DE91364C - - Google Patents

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DE91364C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/48Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by mechanical classifiers

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  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT^
Zweck der den Erfindungsgegenstand bildenden Sand- und Schotterwäsche ist das vollkommene Reinwaschen von mit Lehm und anderen erdigen Beimischungen vermengtem Sand und Schotter, um diese Materialien für Betonbauten, .Filteranlagen, Weg- und andere Beschotterungen und überall dort, wo reiner Sand und Schotter erforderlich ist, verwendbar zu machen.
Die Sand- und Schotterwä'sche, welche in Fig. ι im Längenschnitt, in Fig. 2 in nach verschiedenen Ebenen geführten Querschnitten und in Fig. 3 im Verticalschnitt (gleichfalls in verschiedenen Niveauhöhen) dargestellt ist, besteht aus mehreren, beispielsweise vier Gruppen gleichartiger Einrichtungen.
Das rohe Material wird in den Rumpf A aufgegeben, von wo es auf die aus einer rasch rotirenden Scheibe bestehende Vertheilungsvorrichtung B gelangt, die das Material in die Einweichtrommel C führt, wobei es auf seinem Wege zu dieser Trommel oder in dieser selbst mittels einer entsprechenden Rohrleitung mit Wasser zusammengebracht wird.
In der Einweichtrommel ist eine Transportschnecke oder ein Schneckengang angeordnet, welcher bei der mittels eines Riementriebes bewirkten Drehung der Trommel C das Material nach dem Schlauch D vorschiebt, durch welchen es in die Sortir- und Waschtrommel E fliefst.
Diese letztere Trommel besteht aus gelochten Blechen oder Sieben, deren Loch- oderMaschengröfse nach der gewünschten Korngröfse des Waschproductes zu wählen ist. Sollen mehrere Sorten gewonnen werden, so werden über die Trommel E ein oder mehrere solcher Siebmäntel geschoben, welche verschiedene Lochoder Maschenweiten besitzen, so dafs das Material bei der Drehung der Trommel von einem Sieb auf das andere fällt und die einzelnen Sorten zufolge der konischen Form der Mäntel in diesen weiter bewegt werden, bis sie in die Ausläufe G1 bis G4 gelangen. Während dieser Bewegung wird das zum Waschen erforderliche Wasser durch die hohle, mit entsprechenden Bohrungen zur gleichmäfsigen Vertheilung des Waschwassers versehene Drehachse F der Trommel zugeführt.
Das bei stetigem Zufiufs in der Einweichtrommel C kräftig durchgemischte und durchnäfste Material wird durch die Trommel E infolge dergegen dieTrominelwandung treffenden Wasserstrahlen und der dadurch hervorgerufenen, durch die Rotation unterstützten Reibung vollständig von den anhaftenden schlammigen und erdigen Theilen befreit. Diese Waschreinigung ist übrigens nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
Der gewaschene und nach verschiedenen Korngröfsen sortirte Schotter wird aus den Rümpfen G1 bis G4 direct verladen. Der Sand dagegen, welcher sammt den fremden Beimengungen durch die Trommelsiebe hindurchgegangen ist, fällt in ein Becken H, welches unterhalb der Trommel E liegt, und wird hier durch eine den Gegenstand des vorliegenden Patentes bildende Einrichtung von beigemengtem Lehm und erdigen Bestandtheilen gereinigt.
In diesem Becken wird die vollständige Waschung des Sandes und die Trennung

Claims (1)

  1. desselben von dem mit in das Becken gelangenden Schlamm ohne jede mechanische Beihülfe vorgenommen, und zwar lediglich durch die Strömung des Wassers selbst. Zu diesem Behüte ist ein Theil des Bodens dieses Beckens durch eine vortheilhaft schräg liegende, gelochte Platte J gebildet, unterhalb welcher sich eine Kammer K befindet, welcher Wasser durch entsprechende Leitungen zugeführt wird. Das durch den gelochten Boden J nach aufwärts getriebene Wasser ' durchdringt den im Becken H befindlichen Sand und reifst den leichteren Schlamm mit in die Höhe, um sammt demselben durch die Ueberlaufrinne L abzufliefsen.
    Der reine Sand wird mittels eines Elevators M gehoben und einem am Verladeplatz angeordneten Rumpf zugeführt.
    Bei der in Fig. 4 dargestellten Modification dieser Sand- und Schotterwäsche wird das in den Rumpf A1 aufgegebene Material direct aus diesem in die Einweichtrommel C1 geführt, an welche unmittelbar ■ die Sortir- und Waschtrommel E1 anschliefst.
    Beide Trommeln werden gemeinsam in Umdrehung versetzt und ruhen zu diesem Behufe mit Laufringen auf Rollen, welche in Umdrehung versetzt werden und die Bewegung auf die Trommeln übertragen.
    In der Wasch- und Sortirtrommel E1 ist ebenfalls eine Förderschnecke zum Vorschieben des Schotters und Sandes vorgesehen und das Wasser wird durch' ein fest gelagertes, axial in die Trommel E1 hineinragendes Rohr F1 zugeführt. Die sortirten Producte fallen in die Rümpfe G1G1, während der feine Sand mit den Beimengungen wieder wie früher in das Becken H1 gelangt, um daselbst durch das aus der Kammer K1 durch den gelochten Boden J1 zufliefsende Wasser von dem Schlamme geschieden zu werden.
    Letzterer fliefst mit dem Wasser durch die Rinne L1 ab, der reine Sand wird durch den Elevator M1 herausgehoben und der Verladung zugeführt.
    Pa τ ε ν τ - A ν s ρ R ü c η :
    Eine Sand- und Schotterwäsche, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zur Abscheidung des Schlammes" und der erdigen Beimengungen von den zu reinigenden Stoffen, bestehend aus einem Behälter H bezw. H1 mit wasserdurchlässigem Boden J bezw. J1, auf welchem das zu reinigende Gut aufgeschüttet wird, während in die unter dem Boden angebrachte Kammer K bezw. K1 Wasser eingeführt wird, welches das Waschgut durchdringt und die fremden Beimengungen abschlemmt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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