DE920132C - Vorrichtung zur passgerechten Bogenuebergabe mittels Greiferketten bei Druckmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zur passgerechten Bogenuebergabe mittels Greiferketten bei Druckmaschinen

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DE920132C
DE920132C DESCH8548A DESC008548A DE920132C DE 920132 C DE920132 C DE 920132C DE SCH8548 A DESCH8548 A DE SCH8548A DE SC008548 A DESC008548 A DE SC008548A DE 920132 C DE920132 C DE 920132C
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DE
Germany
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chain
gripper
sheet transfer
link plate
drum
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Expired
Application number
DESCH8548A
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English (en)
Inventor
Kurt Goepfert
Dr-Ing Hans Bernha Schuenemann
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Schnellpressenfabrik Koenig and Bauer AG
Original Assignee
Schnellpressenfabrik Koenig and Bauer AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F21/00Devices for conveying sheets through printing apparatus or machines
    • B41F21/08Combinations of endless conveyors and grippers

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  • Discharge By Other Means (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur paßgerechten Bogenübergabe mittels Greiferketten bei Druckmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zur paßgenechtien Übergabe von Bogen mittels Gneiderketten. Nach einer bekannten Einrichtung dieser Art ,ist der Kettengreifer mit den -Ketten relativ beweglich verbunden und wird während der Begenübernahme vom Druckzylinder direkt mit einem Führungsstück des Druckzylinders weiterg rieben. Zu diesem Zweck läuft z. B. der Kettengneäerwagen auf eigenen, Schienen und wird durch Lenker mit der Kette verbunden, oder aber der Ketbengneifer wird bei seinem Umlauf um die Ketbentrommel von der Kette gelöst und durch abgefiederte Mitniehmer angetrieben, die den Greiferwagen nm Moment der Übergabe gegen den Register. anschlag des Druckzylinders ziehen. Durch die relative Beweglichkeit zwischen Kette und Greiferwagen ist ,also der Kettentransport wähnend der Übergabe ausgeschaltet.
  • Abgesehen von der Notwendigkeit einer kostspieligen, doppelten Schknenführung für Kette und Greiferwagen besteht .der Nachteil bei Vorrichtungen des angegebenen; Prinzips darin, daß der relativ zur Kette bewegliche Grevferwagen während der Bogenübergabe durch Leitschweren cd. dgl. gegen Fliebkräfbe abgestützt werden ruß. Durch das Abrollen auf Führungsschienen im Moment der Bogenübergabe können Erschütterungen entstehen, die eine paßgenechte Übergabe gefährden.
  • Nach einer anderen ; bekannten VoTri'chtung wird das Kettengneifersystem bei seinem Umlauf um die Ketroentrommei verriieg-t, indem es mit drehbaren Backen auf der Trommel festgespannt wird. Um dieses Festspannen in einem Paßstück auch bei Differenzen in der Kettenlänge zu ermöglichen, sind die Zähne des Kettenrades unter dem @reiferwagen etwas tiefer und weiter geschnitten. Der Greifersvagien, kann sich zusammen mit der Kette unter den Teeilkreis des Kettenrades senken, so daß die Kette dadurch an dieser Stelle Spiel bekommt und sich mit dem Greiferwageen ietwas verschieben läßt. Dadurch wird auch bei dieser Vorrichtung während der Bogenübergabe der Kettentransport unmittelbar :auf dien Greiferwagen außer Wirkung gebracht.
  • Die paßgerechte Bogenübiergabe hängt bei diesem System von der fehlerlosen Ausführung und Verr iegelung -der Paßstücke .an dem Kettengreifersystem und von der Güte der Zahnantriebe zwischen Druckzylinder und Kettentrommel ab.
  • Diesen bekannten Einrichtungen gegenüber beruht diie Erfindung zur paßgerechten übergahe der Bogen vom Druckwerk zum Kettensystem und umgekehrt darauf, daß, der Transport der Kette während der Bogenübergabe nicht außer Wirkung gebracht wird, sondern im Giegenteil die Spannkraft zum Halten des Greiferwa:gens in einem Paßstück auf der Kettentrommel liefert. Erreicht wird dnes gemäß der Erfindung dadurch, daß am Greiferkeettenrad 'besondere Führungs- und Auflagestücke vorgesehen sind, gegen die die Kettenlasche des ununterbrochen durch die Grelferkette transportierten Greiferwageens während der Bogenübergahe durch die Zuglast der Greiferkette eetwa radnäl gezogen wird. In weiterer Ausbildung der Erfindung erfolgt der Antrieb der Kettentrommel während der Bogenübergabe, unabhängig vom Zahntrieb, :durch dien Druckzylinder.
  • Die Wirkungsweise der Erfindung wird im folgenden Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigt Abb. i durch Kettengreifer verbunden Druckwerke einer »Baukasteen«-Maschine, Abb, 2 und 3 Seitenansichten des Greifermeechanismus vor und bei der Botenübergabe, Abb. 4 leinen Querschnitt, Abb. 5 einen Plan der .angreeifenden Kräfte, Abb. 6 leine Seitenansicht des Kettenradantriebes. In Abb. i gelangt ein Bogen i vom Anleger über die schwingenden Vorgreifer 2 und den Zwischenför:l 3 auf den Druckzylinder 4 der Bersten Druckeinheit.
  • Nasch dem Druck durch den P'lattenzylineder 5, der von Farbwalzen 6 und dem anschließenden Farbwerk 7 Farbe eerhält, wird der Bogen auf der Kettentrommel 8 registerhaltig .an enai Greifersystem9 der Greifeck fette io abgegeben. Er gelangt zur Ketteentrommel i i des .nächsten Druckwerkes und wird h;ner registerhaltig an den Druckzylinder 4 der zweitem Druckeinheit abgegeben. Hier erfolgt der Druckvorgang und -die Blogenabgeabe wie beim ersehen Druckwerk. Es lassen sich so mehrere Druckwerke zu Mehrfarbenmaschinen kuppeln, wobei die einzelnen Druckwerke eentweder durch die Ketten oder aber mit feiner durchgehenden Längswelle getrieben werden. In Abb. 2 ist das Greifersystem beim Einlaufen auf die Kettentrommel 8 dargestellt. Die Kette io läuft auf Kettenleitschienen 12. Der Greiferwagen hängt ;auf beiden Seiten mit einer Lasche 13 in der Kette i o. Die Lasche 13 greift über zwei Kettengliedeer und ist in Laufrichtung vorn mit einem Bolzen 14 und. hinten mit Schiebestift und Schlitz 15 in der Kette geführt. Auf dem Bolzen 14 befindet sich zwischen Kette und Kettenlasche 13 :eine Führungsrolle 16 (vgl. Abb. 4), dies in die Fanggabel 17 dies Kettenrades einläuft.
  • Abb.3 zeigt dine Bogenübernahme vom Druckzylindier. Die Kettenlasche 13 wird voirn von Rollee 16 und Fanggabel 17 gehalten und stützt sich hinten auf dem Anschlag 18 des Kettenrades 8 ab. Am Kettenrad 8 fehlen im Bereich der Kettenlasche und anschließend so viel Zähneoder sie sind zu spitz geschnitten, d:aß (es als Kettenrolle wirkt.
  • Damit hängt die Zuglast der Kette vor und während der Bogenübernahme an der Kettenlasche 13. Am Schlitz 15 oder Kettenlasche entsteht dann eine Kraftkomponente, die die Kettenlasche auf ihre Auflagepunkte 17, 18 drückt. Die senkrechte Kraftkomponente wird zweckmäßig vergrößert, indem das Keaeinrad unter der Kettenrolle 19 zwischen Bolzen 14 und Schiebestift 15 etwas vertieft ist, so daß die Kettenglieder hier Beine Sehnenstellung einnehmen können. Dabei ist die Lasche 13 durch Fangigabel 17 und Anschlag 18 derart über den Teilkreis (des Kettenrades angehoben, daß nachfolgernd die Kettenteilung praktisch erhalten bleibt. Die Wirkun;gsli(n!ie der senkrechten Kraftkomponente liegt zwischen dem An.schlab 18 und Ralle 16, um Bein Abheben der Rolle 16 aus der Fan,ggabeil 17 zu verhindern. Wirkt die Rollee 16 eoberhalb des Bolzens 14 auf die Kettenlasche 13, dann entsteht durch die Kettenlast ein rechts drehendes Moment, das die Rolle 16 zusätzlich in die Fanggabel 17 hineindrückt (s. Abb. 5). Im Bedarfsfall kann durch zweckmäßige Mittel (Bremssein) die Zuglast der Kette und damit die Führungskraft auf ,das Ketteengreifersystem verstärkt werden.
  • Die Kettenlasche kann auch anders :als angegeben ausgebildet sein. Vorteilhaft ist jedoch bei der gewählten Anordnung nach Abb. 2 und 3, daß möglichst wenig Kietteingleder zwischen letzter Zahnführung am Kettenrad 8 und Führungsrolle 16 liegen. Hier :ist trotz Toleranzen in der gesamten Kettenlänge rein ;guter Einlauf der Führungsrolle 16 in die Fanggabel 17 und damit geringer Verschleiß rerreicht.
  • Zwecks erhöhter Sicherheit kann die Rollee 16 einten gegebenenfalls abgefederten Anschlag 2o am Druckzylinder 4 in der Zentrale treffeen, der die Rolle 16 bei ungenauem Sitz in dies Fanggabel 17 hineindrückt.
  • Da wähnend der Bogenübergabe die Kettenlasche 13 (etwas :angehoben ist" bestimmen nur die, Fanggabel 17 und das Auflager 18 ihre Lage. Die Kette wird, vom Bolzen, 14 und Schiebestift 15 angehoben. Letzterer wird ran der Außenweite der Klette durch Auflager 2 i und 22 am Kettenrad 8 abgestützt, um eire Verkanten der Kette und Blegebeanspruchumg des Bolzens 14 in der Lasche 13 zu vermeiden (s. Abb.4).
  • Der Antrieb der Kettenräder 8 und I i erfolgt unmittelbar vom Druckzylinder 4. Nach Abb. 6 dienen hierzu die Stirnräder 23 und 24. Im Bereich der Bogenübergabe übernimmt das Kurvenstück 25 am Druckzylinder 4 den Antrieb. Es wirkt auf eine Rolle 26 des Kettenrades 8, die im Teiilllkreis der Grefferblöcke 27 des Gre.ifersystems 9 auf dem Kettenrad 8 liegt. Im Wirkungsbereich des Antriebes über Kurvenstück und Rolle haben die Sthnräder 23 und 24 etwas 'Spiel. Mit einer beliebigen sieitliehen Führung dies Kettexngreifersystems ist eine registerhaltige Bogenübergabe erreicht. Diese seitliche Führung kann z. B. in Führungsschienen bestehen, die das Greifersystem vor und wähnend der Bogenübergabe seitlich fixieren. Die Fanggabeln 17 können konisch ausgebildet sein, oder in die Kettenlasche 13 ist unten ein Schlitz gefräst. Die Lasche läuft beim Einlauf auf das Kettenrad mit ihrem Schlitz auf eine'Schelbe oder ein Segment, das auf der Ketbenra.dwelle befestigt ist, und wird somit seitlich gehalten.
  • Das Kettengreifersystem befindet -sich also unabhängig von der Kettenlänge stets in gleicher Position und selbstspannend auf dem Kettenrad. Da das Kettenrad bei der Bogenübergabe unabhängig vom Zahneingriff direkt vom Druckzylinder angetrieben wird, ist mit einfachen Mitteln eine paß,-gerechte Bogenübergabe erreicht.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur paßgerechten Bogenübergabe von einem Druckwerk auf eigne Greiferkette und umgekehrt, gekennzeichnet durch besondere Führungs- und Auflagestücke (17, 18) dies Greiferkettenrades (8), gegen die die Kettenlasche (13) dies ununterbrochen durch die Greiferkette transportierten Gneiferwagens (9) während der Bogenübergabe durch die Zuglast der Greiferkette (1 o) etwa radial gezogen wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1; dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Ketten, trommel (8, 11) durch den Druckzylinder (4) während der Bogenübergabe unabhängig vom Zahntrieb erfolgt, beispielsweise mit Führungsrolle (26) und Kurvenstück (25).
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne des Kettenzahnrades (8) teilweise zu spitz geschnitten sind oder ganz fehlen, so daß das Kettenzahnrad (8) bei der Bogenübergabe auf den gezogenen Teil der Kette (1 o) als Kettenrolle wirkt.
  4. 4. Vorrichtung !nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Greiferwagen (9) in der Kette (1 o) mit Laschen (13) geführt ist, die mit seinem Drehpunkt (14) und einem Schlitz (15) in der Kette (1 o) derart hängen, daß der Drehpunkt (14) in Laufrichtung vor dem Schlitz (15) liegt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch ge- kennzeichnet, daß in Laufrichtung die Kettenlasche (13) vorn in ,einem Paßstück, z. B. einer Fanggabe (17), von der Kettentrommel (8) ;geführt ist und sich am Ende aus einem Anschlag (18) derart abstützt, da;ß die senkrecht zum Führungsschlitz (15) entstehende Kraftkomponente zwischen den beiden Auflagepunkten der Kettenlasche angreift.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch solche Anordnung der Führungsvorrichtung der Kettentrommel, daß die Kettenlasche (13) und die mit ihr verbundenen Kettenrgliederetwas angehoben werden.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kettenglieder zwischen ihren Aufhängepunkten (14, 15) in der Lasche (13) eine Sehnenstellung einnehmen können, um einmal das Ab'he'ben aus dem Teilkreis ohne großes Vorziehen der Kette zu ermöglichen und andererseits den Zugwinkel am Führungsschlitz (15) der Kettenlasche (13) weniger stumpf zu machen, um die senkrechte Kraftkomponente zu vergrößern. B.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine Einrichtung, beispielsweise einen gegebenenfalls abgefederten Anschlag (2o) am Druckzylinder (4), die das Kettengrevfersystem in das Paßstüek der Kettentrommel, z. B. eine Fanggabel (17), hineindrückt.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch i; gekennzeichnet durch eine Einsrichtung zum seitlichen Fixieren des Kettengreifersystems, die mit der Vorrichtung zur Bogenübergabe wähnend der Bogenübergabe zusammenarbeitet.
DESCH8548A 1952-01-17 1952-01-17 Vorrichtung zur passgerechten Bogenuebergabe mittels Greiferketten bei Druckmaschinen Expired DE920132C (de)

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DE (1) DE920132C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1033681B (de) * 1955-02-12 1958-07-10 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Registerhalteeinrichtung fuer Drei- und Mehrfarben-Rotationsdruckmaschinen
EP0535405A3 (de) * 1991-09-25 1993-06-02 MAN Roland Druckmaschinen AG Vorrichtung zur passgenauen Bogenübergabe und zum Transport von Bogen zwischen den Druckeinheiten einer Mehrfarben-Druckmaschine
DE102009000220B4 (de) * 2009-01-14 2019-07-18 Koenig & Bauer Ag Ausleger einer bogenverarbeitenden Maschine mit einem Kettenfördersystem zum Übernehmen der Bogen von einem Bogenführungszylinder

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1033681B (de) * 1955-02-12 1958-07-10 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Registerhalteeinrichtung fuer Drei- und Mehrfarben-Rotationsdruckmaschinen
EP0535405A3 (de) * 1991-09-25 1993-06-02 MAN Roland Druckmaschinen AG Vorrichtung zur passgenauen Bogenübergabe und zum Transport von Bogen zwischen den Druckeinheiten einer Mehrfarben-Druckmaschine
DE102009000220B4 (de) * 2009-01-14 2019-07-18 Koenig & Bauer Ag Ausleger einer bogenverarbeitenden Maschine mit einem Kettenfördersystem zum Übernehmen der Bogen von einem Bogenführungszylinder

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