DE920509C - Feuerraum fuer Strahlungskacheloefen - Google Patents

Feuerraum fuer Strahlungskacheloefen

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DE920509C
DE920509C DEF6309A DEF0006309A DE920509C DE 920509 C DE920509 C DE 920509C DE F6309 A DEF6309 A DE F6309A DE F0006309 A DEF0006309 A DE F0006309A DE 920509 C DE920509 C DE 920509C
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DE
Germany
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radiant
wall
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DEF6309A
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Franz Fleig
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    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D1/00Casings; Linings; Walls; Roofs
    • F27D1/04Casings; Linings; Walls; Roofs characterised by the form, e.g. shape of the bricks or blocks used
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
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Description

  • Feuerraum für Strahlungskachelöfen Die Erfindung !betrifft die zweckmäßige, fugensichere Bauart des Feuerraumes der Strahlungskachelöfen aus Schamottesteinen.
  • Bekanntlich können mit den Strahlungskachelöfen große Wärmeleistungen direkt durch die Wände des Feuerraumes und der umschließenden Kachelung in den zu erwärmenden Raum gestrahlt werden. Während jedoch die Ofenkacheln, welche .mit dem Feuer nichtdirekt inBerührung kommen, mit Klammern gegenseitig verbunden sind, so daß sie einen festen. Verbemd bilden, welcher sich auch bei der Ab'käihlung nicht lockert, ist diese gegenseitige Verklammerung bei den Schamottesteinen des Feuerraumes nicht möglich, da Metallklammern schmelzen würden. Andererseits muß der Feuerraum aus mehreren Steinen zusammengesetzt werden, weil ein einheitliches Gebilde bei den großen Temperaturschwankungen springen würde. Sind somit die Dehnungsfugen eine Notwendigkeit, so sind sie auch ein Übel, weil sie die Tendenz zur Erweiterung haben und damit den Heizgasen die Möglichkeit zum Entweichen schaffen.
  • Das Problem, welches d:ieErfindung löst, ist somit der Feuerraum aus feuerfesten Steinen für Strahlungskachelöfen, welcher trotz Ausdehnung und Zusammenziehung bei der Erhitzung und Abkühlung fugensicher bleibt, d. h. den festen Verband zwischen den einzelnen Steinen wahrt.
  • Erfindungsgemäß erfolgt die Lösung durch die Form der Steine. Für die horizontalen Fugen genügt es, die Steine in bekannter Weise in Nut und Feder zu legen, da die Schwerkraft sie bei der Zusammenziehung schließt. Die Sicherungder vertikalen Fugen geschieht erfindungsgemäß dadurch, daß die Steine der Rückwand und der Seitenwände in doppelter, gegenseitiger Umfassung ineinandergefügt sind, so daß nicht nur die Ausdehnungsbewegung bei der Erhitzung, sondern auch die Zusammenziehung bei der Abkühlung auf den benachbarten Wandteil trotz der Fugen übertragen werden. Die erfindungsgemäßen Steine können nur in vertikaler Richtung ineinandergeschoben werden, während sie in horizontaler Richtung einen unlösbaren Verband bilden. Dies geschieht dadurch, daß Hakennasen der Rückwandsteine in entsprechende Aussparungen der Seitenwände eingreifen, während andererseits das Endteil der Seitenwandsteine die Rückwandsteine hintergreift.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens dargestellt, und zwar zeigt Fig. i einen Schnitt A-B durch einen Strahlungskachelgrundofen perspektivisch und Fig. 2 den dazugehörenden Grundriß.
  • Innerhalb des Kachelverbandes befindet sich nur mit der Stirnseite verbunden, im übrigen freistehend mit einem Abstand von etwa 2 cm, der aus feuerfesten Steinen zusammengesetzte Feuerraum. Zu beiden Seiten des Geschränkes befinden sich Führungsleisten d, welche den Feuerraum in der Umkachelung fixieren. Im übrigen besteht der Feuerraum aus der Rückwand und den beiden Seitenwänden. DieUntersteinee sind mitdenOberateinen f und den Führungsleisten d mittels Nut und Feder b, c verbunden. Der Unterstein g der Rückwand bat eine zum Rost vorgezogene schräge Fläche. Sowohl der Unterstein g wie der Oberstein h der Rückwand haben vorspringende Hakennasen a, mit denen sie in entsprechende Aussparungen des hinteren Teiles der Seitenwände c und f eingreifen. Diese Hakennasen a werden jedoch ihrerseits umfaßt vom hintersten Teil der Seitensteine c und f. Infolge dieser gegenseitigen Umfassung wird nicht nur die Expansionsbewegung der Seitenwände auf die Rückwand und die der Rückwand auf die Seitensteine übertragen, sondern in gleicher Weise auch die Kontraktionsbewegung bei der Abkühlung. Denn die Hakennase a umgreift einen Lappen der Seitensteine und zieht diese an diesem Lappen bei der Kontraktion. wieder zurück in die Ausgangslage, während das gleiche mit der Rückwand geschieht, da der hinterste Teil der Seitensteine die Hakennase a umgreift und an dieser die Steine der Rückwand mit sich zieht. Obgleich Fugen die Rückwand von den Seitenwänden trennen, bilden. diese doch einen in horizontaler Ebene unlösbaren Verband, da sich die Wandsteine nur in vertikaler Richtung ineinaniderschiehen lassen.
  • Erst durch die Erfindung können die Vorteile der Strahlungskachelöfen voll ausgenutzt werden. Die Überhitzung .des Feuerraumes. ist nur möglich, weil dieser an drei Seiten mit gehörigem Abstand von den Kacheln frei steht, so daß er den Kachelverband trotz der erheblichen Dehnung nicht sprengt. Auf diese Art ist es möglich, die Heizleistung bezogen auf die Flächeneinheit der Kachelung zu vervielfachen, bei einfacher undbilliger Herstellung. Trotz der Überhitzung der Wände des Feuerraumes bleibt das Gefüge infolge der gegenseitigen Verriegelung erhalten.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Feuerraum :aus feuerfesten Steinen für Strahlungskachelöfen, gekennzeichnet durch ein sowohl gegen Dehnung wie Zusammenziehung fugensicheres, auf der Form der Steine beruhendes Gefüge der Wände.
  2. 2. Feuerraum nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß d-ie Steine der Rück- und Seitenwände in doppelter, gegenseitiger Umfassung ineinandergefügt sind, so daß nicht nur die Ausdehnungsbewegung bei der Erhitzung, sondern auch die Zusammenziehung bei der Abkühlung trotz der Fugen auf den benachbarten Wandteil übertragen werden.
  3. 3. Feuerraum nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß Hakennasen (a) .der Rückwandsteine in entsprechende Aussparungen der Seitenwandsteine eingreifen, während andererseits das Endteil der Seitenwandsteine die Hakennase (ca) der Rückwandsteine hintergreift.
  4. 4. Feuerraum nach den Ansprüchen i bis 3, gekenrnzeichnet'durch die in horizontaler Ebene unlösbare Verriegelung der Rück- und Seitenwandsteine,welche sich nur in vertikaler Richtung ineinanderschieben lassen. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 361 537, 401 741, 388 080, 346 969.
DEF6309A 1951-05-27 1951-05-27 Feuerraum fuer Strahlungskacheloefen Expired DE920509C (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE346969C (de) * 1920-03-30 1922-01-11 Kueppersbusch & Soehne A G F Steineinbau an Tafelherden
DE361537C (de) * 1922-10-17 Hans Rukwid Ofenkachel mit Nut und Feder
DE388080C (de) * 1922-03-29 1924-01-10 Alfred Schertzinger Ofen mit aus Heizsaeulen gebildetem Oberteil
DE401741C (de) * 1924-09-08 Alfred Schertzinger Ofen mit aus Heizsaeulen gebildetem Oberteil

Patent Citations (4)

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