DE913095C - Sisalfaser-Gewinnungsmaschine - Google Patents

Sisalfaser-Gewinnungsmaschine

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Publication number
DE913095C
DE913095C DEM15296A DEM0015296A DE913095C DE 913095 C DE913095 C DE 913095C DE M15296 A DEM15296 A DE M15296A DE M0015296 A DEM0015296 A DE M0015296A DE 913095 C DE913095 C DE 913095C
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DE
Germany
Prior art keywords
ring
raspador
leaves
sisal fiber
extraction machine
Prior art date
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Expired
Application number
DEM15296A
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English (en)
Inventor
Fritz Mertz
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Individual
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • D—TEXTILES; PAPER
    • D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01B—MECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
    • D01B1/00—Mechanical separation of fibres from plant material, e.g. seeds, leaves, stalks
    • D01B1/10—Separating vegetable fibres from stalks or leaves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Processing Of Meat And Fish (AREA)

Description

  • Sisalfaser-Gewinnungsmaschine Die Erfindung betrifft eine Sisalfaser-Gewinnungsmaschine mit zwei hintereinanderliegenden, im gleichen Drehsinn umlaufenden Raspadoren mit parallel zueinander stehenden Drehachsen, einem den einen Raspador umkreisenden, horizontal liegenden Förderring für die Agavenblätter und auf den Förderring einwirkenden Festhaltevorrichtungen für die Blätter.
  • Bei einer bekannten Sisalfaser-Gewinnungsmaschine dieser Art bewegt sich der Förderring schrittweise und macht zwischen je zwei umlaufenden Bewegungen zusammen mit einem Wagen, an dem die Festhaltevorrichtungen für die zu entfleischenden Blätter angebracht sind, eine oder mehrere hin und her gehende Bewegungen. Bei einer Umdrehung des Förderringes finden deshalb Bewegungswechsel zwischen umlaufender und geradliniger Bewegung statt. Entsprechend der Anzahl der bei einer Umdrehung des Förderringes stattfindenden Bewegungswechsel muß die gleiche Anzahl von Festhaltevorrichtungen bei dieser Entfleischungsanlage vorgesehen sein. Es ist ohne weiteres verständlich, daß diese Bewegungswechsel beim Umlaufen des Förderringes nachteilig sind, denn es müssen verwickelte Antrieb-, Steuerung-und Getriebevorrichtungen vorhanden sein, damit der Förderring und die Festhaltevorrichtungen bei dieser Maschine umlaufen können. Die bekannte Maschine wird deshalb verwickelt in ihrem Aufbau und hat den weiteren Nachteil, daß sie, weil sie absatzweise und außerdem auch noch hin und her gehend arbeitet, keine hohen Leistungen ergibt.
  • Die Erfindung bezweckt,-die.beschriebeneriMängel der bekannten Sisalfaser-Gewinnungsmaschine zu beseitigen und eine Vorrichtung zu schaffen, die einfach in ihrem Aufbau, einfach in ihrer Wirkungsweise und leicht und bequem zu bedienen ist.
  • Die Erfindung bezweckt ferner, eine Vorrichtung zu schaffen, die eine erheblich höhere Leistung ergibt als die bekannte Sisalfaser-Gewinnungsmaschine und die außerdem weniger Raum für ihre Aufstellung und ihre Bedienung erfordert.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Sisalfaser-Gewinnungsmaschine vorgeschlagen mit zwei hintereinanderliegenden, im gleichen Drehsinn umlaufenden Raspadoren mit parallel zueinander stehenden Drehachsen, einem den einen Raspador umkreisenden, horizontal liegen@denFörderring für dieAgavenblätter und auf den Förderring einwirkenden Festhaltevorrichtungen für die Blätter, welche sich der Erfindung gemäß dadurch kennzeichnet, daß über dem kontinuierlich umlaufenden, mit durch Ringnuten profilierter Oberfläche versehenen Förderring je ein Andrückschuh für die zu entfleischenden Agavenblätter vorgesehen ist, der über die Breite der Raspadortrommeln reicht, in der Höhe nachgiebig gelagert ist, sonst aber feststeht, und deren eine gleiche Profilierung wie der Förderring aufweisende Andrückflächen als kufenartige Leisten mit aufgebogenen Enden ausgebildet sind, und daß vor der zweiten Raspadortrommel eine Verzugsvorrichtung bekannter Art angeordnet ist.
  • Gegenüber der vorher beschriebenen bekannten Entfleischungsmaschine hat die vorgeschlagene Entfleischungsvorrichtung den erheblichen Vorteil, daß der Ring nur eine einzige kreisende Bewegung kontinuierlich horizontal ausführt und die Andrückvorrichtungen für die zu entfleischenden Blätter gegenüber dem kreisenden Ring feststehen. Es fallen also bei der vorgeschlagenen Maschine hin und her gehende Bewegungen des Förderringes und der Andrückvorrichtungen fort, wodurch sich der Antrieb und die Steuerung der Maschine wesentlich vereinfachen und ihre Baulänge sich verkürzt. Weil die Andrückvorrichtungen gegenüber dem horizontal umlaufenden Ring feststehen, vereinfacht sich auch die Bedienung der vorgeschlagenen Maschine beträchtlich; denn der Bedienungsmann braucht nur die zu entfleischenden Blätter unter die Kufe der ersten Andrückvorrichtung zu legen, ohne auf hin und her gehende Bewegungen der Andrückvorrichtungen bei der bekannten Sisalfaser-Gewinnungsmaschine Rücksicht zu nehmen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt.
  • Fig. i zeigt eine Sisal-Gewinnungsmaschine in Seitenansicht und schaubildlich; Fig. 2 ist eine Draufsicht auf die in Fig. i dargestellte Maschine.
  • Mit i und 2 sind zwei Raspadoren bekannter Bauart bezeichnet, bei denen die Raspadortrommeln mit winkligen Messern versehen sind. Dabei sind die beiden Raspadortrommeln in bekannter Weise mit parallel zueinander stehenden Drehachsen 3 hintereinander mit einem bestimmten Zwischenraum angeordnet. Die Raspadortrommeln werden von einer nicht weiter dargestellten Transmissionsw elle über Riemenscheiben 4 und 5 angetrieben.
  • Die Vorrichtung, mit welcher die auf einem Vorratstisch 6 liegenden und von Hand in die Maschine eingeführten Agavenblätter 7 durch die Maschine und an den Raspadoren i und 2 vorbeigeführt werden, besteht aus einem Ring 8 und zwei Anpreßschuhen g. Der Ring 8 ist in bekannter Weise horizontal liegend angeordnet. Er hat hierfür eine an seinem Umfang eingearbeitete Ringnut io, in welche drei auf Lagerböcken i i drehbar angeordnete Scheiben 12 eingreifen. Zur Unterstützung dieser horizontalen Lagerung des Ringes 8 ist eine Rolle 13 vorgesehen, die drehbar in einem Lagerbock 14 angeordnet ist. Der Ring stützt sich mit einem Flansch 15 auf die Rolle 13. Der Ring ist mit einem Zahnkranz 16 versehen, in welchen ein Stirnrad 17 eines bei 18 angedeuteten Kegeltriebes bekannter Bauart eingreift.
  • Das Getriebe 17, 18 untersetzt die Umlaufgeschwindigkeit einer auf einer Riemenscheibe i9 arbeitenden, nicht weiter dargestellten Antriebmaschine, z. B. eines Elektromotors, und läßt den Ring 8 in Pfeilrichtung A (Fig. 2) langsam umlaufen. Der Ring umgibt, wie Fig.2 zeigt, den Raspador i, so daß sein innerer Umfang an der Messerseite des Raspadors i und sein äußerer Umfang an der Messerseite des Raspadors 2 vorbeizieht. Die Oberfläche des Ringes ist durch mehrere konzentrische Ringnuten 2o profiliert, so daß im Radialschnitt des Ringes die Oberfläche gezahnt erscheint.
  • Die schon erwähnten beiden Anpreßschuhe g sind, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, im Bereich der Messerseite der beiden Raspadoren angeordnet und ragen mit ihrem vorderen Teil um ein großes Stück über die Raspadorenbreite hinaus. Die Anpreßschuhe bestehen aus kufenartigen Leisten 2i, die denselben Krümmungsradius des Ringes aufweisen. Diese Kufen 21 sind vorn, und hinten hochgebogen (s. 22 in Fig. i).
  • Die Unterfläche der Kufen 2i hat eine der Profilierung des Ringes 8 entsprechende Profilierung 23. Die Anpreßschuhe sind in Trägern 24 nachgiebig gelagert und stehen damit über der Oberfläche des Ringes B. Sie sind mit Druckfedern 25 belastet, welche die Anpreßschuhe abwärts bis gegen einen Anschlag drücken, und vermögen nach oben auszuweichen.
  • Vor dem Anpreßschuh des Raspadors 2 ist eine Verzugvorrichtung bekannter Art angeordnet, welche in bekannter Weise die vom ersten Raspador entfleischten Blätter um die Griffbreite herauszieht. Diese Verzugvorrichtung kann aus zwei im gegenläufigen Drehsinn umlaufenden Walzen 26 bestehen, deren Oberflächen in beliebiger Weise griffig gemacht sind. Wirkungsweise der vorher beschriebenen Sisalfaser-Gewinnungsmaschine Der am Vorratstisch 6 stehende Arbeiter führt die zu entfleischenden Agavenblätter, wie dies in Fig. 2 angedeutet ist, zwischen den Ring und den Anpreßschuh g des Raspadors i ein. Der Ring nimmt das eingelegte Blatt mit, und der Anpreßschuh preßt das Blatt in die Nuten des Ringes ein und hält das Blatt fest. Im Bereich der Messerseite des Raspadors i wird die dünnere Hälfte des Blattes entfleischt und gelangt schließlich auf den offenen Ringteil hinter dem ersten Anpreßschuh. Da das Fleisch fest in die Nut des Ringes eingepreßt ist, wird das Blatt mit den freigelegten abwärts hängenden Fasern weitergeführt, gelangt in die Verzugvorrichtung 26, welche die Fasern ergreift und das Blatt um die Griffbreite, d. h. die Ring- und Schuhbreite, nach vorn herauszieht, so daß nunmehr die an der Messerseite des Raspadors 2 vorbeigeführte andere Hälfte des Blattes entfleischt wird. Beim Austritt aus dem hinteren Teil des zweiten Anpreßschuhs ist das Blatt völlig entfleischt, und die gewonnenen Fasern werden von dem zweiten neben dem Raspador 2 stehenden Arbeiter abgenommen. Die Maschine kann auch so gebaut sein, daß zuerst die dicke Blatthälfte und dann die dünnere entfleischt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH- Sisalfaser-Gewinnungsmaschine mit zwei hintereinanderliegenden, im gleichen Drehsinn umlaufenden Raspadoren mit parallel zueinander stehenden Drehachsen, einem den einen Raspador umkreisenden, horizontal liegenden Förderring für die Agavenblätter und auf den Förderring einwirkenden Festhaltevorrichtungen für die Blätter, dadurch gekennzeichnet, daß über dem kontinuierlich umlaufenden, mit durch Ringnuten profilierter Oberfläche versehenen Förderring (8) je ein Andrückschuh (9) für die zu entfleischenden Agavenblätter vorgesehen ist, der über die Breite der Raspadortrommeln (1, 2) reicht, in der Höhe nachgiebig gelagert ist, sonst aber feststeht, und deren eine gleiche Profilierung wie der Förderring aufweisende Andrückflächen als kufenartige Leisten (21) mit aufgebogenen Enden ausgebildet sind, und daß vor der zweiten Raspadortrommel (2) eine Verzugvorrichtung bekannter Art angeordnet ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 254 768; französische Patentschrift Nr. 663 664; USA.-Patentschrift Nr. 2 341 29o.
DEM15296A 1952-08-29 1952-08-29 Sisalfaser-Gewinnungsmaschine Expired DE913095C (de)

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DEM15296A DE913095C (de) 1952-08-29 1952-08-29 Sisalfaser-Gewinnungsmaschine

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DEM15296A DE913095C (de) 1952-08-29 1952-08-29 Sisalfaser-Gewinnungsmaschine

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DE913095C true DE913095C (de) 1954-06-08

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ID=7296825

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DEM15296A Expired DE913095C (de) 1952-08-29 1952-08-29 Sisalfaser-Gewinnungsmaschine

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE254768C (de) *
FR663664A (fr) * 1928-11-08 1929-08-23 Machine à défibrer les plantes textiles à grosses feuilles
US2341290A (en) * 1943-07-23 1944-02-08 John S Reeves Decorticating machine

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE254768C (de) *
FR663664A (fr) * 1928-11-08 1929-08-23 Machine à défibrer les plantes textiles à grosses feuilles
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