DE919965C - Flugstaubabscheider fuer Schornsteine - Google Patents

Flugstaubabscheider fuer Schornsteine

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DE919965C
DE919965C DET424A DET0000424A DE919965C DE 919965 C DE919965 C DE 919965C DE T424 A DET424 A DE T424A DE T0000424 A DET0000424 A DE T0000424A DE 919965 C DE919965 C DE 919965C
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Germany
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chimney
column
wall
chimneys
annular space
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DET424A
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DE1617510U (de
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Bernhard Telgmann
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J15/00Arrangements of devices for treating smoke or fumes
    • F23J15/02Arrangements of devices for treating smoke or fumes of purifiers, e.g. for removing noxious material
    • F23J15/022Arrangements of devices for treating smoke or fumes of purifiers, e.g. for removing noxious material for removing solid particulate material from the gasflow
    • F23J15/027Arrangements of devices for treating smoke or fumes of purifiers, e.g. for removing noxious material for removing solid particulate material from the gasflow using cyclone separators

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Working Measures On Existing Buildindgs (AREA)

Description

  • Flugstaubabscheider für Schornsteine Die Erfindung betrifft Schornsteine und andere Abzugskamine und hat eine besonders zweckmäßige und vorteilhafte Ausgestaltung derselben zum Gegen.-stand, durch welche es ermöglicht wird, die von den Rauchgasen bzw. Schwaden mitgeführten Unreinigkeiten, wie Flugasche, Staub usw., abzuscheiden, so daß die Rauchgase vollkommen von diesen befreit den Schornstein verlassen.
  • Es sind bereits Flugascheabscheidevorrichtungen bekannt, die aus einem den unteren Teil des Schornsteins von außen umgebenden zylindrischen Umbau bestanden, der exzentrisch zur Schornsteinsäule angeordnet war, wobei der hierdurch gebildete Ringraum etwa an seiner weitesten Stelle durch eine zwischen Schornsteinsäule und Umbau angeordnete Wand geteilt war, auf deren einer Seite die Eintrittsöffnungen zum Ringraum und auf deren anderer Seite die Übertrittsöffnungen zum Innern der Schornsteinsäule liegen. Diese als Umbau um die Schornsteinsäule ausgeführten Flugascheabscheider hatten aber eine Reihe von Nachteilen, z. B. einen sehr erheblichen Raum-und Materialbedarf, so daß die Herstellungskosten außerordentlich hoch waren. Ein weiterer Nachteil bestand darin, daß sich bei diesen Umbauten große Wärmeverluste nicht vermeiden ließen, da das Mauerwerk aus Ersparnisgründen nicht sehr stark gemacht werden konnte. Die Wandstärke betrug meist nur einen Bruchteil der erforderlichen Wandstärke der Schornsteine. Infolge der geringen Wandstärke und der großen Umfangsflächen bestand auch die Gefahr, daß sich im Mauerwerk sehr leicht Risse bildeten, was zur Folge hatte, daB Falschluft eintrat, die Gase abkühlten, die Gasmenge sich unnötig vergrößerte und eine wesentliche Zugverminderung eintrat.
  • Ein weiterer Nachteil der Umbauten bestand aber auch darin, daß die Rauchgase die Schornsteinsäule erst von außen umkreisen, um dann durch eine in der Schornsteinsäule hinter der Trennwand verlaufende Öffnung in den Schornstein überzutreten. Die heißen Rauchgase berühren somit die Schornsteinsäule selbst sowohl von außen als auch von innen, so daß hier das tragende Mauerwerk des Schornsteins die volle Temperatur der Rauchgase erhält. Infolgedessen ist aus Standfestigkeitsgründen eine wesentliche Verstärkung des Mauerwerks im unteren Teil der Schornsteinsäule (in der Höhe des Umbaues) oder die Verwendung hochwertiger und temperaturbeständiger Steine erforderlich, wodurch sich derartige Anlagen nicht nur außerordentlich verteuern, sondern auch nur eine kurze Lebensdauer haben.
  • Alle diese Nachteile und Schwierigkeiten werden nach der vorliegenden Erfindung dadurch völlig beseitigt, daß die äußere Kammer des Flugstaub- und Ascheabscheiders durch das Schornsteinmauerwerk selbst derart gebildet wird, daß der Abscheider den unteren Teil des Schornsteins bildet und im Innern desselben durch eine Querwand abgedeckt ist, in welche die die Innenkammer bildende Säule einmündet, die mit einem Längsschlitz für die Abführung der mit wechselnder Geschwindigkeit umkreisenden Rauchgase versehen ist.
  • Gemäß der Erfindung ist die Höhe der Innensäule so bemessen, daß die in den halbmondförmigen Ringraum eintretenden Rauchgase die Innensäule mehrfach schraubenförmig umkreisen können.
  • Durch dieseAusgestaltung des Schornsteins gemäß der Erfindung wird nicht nur gegenüber den bisher üblichen Umbauten sehr erheblich an Platz, Material und Herstellungskosten eingespart, sondern es werden auch die den Umbauten anhaftenden Nachteile, wie Rissigwerden des Mauerwerks, Eintritt von Falschluft, Wärme- und Zugverluste, völlig vermieden, wobei gleichzeitig durch die kreisende Führung der Rauchgase mit wechselnder Geschwindigkeit eine überraschend gute Abscheidung der Verunreinigungen erzielt wird, ohne daß die Schornsteinwirkung darunter leidet. Eine Zugverminderung von nur wenigen Millimetern ist völlig bedeutungslos und kann daher außer acht gelassen werden, zumal die Schornsteine im allgemeinen so gebaut werden, daß größere Belastungen ohne weiteres bewältigt werden können.
  • Bei der als Einbau vorgesehenenAbscheidevorrichtung nach der Erfindung wird ohne Material- und Kostenmehrbedarf für den Schornstein selbst kein weiterer Raum bzw. Platz benötigt. Das Material und die Anlagekosten der eingebauten Abscheidevorrichtung betragen etwa weniger als ein Viertel der Materialmenge und Kosten für die bekannten Umbauvorrichtungen. Durch die Materialgewichtseinsparung werden außerdem erhebliche Materialmengen für das Fundament sowie die Kosten hierfür und für einen wesentlichen Teil der erforderlichen Ausschachtungen eingespart.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt Abb. i einen senkrechten Schnitt durch den unteren Teil eines Schornsteins mit Ansicht der eingebauten Säule, Abb.2 einen Querschnitt a-a durch den Schornstein und Abb. 3 einen Querschnitt b-b durch den Schornstein und die Vorrichtung.
  • In dem unteren Teil einer Schornsteinsäule i ist eine zylindrische hohle Säule 2 exzentrisch angeordnet. Die Säule 2 ist durch eine Trennwand 3 mit der Schornsteinsäule verbunden; hierdurch wird der gebildete Ringraum in seinem erweiterten Teil getrennt. Durch dieEintrittsöffnung4tretendieGasein den erweiterten Teil 5 des Ringraumes auf der einen Seite der Trennwand 3 ein, umkreisen durch den verengten Teil 6 des Ringraumes die innere Säule bis in den wieder erweiterten Teil 7 auf der anderen Seite der Trennwand 3. Hier sind vor der Trennwand eine gebogene Lenkwand 8 und eine Fangzunge g angeordnet, die zum Abfangen der infolge Fliehkraft an die Außenwand des Ringraumes gedrängten Staub- und Aschenteile dient. Durch die Lenkwand 8 werden die Gase hier nach innen abgelenkt und durch die Übertrittsöffnung io in die Säule 2 abgeführt, aus der sie nach oben in den Schornstein übertreten. Der Ringraum ist nach oben durch die Decke i i abgedeckt bzw. geschlossen. Es kann aber auch der wieder erweiterte Teil 7 des Ringraumes oben offen gelassen werden, so daß ein Teil der Gase zwecks Widerstandsverminderung unmittelbar in den freien Schornstein übertreten kann. Der Ringraum 5 bis 7 ist nach unten durch einen in der Strömungsrichtung der Gase schraubenförmig abfallenden Boden 12, der in einem Aschentrichter 13 endet, ebenfalls abgeschlossen. Durch den abfallenden Boden werden die abgeschiedenen Aschenteile vom Gasstrom leichter mitgenommen und können sich in dem Trichter 13 sammeln. Hinter der Lenkwand bzw. Fangzunge g ist zur Aufnahme der durch diese abgefangenen Staubteile ebenfalls ein Aschentrichter 13' angeordnet. Außerdem können unterhalb der Eintrittsöffnung 4 im Teil 5 des Ringraumes und in der Säule 2 Aschentrichter 13" angebracht sein. Aus diesen Trichtern 13 bis i3" kann die anfallende Flugasche mittels Schleusen oder durch eine Saugzuganlage abgezogen werden.
  • Nach der Zeichnung treten die Gase oberhalb des schraubenförmig abfallenden Bodens 12 des Ringraumes ein. Der Entritt kann aber auch ohne weiteres am Fuße des Schornsteins erfolgen (bei Fortfall des Aschentrichters i3"), wobei die Gase durch eine senkrechte Wand 14 hochgeführt, die innere Säule 2 in gleicher Weise wie vorstehend beschrieben umkreisen. Die innere Säule 2 kann auch aus Eisen hergestellt sein, wobei die freien Querschnitte entsprechend der geringeren Wandstärke erweitert werden können.
  • Die Vorrichtung kann auch gemäß der Erfindung in sonstigen Abzugskaminen, wie von Zementöfen oder Kokslöschtürmen, eingebaut werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Flugstaubabscheider für Schornsteine und sonstige Abzugskamine, bestehend aus je einer äußeren und einer inneren zylindrischen Kammer verschiedenen Durchmessers, die exzentrisch zueinander angeordnet sind und deren Ringraum an seiner weitesten Stelle durch eine zwischen der inneren und äußeren Kammer angeordnete Wand geteilt ist, auf deren einer Seite die Eintrittsöffnungen zum Ringraum und auf deren anderer Seite die Übertribtsöffnung zur inneren Kammer liegen, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Kammer des Flugstaub- und Ascheabscheiders durch das Schornsteinmauerwerk selbst derart gebildet wird, daß der Abscheider den unteren Teil des Schornsteins (i) bildet und im Innern desselben durch eine Querwand (ii) abgedeckt ist, in welche die die Innenwand bildende Säule einmündet, die mit einem Längsschlitz für die Abführung der mit wechselnder Geschwindigkeit umkreisenden Rauchgase versehen ist. z. Flugstaubabscheider nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Innensäule eine solche Höhe hat, daß die Rauchgase den; halbmondförmigen Ringraum zwischen Säule und Schornsteinmauer mehrfach schraubenförmig umkreisen können. 3. Flugstaubabscheider nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die Querwand (i i) außer der Säule (2) auch den sich wieder erweiternden Teil (7) des Ringraumes frei läßt. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 720 i68
DET424A 1950-02-01 1950-02-01 Flugstaubabscheider fuer Schornsteine Expired DE919965C (de)

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DET424A DE919965C (de) 1950-02-01 1950-02-01 Flugstaubabscheider fuer Schornsteine

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DE919965C true DE919965C (de) 1954-11-08

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DET424A Expired DE919965C (de) 1950-02-01 1950-02-01 Flugstaubabscheider fuer Schornsteine

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0549951A3 (en) * 1991-12-28 1993-10-20 Pfeiffer Ag Geb Chimney

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE720168C (de) * 1938-04-26 1942-04-25 Richter & Co Dr Schornstein mit Flugascheabscheidevorrichtung

Patent Citations (1)

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