DE9201632U1 - Schusswaffe mit beweglicher Patronenkammer, die hinten abgedichtet ist - Google Patents

Schusswaffe mit beweglicher Patronenkammer, die hinten abgedichtet ist

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    • F41A9/38Loading arrangements, i.e. for bringing the ammunition into the firing position
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    • F41A9/40Ramming arrangements the breech-block itself being the rammer
    • F41A9/41Ramming arrangements the breech-block itself being the rammer pushing unbelted ammunition from a box magazine on the gun frame into the cartridge chamber
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Description

Roger Field
Schußwaffe mit beweglicher Patronenkammer, die hinten abgedichtet ist.
Die Erfindung betrifft eine halb-, vollautomatische oder manuell bedienbare Schußwaffe für Patronen aller Art, insbesondere hülsenlose Patronen. Herkömmliche Schußwaffen für hülsenlose Munition z.3. die Heckler & Koch GIl und DE 3820088 Al von Heckler & Koch weisen Patronenkammern auf, die hinten schwierig abzudichten sind. Diese Schußwaffen weisen Magazine auf, die nicht konventionell bedienbar sind.
Es ist die Aufgabe der Erfindung eine Schußwaffe zu schaffen, die hülsenlose Patronen abfeuern kann, die bevorratete Patronen beim Abfeuern von der Kammer zu trennen und eine horizontale Zuführung der Patronen von einem Magazin oder Patronengurt oder anderer Art Patronen zu bevorraten um die Patronen, die empfindlich sind zu schonen, zu ermöglichen.
Diese Forderungen werden erfüllt, indem eine bewegliche Patronenkammer verwendet wird, die hinten z.B. durch einen Stöpsel oder Verschluß, z.B. einen hin- und hergehenden Verschluß hinter der Patrone abgedichtet wird beim Abfeuern der Patrone. Die Kammer wird in wenigsten zwei Stellen gebracht, einmal vor dem Patronenvorrat und einmal hinter dem Lauf. Die Kammer kann z.B. vertikal steigen, so daß die oberste Stelle sich hinter dem Lauf befindet und die unterste Stelle z.B. vor der obersten Patrone eines Magazins sich befindet. Es ist vorteilhaft, wenn die Patrone nach dem Einführen in die Patronenkammer nicht nach hinten rutschen kann. Die Patrone und die Patronenkammer können beide rund im Querschnitt sein. Die Patrone kann sich nach vorne leicht verjüngen sowie die Patronenkammer, so daß die Patrone in der Patronenkammer stecken bleibt.
Die Patronenkammer kann in einer anderen Ausführung der Erfindung einen seitlichen Drehpunkt, im wesentlichen parallel zur Rohrachse, aufweisen. Sie kann z.B. nach oben und unten ge-
schwenkt werden, nach oben hinter dem Lauf und nach unten z.B. vor einem Magazin, das sich hinter der Kammer befindet. Die bevorrateten Patronen können evtl. auch vor der Kammer positioniert sein, sodaß die Patronen nach hinten in die Kammer geladen werden. Ein Ausstoßer kann die Patrone z.3. aus einem Magazin in die Patronenkammer nach hinten schieben, z.B. bevor der Verschluß seine hintere Stelle erreicht hat. Nach Abfeuern einer Patrone kann Gas von dem Rohr abgenommen werden um einen Kolben nach hinten zu schieben, der einen Verschluß, der hinter der Kammer positioniert ist und die Kammer hinten abdichtet, zu entriegeln. Das Restgas kann den Verschluß nach hinten treiben, der z.B. durch ein schräges Element, das mit dem Verschluß oder Verschlußträger verbunden sein kann, die Kammer vor die bevorrateten Patronen bringt. Die Kammer kann vor dem Magazin gehalten werden, so daß sie diese Stelle behält wenn der Verschluß wieder nach vorne kommt und einen damit verbundenen Ausstoßer eine Patrone aus der bevorrateten Munition in die Kammer nach vorne treibt. Die Kammer wird dann freigegeben und z.B. durch Federdruck hinter den Lauf gebracht, bevor der Verschlußkopf, der einen runden Querschnitt aufweisen kann, in die Kammer, die ebenso einen runden Querschnitt aufweisen kann, hinten hineindringt und die Kammer hinter der Patrone abdichtet. Die Patrone kann dann z.B. von hinten z.B. durch eine Schlagbolzen gezündet werden. Der Ausstoßer kann nach vorne gefedert sein, so daß die Patrone in die Kammer geschoben werden kann, die Kammer freigegeben werden kann z.B. durch den Ausstoßer, der z.B. einen Haken, der die Kammer vor den bevorrateten Patronen hält, entrastet, die Kammer wird z.B. unter Federdruck hinter den Lauf gebracht bevor der Verschluß, hinter dem Lauf in die Kammer eindringen kann. Ein Versager der nicht abgefeuert werden kann, kann z.B. nach vorne aus der Kammer z.B. durch die nächste Patrone, die hinten eingeführt wird, ausgeschoben werden. Die Kammer kann innen eine Hülse aufweisen, die die Patrone hält und ausreichende Wandstärken aufweist, die nach hinten gefedert ist, um die Patrone beim Einführen zu schonen. Der Ausstoßer kann vorne einen Puffer ausweisen oder z.B. vorne aus Hartgummi gefertigt werden, um die Patrone hinten zu schonen. Ein Stöpsel, der einen runden
Querschnitt aufweisen kann, kann in einer anderen Ausführung der Erfindung separat von einem Träger, der z.B. den Ausstoßer trägt, hinter dem Rohr montiert werden und auf der Rohrachse sich hin- und herbewegen. Dieser Stöpsel braucht sich nur in etwa so weit nach hinten zu bewegen, bis die Kammer frei ist zum bewegen. Ein Träger, der z.B. mit dem Ausstoßer verbunden ist, kann hinter dem Stößsei positioniert sein und eine Verriegelung aufweisen. Nach Abfeuern der Patrone kann der Kolben anstatt eines Verschlusses zu entriegeln, den Träger entriegeln, der durch den Kolben und dem Stöpsel, der sich jetzt nach hinten bewegen kann, nach hinten gebracht werden kann, wobei der Stöpsel nicht so weit nach hinten fahren muß wie der Träger, der die Kammer vor dem Patronenvorrat bringen kann. Die Kammer kann vorne um ihre Öffnung einen Ring aufweisen oder eine ringförmige Vertiefung, so daß die Kammer von dem Stöpsel oder Verschluß nach vorne geschoben werden kann um den Spalt zwischen den Lauf und der Kammer abzudichten. Dieses erfolgt auch wenn die Kammer innen eine Hülse aufweist, die vorne eine ringförmige Vertiefung oder einen Ring aufweist.
Eine vorteilhafte Ausführung der Erfindung wird anhand der Zeichnung und dem Text näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine teilgeschnittene Seitenansicht einer Schußwaffe, die eine steigende Kammer aufweist, die vor der obersten Patrone eines Magazins und hinter dem Lauf gebracht wird.
Die Kammer 2 befindet sich in ihrer obersten Stelle hinter dem Lauf 1. Eine Feder 7 drückt die kammer 2 von unten nach oben. Der Verschluß 4 wird von einer Feder 20 nach vorne gehalten und mit einer Verriegelung 11 mit der Schußwaffe 21 fest verriegelt. Der Ausstoßer 8 befindet sich in seiner vorderen Position. Eine Patrone 3, die in der Kammer 2 hinter dem Lauf 1 positioniert ist, wird von einem Schlagbolzen 15 gezündet. Der Verschluß 4 und die zwei Gasdichtungsringe 10, die innerhalb der Kammer 2 montiert sind und um den Verschluß 4 vorne klemmen, dichten die Kammer 2 hinten ab. Wenn das Geschoß 22 den Lauf 1 verläßt wird Gas durch die Bohrung 16 von dem Lauf 1
abgeleitet. Der Kolben 5 wird nach hinten geschoben, die Verriegelung 11 dreht und wird entriegelt, das Restgas drückt den Verschluß 4 zurück. Der Verschluß 4 verläßt die Kammer 2, die Schräge 13, die mit dem Verschluß 4 verbunden ist drückt die Kammer 2 an seinen rechten und linken Stift 14 nach unten, die Kammer 4 rastet mit seinem links angeordneten Stift 12 in den Haken 6, der nach hinten gefedert ist, der Verschluß 4 erreicht seine hintere Endstelle gegen der Feder 20 und einem nicht dargestellten Puffer und fährt vorwärts. Der Ausstoßer schiebt die oben liegende Patrone 3 aus dem Magazin 9 nach vorne in die Kammer 2, schiebt den Haken 6 nach vorne, die unter der Kammer 2 liegende Feder 7 drückt die Kammer 2 nach oben und der Verschluß 4 fährt wieder in die Kammer 2 herein und wird verriegelt. Die Patronenkammer 2 weist eine Hülse 19 innen auf, die nach hinten gefedert ist durch die vorne montierte Druckfeder 12 um die Patrone 3 beim Einführen in die Patronenkammer 2 zu schonen und um den Spalt 17 zwischen der Patronenkammer 2 und dem Lauf 1 abzudichten. Der Verschluß 4 drückt die Patronenkammerhülse 19 hinter dem Lauf 1 nach vorne, bevor der Verschluß 4 sich vor der festen Wand 18 verriegelt. Ein Ring 18, der an der Patronenkammerhülse 19 vorne um ihre Öffnung montiert ist, dichtet innerhalb einr ringförmigen Vertiefung in die Rückseite des Lauf 1 ab.

Claims (24)

Schut&zgr;anSprüche
1. Schußwaffe für Patronen aller Art, insbesondere hülsenlose Patronen mit einer Patronenkammer zwischen dem Lauf und den bevorrateten Patronen, die hinten beim Abfeuern eine Patrone gegen Gasdruck von wenigstens einem Teil, der nicht zu der Patrone gehört, abgedichtet wird, wobei die Patronenkammer (2) in wenigstens zwei Stellen gebracht werden kann, einmal hinter dem Lauf (1) zum Abfeuern einer Patrone (3) und einmal vor dem Laden mit einer Patrone
2. Schußwaffe nach Anspruch 1, wobei ein hin- und hergehender Verschluß (4) die Patronenkammer (2) hinten abdichtet.
3. Schußwaffe nach Anspruch 1, wobei ein Stöpsel (23) die Patronenkammer (2) hinten abdichtet.
4. Schußwaffe nach Anspruch 1, wobei ein Ausstoßer (8) die Patronen (3) aus den bevorrateten Patronen (3) in die Patronenkammer (2) bringt.
5. Schußwaffe nach Anspruch 1, wobei die Patronen (3) an der hinteren Seite der Patronenkammer (2) bevorratet sind.
6. Schußwaffe nach Anspruch 1, wobei die Patronen (3) an der vorderen Seite der Patronenkammer (2) bevorratet sind.
7. Schußwaffe nach Anspruch 1, wobei die die Bewegung des Verschlusses (4) die Patronenkammer (2) in die Ladeposition bringt.
8. Schußwaffe nach Anspruch 1, wobei der Ausstoßerträger (25) die Patronenkammer (2) in die Ladeposition bringt.
9. Schußwaffe nach Anspruch 1, wobei die Patronenkammer (2) vor der Ladeposition gehalten wird bis eine Patrone (3) in die Patronenkammer (2) gebracht werden kann.
10. Schußwaffe nach Anspruch 1, wobei die Patronen (3) in
einem Magazin (9) bevorratet sind.
11. Schußwaffe nach Anspruch 1, wobei die Patronen (3) in
einem Patronengurt (24) bevorratet sind.
12. Schußwaffe nach Anspruch 1, wobei die Patronenkammer (2) eine Hülse (19) innen aufweist, parallel zur Rohrachse,
die nach hinten durch eine Feder (12) gefedert wird, um die Patrone (3) beim Einführen zu schonen.
13. Schußwaffe nach Anspruch 1, wobei die Patronenkammer (2) in zwei Stellen vertikal gebracht werden kann. Einmal zum Abfeuern, hinter dem Lauf (1) und einmal zum Laden mit
Patronen (3) .
14. Schußwaffe nach Anspruch 1, wobei die Patronekammer (2) in wenigstens zwei Stellen über einen Drehpunkt parallel zur Rohrachse gebracht werden kann. Einmal hinter dem Lauf (1) zum Abfeuern und einmal zum Laden mit Patronen (3).
15. Schußwaffe nach Anspruch 1, wobei wenigstens ein Gasdichtungsring (10) hinten in der Patronenkammer (2) befestigt ist.
16. Schußwaffe nach Anspruch 1, wobei wenigstens ein Gasdichtungsring (10) hinter in der Patronenkammerhulse (19) befestigt ist.
17. Schußwaffe nach Anspruch 1, wobei wenigstens ein Gasdichtungsring (10) vorne am Verschluß (4) befestigt ist, zum Abdichten der Patronenkammer (2).
18. Schußwaffe nach Anspruch 1, wobei wenigstens ein Gasdichtungsring (10) um den Stöpsel (23) befestigt ist, zum Abdichten der Patronenkammer (2).
19. Schußwaffe nach Anspruch 1, wobei die Patronenkammer (2) sich innen nach vorne verjüngt.
20. Schußwaffe nach Anspruch 1, wobei die gesamte Patronenkammer (2) nach hinten gefedert ist, um die Patrone (3) zu schonen beim Einführen der Patrone (3) in die Patronenkammer (2) .
21. Schußwaffe nach Anspruch 1, wobei hülsen und hülsenlose Patronen (3) abgefeuert werden können.
22. Schußwaffe nach Anspruch 1, wobei hülsen und hülsenlose Patronen (3) die gleiche Kammer (2) verwenden können.
23. Schußwaffe nach Anspruch 1, wobei hülsen und hülsenlose Patronen (3) unterschiedliche Kammern (2) verwenden.
24. Schußwaffe nach Anspruch 1, wobei die Kammerhülse (19) für hülsen und hülsenlose Patronen (3) ausgetauscht werden kann.
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