DE917018C - Anordnung zur Kompensierung der durch den Verbraucherstrom im Speisestromkreis hervorgerufenen Spannungsabfaelle - Google Patents

Anordnung zur Kompensierung der durch den Verbraucherstrom im Speisestromkreis hervorgerufenen Spannungsabfaelle

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Publication number
DE917018C
DE917018C DES22801A DES0022801A DE917018C DE 917018 C DE917018 C DE 917018C DE S22801 A DES22801 A DE S22801A DE S0022801 A DES0022801 A DE S0022801A DE 917018 C DE917018 C DE 917018C
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DE
Germany
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choke
capacitor
ferrous
arrangement
voltage
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Expired
Application number
DES22801A
Other languages
English (en)
Inventor
Guenter Fordan
Dipl-Ing Werner Langsdorff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05FSYSTEMS FOR REGULATING ELECTRIC OR MAGNETIC VARIABLES
    • G05F1/00Automatic systems in which deviations of an electric quantity from one or more predetermined values are detected at the output of the system and fed back to a device within the system to restore the detected quantity to its predetermined value or values, i.e. retroactive systems
    • G05F1/10Regulating voltage or current 
    • G05F1/12Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is AC
    • G05F1/32Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is AC using magnetic devices having a controllable degree of saturation as final control devices
    • G05F1/33Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is AC using magnetic devices having a controllable degree of saturation as final control devices with plural windings through which current to be controlled is conducted

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Rectifiers (AREA)

Description

  • Anordnung zur Kompensierung der durch den Verbraucherstrom im Speisestromkreis hervorgerufenen Spannungsabfälle Es ist bekannt, zum Kompensieren der durch den Verbraucherstrom im Speis.estromkrei@s hervorgerufenen Spannungsabfälle, beispielsweise zum Konstanthalben der Spannung von über Gleichrichter gespeisten Verbrauchern, in Serie mit dem Verbraucherstromkreis eine eisenhaltige Drosselspule zu schalten, zu der ein Kondensator parallel liegt.
  • Erfindungsgemäß wird die Wirkung der Konstanthaltung der Spannung durch die Drosselspule dadurch erhöht, daß der Kondensator zur Drosselspule nicht parallel, sondern in Serie geschaltet ist und mit der Drossel einen für einen bestimmten Betriebszustand auf die Netzfrequenz abzustimmenden Reihenschwingkreis bildet. Dabei kann der Kondensator entweder primär und die Drossel sekundär zu einem Übertrager geschaltet sein, oder Kondensator und Drosselspule können beide sekundärseitig angeordnet sein. Die Erfindung bezieht sich auf die Kompensation von Spannungsabfällen, die durch schwankende Last im Verbraucherstromkreis hervorgerufen werden. Die Kompensationsschaltung besteht aus einer eisenhaltigen Drosselspule und einem damit in Serie geschalteten Kondensator. Beide bilden zusammen einen Reihenschwingkreis, der auf die Netzfrequenz abzustimmen ist. Bemerkenswert ist dabei, daß die Drosselspule vom Verbraucherstrom durchflossen wird und .infolgedessen von diesem magnetisiert wird. Die Eisenkernverhältnisse sind so eingestellt, daß die Drossel ihre Induktivität in Abhängigkeit vom Verbraucherstrom ändert. Bei großem Verbraucherstrom ist die Induktivität klein, und bei kleinem Verbraucherstrom ist die Induktivität größer. Somit wird der aus Drossel und Kondensator bestehende Serienresonanzkreis in Abhängigkeit von der Last und vom Verbraucherstrom verstimmt. D:er S-erienresonanzkreis wird so abgestimmt, daß etwa bei Vollast und größtem Verbraucherstrom Resonanz mit der Netzfrequenz herrscht. Dann hat der Serienresonanzkreis seinen kleinsten Widerstand, und es entsteht somit auch nur ein geringer Spannungsabfall, denn der Resonanzkreis liegt ja in Reihe vor dem Verbraucher. Bei geringer werdender Last und somit abnehmendem Verbraucherstrom ändern sich die Vormagnetisierungsverhältnisse in der Drossel und damit auch deren Induktivität. Der Serienresonanzkreis wird verstimmt und sein Widerstand nimmt zu. Damit wird ,auch der Spannungsabfall größer. Bei geeigneter Einstellung der Betriebsbedingungen kann infolgedessen erreicht werden, daß der durch Lastverringerung hervorgerufene Spannungsanstieg gerade durch den sich vergrößernden Spannungsabfall am Serienresonanzkreis kompensiert wird. Die Spannung am Verbraucher wird somit lastunabhängig und bleibt konstant.
  • An Hand der Zeichnung, in der einige Ausführungsformen der Einrichtung nach der Erfindung beispielsweise dargestellt sind, eei der Erfindungsgedanke erläutert.
  • Fig. i zeigt eine Anordnung, bei der primärseitig zum Übertrager i ein Kondensator 2 und sekundärseitig zum Übertrager eine eisenhaltige Drosselspule 3 .angeordnet ist. Drosselspule 3 und Kondensator 2 sind so aufeinander abgestimmt, daß sich an einem Arbeitskondensator 4 am Eingang einer Verstärkeranordnung eine konstante Spannung bei verschiedenen Belastungen des Verstärkers ergibt. Die G'.eichspannung wird durch eine Gleichrichteranordnung 5 in bekannter Weise erzeugt.
  • In Fig. 2 ist der Kurvenverlauf der Gleichspannung aufgetragen in Abhängigkeit von der Stromstärke 1 in dem an den Kondensator 4 sich anschließenden Verstärker. Die Kurve I(1 zeigt den Kurvenverlauf bei der Anordnung, wie sie in Fig. i dargestellt ist. Die Kurve I(2 zeigt den Spannungsverlauf, wie @es sich ergeben würde, wenn der Kondensator 2 fehlen würde. In, dem Fall, in dem man in bekannter Weise an Stelle des Kondensators 2 einen Abstimmkondensator parallel zur Drossel 3 legen würde, würde sich ein Kurvenverlauf ergeben, der zwischen den beiden Kurven K, und K2 liegt.
  • Fig.3 zeigt eine Anordnung, bei der sinngemäß die gleichen Bezugszeichen beibehalten sind. Hier sind die D osselspule 3 und der Kondensator 2 beide sekundärseitig zum Tra nsfo:rmator i miteinander in Serie gelegt. Als Gleichrichterschaltung ist hier eine Greinacher-Schaltung 6 vorgesehen. Sofern die Anzapfung für den Verbraucher an den beiden äußeren Klemmen -r- und - vorgenommen wird, kann die Schaltung so verwendet werden, wie sie ausgezogen dargestellt ist, weil hier kein Gleichstrom durch die Reihenschaltung von Drossel und Kondensator zu fließen braucht. Sofern die Mittela.nzapfung o als Anzapfung :mitvenvendet wird, muß über die Leitung 2 und 3 auch Gleichstrom fließen können. Zu diesem Zweck ist parallel zum Kondensator 2 eine Drossel mit Luftspalt 7 gelegt, die durch Strichebung angedeutet ist.
  • Außerdem ist durch Strichelung noch ein parallel zur Drossel 3 liegender Widerstand 8 angedeutet, der zweckmäßig hochohmig ist und zur Vermeidung von überspannungen und Restschwingungen dient.
  • In Fig.4 sind wieder die zu dieser Anordnung gehörigen Kurven dargestellt. Kurve I(3 ergibt sich bei Anwendung der in Serie liegenden Drosse13 mit dem Kondensator 2 nach der Erfindung. Die Kurve I(4 ergibt sich bei Fortlassung des Kondensators 2, und die Kurve I(5 wird dann gemessen, wenn weder der Kondensator 2 noch die Drossel 3 vorhanden ist. In dem Fall, in dem der Abstimmkondensator 2 nicht in Serie, sondern in bekannter Weise parallel zur Drossel 3 gelegt ist, ergibt sich eine Kurve, die ungefähr wie die Kurve I(4 verläuft und noch einen erheblichen Spannungsabfall zeigt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur Kompensierung der durch den Verbraucherstrom im Speisestromkreis hervorgerufenen Spannungsabfälle, beispielsweise zur Konstanthaltun:g der Spannung von über Gleichrichter gespeisten Verbrauchern, mit Hilfe einer in die Leitung zum Verbraucher eingeschalteten eisenhaltigen Drosselspule, dadurch gekennzeichnet, daß in Serie zur eisenhaltigen Drossel ein Kondensator gelegt ist, der mit der Drossel einen für :einen bestimmten Betriebszustandauf die Netzfrequenz abzustimmenden Reihenschwingkreis bildet.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensator primärseitig und dieeisenhaltige Drossel sekundärseitig zu einem üb-ertrager angeordnet sind.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i, :dadurch gekennzeichnet, daß die eisenhaltige Drossel und der Kondensator ,auf ,der gleichen Seite, insbesondere der Sekundärseite, angeordnet sind, vorzugsweise in Zusammenschaltung mit einer Verdoppelungs- oder Vervielfachungsschaltung, beispielsweise nach Greinacher.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensator durch eine Drossel mit Luftspalt und;,oder einem Hochohmwiderstand überbrückt ist.
  5. 5. Anordnung nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zur eisenhaltigen Resonanzdrossel ein Widerstand, vorzugsweise Hocholtmwiderstand, zum Zweck der Vermeidung von Überspannungen und Regelschwingungen liegt. Angezogene Druckschriften: Arch. f. Techn. Messen, Folgen J o62-7 und J o62-8 v. Nov. und Dez. 1934-
DES22801A 1951-04-19 1951-04-19 Anordnung zur Kompensierung der durch den Verbraucherstrom im Speisestromkreis hervorgerufenen Spannungsabfaelle Expired DE917018C (de)

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DE (1) DE917018C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1081555B (de) * 1957-02-22 1960-05-12 Marconi Wireless Telegraph Co Schaltung zur Spannungskonstanthaltung
US3118103A (en) * 1959-06-01 1964-01-14 Varian Associates Voltage doubling power supply

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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None *

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1081555B (de) * 1957-02-22 1960-05-12 Marconi Wireless Telegraph Co Schaltung zur Spannungskonstanthaltung
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