwischen M0 und Mn + 1 erreichen.
Bildet man Differenzen in den nach einander angewandten Spannungen, so können dieselben durch Hintereinanderschaltung der betreffenden
Differenzspannungen erhalten werden.
Es sei e = α E ■— E,
so ist E = E
so ist E = E
aE = E+e
α*Ε—-Ε-\- e + ae
anE =■ E + e + ae + o?e + a^e.
Hieraus ergiebt sich folgende Construction des Stromerzeugers.
Der Anker des Stromerzeugers wird mit mehreren hinter einander zu schaltenden Wickelungen
, deren Windungszahlen im Verhältnifs der Glieder der obigen geometrischen Reihe
stehen, derart bewickelt, dafs zwischen je zwei dieser Stromkreise eine Stromentnahme stattfinden
kann.
Durch diese Vertheilung der Spannung des den Motoren zugeführten Stromes wird erreicht,
dafs für ein gegebenes, vom Motor zu leistendes Drehmoment die Regelung der Drehgeschwindigkeit
zwischen zwei von auf einander folgenden Spannungen bedingten Tourenzahlen für sämmtliche Spannungsintervalle die gleiche
Gesammtveränderung der Stärke des Feldes und der Ankerstromstärke erfordert, wodurch
die Abmessungen des Motors auf das kleinste Mafs beschränkt werden.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist der Grundgedanke dieser Anordnung zur Darstellung
gebracht:
B (Fig. i) ist ein Stromerzeuger, der die je nach der Gröfse der Anlage höher oder niedriger
zu haltende Spannung E erzeugt.
Die mit e, o.e, a2e und aße bezeichneten
Schlingen stellen die Ankerwickelungen des Stromerzeugers dar. Die Schaltungen I-V
geben die jeweilige Verbindung des Motors zur Veränderung der Umlaufszahl zwischen
den Grenzen n0 bis M5- RW bezeichnet die
Regelungsvorrichtung für die Magnetstromstärke.
Zur Erreichung des v.orbezeichneten Zweckes wird eine Schaltvorrichtung zur Anwendung
gebracht, die in den Fig. 2, 3, 4, 5% 5b, 6, 6a,
7a und 7b der Zeichnungen dargestellt ist. Die
Schaltvorrichtung soll zwangläufig mit der Aenderung der Spannung auch die Stärke des
magnetischen Feldes ändern, so dafs während der Umschaltung eine Aenderung der Geschwindigkeit
nicht erfolgt, weil der Einflufs der Spannungsänderung durch den gleichzeitig hervorgerufenen und entgegengesetzten Einflufs
der Veränderung der Feldstärke aufgehoben wird. Der Schalter soll ferner gestatten, die
Stärke des Feldes allmälig und unabhängig für sich zu ändern, und zwar für sämmtliche zur
Verwendung kommende Spannungen. Die Grenzen dieser Aenderungen sind dem Quotienten
der verwendeten geometrischen Spannungsreihe direct proportional, sie sind somit für sämmtliche
Spannungen die gleichen.
Aufserdem soll der Schalter auch noch als Anlafswiderstand dienen, so dafs für die Bedienung
des Motors einzig und allein dieser Schalter zur Verwendung kommt.
Die Fig. 2, 3 und 4 stellen die Construction,
Fig. 5a und 5b die Schaltung und
Fig. 6, 6a, 7a und 7b Einzelheiten des Schalters
dar.
Das Gestell 1 trägt eine feste Welle 2 mit einer Hülse / am oberen Ende, deren Vierkant
C zur Aufnahme eines Handrades R dient. An der Hülse / ist ein Arm G befestigt, der
einerseits über die Contactplatte 3 und andererseits über Contactstücke α gleitet. Ferner
trägt die Hülse / ein Stirnrad 5, welches in ein Rad 6 eingreift, das mit dem Rade 8 an
der Welle 7 befestigt ist. Die Drehung des Rades 8 wird auf das Stirnrad 9 übertragen,
welches auf der Hülse 10 sitzt. Das untere Ende dieser auf der Welle 2 leicht drehbaren
Hülse ist mit der Platte P starr, verbunden, so dafs die letztere bei Drehung des Handrades -R
entsprechend langsam bewegt wird.
Aus der Fig. 2 ersieht man ferner, in welcher Weise die Contactschienen S1 und S2 an
einem isolirenden Block 14 angebracht sind, der seinerseits von der Platte K getragen wird.
Die Schaltvorrichtung besteht im Wesentlichen aus zwei Contactkreisen, deren Schalthebel
mittelst Zahnradübersetzung in Verbindung stehen.
Der obere Contactkreis (Fig. 3 und 5a) dient
zur Veränderung der Stärke des magnetischen Feldes des Motors und ist mit dem zugehörigen
Widerstände derart verbunden, dafs die Veränderung des Erregungsstromes entweder
plötzlich bei Aenderung der Motorspannung, oder auch allmälig bei gleichbleibender Spannung
stattfinden kann. Dies wird, wie Fig. 5a zeigt, durch die kreisförmige Anordnung der
Contacte in einfachster Weise erreicht.
Ueberfährt der Schalthebel G die beiden Endcontacte ax a.2 auf dem Wege U1 a1 a.2 oder
a.2 a1 U1 , so findet eine plötzliche Aenderung
der Feldstärke in dem einen oder anderen Sinne statt. Wird dagegen der Schalthebel
auf dem Wege Ci1 bx b,2 a2 oder a.2 b2 b^ αλ gedreht,
so findet die Aenderung allmälig statt, wobei der Erregerstrom auf den Contacten ay a.2
seine beiden Grenzwerthe erreicht.
Der untere Contactkreis (Fig. 4 und 5b), welcher hauptsächlich zur Veränderung der im
Verhältnifs der Glieder einer geometrischen Reihe stehenden Spannungen dient, besteht,
der Reihe nach aufgezählt, aus einem Kurzschlufssegment c, aus den Contacten des Anlafswiderstandes
d d, welche durch den Anlafswiderstand A W mit dem ersten Spannungssegment E verbunden sind, ferner aus den
übrigen vier Spannungssegmenten a.E, Ct2U,
a?E, a*E.
Die diesen vier Spannungssegmenten vorangehenden Contacte efg und h dienen dazu,
im Falle einer starken Ueberlastung des Motors die etwa auftretende Funkenbildung beim
Umschalten zu verringern. Diese Contacte werden von dem Schalthebel nur beim Umschalten
überstrichen, und zwar ist die Einrichtung in der Weise getroffen, dafs ein Stehen-
bleiben des Hebels auf den Gontacten in keinem Falle vorkommen kann. Dies wird,
wie aus den Fig. 6, j& und η° ersichtlich, auf
folgende Weise erreicht:
Die Fig. 6 veranschaulicht einen Schnitt des Schalters in der Gegend des Hebels H. Fig. η&
stellt den Contacthebel H und die Platte P dar in dem Augenblick, wo der Hebel H
durch den Anschlag F festgehalten wird, während sich die Platte P weiterdreht; Fig. yb
veranschaulicht den Zeitpunkt, in welchem die mit der sich im Sinne des Uhrzeigers drehenden
Platte P fest verbundene Curve F die Auslösung des Hebels H bewirkt.
Auf der Metallscheibe A (Fig. 2, 6 und ja)
sind die verstellbaren Anschläge F, ν vorgesehen, welche den Hebel an dem Ende der
Spannungssegmente festhalten, indem sie der Klinke B den freien Durchgang verwehren.
Durch Weiterdrehung des Handrades R, welches^,
wie schon erwähnt, auf dem Vierkant C sitzt, wird die Feder D (Fig. 4) gespannt. Die Auslösungscurve
F (Fig.. 4, 7a und jb) ist nun
derartig geformt, dafs in dem Augenblick, wo der Magnetschalthebel G (Fig. 2) die drei
Contacte αλ al a% (Fig. 5a) in dem einen oder
anderen Sinne überstrichen hat, eine Ausschaltung des Schalthebels erfolgt, der nun durch
die Feder auf das nächste Spannungssegment hinübergeworfen wird.
Die Hebel G und H bestehen beide aus einem nach unten gebogenen Arme, dem
eigentlichen Schaltarme, und einem nach oben gebogenen Theile, welcher nur dazu dient,
den von den Contacten an den unteren Arm abgegebenen Strom in die festen Ringplatten K
zu leiten.
Der Strom wird somit durch die Schalthebel nur von den Contacten nach den darüber
liegenden Ringen K geleitet, von wo er für G zu den Magneten des Motors, für H
nach dessen Armatur weitergeführt wird. Die Isolirung der auf dem Schalthebel sitzenden
stromleitenden Theile wird durch diese Anordnung vereinfacht.
Der Hebel O (Fig. 5b und 6a) besteht aus zwei
Schleiffedern, welche durch eine isolirende Zwischenlage mit der Platte P verbunden sind.
Die letztere erhält ihre Bewegung, wie bereits beschrieben, mittelst Zahnradübersetzung vom
Handrade R. Hebel O, welcher mit der Platte P fest verbunden ist, macht somit sämmtliche
Bewegungen des Handrades mit. Sobald die Schleiffedern von O die Schienen S1 und
S2 verlassen haben (Fig. 5b), tritt O aufser
Wirkung und ist infolge dessen von diesem Augenblick an seine Bewegung vollkommen
gleichgültig.
Die Stellung der Schienen S1 und S2 (Fig. 5b)
ist derart gewählt, dafs sie von Hebel O nur während des Anlassens des Motors überstrichen
werden; die Schleiffedern von O verbinden dann die Schienen S1 und S2 unter einander
und sorgen dafür, dafs die Feldmagnete kurz geschlossen und auf Maximalstärke gehalten
werden.
Der Hebel H ist lose über die Hülse 10 geschoben und besteht aus einem Kopftheil,
welcher die Contactfedern und die Klinke B mit Klinkengehäuse und Feder trägt, und aus
einem Schwanztheile, an welchem eine Gleitrolle 16 angebracht ist. Der Hebel erhält
seine Bewegung von der Platte P aus vermittelst der Federhebel D D, welche, gegen
den Anschlag Q. geprefst, die Gleitrolle des Hebels zwischen sich einschliefsen und somit
als Mitnehmer für den Hebel dienen:
Wird nun an irgend einer Stelle durch einen der Anschläge VV1 F2 Vs oder VV1V1V3
die Klinke B und somit der Hebel H festgehalten und dreht sich die Scheibe P weiter,
so wird durch die Gleitrolle 16 einer der Federhebel D gespannt, und sobald die Rolle
weit genug gedreht worden ist, so dafs die Curve F durch Zurückstofsen der Klinke B
die Auslösung bewirkt, fährt der Hebel H in seine durch die beiden Federhebel D und
ihren Anschlag Q. bedingte Mittellage zurück.
Die Fig. ηΆ stellt das Anhalten des Hebels H
durch den Anschlag F dar und Fig. yb die
Auslösung desselben. Die Platte P hat sich inzwischen um einen Winkel γ gedreht und
wird nach Auslösung der Hebel durch die gespannte Feder über die Mittel- oder Ruhelage
des Hebels hinweggeworfen.
Würde man nun, nachdem die Umschaltung stattgefunden hat, das Handrad sofort rückwärts
drehen, so würde der Hebel durch den unteren Anschlag ν festgehalten, die andere
Feder spannen und nach erfolgter Auslösung durch die Curve F wieder in seine frühere
Stellung zurückgeworfen werden.
Der Hebel H kann somit in keinem Falle innerhalb des Winkels γ stehen bleiben. Die
Anschläge V F1 F2 F3 über der Platte A dienen
für die Bewegungen im Sinne des Uhrzeigers, die Anschläge ν ν1 ν2 ν3 unter der Platte A
für die Bewegungen im entgegengesetzten Sinne.
Die Anschläge F v, sowie die Klinken B
sind aus diesem Grunde auf der einen Seite gerade, auf der anderen abgeschrägt geformt,
damit in dem einen Falle ein Anhalten, in dem anderen ein Vorübergleiten stattfinde.
Um die Wirkungsweise des Schalters verständlicher zu machen, werde die Bewegung
desselben, während der Motor vom Stillstand bis auf seine gröfste Geschwindigkeit gebracht
wird, eingehend verfolgt. Es wird dabei der Hebel H (Fig. 5b) aus seiner Anfangsstellung Ha
in seine Endstellung He gelangen.
Betrachtet man zunächst die Anfangsstellung Ha des unteren Schalthebels H (Fig. 5b),
so ist aus den Verbindungen zu ersehen, dafs der Anker des Motors durch den Widerstand W
kurz geschlossen wird. Diese Kurzschlufsstellung dient dazu, den abgestellten Motor
rasch anzuhalten. Dabei werden durch den - Hebel O, der sich in der Anfangsstellung Oa
befindet, die beiden Schienen S1 und S2 ebenfalls
kurz geschlossen, so dafs das Feld des Motors seine gröfste Stärke besitzt.
Wird nun das Handrad im Sinne eines Uhrzeigers gedreht, so wird der Hebel H
durch die Zahnradübersetzung ebenfalls in demselben Sinne bewegt und verläfst das Kurzschlufssegment
c. Er fährt nun auf die Contacte d des Anlafswiderstandes A W.. Bis zu
dem Zeitpunkte, wo der Hebel H das erste Spannungssegment E berührt, bleibt der obere
Magnetschaltapparat kurz geschlossen und somit wirkungslos. Während dieser Zeit, bis zu dem
Augenblick, wo der Hebel H das erste Spannungssegment E berührt, befindet sich ■ der
Schalthebel G auf dem Contacte as und tritt
der obere Schaltapparat in Wirkung, da zu gleicher Zeit der Hebel O die Schienen S1
und S.2 verläfst, also den Kurzschlufs der Feldmagnete
unterbricht.
Der Motor ist nun angelassen und läuft mit der Tourenzahl M0. Wird das Handrad weiter
gedreht, so durchläuft der Hebel G die Widerstandscontacte auf dem Wege ax b1 b.2 a.2, wobei
die Tourenzahl des Motors infolge der Schwächung des Feldes von M0 bis αM0 gesteigertwird.
Wenn der Hebel G die Stellung £2 angenommen hat, ist der Hebel H an dem
Ende des Spannungssegmentes E angekommen und wird durch den Anschlag auf der Platte A
(Fig. 2) in dieser Stellung festgehalten, während der obere Schalthebel G sich von b0 nach a.2
weiterbewegt, wobei die Feder D gespannt wird. Der Hebel G kann auf dem Wege
CL1 a1 a.2 nicht stehen bleiben, sondern kann nur
auf die äufsere Stellung U1 und a.2 eingestellt
werden.
In dem Augenblicke, wo nun der Hebel G aus d.er Stellung a.2 in die Stellung CL1 übertritt,
wird die Feder D ausgelöst und der Hebel H auf das nächste Spannungssegment aE
umgeschaltet. Hierbei ist die Tourenzahl des Motors nach wie vor CtM0 geblieben und kann
durch Drehung des' Hebels G von Ci1 über
b1 b.2 nach a.2 bis auf α2 n0 gesteigert werden.
Während der Hebel G von a2 nach U1 gelangt,
findet wieder die Umschaltung des Hebels H statt und so fort, bis der Hebel endlich in
seine Endstellung He gelangt, wobei der Motor mit der Geschwindigkeit 0.5M0 läuft.
Durch Rückwärtsdrehung des Handrades werden sämmtliche Umschaltungen in umgekehrter
Reihenfolge vorgenommen und der Schalthebel G wird durch einen Mitnehmer bewegt, der einen bestimmten todten Gang
desselben gestattet, -wodurch es erreicht wird, dafs die Vor- und Rückwärtsschaltung stets
mit der Stellung des Hebels G auf den Contacten Ci1 a1 a.2 übereinstimmt.
Durch richtige Abgleichung der Widerstände und richtige Einstellung der Anschläge kann
ein vollständig funkenloses Arbeiten des Schalters erzielt werden. Zu diesem Zwecke ist es jedoch
erforderlich, dafs die Feldmagnete des Motors aus Eisen in Lamellenform hergestellt werden,
damit die Feldstärken den raschen Veränderungen folgen können und damit der Motor
bei Vollbelastung eine genügende Schwungkraft beibehält, um während der kurzen Zeit,
welche die Veränderuneen und die Umschaltung in Anspruch nehmen, seine Tourenzahl beizubehalten.
Es handelt sich bei vorliegender Erfindung demnach um die Verbindung eines dem Gesetze
der geometrischen Reihen unterworfenen Spannungssystems mit zwangläufig den Spannungen
entsprechenden Aenderungen der Feldstärke, so dafs man einen Elektromotor mit beliebigen und allmälig veränderlichen Umlaufszahlen betreiben kann, wobei die Einrichtung
so getroffen ist, dafs während der Spannungsänderung eine Aenderung der Magnetfeldstärke
in der Weise eintritt, dafs zu dieser Zeit eine Aenderung der Umlaufszahl des Motors nicht
erfolgt.
Infolge dieser Anordnung wird man daher in den Stand gesetzt, ein sprang- oder ruckweises Aendern der Tourenzahl des Motors
auszuschliefsen und vollkommen allmälig auf eine höhere oder niedrigere Tourenzahl bei
den günstigsten Betriebsverhältnissen überzugehen.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Eine Betriebsanordnung für elektrische Kraftanlagen, gekennzeichnet durch eine successive Einschaltung der Motoren in Stromkreise, deren Spannungsstärken sich zu einander (annähernd) wie die Glieder einer geometrischen Reihe verhalten, wobei während der Umschaltung auch eine gleichzeitige und zwangläufige Aenderung der Feldintensität in der Weise eintritt, dafs zu dieser Zeit eine Aenderung der Tourenzahl nicht erfolgt, zum Zwecke, nicht eine sprungweise, sondern vollkommen allmälige Veränderung der ' Motorumlaufszahlen zu erreichen, und zu ermöglichen, dafs die als Zwischenregulirung dienende Veränderung des magnetischen Feldes der Motoren für sämmtliche Spannungsdifferenzen (annähernd) die gleiche bleibt.
- 2. Eine Ausführungsform des unter 1. gekennzeichneten Apparates, bei welcher der die Spannungsänderung bewirkende Schalt-hebel (H) lose angeordnet ist und durch federnde Arme (D) einer mit entsprechender Uebersetzung gedrehten Platte (P) so lange mitgenommen, bis der mit ihm verbundene federnde Riegel (B) von einem der Anschläge (V V1 F2 Vs) bezw. (v vl v2 v%) aufgehalten wird, worauf der eine Federhebel (D) seine Feder spannt, während eine Führungscurve (F) der Platte (P) den Riegel (B) von dem Anschlag zurückdrückt, demzufolge der Schalthebel (H), während der entsprechend schnell bewegte, zur Intensitätsänderung der Feldmagnete vorgesehene Schalthebel (G) den Maximalwiderstand einschaltet, zum nächsten Sparinungssegment geworfen wird.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE91265C true DE91265C (de) |
Family
ID=362903
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT91265D Active DE91265C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE91265C (de) |
-
0
- DE DENDAT91265D patent/DE91265C/de active Active
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