DE915211C - Verfahren zur Gewinnung von Tonerde - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung von Tonerde

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Publication number
DE915211C
DE915211C DEK646D DEK0000646D DE915211C DE 915211 C DE915211 C DE 915211C DE K646 D DEK646 D DE K646D DE K0000646 D DEK0000646 D DE K0000646D DE 915211 C DE915211 C DE 915211C
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DE
Germany
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extraction
alumina
ash
lignite
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Expired
Application number
DEK646D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Otto Diettrich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
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Publication date
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01FCOMPOUNDS OF THE METALS BERYLLIUM, MAGNESIUM, ALUMINIUM, CALCIUM, STRONTIUM, BARIUM, RADIUM, THORIUM, OR OF THE RARE-EARTH METALS
    • C01F7/00Compounds of aluminium
    • C01F7/02Aluminium oxide; Aluminium hydroxide; Aluminates
    • C01F7/16Preparation of alkaline-earth metal aluminates or magnesium aluminates; Aluminium oxide or hydroxide therefrom
    • C01F7/164Calcium aluminates

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

  • Verfahren zur Gewinnung von Tonerde Gemäß dem Verfahren des Hauptpatents werden A12 03-haltige Ausgangsstoffe, z. B. Tone oder Bauxite, unter Beimischung von Ca O-haltigen Zuschlägen im Schachtofen niedergeschmolzen, wobei sich eine schmelzflüssige Schlacke bildet, das Fee 03, das in den Ausgangsstoffen enthalten ist oder diesen gegebenenfalls zugesetzt wird, zu Fe 0 reduziert und letzteres mit der Kieselsäure zu a Fe O - S' 02 zusammentritt. Dieses Verfahren wird gemäß der Erfindung dadurch verbessert, daß die Ca 0-haltigen Zuschläge, welche den A1203 haltigen Ausgangsstoffen beigemischt werden, in feinkörniger Form, z. B. als Braunkohlenbrikettaschen, Braunkohlenaschen des rheinischen Braunkohlenreviers oder auch sonstigen kalkhaltigen Feuerungsaschen verwendet werden, und daß dieses Gemisch brikettiert in den Schachtofen eingebracht wird. Hierbei nutzt man das Bindevermögen der Tone oder Bauxite aus. Die genannten Brikett- oder Braunkohlenaschen sind meist feinkörnig und enthal ten z. B. 7 0/0 S i 02, 6 % A12 03, 43 % Ca O, 4°/o M90, 100/0 S 03, 18,5 % Fe2 03 und außerdem wechselnde Mengen von unverbranntem Kohlenstoff.
  • In feinkörniger Form sind diese Aschen für den Schachtofenbetrieb nicht geeignet; sie müssen für diesen Zweck stückig gemacht werden. Man könnte nun an die Stückigmachung durch Sintern denken. Es wäre hierdurch zwar ein billiger Betrieb gewährleistet, da keine oder wenig Zusatzbrennstoffe benötigt werden; jedoch ist es bei dieser Arbeitsweise nicht möglich, ohne mineralische Zuschläge einen befriedigenden Anteil an stückigem Material zu erhalten, da die CaO-reiche Asche nur schlecht agglomeriert und der zusammengesinterte Teil Neigung zum Zerfallen hat. Aus diesem Grunde brikettiert man sie zusammen mit den A1203-haltigen Ausgangsstoffen.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren ist eine Entschwefelung der Asche vor dem Schmelzen im Schachtofen nicht nötig, sondern es gelingt, den Schwefel im Ofen während des Aufschlußprozesses bis auf geringe unschädliche Anteile zu verflüchtigen. Außerdem hat man den Vorteil, daß der gesamte, nicht unbeträchtliche Kohlenstoffgehalt der Asche für den Schmelzprozeß ausgenutzt wird. Ausführungsbeispiel 15oo kg feuchter Ton mit 461/o Si 02, 1,5% Ca0, 3 0 % A12 03, 1 o % Fe. 03, 3 % Mg O, 4'70 S 03 i n" Glührückstand und 3ooo kg Braunkohlenbrikettasche mit 7% Si02, 6% A1103, 43% Ca0, 4% Mg O, 10 1/0 S O3, 18,5'/o Fe2 03, Rest Brennbares, werden gemischt auf einer Brikettpresse, z. B. Eiformpresse, brikettiert und die Briketts in einem Wassermantelofen niedergeschmolzen.
  • Der Schmelzprozeß liefert aus den Briketts etwa 3400 l.3- Rieselschlacke mit etwa 19,7'/o SiO2, 38,5% Ca0, 14,1% A1203, 17,20/a Fe0> 4,4% M3-0, 1,4% S, aus der durch Laugung etwa 43o kg Tonerde gewonnen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Gewinnung von Tonerde gemäß Patent 9o6 218, dadurch gekennzeichnet, daß die Ca O-haltigen Zuschläge, welche den Ale 03 haltigen Ausgangsstoffen beigemischt werden, in feinkörniger Form, z. B. als Braunkohlenbrikettasche, verwendet werden und daß dieses Gemisch brikettiert in den Schachtofen eingebracht wird.
DEK646D 1942-04-14 1942-04-14 Verfahren zur Gewinnung von Tonerde Expired DE915211C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3507635A1 (de) * 1985-03-05 1986-09-11 Ruhrgas Ag, 4300 Essen Verfahren zum herstellen von kohlegas

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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