DE913295C - Schaltung fuer Zustimmungen in Stellwerken mit elektrischen Verschluessen - Google Patents

Schaltung fuer Zustimmungen in Stellwerken mit elektrischen Verschluessen

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DE913295C
DE913295C DEP43211A DEP0043211A DE913295C DE 913295 C DE913295 C DE 913295C DE P43211 A DEP43211 A DE P43211A DE P0043211 A DEP0043211 A DE P0043211A DE 913295 C DE913295 C DE 913295C
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DE
Germany
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signal
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Application number
DEP43211A
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Habil Wilhelm Schmitz
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Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L19/00Arrangements for interlocking between points and signals by means of a single interlocking device, e.g. central control
    • B61L19/06Interlocking devices having electrical operation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Alarm Systems (AREA)

Description

  • Schaltung für Zustimmungen in Stellwerken mit elektrischen Verschlüssen Bei Stellwerksanlagen müssen häufiger mehrere Stellwerke für eine Fahrt zusammenwirken, wobei ein oder mehrere Stellwerke einem Signalstellwerk Zustimmung erteilen. Mit dieser Zustimmung werden im zustimmenden Stellwerk die Weichen geprüft und festgelegt und auch die Freiheit der Fahrgleise überprüft. So ist: z.B. bei einfachenVerhältnissen bereits in jedem Weichenkopf des Bahnhofes ein Stellwerk vorgesehen. Das Signalstellwerk stellt z. B. die Signale für die von mehreren Strecken in den Bahnhof einmündenden Fahrten. Für jedes der Bahnhofsgleise muß das Stellwerk am anderen Kopf Zustimmung zur Festlegung des Durchrutschweges und zur Prüfung der Gleisfreiheit geben. Haben wir z. B. aus drei Richtungen Einfahrten in fünf Gleise, so hat das Signalstellwerk 3 X 5 = 15 Einfahrtstraßen.
  • Im elektrischen Steilwerk wird nun die Schaltung dieser Fahrstraßen nach Signalen geordnet. Im Zustimmungsstellwerk sind jedoch nur fünf Zustimmungen erforderlich entsprechend den fünf Bahnhofsgleisen. Dies kostet einen großen Aufwand an Kontakten, weil diese Zustimmung, z. B. für Gleis r, in sämtlichen Einfahrten nach Gleis r im Signalstellwerk liegen muB. Die Aufgaben, die die Zustimmung Gleis z zu erfüllen hat, sind ganz verschiedener Art. Zunächst einmal muß dem Wärter im Signalstellwerk kenntlich gemacht werden, daß er die Zustimmung für Gleis r erteilt. Es liegen also Meldeaufgaben vor, die dem Gleis zugeordnet sind. Die sicherungstechnischen Abhängigkeiten müssen jedoch auf das -Signal wirken, also den Einfahrtsignalen entsprechend auf die Streckenrichtungen. Bei den bisherigen Anordnungen ergibt sich durch die Zwiefältigkeit ein sehr hoher Aufwand an Kontakten. Es muß nämlich aus all den Signalstromkreisen durch Fahrstraßenkontakte ausgewählt werden, ob die Zustimmung Gleis i nun z. B. für Signal A, Signal B oder Signal C gilt.
  • Dieser geschilderte hohe Aufwand bei Stellwerken mit elektrischen -Verschlüssen ist nicht tragbar, und es wird daher erfindungsgemäß eine Schaltung für Zustimmungen in Stellwerken mit elektrischen Verschlüssen vorgeschlagen, bei der zwei Empfangsmagnete vorgesehen sind, von denen einer nur zu Meldezwecken dient, während der andere die erforderlichen Abhängigkeiten herstellt. Der Empfangsmagnet, der nur zu Meldezwecken dient, übernimmt also die Aufgaben, die dem Bahnhofsgleis zugeordnet sind, während der andere Empfangsmagnet also alle die Aufgaben übernimmt, die den Signalen zugeordnet sind.
  • An Hand der Abbildungen ist eine beispielsweise Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung dargestellt.
  • Fig. i zeigt die Abhängigkeit zwischen einem Zustimmungsstellwerk und einem Signalstellwerk. Im Signalstellwerk sind nach der Erfindung zwei Empfangsmagnete angeordnet. Der mit i bezeichnete Zustimmungsempfangsmagnet dient Meldezwecken, z. B. der optischen Ausleuchtung in einem Gleisbildtisch. Der mit a. bezeichnete Zustimmungsempfangsmagnet stellt die Signalabhängigkeiten her, und zwar hier mit dem Signal .d. Er wird durch zwei Fahrstraßenkontakte 21 und. 22 an die beiden Zustimmungsleitungen für die Zustimmung i, nämlich h und l2, angeschlossen. Diese Fahrgtraßenkontakte sind zur Auswahl notwendig. Sind nämlich drei Einfahrten auf die Signale A, b' und C im Signalstellwerk vorhanden, so wird auch an die Leitungen 11 und 12 drei Empfangsmagnete a, h und c angeschlossen. Diese würden durch je einen Fahrstraßenkontakt mit den Leitungen für die Zustimmungen 2, 3 usw. verbunden sein, während der Empfangsmagnet i nur mit der- Zustimmung Gleis i korrespondiert. Wie das Beispiel in Fig. 2 zeigt, das eine Fährstraßenfestlegung und Signalschaltung in bekannter Form darstellt" ist es nun möglich, den Empfangsmagnet a durch seine Kontakte a1 und a2 unmittelbar in den Festlegerkreis des Relais 31 und den Signalstellerkreis mit den Relais 41, 42 und 5 einzuschalten. Es sind hierzu keine Wahlkontakte notwendig, weil sowohl die Fahrstraßenfestlegerelais als auch die Signalstellrelais dem Signal zugeordnet sind, die daher die Bezeichnung a bzw. El tragen. Im Stromkreis der Rückstellwicklung des Fahrstraßenfestlegerelais 32 ist durch die Kontakte a3 und a¢ der Empfangsmagnet auf Ankerabfall in einfacher Weise überwacht. Auch hier sind keine Wahlkontakte für die Anschaltung an die verschiedenen Signale notwendig. In Fig. 2 sind die Kontakte aus Sicherheitsgründen verdoppelt, was man sich bei dieser Schaltung wegen der geringen Anzahl der Kontakte leicht erlauben kann. In dem Beispiel mit :drei Einfahrtsignalen werden also drei zusätzliche Empfangsmagnete nötig, wofür man die in Fig. 2 dargestellte einfache Schaltung erhält. Da der Empfangsmagnet i in Fig. i nur Meldezwecken dient, kann hierfür ein einfaches Fernmelderelais benutzt werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltung für Zustimmungen in Stellwerken mit elektrischen Verschlüssen, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Empfangsmagnete (i, a; Fig.i) vorgesehen sind, von denen einer (i) nur zu :Meldezwecken dient, während der andere (a) die erforderlichen Ab'hängig'keiten herstellt (Fig. i).
  2. 2. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Empfangsmagnet (a, Fig. i) durch Kontakte (21, 22) angeschaltet wird, so daß er für eine Gruppe von Fahrten gemeinsam benutzt wird.
  3. 3. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Meldeempfangsmagnet (i, Fig. i) ein einfaches Fernsprechrelais benutzt wird. .
  4. Schaltung nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß im Stromkreis des Festlegerelais (31) Kontakte des Empfangsmagnetes angeordnet sind (a1, a,; Fig. 2). .
  5. Schaltung nach Anspruch i und 4., dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte des Empfangsmagnetes auch im Stromkreis der Signalstellrelais (4, 42, 5) angeordnet sind (Fig. 2).
  6. 6. Schaltung nach Anspruch 1, :I oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt des Empfangsmagnetes doppelt eingeschaltet ist (ai, a2; Fig. 2).
  7. 7. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein bei abgefallenem Empfangsmagnet geschlossener Kontakt (a3 bzw. a4) in den Stromkreis der Rückstellung des Festlegemagnetes (32) geschaltet ist (Fig. 2).
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