DE918384C - Betonausbau fuer den Grubenbetrieb - Google Patents
Betonausbau fuer den GrubenbetriebInfo
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- DE918384C DE918384C DESCH2870D DESC002870D DE918384C DE 918384 C DE918384 C DE 918384C DE SCH2870 D DESCH2870 D DE SCH2870D DE SC002870 D DESC002870 D DE SC002870D DE 918384 C DE918384 C DE 918384C
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Description
- Betonausbau für den Grubenbetrieb Es ist ein Grubenausbau aus Beton bekannt, bei welchem zwischen die einzelnen, eine vergleIchsweise größere Länge besitzenden, an der Einsatz--stelle aus Stampfbetort hergestellten Segmente starke Einlagen aus nachgiebigem Werkstoff, insbesondere Holz, eingeschaltet sind, deren Druckübertragung von der Mitte zu den Seiten, zumindest der Innenseite, abnimmt und bei welchen die einander zugekehrten Enden der Betonsegmente oder eines derselben, zumindest auf der Innenseite, eine den Spalt nach außen erweiternde Absch rägung oder Wölbung großer Tiefe, z. B. je ein Fünftel der Gesamtquerschnittsbreite des Segments, besitzen. Bei einem derartigen Ausbau hat man vorgeschlagen, die durch die Abschrägung oder Wölbung der Enden der Betonsegmente gebildeten keilartigen Erweiterungen als im wesentlichen offene Ausweichräume auszubilden, in welche im Abstand angeordnete schmale Keilkörper geringer Druckfestigkeit eingesetzt sind, welche als Träger von Verschalungsgliedern dienen. Dabei können in Längsrichtung der Strecke Einlagen von etwa der Länge der Stärke der Betonsegmente mit etwa in der Mitte liegenden Einlagen geringerer Länge, und zwar vorzugsweise in gleichmäßiger Folge, abwechseln und die Keilkörper auf den längeren Einlagen abgestützt sein. Der besondere Vorteil dieses Ausbaues besteht darin, daß merkliche Kantenpressungen bei einem im Stampf-, Gieß oder Spritzverfahren hergestellten Betonausbau verhindert werden. Der vorstehend beschriebene Ausbau wird erfindungsgemäß dadurch verbessert, daß die zur Einschalung der Segmentenden dienenden :Mittel durch besondere, gegebenenfalls nvt Eisen armierte B.etonform;steine gebildet sind, von deren zu den Einlagen hin abgeschrägten. Stirnseiten von Einbauten freie Ausweichräume begrenzt sind. Die Breite der Betonformstelne in Strecken,richtup@g soll zweckmäßig ;so gewählt werden, daß die Steine leicht zu befördern sind. Im allgemeinen wird @es zweckmäßig sein, die Breite der Betonformsteine so zu wählen, .daß sie :ein oder zwei oder mehrere Quetschholzeinlagen überbrücken. Die Vorteile der vorbekannten Anordnung werden bei dieser Bauart grundsätzlich beibehalten, insbesondere werden also u-n.zulässige Kantenpressungen durch die großen Ausweichräume verhindert. Darüber hinaus ergibt sich aber der Vorteil, daß die schmalen. Keilkörper, welche als Träger von Verschalungsgliedern dienen, sowie die letzteren selbst in Fortfall kommen können, so daß nicht nur Holz eingespart wird, sondern auch der Ausbau schneller erstellt werden kann. Die Verwendung von B:etonformsteinen gerade für die Enden der Betonsegmente ist auch deswegen vorteilhaft, weil man auf diese Weisse in der Lage ist, den besonders beanspruchten Enden der Segmente von vornherein eine höhere Druckfestigkeit zu geben. Dabei kann man j e nach dien Verhältnissen :diese Beto;nformsteine mit Stahleinlagen armieren oder ohne solche verwenden.
- Betoanformsteine mit abgeschrägten Stirnseiten sind im Grubenausbau an sich bekannt. Hierbei handelt es sich ,aber um einen Formsteinausbau, bei welchem sämtliche Teile als einhaufähi:ge Elemente in die Strecke von über Tage her eingebracht werden. Bei :diesem Formsteinaushau hat man in manchen Fällen zwischen zwei benachbarten, an der Stirnseite abgeschrägten Formsteinen eine Holzeinlage vorgesehen und dabei den Zwischenraum zwischen .den Formsteinen vollständig ausgefüllt. Die beim Vorschlag nach der Erfindung eine notwendige Voraussetzung bildenden Ausweichräume fehlen mithin, so daß auch die Erfindungsaufgabe nicht vorliegt. Bei einem anderen Pormsteinausbau hat man die bogenförmig verlaufenden Stirnflächen von zwei benachbarten Formsteinen unmittelbar gegeneinander abgestützt. In den Fällen, wo bei einem Formsteinaushau Ausweichräume für Holzzwischenlager vorgesehen wurden, hat mann beiderseits der Holzeinlagen zunächst eine starke Holzzwischenlage in Form von Bohlen vorgesehen, gegen welche sich die Formsteine mit erner ebenen Fläche, und zwar in ganzer Breite, abstützen. Alle diese bekannten Vorschläge weichen erheblich von der Erfindungsaufgabe ab, welche darin besteht, möglichst ,alle störenden Einbauten aus den Ausweichräumen fernzuhalten und das Einschalen der B@etonsegmente zu vereinfachen.
- In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Fig. i zeigt schematisch einen Querschnitt; Fig. z und 3 zeigen einen Teil der Fig. i in vergräßert-em Maßstab in Se itenriß und Querschnitt; Fig.4 zeigt eine etwas andere Ausführungsform im Seitenriß.
- Der Ausbau besteht aus den im Stampf-, Gieß-oder Spritzverfahren hergestellten Betonsegmenten i, den Betonformsteinen ja und den eingeschalteten Quetschholzein7agen 5.
- Die über Tabe her-estellten Betenformsteine ja sind an den Stirnseiten abgeschrägt, und zwar ebenflächig oder gewölbt. Die Länge der Quetschholzeinlagen kann verschieden gewählt werden; sie kann entsprechend der Stärke der B:etonsebmente .oder vorzugsweise kürzer gewählt w,-rden, bzw. es können längere zeit kürzeren Einlagen abwechseln. Bei dem Ausführungsbeispiel der zig. Z entspricht die Breite der Steine, in Längsrichtung der Strecke gesehen, etwa der Dicke der Quetscheinlage. Gemäß Fig. 4 ist die Breite der Betonformsteine ja so gewählt, daß jeweils zwei Quetschholzeinlagen überbrückt sind. Selbstverständlich kann die Breite der Steine auch ,anders gewählt werden. Die in vielen Fällen zweckmäßige Stahlarmierung ist in der Zeichnung nicht angedeutet.
Claims (1)
- PATENTANSPROCHE: i. Betonausbau für den Grubenbetrieb, bei, welchem zwischen die einzelren, eine vergleichswese größere Länge besitzenden, an der Einsatzstelle nach dem Stampf-, Gieß- -oder Spritzverfahren hergestellten Beton.segmeete starke Einlagen ,aus nachgiebigem Werkstoff, insbesondere Holz, .eingeschaltet sind, wobei die einander zugekehrten Enden der Betonsegmente .oder eines derselben, zumindest auf der Innenseite, derart abbeschrägt oder gewölbt sind, daß keilartige Ausweichräume entstehen, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Einschalung der Segmentenden.dienenden Mittel durch besondere, geg@ebenenfalls mit Eisen .armierte Betonformsteine (Ja) gebildet :sind, von deren zu den Einlagen (5) hin abgeschrägten Stirnseiten von Einbauten freie Ausweichräume (x) begrenzt sind. z. Betonausbau nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß .die Breite der Bet:onformstein:e (Ja) so gewählt ist, daß sie zwei oder mehrere ,der Quebschholzeinllagen (5) überbrücken. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 734415, 603250, 492 575, 464 261.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH2870D DE918384C (de) | 1943-11-13 | 1943-11-13 | Betonausbau fuer den Grubenbetrieb |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH2870D DE918384C (de) | 1943-11-13 | 1943-11-13 | Betonausbau fuer den Grubenbetrieb |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE918384C true DE918384C (de) | 1954-09-27 |
Family
ID=7423491
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH2870D Expired DE918384C (de) | 1943-11-13 | 1943-11-13 | Betonausbau fuer den Grubenbetrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE918384C (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE603250C (de) * | ||||
| DE464261C (de) * | 1926-07-18 | 1928-08-14 | Montania Nv | Gestaltaenderungsfaehiger Bergwerks- und Tunnelausbau aus Kunststeinplatten |
| DE492575C (de) * | 1927-03-01 | 1930-02-26 | Montania Fa Nv | Gestaltaenderungsfaehiger Bergwerks- und Tunnelausbau aus Kunststeinen |
| DE734415C (de) * | 1935-08-17 | 1943-04-27 | Ig Farbenindustrie Ag | Verfahren zur Herstellung von wasserunloeslichen Azofarbstoffen auf Cellulosefasern |
-
1943
- 1943-11-13 DE DESCH2870D patent/DE918384C/de not_active Expired
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE603250C (de) * | ||||
| DE464261C (de) * | 1926-07-18 | 1928-08-14 | Montania Nv | Gestaltaenderungsfaehiger Bergwerks- und Tunnelausbau aus Kunststeinplatten |
| DE492575C (de) * | 1927-03-01 | 1930-02-26 | Montania Fa Nv | Gestaltaenderungsfaehiger Bergwerks- und Tunnelausbau aus Kunststeinen |
| DE734415C (de) * | 1935-08-17 | 1943-04-27 | Ig Farbenindustrie Ag | Verfahren zur Herstellung von wasserunloeslichen Azofarbstoffen auf Cellulosefasern |
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