DE91332C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE91332C DE91332C DENDAT91332D DE91332DA DE91332C DE 91332 C DE91332 C DE 91332C DE NDAT91332 D DENDAT91332 D DE NDAT91332D DE 91332D A DE91332D A DE 91332DA DE 91332 C DE91332 C DE 91332C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- air
- fire
- fire door
- slide
- bridge
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 12
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 8
- 239000007789 gas Substances 0.000 claims description 5
- 238000010304 firing Methods 0.000 claims description 4
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 claims description 4
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims description 3
- 239000000779 smoke Substances 0.000 claims description 2
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 5
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 description 5
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 5
- 239000000446 fuel Substances 0.000 description 3
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 230000003137 locomotive effect Effects 0.000 description 2
- 241000086550 Dinosauria Species 0.000 description 1
- 230000001680 brushing effect Effects 0.000 description 1
- 239000004020 conductor Substances 0.000 description 1
- 230000009970 fire resistant effect Effects 0.000 description 1
- 239000002737 fuel gas Substances 0.000 description 1
- ZLNQQNXFFQJAID-UHFFFAOYSA-L magnesium carbonate Chemical compound [Mg+2].[O-]C([O-])=O ZLNQQNXFFQJAID-UHFFFAOYSA-L 0.000 description 1
- 229910000021 magnesium carbonate Inorganic materials 0.000 description 1
- 235000014380 magnesium carbonate Nutrition 0.000 description 1
- 239000001095 magnesium carbonate Substances 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000005192 partition Methods 0.000 description 1
- 238000004321 preservation Methods 0.000 description 1
- 230000005855 radiation Effects 0.000 description 1
- 239000002893 slag Substances 0.000 description 1
- 239000002699 waste material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23M—CASINGS, LININGS, WALLS OR DOORS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION CHAMBERS, e.g. FIREBRIDGES; DEVICES FOR DEFLECTING AIR, FLAMES OR COMBUSTION PRODUCTS IN COMBUSTION CHAMBERS; SAFETY ARRANGEMENTS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION APPARATUS; DETAILS OF COMBUSTION CHAMBERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F23M9/00—Baffles or deflectors for air or combustion products; Flame shields
- F23M9/02—Baffles or deflectors for air or combustion products; Flame shields in air inlets
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
AUGUST KRIPPEL in WIEN. Feuerungsanlage.
Die Rauchverzehrung bewirkende Feuerungsanlage nach vorliegender Erfindung vereinigt
rationelle Luftzufuhr mit hoher Heiztemperatur und gestattet Forcirung innerhalb weiter Grenzen.
Die Fig. 1 bis 5 veranschaulichen eine derartige Unterfeuerung im Längenschnitt, Querschnitt,
Grundrifs und in zwei Ansichten,
Fig. 6 und 7 eine derartige Innenfeuerung,
Fig. 8 und 9 eine derartige Feuerung für Locomotiven, sowie für Schiffe, welche mit
Locomotivkesseln versehen sind,
Fig. 14 bis 15a eine solche Unterfeuerung,
bei welcher die Putzthür der Einwirkung des Feuers stark ausgesetzt ist (wie z. B. bei Babcock
& Wilcox-Kesseln),
Fig. 10 bis 13 die bei allen Anlagen zur
Anwendung kommende Feuerthür und
Fig. 16 und '17 den Rohranschlufs zum Wasserraum der Putzthür.
Damit nicht schon während der Entwickelung der Heizgase des Brennstoffes eine Wärmeabgabe
durch Strahlung an umgebende, vom Wasser benetzte Eisenwände und damit eine
Herabminderung der Temperatur im Heizraume selbst stattfindet, sind die Gewölbe α aus feuerfestem,
die Wärme schlecht leitendem Material (Chamotte, Magnesit, Dinassteinen u. s. w.) hergestellt.
Zur Vorwärmung der Secundärluft wird die Heizfemperatur des Aschenraumes A verwendet;
die damit verbundene Kühlung desselben trägt zur Erhaltung des Rostes bei. Hierzu dienen
die knapp unter dem Rost neben dem Aschenraume liegenden Luftstollen b (Fig. 1, 2, 3 und 14),
welche vom Aschenraume nur durch Eisenplatten b' getrennt sind. Diese Eisenplatten
nehmen die vom Roste nach abwärts strahlende Wärme sehr rasch auf und theilen sie der
Luft in den so geräumig als möglich gehaltenen Luftstollen mit; die Luft wird von der nach
Oeffnung des Luftschiebers r hereinstürzenden kalten Aufsenluft nach der an der Rückwand
der Feuerung angebrachten engen Spalte d gedrängt, aus welcher sie mit grofser Geschwindigkeit
in den Feuerraum tritt. Dieser Spalt d hat einen gegen den Feuerraum sich verjüngenden
Querschnitt und ist derart angebracht, dafs die relativ kalte Luft so hoch als möglich über
der Brennmaterialschicht, aber knapp unter dem den Rost überspannenden feuerfesten Gewölbe
α möglichst weit vom Roste zurückgezogen in der Richtung gegen die Feuerthür in
den sehr heifsen Feuerraum tritt; dort dehnt sich die Luft plötzlich aus und vermischt sich
innig mit den ihr von der Feuerthür her begegnenden Heizgasen. Dadurch ist die luftsaugende
Thätigkeit der Esse schon vor die Feuerung verlegt und eine grofse Eintrittsgeschwindigkeit
der nicht aus dem Aschenraume, sondern von aufsen entnommenen, also kalten Luft in den Heizraum gewonnen.
Aber auch die gegen die Feuerthür c strahlende, also schädliche Wärme wird in demselben· Sinne
verwerthet, indem sie die von aufsen durch die Feuerthür tretende Luft, die in den Kammern
derselben hin- und hergeführt wird, ebenfalls vorwärmt, bevor sie in möglichst grofser Höhe
über dem Roste in den Feuerraum tritt. Die Kühlung der Feuerthür durch die eintretende
frische Luft ist bei der hohen Heiztemperatur geboten.
Die Vermischung der Feuergase mit der durch die Feuerthür c eintretenden Secundärluft wird
" durch die sägeartige oder stufenförmige Construction
des Gewölbes α bewirkt, indem sich an den einzelnen Ecken die Gase stauen und
eine wirbelnde Bewegung annehmen.
Die Anzahl der Luftstollen b richtet sich nach der Gröfse des Kessels und nach den örtlichen
Verhältnissen.
Bei sehr schlechten Kohlen, starker Verschlackung des Rostes und besonders forcirter
Feuerung kann eine vermehrte Secundärluftzufuhr durch den Spalt d dadurch bewirkt werden,
dafs man das Ventil e (Fig. 4) öffnet und aus dem hinter dem Spalt d liegenden durchlochten
Rohr f Dampf ausströmen läfst, welcher sodann,
als Injector wirkend, atmosphärische Luft in den Heizraum mitreifst.
Auch unter den Rost läfst man nach Oeffnen der Ventile g (Fig. 4) durch die durchlochten
Rohre h Dampf austreten. Dieser Dampf durchdringt die Schlacke, deren Bildung er einschränkt,
lockert sie gleichzeitig und bahnt, durch die Glut zu höherer Expansion gebracht,
der von unten hinzutretenden Primärluft neue Wege.
Das continuirliche Zutreten von Secundärluft würde einen grofsen Luftüberschufs, also Verschwendung
von Brennmaterial zur Folge haben. Deshalb geschieht die Secundä'rluftzufuhr nur
während ganz kurzer Zeiträume intermittirend und ohne Zuthun des Heizers.
Sowie die Feuerthür c (Fig. 10 bis 12) geöffnet
wird, dreht sich ihr Bügel i (Fig. 3) und öffnet mit Hülfe der Verbindungsstangen k
und z1 den Wasserhahnwirbel /, wodurch sich mittelst der Rohrleitung m der hohle Blechcylinder
η füllt. Nachdem der Cylinder n gefüllt ist, ist er schwerer als der Schieber r des
Luftstollens b\ Schieber r wird daher von dem niedersinkenden Cylinder« emporgezogen und
geöffnet. Gleichzeitig findet durch ein unten angebrachtes Ventil 0 ein regelbares Abfliefsen
des Wassers aus dem Cylinder η in den darunter befindlichen Cylinder ρ statt, wodurch
der innerhalb einer gewissen Zeit entleerte Cylinder η wieder leichter als Schieber r wird,
mithin von diesem emporgezogen wird. Aus dem Cylinder ρ fliefst das Wasser durch das
Rohr q ab.
Das Abfliefsen des Wassers aus dem Cylinder η in den Aufnahmecylinder ρ bezw. das
Zeitmaafs für das Offenhalten des Schiebers r kann ein- für allemal versuchsweise durch Einstellung
des Ventiles 0 geregelt werden, so dafs sowohl der Beginn als auch das Unterbrechen
des Secundärluftzutrittes ganz selbstthätig erfolgt.
Zum Schütze des Kesselbleches gegen die Stichflamme ist das Gewölbe s (Fig. r, 2, 8
und 14) angebracht.
Die Feuerthür c (Fig. 10 bis 13) hat einen
durch die Scheidewand c1 in zwei Kammern getheilten Raum; die Luft tritt bei c3 oben in
die erste Kammer, wird unten um die Scheidewand c1 herumgeführt, tritt in die. zweite
Kammer und durch Spalt c4 in solcher Höhe
über dem Brennmaterial in den Feuerraum, dafs ein unmittelbares Bestreichen des Brennmateriales
mit frischer Luft ausgeschlossen ist. Die Feuerthür wird durch diesen Luftdurchzug
wirksam gekühlt.
Fig. 14 zeigt einen an die Putzthür t angenieteten
Wasserkasten u bei einem Wasserröhrenkessel. Durch Rohr ν fliefst Wasser zu
und durch Rohr w fliefst es in den zum Kesselspeisen dienenden Behälter ab.
Diese Rohre sind so eingerichtet, dafs sie leicht abgenommen werden körinen, wenn dies
zum Oeffnen der Putzthür behufs Kesselreinigung nothwendig ist. Zu diesem Zwecke
sind die Zu- und Abflufsstücke der Wasserspülung in Form von Bügeln ν und w hergestellt
(Fig. 14 bis 17), bei welchen die Rohrstücke mittelst der Schrauben χ und der Kautschükdichtungj-'
luftdicht an die Mundstücke \ geprefst werden. Da bei der hohen Hitze dieser
Feuerung eine Dampfbildung im Wasserkasten nicht ausgeschlossen ist, so wird derselbe oben
gewölbt und wird vom höchsten Punkte dieser Wölbung ein Dampfabfuhrrohr ^1 (Fig. 15 a) in
den Aschenraum geführt. Durch diese Construction wird nicht nur die Erhaltung der
Putzthür erreicht, sondern auch ein Vorwärmer des Speise wassers geschaffen.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:•i. Feuerungsanlage mit Rauchverzehrung durch selbstthätig geregelte Luftzufuhr unmittelbar nach dem Oeffnen der Feuerthür, dadurch gekennzeichnet, dafs beim Oeffnen der Feuerthür ein selbstthätig geregelter Schieber r Luft von aufsen, und zwar bei Innenfeuerungen (Fig. 6 und 8) durch von rückwärts zur Feuerbrücke geführte, bei Unterfeuerungen durch neben dem Aschenfall gelagerte, von diesem nur durch Eisenwände getrennte Luftstollen b derart aus der Feuerbrücke bezw. der Rückwand der Feuerung austreten läfst, dafs sie entgegen der Zugrichtung der Feuergase unterhalb eines sich von der Feuerthür nach der Feuerbrücke bezw. Rückwand der Feuerung zu erstreckenden Gewölbes, welches behufs inniger Mischung der durch die Feuerthür eintretenden Secundärluft mit den Feuergasen sägeartig gestaltet ist, strömt.
- 2. Bei der unter 1. geschützten Feuerungsanlage zur selbstthätigen Einstellung der Luftzufuhr die Verbindung der Feuerthür c mit einem Bügel i, welcher beim Oeffnen derselben durch Stange k und Hebel z1 einenWasserhahn / öffnet und hierdurch die Füllung eines beweglichen, mit, dem Luftstollenschieber r verbundenen Behälters η bewirkt, so dafs der schwerer als der Luftstollenschieber gewordene Behälter denselben hebt und damit den Austritt von Secundärluft aus der Feuerbrücke bezw. Rückwand der Feuerung ermöglicht, worauf in dem Maafse, als das Wasser aus dem Cylinder n wieder abfliefst, ein selbstthätiges Fallen des Schiebers und damit Schliefsen des Luftstollens erfolgt.Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE91332C true DE91332C (de) |
Family
ID=362966
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT91332D Active DE91332C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE91332C (de) |
-
0
- DE DENDAT91332D patent/DE91332C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE91332C (de) | ||
| DE884950C (de) | Dampflokomotivkessel mit nachgeschaltetem Rauchgasspeisewasservorwaermer | |
| DE465425C (de) | Dampfkessel, insbesondere fuer Kohlenstaubfeuerung, mit mittelbarer Erzeugung des Betriebsdampfs | |
| DE58746C (de) | Einbau in Flammrohre | |
| DE26259C (de) | Neuerungen an Dampkesselfeue*-un_ gen | |
| DE2538211C3 (de) | Heizungskessel | |
| DE466198C (de) | Kohlenstaubgefeuerter Dampfkessel mit vom Kesselkreislauf unabhaengigem Fluessigkeitskreislauf in den Brennkammerkuehlrohren | |
| DE630577C (de) | Dampfkessel mit einem Flammrohr und rueckkehrenden Heizroehren | |
| DE299277C (de) | ||
| DE104759C (de) | ||
| DE484130C (de) | Lokomotivkesselfeuerbuechse fuer staubfoermigen und fluessigen Brennstoff | |
| DE447975C (de) | Dampfkesselanlage mit Kohlenstaubvorfeuerung und einer im Verbrennungsraum frei angebrachten, das Zusammenschmelzen der Schlacke verhindernden Wasserkuehlung | |
| AT251005B (de) | Dampferzeuger mit getrennten Müll- und Hilfsbrennstoffeuerungen | |
| DE47055C (de) | Speisewasser-Vorwärmer | |
| DE304160C (de) | ||
| DE86686C (de) | ||
| DE60384C (de) | Neuerungen an stehenden Dampfkesseln mit Halbgasfeuerung | |
| AT126415B (de) | Kohlenstaubfeuerung, insbesondere für Lokomotiven. | |
| DE210168C (de) | ||
| DE875861C (de) | Heizkessel fuer Warmwasser- und Dampfheizungsanlagen, insbesondere fuer Holzabfaelle- und Spaeneverbrennung | |
| DE183590C (de) | ||
| DE275351C (de) | ||
| DE478541C (de) | Wasserrohrkessel mit einem zwischen zwei Rohrgruppen angeordneten Feuerraum fuer Brennerfeuerung | |
| AT139541B (de) | Ofen, Kochherd od. dgl. für Dauerbrand. | |
| DE40230C (de) | Feuerbüchs-Einrichtung |