DE91401C - - Google Patents
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- DE91401C DE91401C DENDAT91401D DE91401DA DE91401C DE 91401 C DE91401 C DE 91401C DE NDAT91401 D DENDAT91401 D DE NDAT91401D DE 91401D A DE91401D A DE 91401DA DE 91401 C DE91401 C DE 91401C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22D—PREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
- F22D1/00—Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters
- F22D1/02—Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters with water tubes arranged in the boiler furnaces, fire tubes or flue ways
- F22D1/04—Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters with water tubes arranged in the boiler furnaces, fire tubes or flue ways the tubes having plain outer surfaces, e.g. in vertical arrangement
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- Thermal Sciences (AREA)
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- Pipeline Systems (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 13: Dampfkessel.
oder geneigter Rohre.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Dezember 1895 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf diejenige Art von Speisewasservorwärmern, welche aus einer
Anzahl vertikaler oder mehr oder weniger geneigter, mit Ober- und Unterkasten versehener
Rohrschichten besteht, welche nach einander vom Wasser durchflossen werden, wie unter
ndere η ein solcher durch die Patentschrift Nr. 75687 bekannt geworden ist. Bei dem
hier angeordneten Speisewasservorwärmer steigt das, Speisewasser von den Unterkasten aus in
sämmtlichen Rohren einer Schicht auf und wird sämmtlich durch ein aufserhalb der Heizkammer
fest an den Oberkasten anschliefsendes Rohr k1 wieder nach unten, und zwar nach
dem Unterkasten der nächsten Rohrschicht geführt. Es wird also immer sofort sämmtliches
Wasser aus der einen Rohrschicht in die andere geführt, und zwar durch ein aufserhalb der
Heizkammer liegendes Rohr.
Dies ist bei der neuen Anordnung nicht .der Fall. Es ist hier vielmehr die Einrichtung getroffen,
dafs das noch weniger erhitzte Wasser nochmals durch dieselbe Rohrschicht geführt
wird, welche es bereits durchlaufen hat.
Die Rohre, welche das Wasser aus den Oberkasten - in die nächste Rohrschicht führen,
befinden sich nicht aufserhalb, sondern innerhalb des Heizraumes. Die vertikalen oder etwas
schräg gerichteten Rohre jeder Schicht münden oben sämmtlich in einen Querkasten k1 und
unten in einen Querkasten k. Zum Nachuntenführen dienen die seitlich in den Rohrschichten
befindlichen Rohre r1, während in sämmtlichen anderen, in derselben Schicht befindlichen
Rohren das Wasser aufsteigt. Es kann in jeder Schicht ein oder mehrere Rohre r1 zum
Nachuntenführen des Wassers dienen. Ueber den Querkasten k ist an jeder Seite ein Längskasten
II1 angebracht, mit welchen diese in
Verbindung stehen.
Das Wasser tritt bei der gezeichneten Ausführungsform durch das Rohr α in den ersten
unteren Querkasten k ein, steigt in sämmtlichen Rohren der ersten Abtheilung in die Höhe
und gelangt in den ersten oberen Querkasten kl und von diesem durch den Stutzen s in den betreffenden
Längskasten /. Mit dem letzteren sind die Rohre r2 verbunden, welche durch
den oberen Querkasten k1 hindurch bis in die seitlich an den einzelnen Rohrabtheilungen befindlichen
Rohrer1 hineinragen. Die Rohre r2
ragen oben ebenfalls in die Längskasten hinein und lassen nur noch wenig Raum seitlich frei.
Nach vorn hin sind dieselben jedoch bei 0 offen, so dafs das aus dem Unterkasten zugeführte
Wasser direct in die Rohre r2 eintreten kann (s. Fig. 3 und 4).
Das Wasser wird bei der gezeichneten Anordnung (Fig. ι und 3) der zweiten Rohrabtheilung
durch das betreffende Rohr r2 zugeführt und gelangt durch das links in der
Abtheilung befindliche Rohr r1 wieder nach unten. Hier tritt es in den Kasten k und steigt
in sämmtlichen Rohren r derselben Abtheilung nach oben (Fig. 1), tritt dann durch den betreffenden
Stutzen s in den Längskasten I1 ein,
(2. Auflage, atisgegeben am 2Q. November iSgS.J
von welchem es durch das nächste Rohr rdem an der rechten Seite befindlichen Rohr r1
der dritten Abtheilung zugeführt wird (Fig. 3). In der gleichen Weise passirt das Wasser die
anderen Rohre und Kasten, bis es aus dem letzten Oberkasten durch das Rohr b ab und
nach dem zu speisenden Kessel geführt wird Statt der Längsverbindungskasten ll1 könnten
auch Rohrkrümmer angeordnet werden. Diesen gegenüber haben jedoch die Kasten, durch
welche, da neben den Rohren r2 Platz gelassen ist, das Wasser der ganzen Länge nach
mit einander in Verbindung treten kann, den Vortheil, dafs nur ein Sicherheitsventil auf
jedem Kasten angebracht zu werden braucht^ während sonst bei hoher Spannung auf jedem
Rohrkrümmer ein solches angebracht werden müfste, wie das die Vorschrift verlangt. Die
Rohre r2 sind an dem Ende, mit welchem sie in die Rohre r1 eingeführt sind, so eng gestaltet,
dafs sie nicht an der Wandung derselben anliegen. Dieselben wirken injectorartig
und nehmen einen Theil des Wassers, welches die Abtheilung bereits durchströmt hat, wieder
mit nach unten, so dafs dasselbe den Kreislauf in derselben Abtheilung von neuem macht
(Fig. ι und 4). Das Wasser, welches mitgerissen wird, ist das noch weniger erwärmte,
am Boden des betreffenden oberen Kastens befindliche Wasser. Um noch besser zu ermöglichen,
dafs nur das weniger erwärmte Wasser, aber nicht schon genügend erwärmtes wieder mit nach unten geführt wird, werden
die oberen Kasten schräg angeordnet oder mit geneigten Böden versehen (Fig. 1), so dafs sich
die tiefste Stelle, nach welcher das kalte Wasser fliefst, dort befindet, wo die Rohre r2 in die
Rohre r1 münden. Um den Schlamm leicht entfernen zu können, sind an den unteren
Verbindungskasten Hähne oder Ventile angeordnet, oder es können zwei oder mehrere
Kasten durch Rohre verbunden und diese Rohre mit Hähnen oder dergl. versehen werden.
Claims (2)
1. Ein aus mehreren oben und unten durch Kasten k k1 verbundenen Schichten vertikaler
oder geneigter Rohre r r1 bestehenden Vorwärmer, in welchem die einzelnen
Rohrschichten nach einander vom Wasser durchströmt werden, dadurch gekennzeichnet,
dafs das Wasser aus der einen Abtheilung in die andere durch Rohre r2
geführt wird, welche von den die Oberkasten k1 verbindenden Längskasten /■/'
beiderseits abwechselnd ausgehen und derart in die Rohre r1 hineinragen, dafs ein
Zwischenraum zwischen beiden bleibt, zum Zwecke, das noch nicht genügend erwärmte,
am Boden bezw. an der niedrigsten Stelle des Verbindungskastens befindliche Wasser
einen nochmaligen Kreislauf machen zu lassen.
2. Eine Ausführungsform des Speisewasservorwärmers nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dafs die vorn offenen Rohre r2 auch in die Längskasten / ll
derart hineinragen, dafs nur ein geringer Raum seitlich frei bleibt, so dafs alle
Theile jedes Längskastens unter einander in beschränkter Verbindung stehen und somit ein Sicherheitsventil für jeden der
Kasten genügt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE91401C true DE91401C (de) |
Family
ID=363029
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT91401D Active DE91401C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE91401C (de) |
-
0
- DE DENDAT91401D patent/DE91401C/de active Active
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