DE91874C - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63H—MARINE PROPULSION OR STEERING
- B63H21/00—Use of propulsion power plant or units on vessels
- B63H21/22—Use of propulsion power plant or units on vessels the propulsion power units being controlled from exterior of engine room, e.g. from navigation bridge; Arrangements of order telegraphs
-
- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08B—SIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B9/00—Order telegraph apparatus, i.e. means for transmitting one of a finite number of different orders at the discretion of the user, e.g. bridge to engine room orders in ships
- G08B9/14—Order telegraph apparatus, i.e. means for transmitting one of a finite number of different orders at the discretion of the user, e.g. bridge to engine room orders in ships hydraulic; pneumatic
- G08B9/18—Order telegraph apparatus, i.e. means for transmitting one of a finite number of different orders at the discretion of the user, e.g. bridge to engine room orders in ships hydraulic; pneumatic by varying displacement of the fluid
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- Actuator (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
. KLASSE 74: Signalwesen.
in LIVERPOOL.
Signalvorrichtung für Schiffe.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Justiervorrichtung an Schiffssignalapparaten, durch
welche z. B. Befehle von der Commandobrücke nach dem Maschinenraum oder dem Steuerhause
mittelst einer Flüssigkeitssäule übertragen oder Rückmeldungen erstattet werden.
Die Fig. 1, 2, 3, 4 und 5 der Zeichnungen veranschaulichen die an einem im Maschinenraum
zur Verwendung kommenden Meldeapparat angebrachte Erfindung; die Fig. 6 und 7
einen gemäfs der Erfindung ausgerüsteten Rückmelder, während die Fig. 8 und 9 eine Steuerungsvorrichtung
darstellen, an welcher die Signalvorrichtung angeordnet ist.
Mit Ausnahme der Fig. 6, welche eine nur theilweise geschnittene Seitenansicht ist, stellen
sämmtliche Figuren Längsschnitte dar.
Fig. ι zeigt einen Schnitt in Richtung der Linie A-A der Fig. 2,
Fig. 2 einen ebensolchen Schnitt in Richtung der Linie B-B der Fig. 1;
Fig. 4 ist ein Schnitt nach C-C der Fig. 5 und
Fig. 5 ein solcher nach D-D der Fig. 4;
Fig. 3 ist ein mittlerer Längsschnitt durch die Ventile im Kolben;
Fig. 7, 8 und 9 sind ebenfalls mittlere Längsschnitte.
Von der in den Fig. 1 bis 5 dargestellten Ausführungsform zeigen Fig. 1 und 2 den an
der Commandobrücke angeordneten Theil, die Fig. 3 und 4 dagegen den im Maschinenraum
befindlichen Theil des Apparates. 1 ist der Stellhebel, welcher an einer Welle 2 befestigt
ist und ein Zahnrad 3 bethätigt, das mit zwei Zahnstangen 4 und 5 in Eingriff
steht, welche zwei Kolben 6 und 7 in den Cylindern 8 bezw. 9 bewegen.
Die Cylinder 8 und 9 stehen durch Rohre 10 bezw. 11 mit Cylindern 12 und 13 mit den
Kolben 14 und 15 in Verbindung, welche
durch Zahnstangen 16 und 17 ein Zahnrad 18
auf der hohlen Welle 19 in Bewegung setzen, wodurch ein Zeiger 20 und Rad 21 gedreht
wird.
Der Hohlraum jedes Cylinderpaares und das zugehörige Verbindungsrohr ist mit einer Flüssigkeit
gefüllt. Wird der. Hebel 1 z. B. nach links gedreht, so wird der Kolben 6 heruntergedrückt
und der Kolben 7 gehoben. Die Bewegung des Kolbens 6 wird durch die
Flüssigkeitssäule auf den Kolben 14 und von 'diesem auf die Zahnstange 16, das Zahnrad 18,
die Muffe 19 und den Zeiger 20 übertragen. Hierdurch wird der Kolben 15 durch das
Zahnrad 18 und die Zahnstange 17 um ein
ebenso grofses Stück in seinen Cylinder hineingeprefst, als der Kolben 7 aus seinem Cylinder
heraustritt. Wenn der Hebel 1 eine Rechtsdrehung erfährt, so wird der Zeiger 20 in
ähnlicher Weise, nur durch das Zahnrad 18 und die Zahnstange 17 bewegt. Das Rad 21
bewegt den Hammer einer Glocke 22, so dafs eine Bewegung des Zeigers 20 von dem üblichen
Glockenzeichen begleitet ist.
Der Zeiger 20 und der zeigerartige Arm am Stellhebel 1 bewegen sich auf Zifferblättern
und die Bewegung des Kolbens wird durch Anschläge 24, gegen welche der Hebel 1 trifft,
begrenzt; ebenso verhindern Anschläge 25,
welche gegen die Zahnstangenführungen 26 schlagen, dafs der Hub der anderen Kolben
ein bestimmtes Mafs überschreitet.
Der gewöhnlich im Maschinenraum unterzubringende Rückmelder ist ähnlich wie der
Signalapparat mit doppelter Anordnung der Theile eingerichtet. Der Stellhebel 27 ist an
einer Welle 49, welche concentrisch in der Muffe ig gelagert ist, befestigt und dreht durch
diese ein ,Zahnrad 50, welches durch Vermittelung von Zahnstangen , die Bewegung von
Kolben in Cylindern in der geschilderten Weise bewerkstelligt. Die Cylinderpaare des Signal-
und Rückmeldeapparates sind durch ein Rohr-· gestänge mit Flüssigkeit verbunden. Um die
Ausdehnung und Zusammenziehung der Flüssigkeit oder Verluste derselben auszugleichen,
werden die Kolben, welche in den an der Commandobrücke befindlichen Cylindern angeordnet
sind, hohl ausgeführt, und jeder derselben wird mit zwei Ventilen 38 und 39 (Fig. 3)
versehen, von denen sich 38 nach aufsen, 39 nach innen öffnet. Letzteres wird von
einer Feder derartig belastet, dafs es dem Druck der Flüssigkeit in der Regel nicht nachgiebt,
während das Ventil 38 nur sehr leicht belastet ist. Wenn sich Flüssigkeit in einem der verbundenen
Cylinderpaare ausdehnt, so fliefst dieselbe unter Ueberwindung des Federdruckes
durch das Ventil 39 in den hohlen Kolben, sobald die Kolben in ihre äufsersten Lagen
gelangt sind; ist dagegen ein Zusammenziehen bezw. Schwinden oder Verlust an Flüssigkeit
erfolgt, so fliefst, sobald Neigung zur Bildung eines Vacuums auftritt, die in dem hohlen
Kolben befindliche Flüssigkeit durch das Ventil 38 in den Cylinder. Der Apparat kann
danach bei ungenauer Functionirung dadurch wieder leicht in Ordnung gebracht werden,
dafs der Stellhebel nach einander in seine Grenzstellungen bewegt wird; die hohlen Kolben
bilden Behälter zur Aufnahme eines gewissen Vorraths von Flüssigkeit, der in dieser Weise
zum Ausgleich von Unregelmäfsigkeiten verwendet wird.
Fig. 6 und 7 veranschaulichen ein selbstthätiges Signal von der Maschine aus, wobei
ein Kolben 40 durch die Umsteuerungswelle der Maschine bethätigt wird. Derselbe spielt
in einem Cylinder 41, welcher durch ein Rohr 42 mit einem Cylinder 43 auf der
Commandobrücke in Verbindung steht. Der Kolben 48 dieses Cylinders dreht eine Welle,
durch die ein Zeiger 47 derart bewegt wird, dafs nur ein einziger Kolben zur Verwendung
kommt, welcher von einer Feder 44 beständig in den Cylinder gedrückt wird. Ein zweiter
Kolben 45, der durch einen Hebel 46 mit einer Rolle in Verbindung steht und vermittelst
dieser von dem Kreuzkopf der Maschine in Schwingungen versetzt, wird, veranlafst den
Zeiger 47 zu kurzen Schwingungen und zeigt dadurch an, dafs die Maschine sich in Thätig-.
keit befindet. Der Kolben 48 ist mit zwei auf der Zeichnung nicht dargestellten Ventilen
ausgestattet, welche ebenso wie die Ventile 38 und 39 einen Ausgleich bei der Ausdehnung
und Zusammenziehung der Flüssigkeit herbeiführen! ■" .
Die Fig. 8 und 9 veranschaulichen eine abgeänderte Ausführungsform der Signalvorrichtung
in Verbindung mit einem Steuergetriebe. Die Kolben in den Cylindern an der Commandobrücke
werden von einem durch das Steuerrad und Getriebe 53, 54 bewegten Triebrad .60 bethätigt, während die in den Cylindern am
Steuerhause befindlichen Kolben unter Einflufs eines Triebrades 51 stehen; die Bewegungsübertragung
erfolgt auch hier vermittelst Zahnstangen. Die Welle des Triebrades 60 ist mit einem Zeiger 5 5 versehen, welcher die Bewegung
der Pinne, die mit der des Steuerrades 52 übereinstimmen soll, anzeigt. Bei dem im
Steuerhause befindlichen Theil des Signalapparates treibt das Zahnrad 51 ein zweites
Zahnrad 56, das mit einem auf die Welle 58 aufgekeilten Zahnrad 57 in Eingriff steht;
diese Welle trägt ein zweites Zahnrad 59, welches die Schiebersteuerung der Steuermaschine
bethätigt. Auf diese Weise wird die Bewegung des Steuerrades direct auf die Steuermaschine
übertragen.
Bei diesem Apparat sind Anschläge zur Begrenzung der Bewegung der Kolben vorgesehen.
Der Kolben des an der Commandobrücke befindlichen Apparates ist ebenfalls mit Ventilen, ähnlich den Ventilen 38 und 39,
ausgestattet.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Signalvorrichtung für Schiffe mit hydraulischem Gestänge zur Uebertragung der Signale durch Kolben und Zahngetriebe auf die Anzeigewerke, dadurch gekennzeichnet, dafs eine Justirung der Vorrichtung und ein Ausgleich der durch die Ausdehnung oder Zusammenziehung der Flüssigkeit hervorgerufenen Spannung mittelbar durch die mit Ventilen (38, 39) versehenen und einen Flüssigkeitsbehälter bildenden Kolben bewirkt wird, welche mit den Cylindern durch die Ventile in Verbindung stehen, die mit den die Bewegung der Kolben begrenzenden Anschlägen derart zusammenarbeiten , dafs bei einer Bewegung des Stellhebels in seine Endstellungen die Justirung der Vorrichtung selbstthätig erfolgt.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE91874C true DE91874C (de) |
Family
ID=363459
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT91874D Active DE91874C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE91874C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2926624A (en) * | 1954-09-07 | 1960-03-01 | Pieterse Marius Cornelis | Mechanism for the remote transmission of movement |
-
0
- DE DENDAT91874D patent/DE91874C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2926624A (en) * | 1954-09-07 | 1960-03-01 | Pieterse Marius Cornelis | Mechanism for the remote transmission of movement |
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