DE920609C - Abstandsmesser, insbesondere Hoehenmesser, mit wenigstens zwei Messbereichen - Google Patents
Abstandsmesser, insbesondere Hoehenmesser, mit wenigstens zwei MessbereichenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Abstandsmesser,
insbesondere einen Höhenmesser, mit wenigstens zwei Meßbereichen, bei dem an der
Meßstelle in der Frequenz modulierte Schwingungen ausgesandt werden und die Frequenz der durch
Schwebungen entstehenden Schwingungen zwischen den ausgesandten Schwingungen und den nach Reflexion
durch eine reflektierende Oberfläche empfangenen Schwingungen ein Maß für den Abstand
zwischen der Meßstelle und der reflektierenden Oberfläche bildet.
Die Erfindung besteht darin, daß zur Umschaltung auf den. niedrigsten bzw. höchsten Meßbereich
von zwei benachbarten Meßbereichen an der Meßstelle ein Relais vorhanden ist, das beim Umschalten
den Frequenzhub der in der Frequenz modulierten Schwingungen auf einen höheren bzw. niedrigeren
Wert bringt, indem eine Änderung der Amplitude der dem Sendermodulator zugeführten
Schwingungen bewirkt wird.
Bei Abstandsmessern von der Art, auf die sich die Erfindung bezieht, ist es bereits vorgeschlagen
worden, den Übergang von einem der Meßbereiche der Anzeigeeinrichtung, die den zu messenden Abstand
anzeigt, nach einem benachbarten Meßbereich selbsttätig entsprechend einer von dem zu messenden
Abstand abhängigen Spannung erfolgen? zu lassen. Hierbei erfolgt die Umschaltung des Meßbereiches
durch Änderung der Empfindlichkeit der Einrichtung, über welche die Schwebungsirequenz
dem Anzeigegerät zugeführt wird.
Die Maßnahme gemäß der Erfindung zur Umschaltung des Meßgerätes hat demgegenüber den
Vorteil, daß für wenigstens einen Teil der zu messenden Abstände die zum Übertragen der Schwebung
zwischen den ausgesandten und de» reflek-
tierten Schwingungen erforderliche Bandbreite geringer und mithin das Rauschen -bei der gleichen
Verstärkung geringer ist.
Bei einem Abstandsmesser von der Art, auf die
sich die Erfindung bezieht, nimmt nämlich die mittlere Frequenz der Schwebung zwischen den- ausgesandten
Schwingungen und den nach Reflexion empfangenen Schwingungen proportional zum Abstand
zu, wodurch die Einrichtung zum Übertragen ίο der Schwebung eine Bandbreite haben muß, die
wenigstens der maximalen Sehwebungsfrequenz entspricht, die beim größten meßbaren Abstand
auftritt. Bei großen zu messenden Abständen ist die Schwebungsamplitude gering, so daß eine große
Verstärkung erforderlich ist. Die Maximalverstärkung und also der maximal zu messende Abstand
wird aber durch das· im Verstärker auftretende Rauschen beschränkt, das im Zusammenhang mit
der großen Bandbreite, die der Verstärker haben ao muß, beträchtlich ist.
Weil bei einem Abstandsmesser nach der Erfindung die Frequenzabweichung beim Übergang
nach dem höheren zweiter benachbarter Meßbereiche, der zum Messen größerer Abstände dient,
auf einen niedrigeren Wert gebracht wird, wird bei der Bestimmung von innerhalb des· !höheren Meßbereiches
liegenden Abständen die zum Übertragen der Schwingung erforderliche B.andbreite kleiner,
wOdurch das Rauschen bei der gleichen Verstärkung ebenfalls geringer ist.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert. Die
Fig. i, 2 und 3 zeigen Kurven, mit deren Hilfe die Wirkungsweise der Einrichtung nach der Erfindung,
die in Fig. 4 schematisch dargestellt ist, näher erläutert wird.
Bei dem in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel werden an der Meßstelle in der Frequenz
modulierte Schwingungen von einem Sender 1 über eine Antenne 2 in Richtung einer reflektierenden
Oberfläche 3 ausgesandt, deren Entfernung von der Meßstelle ermittelt werden soll. Die Frequenzmodulation
des Senders wird mittels eines Frequenzmoduktors 4 erhalten, der aus einem Magnetsystem
5 besteht, das von einem 'Wechselstrom, ζ. B. von 50 Perioden, der von einer Quelle 6
stammt, erregt wird. Dieses- Magnetsystem verursacht eine periodische hin und her gehende Bewegung
einer 'beweglichen Kondensatorelektrode 7 eines Kondensators· 8, wodurch eine Kapazitätsänderung
dieses Kondensators bewirkt wird. Der erwähnte Kondensator 8 bildet einen Teil eines' abgestimmten
Kreises des Senders, wodurch sich die Frequenz der vom Sender erzeugten Schwingungen
im Rhythmus der Frequenz der Welle 6 ändert.
Die ausgesandten, in der Frequenz modulierten Schwingungen treffen die Oberfläche 3, wo sie
reflektiert werden. Die nach der Reflexion von einer Empfangsantenne 9 empfangenen Schwingungen
werden zusammen mit duirch direkte Strahlung
der Antenne 2 in der Antenne 9 auftretenden Schwingungen einer Mischstufe 10 zugeführt. Infolge
des Unterschiedes in den Weglängen', die die durch direkte Strahlung und die nach Reflexion
empfangenen Schwingungen zurückgelegt haben, besteht in* jedem Augenblick ein Frequenzunterschied
zwischen den beiden empfangenen Schwingungen.4
so daß im Ausgangskreis der Mischstufe 10 eine Schwingung mit der Differenzfrequenz
zwischen den· beiden Schwingungen auftritt, deren Mittelwert ein Maß für den Abstand zwischen der
Meßstelle und der reflektierenden Oberfläche ist. Die im Ausgangskreis der Mischstufe auftretende
Sehwebungsfrequenz wird über ©inen Verstärker 11
einem Frequenzmesser 12 zugeführt, der mit einer Anzeigevorrichtung 13 ausgestattet ist, die eine
dem zu bestimmenden Abstand proportionale Anzeige gibt.
Die beschriebene Einrichtung hat zwei Meßbereiche, von denen sich der niedrigere von ο bis
i'Oom erstreckt, während der höhere von 100 bis
1000 m und mehr reicht.
Die Umschaltung nach dem höheren bzw. niedrigeren Meßbereich wird dadurch bewirkt, daß die
Maximalfrequenzausweichung der in der Frequenz modulierten auszusendenden Schwingungen auf
einen niedrigeren bzw. höheren Wert gebracht wird. Zu diesem Zweck ist in den Kreis, über den die
von der Quelle 6 erzeugte Schwingung dem Magnetsystem 5 zugeführt wird, ein Widerstand 14
aufgenommen, der bei der Bestimmung von Abstanden, die innerhalb des niedrigen Meßbereiches
liegen, durch einen Sehaltkontakt 15 kurzgeschlossen:
wird und der bei dear Ermittlung von Abständen, die innerhalb des hohen Meßbereiches liegen,
durch öffnen des Kontaktes 15 eingeschaltet wird.
Die Einschaltung des Widerstandes 14 bewirkt, daß das Magnetsystem 5 mit einem kleineren Strom erregt
wird, wodurch die Amplitude, mit der sich die Kondensatorelektrode 7 hin und her bewegt, kleiner
wird. Eine kleinere Amplitude der Bewegung der Kondensatorelektrode 7 hat eine kleinere Kapazitätsänderung
des Kondensators 8 zur Folge, wodurch die maximale Frequenzausweichung der vom Sender 1 ausgesandten, in der Frequenz modulierten
Schwingungen abnimmt. Das ist in Fig. 1 veranschaulicht,
wo die maximale Frequenzausweichung als Funktion des zu bestimmenden Abstandes für zwei Meßbereiche gezeigt ist. Solange der zu
messende Abstand im niedrigen Meßbereich und zwischen ο und 100 m liegt, beträgt die maximale
Frequenzausweichung fv und falls der zu ermittelnde
Abstand größer als 100 m ist, so beträgt sie Z2.
In Fig. 2 ist die mittlere Sehwebungsfrequenz fz,
die im Ausgangskreis der Mischstufe 10 auftritt, als Funktion des zu bestimmenden Abstandes· D angegeben.
Wenn, dieser Abstand zwischen ο und 100 m liegt, so nimmt mit zunehmendem Abstand
die mittlere Sehwebungsfrequenz zu; wenn der zu bestimmende Abstand 100 m übersteigt, so wird der
Kurzschluß des Widerstandes 14 mittels des Schalters 15 aufgehoben, wodurch die Sehwebungsfrequenz
infolge der geringeren· Maximalfrequenzausweichung der ausgesandten, in der Frequenz
modulierten Schwingungen bis auf einen kleineren
Wert fz j herabgesetzt wird, der nun bei weiter zunehmendem
Abstand zwischen ioo m und z. B. iooo m ununterbrochen entsprechend der flacheren
Geraden ansteigt.
Zur weiteren Erläuterung .ist in Fig. 3 die Frequenz f der ausgesandten frequenzmodulierten Schwingungen' als Funktion der Zeit ί dargestellt. Wenn die Frequenz der modulierten Tragerwelle fc beträgt, so wird infolge der Modulation durch die Quelle 6 bei überbrückten! Widerstand 14 die Frequenz als Funktion der Zeit so verlaufen, wie es durch die Kurve α dargestellt ist. Vom Sender 1 im Augenblick ί = 0 ausgesandte Schwingungen werden nach einer gewissen Zeit t — τ, die von dem zu bestiimmenden Abstand abhängig ist, empfangen. In dieser Zeit τ ist die Frequenz der vom Sender erzeugten, in der Frequenz modulierten Schwingungen verändert und beträgt z. B fc v wodurch im Empfänger eine Schwebungsfrequenz fel —fc ao entsteht.
Zur weiteren Erläuterung .ist in Fig. 3 die Frequenz f der ausgesandten frequenzmodulierten Schwingungen' als Funktion der Zeit ί dargestellt. Wenn die Frequenz der modulierten Tragerwelle fc beträgt, so wird infolge der Modulation durch die Quelle 6 bei überbrückten! Widerstand 14 die Frequenz als Funktion der Zeit so verlaufen, wie es durch die Kurve α dargestellt ist. Vom Sender 1 im Augenblick ί = 0 ausgesandte Schwingungen werden nach einer gewissen Zeit t — τ, die von dem zu bestiimmenden Abstand abhängig ist, empfangen. In dieser Zeit τ ist die Frequenz der vom Sender erzeugten, in der Frequenz modulierten Schwingungen verändert und beträgt z. B fc v wodurch im Empfänger eine Schwebungsfrequenz fel —fc ao entsteht.
,Bei einem Abstand z. B. von 100 m würde die
Schwebungsfrequenz dann z. B. fcz —fc betragen.
Die maximale Schwebungsfrequenz würde, falls keine Umschaltung stattfinden würde, bei zunehmendem
Abstand weiter ansteigen und z. B. bei einem Abstand von 1000 m fcs-—fc betragen; in
diesem Falle ist im Empfänger eine Bandbreite von fcs-—■/,. erforderlich.
Wenn aber bei einem Abstand von 100 m der Kurzschluß des Widerstandes 14 aufgehoben wird,
so wird die Frequenz der ausgesandten Schwingungen infolge der Modulation durch die Quelle 5 als
Funktion der Zeit verlaufen, wie durch die Kurve b in Fig. 4 dargestellt wird; diese Kurve zeigt eine
kleinere maximale Frequenzabweichung als die Kurve a.
Unter diesen Umständen wird bei einem Abstand von 100 m die maximale Schwebungsfrequenz
fci —fc betragen, die bei zunehmendem
Abstand ansteigt und z. B. bei einem Abstand von 1000 m fc5 —fc beträgt. In diesem Falle ist im
Empfänger nur eine Bandbreite von fcs —fc erforderlich,
die beträchtlich schmaler ist, als wenn keine Umschaltung der maximalen Frequenzausweichung
erfolgen würde.
Bei der in- Fig. 4 dargestelltem Einrichtung wird
der Kurzschluß des Widerstandes 14 mittels eines den Kontakt 15 betätigenden Umschaltrelais 16 aufgehoben·
bzw. herabgesetzt, das in einen Kreis aufgenommen ist, der eine Spannungsquelle 17 und
einen Kontakt 23 enthält, wobei das Ümschaltrelais 16 bei der Messung von innerhalb des höheren
Meßbereiches liegenden Abständen durch das Schließen des Kontaktes 23 erregt und der Kurzschlüß
des Widerstandes 14 aufgehoben wird, während bei geöffnetem Kontakt 23 der Widerstand 14
kurzgeschlossen und die Einrichtung zum Messen von innerhalb des niedrigeren Meßbereiches liegenden
Abständen eingerichtet ist.
Zur selbsttätigen Umschaltung des Meßbereiches entsprechend einer von der mittleren· Schwebungsfrequenz abhängigen Spannung wird eine Steuerspannung
dem Ausgangskreis des Frequenzmessers 12 entnommen, in dem eine der mittleren Schwebungsfrequenz
proportionale Spannung auftritt, die als Funktion des zu messendem Abstandes einen
Verlauf hat, wie durch die Kurve in Fig· 2 dargestellt
ist. Bei einer Zunahme bis oberhalb des größten Abstandes innerhalb des raedciigeren Meßbereiches
wird der Kurzschluß des Widerstandes 14 aufgehoben, bei einer Abnahme bis unterhalb des
kleinsten Abstandes innerhalb des hohen Meßbereiches wird der .Widerstand 14 über den Kontakt
15 kurzgeschlossen.
Wenn die betreffende Steuerspannumg direkt dem
Erregerkreis des Umschaltrelais 16 zugeführt wird, so kann beim Übergang nach einem anderen Meßbereich
die nachstehend beschriebene Erscheinung auftreten.
Wenn z. B. bei zunehmendem Abstand zwischen der Meßstelle und der reflektierenden Oberfläche
der größte innerhalb des niedrigen Meßbereiches liegende Abstand erreicht wird, so wird das Umschaltrelais
16, weil die dem Frequenzmesser 12 entnommene Regel spannung die Anspiechspannung
des Relais überschreitet, erregt und der Kurzschluß des Widerstandes 14 aufgehoben, wodurch diie
Maximalfrequenzabweiichung der auszusendenden Schwingungen herabgesetzt wird. Dies hat eine Abnahme
der mittleren Frequenz der Schwebungsschwingung und also auch eine Abnahme der im
Auisgangskreis des Frequenzmessers 12 auftretenden, dem Ümschaltrelais 16 zugeführten· Steuerspannung
zur Folge. Die durch die Umschaltung des Meßbereiches herbeigeführte Abnahme der
Steuerspannung kann so groß sein, daß diese Spannung bis unter die Abfallspannung des Relais absinkt,
wodurch das Umschaltrelais 16 unmittelbar nach Umschaltung des Meßbereiches abfällt und
den Kurzschluß des Widerstandes 14 wieder aufhebt, was die soeben bewirkte Umschaltung wieder
rückgängig macht. Weil aber der zu messende Abstand größer als der größte im niedrigsten Meßbereich
liegende Abstand ist, so wird das Umschaltrelais 16 wieder erregt, und der beschriebene Vorgang
wiederholt sich periodisch.
Um diese unerwünschte Erscheinung zu verhüten, wird 'bei der Schaltung 'nach Fig. 4 die Umschaltung
des Meßbereiches durch ein Organ bewirkt, das durch die Auisgangsspannung des· Frequenzmessera
12 gesteuert und dessen Empfindlichkeit bei der Umschaltung des Meßbereiches derart
geändert wird, daß durch die bei der Umschaltung des Meßbereiches auftretende Änderung der Steuerspannung
die Umschaltung nicht rückgängig gemacht wird.
In der dargestellten Aus führ uings form wird das
erwähnte Organ durch ein Steuerrelais 19 gebildet, das in den Ausgangskreis einer Entladungsröhre 20
aufgenommen ist, deren Gitter die Ausgangaspannung des Frequenzmessers112 mit negativer Polarität
zugeführt wird. Zum Ändern der Empfindlichkeit des Steuerrelais 19 ist ein Widerstand 21
angeordnet, der mittels eines Ruhekontaktes 22 parallel zur Erregerwicklung geschaltet werden kann.
Ein zweiter Ruhekontakt 23 des Steuerrelais 19
befindet sich in dem Stromkreis, der die Spannungsquelle 17 und das Umschaltrelais 16 enthält, das bei
Erregung dien Kurzschluß des Widerstandes 14 aufhebt.
Bei der Bestimmung von innerhalb des niedrigen
Meßbereiches liegenden Abständen ist die der Röhre 20 zugeführte negative S teuer spannung so niedrig,
daß der Anodenstrom der Röhre hinreichend groß zur Erregung des Steuerrelais 19 ist. Bei einer Zunähme
der S teuer spannung bis oberhalb desjenigen Wertes, der dem größten innerhalb des niedrigen
Meßbereiches meßbaren Abstand entspricht, ist dies aber nicht mehr der Fall, und es fällt das Steuerrelais 19 ab, wodurch der Kontakt 22 den; Wider-
stand 20 parallel zum Steuerrelais 19 schaltet, während
der Kontakt 23 den Stromkreis des Umschaltrelais 16 schließt. Durch die Erregung des
Umschaltrelais 16 wird der Kurzschluß des Widerstandes 14 aufgehoben, was eine Abnahme der
empfangenen Schwebungsfrequenz zur Folge hat. Dabei nimmt dann zwar die dem Gitter der Röhre
20 zugeführte negative Gitterspannung wieder ab, und der Anodenstrom der Röhre nimmt zu. Durch
die vorher erfolgte Einschaltung des Widerstandes 21 parallel zur Erregerwicklung des Relais 19 ist
aber die Empfindlichkeit dieses Steuerrelais 19 derart
verringert, daß das Relais trotz Zunahme des Erregerstromes nicht neu erregt wird, so daß die
Umschaltung des Meßbereiches bei Aufhebung des Kurzschlusses des Widerstandes 14 bestehenbleibt.
Es ist hierbei wesentlich, daß die Empfindlichkeitsverringerung des Steuerrelais 19 vor Umschaltung
des Meßbereiches (Verringerung der Maximalfrequenzabweichung der ausgesandten Schwingungen)
erfolgt; hierfür ist das Umsehaltrelai's 16 vorzugsweise
verzögert gegen das Steuerrelais 19.
Bei der Bestimmung von innerhalb des höchsten Meßbereiches liegenden Abständen ist das Steuerrelais
19, wenn auch im Anodenkreis der Röhre 20 Strom fließt, nicht erregt. Wenn aber der zu
messende Abstand bis unterhalb des kleinsten Abstandes abnimmt, der innerhalb des hohen Meßbereiches
liegt, so nimmt der Anodenstrom der Röhre 20 bis zu einem Wert zu, der hinreicht, um
das Steuerrelais 19, trotz der verringerten: Empfindlichkeit,
zu erregen, wodurch die Schaltung des Widerstandes 21 parallel zum Steuerrelais. 19 und
darauf der Kurzschluß des< Widerstandes 14 aufgehoben,
wird. Dabei ist selbstverständlich, daß sich hoher und niedriger Meßbereich überlappen oder
wenigstens berühren. Die Maximalfrequenzabweichung wird also auf den dem niedrigsten Meßbereich
entsprechenden Wert gebracht. Die hierdurch auftretende Zunahme der dem Gitter der
Röhre 20 zugeführten negativen Gitterspannung hat aber nicht zur Folge, daß das Steuerrelais 19 abfällt,
weil vorher die Empfindlichkeit des Steuerrelais 19 durch Abschaltung des Widerstandes 21
gesteigert worden ist. Auch in diesem Falle wird also vermieden, daß duirch die bei der Umschaltung
des Meßbereiches auftretende Steuerspannungsändeirung
die Umschaltung rückgängig gemacht wird.
Claims (5)
- Patentansprüche: 6si. Abstandsmesser, insbesondere Höhenmesser, mit wenigstens zwei Meßbereichen, bei dem an der Meßstelle in der Frequenz modulierte Schwingungen ausgesandt werden und die Frequenz der durch Schwebungen entstehenden Schwingungen; zwischen den ausgesandten Schwingungen und den nach Reflexions durch eine reflektierende Oberfläche empfangenen Schwingungen- ein Maß für den Abstand zwischen der Meßstelle und der reflektierenden Oberfläche bildet, dadurch gekennzeichnet, daß zur Umschaltung nach dem niedrigeren bzw. höheren zweier benachbarter Meßbereiche an der Meßstelle ein Umschaltrelais (15, 16) vorhanden ist, welches beim Umschalten den Frequenzhub der frequenzmodulierten Schwingungen auf einen höheren bzw. niedrigeren Wert bringt, indem eine Änderung der Amplitude der dem Sendermodulator (4) zugeführten Schwingungen bewirkt wird.
- 2. Abstandsmesser nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß dem Empfänger eine sich mit dem gemessenen Abstand ändernde Steuerspannung entnommen wird, durch die das genannte Umschaltrelais betätigt wird.
- 3. Abstandsmesser nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais (16) durch ein Hilfssteuerorgan betätigt wird, das so eingerichtet ist, daß der Unterschied zwischen der Spannung, bei der das Hilfssteuerorgan die Umschaltung vom niedrigeren nach dem höheren zweier benachbarter Meßbereiche bewirkt, und der Spannung, bei der das Organ die Umschaltung vom höheren nach dem niedrigeren der erwähnten Meßbereiche bewirkt, größer ist als die infolge der Umschaltung des Meßbereiches auftretende Änderung der Steuerspannung.
- 4. Abstandsmesser nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltung des Meßbereiches erst erfolgt, nachdem die Empfindlichkeit des Hilfssteuerorgans gegenüber der Regelspannung geändert ist.
- 5. Abstandsmesser nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfssteuerorgan durch ein Steuerrelais (19, 22, 23) gebildet wird, dessen Empfindlichkeit mittels eines Widerstandes (21) geändert wird, der durch einen eigenen Ruhekontakt (22) dieses Steuerrelais parallel zur Relaiswicklung (19) geschaltet werden kann, während die Änderung des Frequenzhubes mittels eines verzögerten Umschaltrelais (16) erfolgt, das durch einen Kontakt (23) des Steuerrelais ein- oder ausgeschaltet wird.Angezogene Druckschriften: The Wireless World, 44, 1939, S. 100 bis 102.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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