DE920762C - Werkzeug mit Hartmetallschneide fuer die Radsatzbearbeitung - Google Patents

Werkzeug mit Hartmetallschneide fuer die Radsatzbearbeitung

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DE920762C
DE920762C DEH925D DEH0000925D DE920762C DE 920762 C DE920762 C DE 920762C DE H925 D DEH925 D DE H925D DE H0000925 D DEH0000925 D DE H0000925D DE 920762 C DE920762 C DE 920762C
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DE
Germany
Prior art keywords
cutting edge
steel
tool
hard metal
angle
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Expired
Application number
DEH925D
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English (en)
Inventor
Theodor Dipl-Ing Dombrowski
Hans Sperber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hegenscheidt MFD GmbH and Co KG
Original Assignee
Wilhelm Hegenscheidt GmbH
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B27/00Tools for turning or boring machines; Tools of a similar kind in general; Accessories therefor
    • B23B27/005Geometry of the chip-forming or the clearance planes, e.g. tool angles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B5/00Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor
    • B23B5/28Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor for turning wheels or wheel sets or cranks thereon, i.e. wheel lathes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Geometry (AREA)
  • Milling Processes (AREA)

Description

  • Werkzeug mit Hartmetallschneide für die Radsatzbearbeitung Die Erfindung betrifft ein Werkzeug mit Hartmetallschneide für die Radsatzbearbeitung bei Verwendung eines etwa um den Spurkranzabrundungsmittelpunkt nach einer Schablone schwenkbaren Werkzeugträgers.
  • Bekannte, auf Schablonensupporten angeordnete Werkzeuge haben einen Schneidenabrundungsradius gleich dem Hohlkehlenradius. Wenn also der Stahl bis in die Hohlkehle vorgeschoben ist, arbeitet er dort als Formstahl die Hohlkehle aus, ohne dabei eine besondere formgerechte Bewegung machen zu müssen. Bei Verwendung von Schnellstahl hat sich dieser Schneidenabrundungsradius bewährt, wobei der Stahl größtenteils als sogenannter Pilzstahl mit 30 mm Durchmesser verwendet wird. Beim Übergang zur Verwendung von Hartmetall dagegen sind andere Bedingungen zu erfüllen, weil für die optimale Größe des Keilwinkels und des Freiwinkels der Hartmetallschneide kein so großer Spielraum zulässig ist wie für eine Schnellstahlschneide. Nur bei kurzer Bogenspanlänge sind diese Bedingungen annähernd zu erfüllen. Die Werkzeugschneide muß auch zum Teil unmittelbar im harten Werkstoff, bedingt durch die hartgebremsten Stellen oder durch am Spurkranz aufgeschweißte Stellen, arbeiten, weil dies vom Hartmetall verlangt wird, im Gegensatz zum Schnellstahl, wo der größte Teil der Schneide infolge der für die Anwendung von Schnellstahl notwendigen größeren Spantiefe unter der harten Kruste geschnitten hat, dadurch aber sehr viel kostbaren Radreifenwerkstoff unnötigerweise verspant hat. Infolgedessen treten bei Verwendung von Hartmetall stärkere Beanspruchungen der eigentlichen Stahlschneide auf, was sich durch stärkere natürliche Abnutzung oder durch Ausbröcklung auswirkt.
  • Um den Werkzeugverbrauch herabzusetzen, ist dafür zu sorgen, daß wenigstens beim. Nachschleifen des Werkzeugs so wenig wie möglich Hartmetall verlorengeht. Hinzu kommt, daß das Hartmetallplättchen selbst so kräftig wie möglich gewählt werden soll, damit es den hohen Beanspruchungen standhält und damit eine bessere Wärmeableitung hat. Die Schneidenabrundung soll klein gewählt werden, wodurch die Bogenspanlänge klein und damit auch die Beanspruchung der Stahlschneide geringer wird. Ferner wird dadurch die Arbeit des Stahls in der Hohlkehle erleichtert, weil die Hohlkehle nicht auf einmal, sondern entsprechend dem Vorschub allmählich ausgedreht wird.
  • Bekannte Schablonensupporte verwenden als Werkzeuge einen Pilz oder ebenfalls einen Flachstahl. Der Pilz mit einem Durchmesser bleich dem Durchmesser der Hohlkehlenabrundung ist nicht nachzuschleifen, ohne daß nachher ein veränderter Spurkranzumriß gedreht wird, weil der Pilzdurchtnesser beim Nachschleifen verkleinert wird und die starre Schablone des Schablonensupports nur einen Pilzdurchmesser berücksichtigen kann. Bisher bekannte Flachstähle bei Schablonensupporten besitzen eine halbrunde Schneide mit einem Durchmesser gleich dem Hohlkehlenabrundungsdurchmcsser und einem diesem Durchmesser gleich breiten Schaft. Diese Form des Stahls ist deshalb notwendig, damit an verschiedenen Stellen der Abrundung geschnitten werden kann, wodurch die Schablonenführung des Stahls erleichtert wird. Bei solcher Beanspruchung der Abrundung zeigen sich an der Schneide auch an verschiedenen Stellen Abnutzungen bzw. Ausbröcklungen. Eine Ausbröcklung an der Seite der Abrundung, d. h. in der Nähe der Stelle der Abrundung, an der die Tangente an die Rundung in eine Seite des Schaftes ausläuft, erfordert ein sehr starkes Nachschleifen. Ist zudem noch der Schablonensupport so ausgebildet, daß der Stahl im Kreise um den Mittelpunkt der Spurkranzrundung schwenkt, dann wird überhaupt nur ein Viertelkreis der Stahlabrundung benutzt und abgenutzt, während 'das zweite Viertel, also der halbe Stahl, ohne Arbeit zu leisten, beim Nachschleifen des Stahls fortgeschliffen wird. Auf alle Fälle ergeben die bisherige Form und Anordnung der Stähle eine unwirtschaftliche Ausnutzung des Hartmetalls und eine ungünstige Beanspruchung der Schneide.
  • Gemäß der Erfindung bildet die Schaftlängsachse des mit einem Spitzenwinkel von etwa 6o° versehenen Werkzeugs mit der Hauptschneide einen Winkel von etwa45° und schließt zwischen der Laufflache des Radsatzes und der Hauptschneide je nach Vorschubrichtung von der Lauffläche zum Spurkranz oder umgekehrt einen Winkel von 75 bzw. 450 ein. Diese Ausgestaltung des Werkzeugs bietet wesentliche Vorteile. Infolge des durch die Erfindung ermöglichten großen Spitzenwinkels von 6o° kann die Abrundung der Stahlspitze sehr gering gewählt werden, ohne daß die Festigkeit der Spitze zu gering wird. Die bekannten Stahlformen haben eitle ausgeprägte Halbkreisrundung, so daß kleinere Abrundungen der Stahlspitze nur auf Kosten des Schaftquerschnittes erzielbar sind, wobei dann das Hartmetallplättchen zu schwach wird. Eine kleine Abrundung der Stahlspitze ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn große Spantiefen zu nehmen sind, weil die Bogenspanlänge und damit die Beanspruchung des Stahls gering werden.
  • Das Ausdrehen der Hohlkehle wird ferner mit Hilfe des Stahls gemäß der Erfindung sehr erleichtert, weil in der Hohlkehle eine Vergrößerung der Spanstärke nicht erfolgt. Der wesentliche Vorteil der Erfindung liegt aber darin, daß beim Nachschleifen der Freiwinkelflächen des Hartmetallplättchens nur geringe Teile des Hartmetallplättchens abgeschliffen werden. Die Schneidkante, deren Länge so bestimmt wird, daß bei der größten Spantiefe gerade noch das Plättchen schneidet, kann sehr kurz gehalten werden und wird allein nachgeschliffen. Der andere Schenkel des Spitzenwinkels kommt überhaupt nicht zum Schnitt, wird also fast gar nicht nachgeschliffen. Er hat (Winkel von i5°) eine sehr geringe Schleifzugabe, damit das Plättehen nach jedem Nachschleifen formgerecht wieder zugeschliffen werden kann. Dieser Schenkel kann daher sehr lang gehalten werden, so daß das Plättchen sehr oft nachgeschliffen werden kann und daher der übrigbleibende und unverwendbare Rest im Verhältnis zum ganzen Plättchen sehr gering ist. Der Erfindungsgegenstand ist in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • In der Zeichnung ist in Fig. z bis 3 der Stand der Tecknik dargestellt. Fig. 4, 5 und 6 zeigen zwei Ausführungsformen des Werkzeugs nach der Erfindung.
  • Fig. r zeigt -einen teilweisen Querschnitt durch den Radreifen und veranschaulicht die Arbeitsweise eines Stahls der bisher üblichen Bauart bei Anordnung auf einem schwenkbaren Werkzeugträger; Fig. 2 veranschaulicht die Arbeitsweise bei Anordnung des Stahls auf einem verschiebbaren Werkzeugträger; Fig. 3 veranschaulicht das Nachschleifen eines Stahls der bisherigen Bauart; Fig.4 veranschaulicht eine Ausführungsform der Arbeitsweise bei einem Stahl nach der Erfindung; Fig. 5 zeigt das Nachschleifen eines Stahls nach der Erfindung; Fig.6 veranschaulicht eine andereAusführungsvorm der Arbeitsweise bei einer Abänderungsform des Stahls.
  • In Fig. r bearbeitet ein auf einem schwenkbaren Werkzeugträger angeordneter Stähl üblicher Form das Spurkranzprofil. Der Stahl wandert hierbei aus der Stellung a über b, c, d in die Stellung e und entfernt hierbei einen Span, wie er gestrichelt über der ausgezogenen Profillinie dargestellt ist. Die Stahlschneide, die halbrund mit 30 mm Radius ausgeführt ist, wird von der Stelle i bis 2 durch den Span beansprucht. Der Teil der Schneide von 2 bis 3 wird gar nicht beansprucht, muß aber stets mit nachgeschliffen werden, wenn Schneidenteil i bis 2 stumpf geworden ist oder falls an dieser Stelle die Schneide beschädigt wurde. Ein großer Teil des Stahls wird gar nicht benutzt, und es muß sogar noch unnötig Schleifleistung aufgebracht werden, um diesen nicht benutzten Teil des Stahls nachzuschleifen.
  • Ferner ist die Beanspruchung der Schneide an der Stelle i sehr ungünstig. Ist dort beispielsweise ein Stück der Schneide ausgebröckelt, so muß sehr stark nachgeschliffen werden, um eine neue Schneide herzustellen. In Fig. 3 ist dies dargestellt. An dem Stahl mit der Rundung 4 ist bei 5 die Schneide ausgebröckelt. Es muß bis zur Rundung6 nachgeschliffen werden. Das sichelförmige Stück zwischen Rundung 4 und 6 geht hier verloren. Ist die Ausbröcklung an der Stelle 7, dann wird das sichelförmige Stück beispielsweise zwischen Rundung 6 und 8 noch breiter und der Verlust an Schneidmetall noch größer.
  • In Fg.2 bearbeitet ein auf einem verschiebbaren Werkzeugträger angeordneter Stahl üblicher Form das Spurkranzprofil. Der Stahl wandert hierbei aus der Stellung f über g, h in die Stellung i und entfernt hierbei einen Span, wie gestrichelt gezeichnet ist. Die Stahlschneide wird von der Stelle 9 bis io durch den Span beansprucht. An den Stellen 9 und io ist die Beanspruchung sehr ungünstig, wie dies in Fig. 3 dargestellt und beschrieben wurde.
  • In Fig. 4 wandert das Werkzeug gemäß der Erfindung aus der Stellung k über 1, m in die Stellung n. Der Stahl kann eine Spitzenabrundung von beliebigem Radius kleiner als die Hohlkehlenabrundung haben. In der Stellung n steht die Längsachse ii des Stahls senkrecht auf der Laufflächenneigung 12 des Radreifenprofils. Die Stahlschneide 13 bildet mit der Längsachse i i einen Winkel von 45°. Der Spitzenwinkel des Stahls beträgt 6o°. Beansprucht wird nur die Schneide 13 des Stahls. Es ist gleichgültig, an welcher Stelle hier eine Ausbröcklung erfolgt, es wird hauptsächlich an dieser Schneide nachgeschliffen. Der andere Schenkel des Spitzenwinkels wird nur ein wenig nachgeschliffen, und zwar um so viel, daß das Profil, das beim Nachschleifen längs der Längsachse i i abwandert, erhalten bleibt.
  • In Fig. 5 ist das Nachschleifen beispielsweise dargestellt. Auf dem Stahlschaft 14 ist das Hartmetallplättchen 15 aufgelötet. Der Vorschub erfolgt in Pfeilrichtung. Durch den Span wird daher nur die Schneide 16 beansprucht. Die Abrundung 17 der Stahlspitze ist hier sehr klein gehalten, ebenfalls die Schneidenlänge der Schneide 16. Erhält die Schneide 16 eine Ausbröcklung 18, dann wird eine neue Schneide i9 angeschliffen. Damit das Stahlprofil erhalten bleibt, wird auch der andere Schenkel 2o des Spitzenwinkels ein wenig nachgeschliffen. Das Plättchen kann so lange nachgeschliffen werden, bis es etwa die Form der gestrichelten Linie 2i erreicht hat. Auf diese Weise wird das ganze Hartmetallplättchen 15 nutzbar verwendet.
  • Die der Schneidkante 16 gegenüberliegende Seite 22 ist parallel zur Schneidkante gerichtet und die vierte Seite 23 des Plättchens parallel zur Längsachse i i des Stahls 14.
  • Arbeitet der Vorschub in Pfeilrichtung der Fig.6, dann ändert sich die Lage der Werkzeugachse derart, daß zwischen Lauffläche des Radsatzes und der Hauptschneide ein Winkel von 75' eingeschlossen ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Werkzeug mit Hartmetallschneide für die Radsatzbearbeitung bei Verwendung eines etwa um den Spurkranzabrundungsmittelpunkt nach einer Schablone schwenkbaren Werkzeugträgers, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaftlängsachse des mit einem Spitzenwinkel von etwa 6o° versehenen Werkzeugs mit der Hauptschneide einen Winkel von etwa 45' bildet und zwischen der Lauffläche des Radsatzes und der Hauptschneide je nach Vorschubrichtung von der Lauffläche zum Spurkranz oder umgekehrt ein Winkel von 75 bzw. 45° eingeschlossen ist.
  2. 2. Werkzeug nach Anspruch i mit aufgelötetem Hartmetallplättchen, , dadurch gekennzeichnet, daß die beim Drehen vom Spurkranz zur Lauffläche als Hauptschneide wirkende Schneidkante (16) der gegenüberliegenden Seite (22) des im Grundriß viereckigen Plättchens (15) parallel und auf einen Teil der Werkzeugschaftbreite beschränkt ist und daß die der als Nebenschneide wirkenden Schneidkante (2o) gegenüberliegende Seite (23) parallel zur Längsachse des Halterschaftes (14) liegt. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 88 308; Becker, »Hartmetallwerkzeuge«, Ausgabe 1935 S. io5, Abb. 36.
DEH925D 1943-01-19 1943-01-19 Werkzeug mit Hartmetallschneide fuer die Radsatzbearbeitung Expired DE920762C (de)

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DE920762C true DE920762C (de) 1954-11-29

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE88308C (de) *

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DE88308C (de) *

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