DE91810C - - Google Patents

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DE91810C
DE91810C DE189691810D DE91810DD DE91810C DE 91810 C DE91810 C DE 91810C DE 189691810 D DE189691810 D DE 189691810D DE 91810D D DE91810D D DE 91810DD DE 91810 C DE91810 C DE 91810C
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peat
pressed
bottom plate
lever
pressing
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DE189691810D
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G5/00Recovery of liquid hydrocarbon mixtures from gases, e.g. natural gas
    • C10G5/04Recovery of liquid hydrocarbon mixtures from gases, e.g. natural gas with liquid absorbents

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 10: Brennstoffe.
Um die langwierigen Arbeiten des Torftrocknens zu erleichtern und zu beschleunigen und aufserdem an Lagerplatz zu gewinnen, hat der Erfinder eine Maschine construirt, welche, durch beliebigen Antrieb in Gang gesetzt, eine Pressung des eingebrachten Torfes unter selbstthätigerEntleerung herbeiführt. Fig. 1 zeigt sie von der Seite, Fig. 2 von vorn (links zu Fig. 1).
Zwischen den beiden Gerüstschienen C C, welche durch die Stützen W gehalten sind, liegt in den Lagern D D die Hauptachse A, an welcher zwei Scheiben B B befestigt sind. Jede Scheibe ist an der. Innenseite mit einem Ringansatz E versehen, welcher als Unterlage für ein rings um ihn geführtes durchlochtes Bodenblech b dient, welches mit seiner Breite den Zwischenraum zwischen den Scheiben ausfüllt. Das Bodenblech und der Ringansatz sind an den Stellen α unterbrochen, und zwar so, dafs eine fugenartige Nuth entsteht. Die Flantschen F dienen zur stellenweisen Verstärkung des Ansatzes E und zum Aufschrauben des Bodenbleches. In jeder Fuge α liegt ein Schieber h von der Breite des Raumes zwischen den Scheiben B B einschliefslich der Nuth als Führung der Schieber. Letztere sind fachartig und bestehen aus je zwei durchlochten Eisenblechen, welche an beiden Enden und in der Mitte unter Einfügung von Zwischenbeilagen zusammengenietet sind und einen Durchmesser haben, welcher dem der Fugen in E und b entspricht. Die mittlere Einlage des Schiebfaches ist nach unten etwas verlängert und mit einer Oeffnung versehen, in welche das Ende eines Hebels R eingreift, der fest auf der in den Scheiben B B gelagerten drehbaren Achse ρ in ihrer Mitte sitzt. Auf derselben Achse sitzt aufserhalb der Scheibe -B noch ein freistehender Hebel m ebenfalls fest. Die beiden Hebel R und m werden durch eine am ersteren und an der gemeinsamen Achse befestigte Feder J nach aufsen gedrückt. An der einen Gestellschiene C ist ein drehbares Rad k so gelagert, dafs es höher oder tiefer gestellt werden kann. An einer der Stützen W ist ferner ein drehbares Rad L unveränderlich gelagert. Gegen den Umfang des Bodenbleches b legt sich mit dem oberen Ende ein hier nicht näher beschriebenes Abstreifblech ^ an, welches unten beiderseitig an den Stützen W befestigt ist und durch kurze, rückstehende Streichschienen auf der Bodenflä'c.he gehalten und geleitet wird, so dafs es bei Umgang der Scheiben B und niedergedrückten Schiebern h nirgends anstöfst. Diese Rotation der Scheiben B in Pfeilrichtung geschieht durch die Transmission ν t auf das grofse, auf der Hauptachse befestigte Zahnrad T.
Oberhalb der Scheiben B liegt in den der Höhe nach verstellbaren Lagern N N der Schienen C eine grofse Prefswalze Y von der Breite des Bodenbleches b. Die Verstellung kann bewirkt werden mittels der Kurbelwelle d, der Schneckenräder i i und der Schraubenspindeln eh. Die Rotation der Prefswalze Y erfolgt durch Adhäsion des darunter passirenden Prefsgutes.
Die Maschine funetionirt folgendermafsen: Die vorn befindlichen Schiebfachtheile stehen, durch die Federn J mittels des Hebels R beeinflufst, in der Hochstellung. Hierdurch, d. h.
mittels der Begrenzung durch die Schieber, das Bodenblech b und die Scheiben B B entstehen zellenartige Räume, in welche die nassen Torfstücke eingelegt werden, und zwar in den Raum 0. Durch die beständige Rotation der Zellen unter die Walze Y befördert, wird der Torf von dieser beim Passiren geprefst, wobei das Wasser durch das gelochte Bodenblech und die gelochten Schieber ablaufen kann. Mit der Pressung werden auch die Schieber/? von der Walze Y niedergedrückt, so dafs stets ein gleiches Niveau zwischen Prefsgut und Schiebfä'chern entsteht. Je. tiefer die Walze Y gestellt ist, desto mehr wird der Torf zusammengedrückt und eine festere Qualität erzielt. Da das Prefsgut auch während des Nachgebens der Schieber stets fest eihgeschlossen bleibt, können die Torfstücke nicht aus einander gedrückt werden. Während der Rotation und des Beginnes der Pressung unterstreift der Hebel m das Rad k, welches ebenfalls der beabsichtigten Intensität der Pressung entsprechend eingestellt ist, wodurch unter Mithülfe der auf der gemeinsamen Achse ρ befestigten Hebel m und R eine Abwärtsbewegung des Schiebfaches h erreicht wird. Während der Rotation schreitet aber dieses Niederdrücken der Hebel immer mehr fort und schliefslich wird kein Unterstreifen unter das zweite Rad L der Schieber vollends niedergedrückt, wie bei hl ersichtlich, so dafs das obere Ende des Schiebfaches mit dem Bodenbleche gleichliegt und demnach das Abstreifblech ^ bei der Rotation der Zellen ungehindert darüberstreifen kann. . An dieses Abstreif blech stöfst dann das Prefsgut auf der frei gewordenen Stirnseite und fällt darüber ab. Nachdem dies geschehen und der Hebel m vom Rade L frei geworden ist, drückt die Feder / das Hebelpaar m R und damit den Schieber wieder nach aufsen zurück. Der Torf wird während der Pressung so fest gedrückt, dafs er, über ^ abgefallen, sofort auf die Trockengestell oder dergl. aufgeschichtet werden kann und hier in der denkbar kürzesten Zeit austrocknet.
Die Maschine kann durch Anbringung von Rädern auch transportabel gemacht und somit an beliebige Plätze gebracht werden, so dafs der durch Formmaschinen oder auf gewöhnliche Art mit Schneideisen gewonnene Torf sofort in die rotirende Trockenmaschine gebracht werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Torf-Prefs- und Trockenmaschine, gekennzeichnet durch eine rotirende, durch Seitenscheiben (B) und Bodenblech (b) gebildete Trommel, welche, mit auf und nieder gehenden Schiebern (h) Versehen, einzelne Zellen bildet, deren Schiebewände (h) bei Pressung des Torfes mittels eines auf gemeinsamer Achse sitzenden Hebelpaares (m R) und mittels der Räder (k L) herab- und nach geschehener Pressung gänzlich eingeschoben werden, so dafs nachher das Prefsgut über einen Abstreifer (%)' abfallen kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE189691810D 1896-08-02 1896-08-02 Expired DE91810C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE91810T 1896-08-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE91810C true DE91810C (de) 1897-05-10

Family

ID=34484333

Family Applications (1)

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DE189691810D Expired DE91810C (de) 1896-08-02 1896-08-02

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