DE920582C - Fliehkraftkupplung - Google Patents

Fliehkraftkupplung

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Publication number
DE920582C
DE920582C DEE1056A DEE0001056A DE920582C DE 920582 C DE920582 C DE 920582C DE E1056 A DEE1056 A DE E1056A DE E0001056 A DEE0001056 A DE E0001056A DE 920582 C DE920582 C DE 920582C
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DE
Germany
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weights
sun gear
planet gears
planet
gear
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Expired
Application number
DEE1056A
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English (en)
Inventor
Josef Eibl Jun
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D43/00Automatic clutches
    • F16D43/02Automatic clutches actuated entirely mechanically
    • F16D43/04Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • One-Way And Automatic Clutches, And Combinations Of Different Clutches (AREA)

Description

  • Fliehkraftkupplungen, bei denen mit der Antriebswelle Planetenräder und mit der Abtriebswelle ein Sonnenrad verbunden ist und bei denen die Planetenräder einseitig durch Gewichte beschwert sind, um die Kupplungswirkung zu verbessern, sind bekannt. Die Kupplungswirkung der Gewichte ist auf die Stellung beschränkt, bei der sie entgegen der Fliehkraft ein Stück auf die Achse des Sonnenrades zu bewegt sind.
  • Gemäß der Erfindung wird die Kupplung dadurch abgewandelt, daß die Gewichte mit den Planetenrädern über eine Freilaufkupplung verbunden sind. In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann jedes Planetenrad zwei durch eine Feder verbundene Gewichte heben, die die Gewichte in der Ruhelage um etwa I8o° gegeneinander versetzt hält.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
  • Fig, I zeigt die der Kupplung teilweise im Längsschnitt; Fig. 2 ist teils ein Schnitt durch Fig. I in der Ebene A-B, teils eine Seitenansicht.
  • Die Scheibe I ist fest mit der Antriebswelle 2 verbunden und steht wiederum in fester Verbindung mit der Scheibe 3 durch nicht gezeichnete Distanzbolzen. Zwischen den Scheiben I und 3 sind zwei Planetenräder 4 gelagert, die als Zahnräder in ein Sonnenrad 5 eingreifen, das fest auf der Abtriebswelle 6 sitzt.
  • Um von der Antriebswelle 2 Leistung auf die Abtriebswelle 6 übertragen zu können, sind auf der Nabe II jedes Planetenrades 4 zwei exzentrische Drehgewichte 8 und 9 in einer Drehrichtung drehbar gelagert und miteinander durch eine Schraubenfeder I2 so verbunden, daß die Exzentrizitäten beider Gewichte in Freilaufstellung, also bei entspannter Feder, gegeneinander um I8o° versetzt sind.
  • Nun dreht sich das Planetenrad 4 nicht nur um sich selbst, sondern auch um das Sonnenrad 5. Die Umdrehung um das Sonnenrad erzeugt eine Zentrifugalkraft auf die Gewichte 8 und 9, die die Gewichte in möglichst großem Abstand vom Sonnenrad zu halten versucht. Wenn also das Gewicht 8 aus der Stellung der Fig.2 im Uhrzeigersinn weitergedreht werden soll, ist dies nur entgegen der Wirkung der Zentrifugalkraft möglich. Sobald der Freilauf das Gewicht 8 mitnimmt, bremst die auf das Gewicht wirkende Zentrifugalkraft das Planetenrad 4, das nun nicht mehr auf dem Sonnenrad 5 kräftefrei abrollen kann, sondern das Sonnenrad mitnimmt, und zwar um so mehr, je größer die Zentrifugalkraft, d. h. je größer die Winkelgeschwindigkeit der Antriebswelle 2 ist.
  • Ist das Gewicht 8 dem Sonnenrad am nächsten gekommen, so entfernt es sich bei weiterer Drehung von der Kupplungsachse und eilt infolge der Freilauflagerung unter der Wirkung der Fliehkraft nun dem Planetenrad voraus, bis es wieder die Stellung nach Fig. 2 erreicht hat, aus der es durch die Freilaufsperre sofort weiter mitgenommen wird.
  • Dieses Spiel wiederholt sich einige Male beiden Gewichten 8 und 9, bis die Kupplung endgültig gefaßt hat.
  • Sobald nämlich die Gewichte in schnellere Drehung geraten, behalten sie ihre um I8o° gegeneinander versetzte Lage nicht bei, sondern nähern sich immer mehr einander an der dem Sonnenrad entgegengesetzten Seite ihrer Umlaufbahn. Dadurch kann die Zentrifugalkraft der Gewichte 8 und 9 im Verhältnis zum Drehmoment der Welle 6 so groß werden, daß die Gewichte relativ zum Sonnenrad zum Stillstand kommen. Dann ist eine praktisch feste Verbindung zwischen der Antriebswelle 2 und der Abtriebswelle 6 hergestellt.
  • Wird dann, z. B. infolge größerer Belastung der Abtriebswelle 6 oder infolge geringerer Drehzahl, die Zentrifugalkraft verhältnismäßig wieder geringer, so beginnen die Gewichte 8 und 9 wieder ihre Drehung, und die Kupplung ist gelöst.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Fliehkraftkupplung, bei der mit der Antriebswelle einseitig durch Gewichte beschwerte Planetenräder und mit der Abtriebswelle ein Sonnenrad verbunden ist, auf dem die Planetenräder abrollen, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewichte (8) mit den Planetenrädern (4) durch je eine Freilaufkupplung verbunden sind.
  2. 2. Kupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Planetenrad (4) zwei durch Federn (i2) verbundene Gewichte (8,9) besitzt, die bei entspannter Feder um i8o° gegeneinander versetzt gehalten werden. Angezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 8io 682.
DEE1056A 1950-04-26 1950-04-26 Fliehkraftkupplung Expired DE920582C (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR810682A (fr) * 1936-09-19 1937-03-26 Dispositif permettant la liaison progressive de deux arbres placés dans le même alignement

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR810682A (fr) * 1936-09-19 1937-03-26 Dispositif permettant la liaison progressive de deux arbres placés dans le même alignement

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